Frage von Suzekreutz, 26

Ich habe mir auf der Arbeit das Sprunggelenk gebrochen jetzt wurde mir in meiner Kranken Zeit "betriebsbedingt" gekündigt ist das rechtens ?

Bin seit fast 2 Jahren dort. Beschäftigt als Mädchen für alles Verkauf, Sachbearbeitung und sonst alles. Letzten Monat hab ich mir das Sprunggelenk beim Blumen Kübel schleppen gebrochen, war 2 Tage später im Kh und bin danach mit Krücken wieder arbeiten gegangen. Mein Arzt schrieb mich aber vor 2 Wochen krank weil es schlimmer wurde mit den Schmerzen und jetzt bekam ich heute meine Kündigung per Einschreiben. Ist das überhaupt rechtens?

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht, 15

Wie groß ist denn der Betrieb?

Wenn Du in einem Kleinbetrieb mit nicht mehr als 10 ständigen Mitarbeitern arbeitest (Teilzeit- und Minijobs werden entsprechend aufgerechnet) greift das Kündigungsschutzgesetz leider nur in ganz wenigen Ausnahmen.

Kommentar von Suzekreutz ,

Hallo Hexle,

Angestellte auf jeden Fall mehr als 10 .

6 im Verkauf und Büro und mindestens 7 in der Montage plus die Familie die teils auch Angestellt sind.

Ich war als Vollzeitkraft beschäftigt und nach neuesten Informationen suchen die schon einen Ersatz :-( soviel zu betriebsbedingt.

Kommentar von Hexle2 ,

In diesem Fall solltest Du unverzüglich Klage beim Arbeitsgericht einreichen.

Ich hoffe, die Kündigung ist noch keine drei Wochen alt. Die Frist zur Klageeinreichung beginnt einen Tag nach Erhalt der Kündigung an zu laufen.

Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast oder Gewerkschaftsmitglied reicht ein Anwalt die Klage ein. Du kannst aber auch selbst zur Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts gehen und Klage einreichen. 

Bei der Klageformulierung wird Dir geholfen und das ist kostenlos. In der ersten Instanz ist kein Anwalt vorgeschrieben.

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