Ich habe mein Leben lang ernsthaft versucht ein guter Mensch zu sein. Es hat mich in die Depression getrieben. Wieso sind Menschen so wie sie sind?

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74 Antworten

Hallo!

Ich habe vor einigen Jahren mal mit meinem damaligen Berufsschullehrer ein sehr interessantes Gespräch grob zu diesem Thema geführt.. wir hatten damals beide das Buch "Everybody's Darling ist Everybody's Depp" gelesen & tauschten uns darüber aus ---------> kann dir das Buch auch ernsthaft empfehlen, es ist amüsant zu lesen & macht Mut ;)

Lange Rede kurzer Sinn: Wer sich bemüht immer "nett" zu sein & allen zu gefallen, stellt sich mental selbst ein Bein! Denn die anderen nutzen so viel Gutmütigkeit & Wärme nur aus... bzw. die Unsicherheit die jmd. anzusehen ist, der bestrebt ist alles perfekt zu machen.

Deswegen sollte man mMn einfach sich gewisse Ecken & Kanten erhalten... denn sie machen einen härter & zeigen den anderen Leuten auch, dass man keiner ist von denen die alles mit sich machen lassen.. ein "guter Mensch" zu sein heißt nämlich nicht, sich allen anzubiedern, es allen recht machen zu wollen... das geht in die falsche Richtung & sorgt nur für Komplexe und Probleme, durchaus auch für Depressionen... muss nicht sein aber es wäre nicht das erste Mal!

Mein Lehrer sagte damals zu mir - ich höre es noch vor mir als sei es gestern: "Manche Leute sind gut, sind viel zu gut. Aber die Welt, die ist nicht so gut, und daran knicken diese Leute dann ein". Diese traurige Situation sollte nie entstehen ---------> versuche einfach mal einen anderen Weg einzuschlagen!

Alles Gute dir :)

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Kommentar von KittyCat2909
08.04.2016, 20:43

Sehr schön und (leider) treffend gesagt! Dh :)))

Nur manchmal schwer umzusetzen-> die Seele kann nicht immer so, wie der Verstand einem rät :-/ Manchmal stellt man sich ein Bein und kann trotz dieses Wissens nicht anders. Vielleicht denken auch manche 'guten' einfach zuviel. :-x

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Kommentar von DonkeyDerby
17.04.2016, 08:37

Denn die anderen nutzen so viel Gutmütigkeit & Wärme nur aus... bzw.
die Unsicherheit die jmd. anzusehen ist, der bestrebt ist alles perfekt
zu machen.

Das ist mir zu pauschal. Ich kenne genügend Menschen, die Gutmütigkeit eben nicht ausnutzen...

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Kommentar von hoermirzu
06.05.2016, 15:05

Man könnte es auch anders formulieren, die Kernaussage bliebe unverändert richtig.

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Ich "stoss" mich ein wenig an der Einleitung deiner Frage: "mein Leben lang habe ich versucht ein guter Mensch zu sein".

Muss man versuchen ein guter Mensch zu sein? Oder empfindet man sich nicht einfach als einen guten Menschen, weil man eine Vielzahl von positiven Attributen in sich vereint - wenn man in diesen Stereotypen "Gut" und "Böse" denken möchte. Ich mag dass eigentlich nicht.

Zu deiner Depression - es ist nicht so dass ich deine Gefühle und deine Enttäuschung nicht nachempfinden kann (auch aus eigenen Erfahrungen) -

aber die Ursache für eine Depression ist eher in unzureichenden Bewältigungsstrategien zu suchen - u.a. weil man sich zu sehr an negativen (oder negativ empfundenen) Ereignissen "aufreibt" und diese übermäßig zu Herzen nimmt. (Natürlich sind Ursachen für eine Depression umfänglicher und vielschichtiger)

Aus einen deiner Kommentaren entnehme ich, dass du dich sehr damit beschäftigst warum die Menschen so sind wie sie sind - besonders in deinem Umfeld.

Ich habe viele Antworten in der Psychologie gefunden. Eher zwangsläufig - auf der Suche nach Antworten in einer ehemaligen Borderline-Beziehung. Über das Thema Borderline hinaus, habe ich viel über Narzissmus, narzisstische Persönlichkeitsstörungen und Persönlichkeitsstörungen im Allgemeinen gelernt.

Es ging mir dabei nie um eine Stigmatisierung der Menschen,  sondern deren Verhalten zu verstehen.

Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, auch Menschen mit starken Tendenzen dahingehend (es muss nicht eine Persönlichkeitsstörung vorliegen) gehen mit anderen Menschen nicht besonders gut um - milde ausgedrückt.

Dennoch sind diese Menschen nicht "Böse", so ist ihnen oftmals ihr Verhalten nicht bewusst und sie aggieren im Zwischenmenschlichen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Ich kann dir nur empfehlen für dich zu reflektieren, was soll dein Gegenüber für eine zwischenmenschliche Beziehung mit dir (Bekanntschaft, Freundschaft, Partnerschaft) "mitbringen".

Vielleicht solltest du in Zukunft besser für dich Sorgen, wenn du merkst dass dein Gegenüber nicht ein Minium von dem in eine Beziehung mit dir einbringt, worauf du Wert legst - und dich von diesen Menschen trennen.

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Genau das selbe mach ich auch durch , bin auch in einer depression . Und hatte genau den selben gedanken du musst alleine für dich ,famillie und freunde ein guter mensch sein und leuten helfen die hilfe brauchen. ich war immer zu gut zu jeden und am ende wurde ich ausgenutzt. Aber du musst jetzt kein schlechter mensch werden sondern lernen dich nicht ausnutzen lassen. Durch meine depression verlor ich den glauben an gott und dachte mir wenn es einen gott gibt wieso lässt er sowas zu usw. Es ist nicht wie in filmen die guten gewinnen immer ,so ist das leben nun mal . Die menschheit ist extrem dumm geworden jeder lebt nur für sich , jeder hat diese leck mich am ar*** einstellung heutzutage. Aber bleib so wie du bist lass dich nicht ändern , bin mir sicher du hast ein reines herz und gib dich nicht auf. Aber am besten du suchst einen arzt auf bin auch derzeit in therapie das wird schon wieder wünsche dir viel erfolg und eine gute besserung .

Und vergiss nicht jedes leben ist lebenswert.

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Es gibt nun mal Menschen auf der Welt, die andere Ansichten vertreten als du. Sie haben andere Prinzipien, setzen andere Schwerpunkte und verhalten sich dementsprechend auch anders. 

Ich für meinen Teil versuche einfach ein guter Mensch zu sein, weil ich selbst gerne nett behandelt werde. Weil mich jemand schlecht behandelt, heißt das aber nicht, dass ich mich auch auf dieses Niveau begeben muss.

Ich fühl mich auch einfach gut, wenn ich mal wieder einer Omi den Weg erklärt hab. Man sollte eine gute Person sein einfach, um gut zu sein und nicht etwas als Gegenleistung erwarten.

Du kannst die Welt nicht retten, aber du kannst dazu beitragen sie etwas besser zu machen :) 

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Mal als kleiner Gedankenanstoß zum Thema Depression von jemanden, der 14 jahre lang selbst eine hatte: Wenn Du gut zu Dir bist, sind auch Dein Geist und Körper gut zu dir.

Deshalb hör auf die zu vergraben und hinter den Fernseher oder dem Internet zu verstecken. Dein Leben ist einmalig und so sollte es auch geführt werden. Erlebe jeden Tag etwas Neues. Deine Lokalen Zeitungen werden Dir einen Einblick in viele Aktivitäten geben. Es gibt zahlreiche Sportarten deren Namen Du heute noch nicht mal kennst. Es gibt viel zu erleben.

Deine Organe sind wie ein Verbrennungsmotor. Wenn Du das falsche reinwirfst, geht er früher oder später kaputt. Deshalb vermeide Zucker, Kaffee, Tee und Kohlensäure, denn nach solchen Produkten wirst Du immer mehr fordern, wenn Du Dich an sie gewöhnst. Bedenke Du bestehst aus Wasser, Eiweiß und 80 Mineralien - also sollte allein dein Frühstück aus Wasser, Joghurt mit Früchten, Nüssen bestehen und nicht aus Cornflakes und Brötchen.

Auch Deine Ziele im Leben sind wichtig. Schreibe Dir 7 kurzfristige, 7 mittelfristige und 7 langfristige Ziele auf und beginne mit den kurzfristigen direkt. Überlege Dir auch wo Du am liebsten leben möchtest? Wo Du Dich in der Vergangenheit immer am wohlsten gefühlt hast (Stadt, Strandnähe, Gebirge oder Land) - es könnte ein mittelfristiges Ziel sein dies wahr werden zu lassen.

Und schließlich geht es um Deine mentale Einstellung. Das was wir als Wahrheit akzeptieren, prägt uns. Wenn Du es als Wahrheit ansiehst, dass es auf der Erde immer schlimmer wird, wird dein Leben auch trostlos und ermüdend sein. Wenn Du dagegen es siehst, dass es auf der Welt immer besser wird, dann wird Dich das mutiger machen, Dich für andere weiter einzusetzen.

Nur ein paar Hinweise: Es gibt immer weniger Kriegstote in der Menschheitsgeschichte - mittlerweile sind wir bei 200 000 im Jahr bei 7,4 Milliarden Menschen - im Kalten Krieg waren es mehr, im 2. Weltkrieg noch mehr, im Ersten Weltkrieg prozentual noch viel mehr, Kreuzzüge & Co. noch viel mehr prozentual; Ceaser alleine hat 1 Millionen Menschen umbringen lassen und 1 Millionen Menschen versklaven lassen in einer Zeit, in der es vielleicht 37 Millionen Menschen auf der Erde gab.

Auch die Armut nimmt deutlich ab. Im Mittelalter waren 99 Prozent der Menschen so arm, dass sie höchstens von der Hand in den Mund leben konnten - heute gibt es sogar in Afrika modernste Kraftwerke, Straßen, Fernseher usw. usw. usw. - es verhungern auch lange nicht so viele wie zu den Zeiten des Mittelalters. Der Wohlstand auf der Erde wächst exponential - auch bei den Armen.

Man kann hier noch sehr viel schreiben, aber in fast allen Bereichen kann man den medialen Beschreibungen - alles wird immer schlimmer - widersprechen.

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Kommentar von Caithness
03.05.2016, 13:17

Viele Aspekte deiner Antwort finde gut und größtenteils richtig. Natürlich ist alles eine subjektive Einstellung und Ansichtssache. Aber bei einem (wenn auch banalen) muss ich vehement widersprechen - weil ich es als Quatsch empfinde.

Warum sollte man Tee vermeiden?

Hast du dich schon mit der Wirkung von Kräutertees oder grünen Tee auseinandergesetzt?

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Kommentar von Xavkas
07.05.2016, 14:21

Ich sehe es auch so, aber man muss sich nicht immer nur "gesund" ernähren. Es wäre nicht schlimm, wenn man auch mal andere Sachen zu sich nimmt. Man sollte sich ausgewogen ernähren. Nicht zu viel von zuckerhaltigen Produkten und auch nicht zu wenig. Der Körper braucht auch Zucker, aber nicht zu viel.
Sonst muss ich sagen, dass viele Punkte in deinem Text der Wahrheit entsprechen. :)

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Wir sind wer Wir sind aber können nicht sein wer Wir sein wollen...

Es gibt leider nicht wirklich eine Antwort darauf warum der Mensch sich manchmal so verhält wir er es eben tut. Wichtig ist, dass man zu sich selbst und seinen Werten steht und hoffentlich sind die dann auch gut wie bei dir ;)

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Die Geschichte um Jesus wiederholt sich tatsächlich, aber nicht so wie du denkst.

Jesus ist ja gerade deshalb gekommen, hat gewirkt, ist gestorben und wieder auferstanden, damit wir Freiheit haben, Gutes zu tun. Wenn wir IHM unser Leben anvertrauen, kommt der Heilige Geist in uns und das bewirkt dauerhafte Veränderung zum Guten in uns!

Gott liebt uns ohne eine Leistung. Wir müssen nicht Gutes tun, aber wer Gottes Liebe annimmt, will Gutes tun. Mir machen uns manchmal auch zuviel Gedanken darüber was "Gutsein" heisst.

Und die weitere gute Nachricht, auf deine Fragestellung bezogen: Das Gute (Gott) wird schlussendlich siegen, auch wenn es nicht immer so aussieht! Es gibt also Hoffnung - für dich und auch für die ganze Welt, denn alles Böse wird eines Tages bestraft werden und vernichtet!

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Warum? Nur weil in den Zeitungen so viel Schlechtes steht? Das liegt daran, dass die Zeitungen die Ausnahmen berichten, nicht die Regel. In Wirklichkeit ist die Welt gut...

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Kommentar von KaeteK
08.04.2016, 20:53

Du lebst wohl in einer anderen Welt...

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Gute und Böse sind menschliche Konzepte, sie existieren nur in unserem Sinn. In der Praxis sind alle Menschen ganz ähnlich. Die Guten können Böse werden und umgekehrt. Wir werden alle sterben, es ist die Natur und das ganzen Universum ganz egal, wie Gute oder Böse wir sind. Also in deiner Stelle würde ich das Leben lockerer nehmen :)

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Hallo,

ich kann sehr gut verstehen, was Du meinst, denn es ist einfach so, das die "Deppen"- sorry, das ich das so sage , immer vorran kommen und auch mit allem durchkommen und das kann einen total depremieren.

Für die meisten zählt nichts im Leben , außer sie selber.

Rücksicht auf andere, sich Gedanken machen, für andere da sein, Fürsorge, Liebe, ein in den Arm nehmen usw. sind Fremdwörter.

Der Großteil der Menschheit läuft der "Gruppe" hinter her, um ja nicht aufzufallen, dazu zu gehören.

Die Menschen, so wie Du, denen fällt auf, wie sich die Menschen zum Großteil benehmen und es stört extrem. Diejenigen, die so sind, die finden das ganz normal und denen fällt auch nix auf. Das sind die sogenannten "Dummen Glücklichen" und fahren sicherlich besser als unsereins.

Sei froh, das Du nicht bist, wie diese Menschen. Ich weiß, das hilft Dir nichts, aber Du solltest dies als sehr positiv sehen und stolz darauf sein, nicht zu "dieser" bestimmten Menschengruppe zu gehören.

Das Du deshalb krank geworden bist, ist sehr schlimm und ich wünsche Dir nur das Allerbeste. Das Du an der Menschheit oft verzweifeln könntest, kann ich allerdings sehr gut verstehen.

Das religiöse, das Du ansprichst, ja, da ist was dran, aber darüber solltest Du nicht länger nachdenken.

Versuch "diesen" Menschen so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen und Dein Leben zu leben, so wie Du bist. Verändere Dich niemals, das wäre sehr schade und vor allem lass Dich nicht weiterhin nach unten ziehen.

Es hat den Anschein, das böse und dumme Menschen im Leben mehr voran kommen. Gleich vielleicht schon, aber irgendwann stoßen sie an eine "Grenze" und ihnen wird vielleicht etwas bewusst.

Liebe Grüsse und halt die Öhrchen steif!

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Kommentar von DonkeyDerby
17.04.2016, 09:03

"Für die meisten zählt nichts im Leben , außer sie selber.

Rücksicht auf andere, sich Gedanken machen, für andere da sein, Fürsorge, Liebe, ein in den Arm nehmen usw. sind Fremdwörter."

Mich wundert es immer, dass solche Aussagen unwidersprochen bleiben. Ich muss ja einen fantastischen Freundes- und Bekanntenkreis haben, dass es bei mir genau andersherum ist: Die meisten Menschen, die ich persönlich kenne, sind durchaus rücksichtsvoll und für andere Menschen da, sie kennen und geben Fürsorge und Liebe und sie tun gerne, freudig und ohne den Hintergedanken einer Gegenleistung anderen Menschen Gutes.

Die oben beschriebenen Worte treffen nur auf eine Minderheit der Menschen zu, die ich kenne.

Und über Menschen, die ich nicht persönlich kenne, kann ich nicht urteilen.

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Ich bin kein Freund davon, Menschen in gut oder schlecht bzw. böse zu unterteilen.
Menschen legen mal ein gutes Verhalten und mal ein schlechtes an den Tag.
Manchmal sogar beides innerhalb von Minuten.

Ein "guter Mensch" sein zu wollen, bedeutet für mich:

  • sich verbiegen
  • sich selbst zu verleugnen
  • seine eigenen Gefühle zu unterdrücken
  • seine Grenzen zu missachten

was letztendlich zu Depressionen führen kann (nicht muss!).

Es geht absolut nicht. Keiner kann es dem anderen immer Recht machen und dabei noch sich selbst treu bleiben.

Menschen sind, wie sie sind. 
Mit den einen kannst du besser klar kommen als mit den anderen.
Du kannst dich ändern. Deine Sicht auf die Menschheit, versuchen, diese differenzierten zu sehen - finde ich eh besser.

Mit dem religiösen Teil kann ich absolut nichts anfangen, deswegen gehe ich darauf auch erst gar nicht ein.

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Kommentar von realhumanbean
09.04.2016, 10:39

woraus willst du schlussfolgern dass meine Sicht auf die Menschheit undifferenziert ist? Ich bin mir im klaren darüber dass die Gesellschaft größtenteils weder schwarz noch weiß, sondern grau ist, das bedeutet aber nicht dass es keine schlechten und guten Menschen gibt. Ich glaube außerdem nicht dass ich mich für irgendwen verbiege, meine Grenzen missachte oder mich selbst verleugne. Meine Gefühle habe ich öfters mal unterdrückt aber das hängt für mich eher mit Schüchternheit und mangelndem Selbstbewusstsein zusammen. Worauf ich eigentlich hinaus will ist dass Eigenschaften wie Loyalität, Liebe, Respekt etc. selten geschätzte Werte sind und diese Dinge selbst von Menschen die man liebt und schätzt irgendwann ausgenutzt und erwartet werden. Manche nehmen sich auch einfach davon was sie brauchen und kehren dir danach den Rücken zu. Ich kann mich schon glücklich schätzen dass ich Leute habe, die sich nicht so verhalten und momentan für mich da sind, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass mich das Streben nach den Werten ausgesaugt und in diese Situation gebracht hat. Vielleicht nicht direkt, ich habe im Allgemeinen gar keine besonders große Erwartungshaltung, aber wenn sich viele dieser Situationen anhäufen und über Wochen/Monate nichts gutes passiert und die Bemühung in Vergessenheit gerät bzw. belächelt wird, kann das einem das Selbstwertgefühl zerstören.

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Hallo realhumanbean,

es ist in der heutigen Welt leider so, dass Hilfsbereitschaft und Selbstaufopferung nicht immer von allen geschätzt wird und man das Gefühl bekommt, dass von den anderen nichts zurückkommt. Sehr viele denken leider in erster Linie an sich und kümmern sich nicht viel um das Wohl anderer. Könnte es das sein, was Dich am Leben verzweifeln lässt? Denke jedoch immer daran: Deine guten Werke haben auch dann einen Wert, wenn sie auch von anderen nicht richtig geschätzt werden!

Könnte es sein, dass Du, indem Du versucht hast "ein guter Mensch" zu sein, die Welt ein Stückchen besser machen wolltest, Du aber feststellen musstest, dass Deine Erwartungen immer wieder enttäuscht wurden? Warum aber ist das so? Wusstest Du, dass die Bibel eine Zeit vorhersagt, in der "die Liebe der meisten erkalten" würde (Matthäus 24:12)? Und könnte diese Zeit nicht vielleicht heute sein? Hat nicht die Liebe unter den Menschen seit einigen Jahrzehnten immer mehr nachgelassen? Und ist es etwa nur Zufall, dass in dieser Zeit so viele Menschen an psychischen Krankheiten leiden? Oder könnte dies etwas mit dem "Erkalten der Liebe" zu tun haben?

Eine andere Vorhersage der Bibel, die den Zustand der Gesellschaft beschreibt, trifft ebenfalls genau auf unsere Zeit zu. Sie lautet: "Dieses aber erkenne, dass in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird.   Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal,  ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten,   Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott,  die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg" (2. Timotheus 3:1-5). Sieht man sich diese Beschreibung genau an und vergleicht diese mit der heutigen Zeit, dann stellt man leider fest, dass sie genau auf die Gesellschaft unserer Zeit zutrifft. Viele verletzliche und feinfühlige Menschen sind bereits Opfer dieser Zustände geworden und leiden infolgedessen an irgendeiner Form psychischer Erkrankung. Und selbst hartgesottenere Zeitgenossen sind nicht vor Depressionen oder einem Burnout gefeit.

Viele fragen sich daher: "Worauf steuern wir eigentlich zu? Wird denn alles immer nur noch schlimmer werden und wird sich nie etwas ändern?" Doch es wird aber nicht von ganz allein! Dazu wird es ein Eingreifen Gottes in das Weltgeschehen geben. Wenn sich etwas ändern soll, dann kann Gott nicht nicht endlos dem Treiben der Menschen zusehen. Als Erschaffer und damit Eigentümer dieser Erde hat er das Recht zu bestimmen, wer darauf leben darf und wer nicht. Wenn Gott den Bösen nicht irgendwann Einhalt gebietet, werden sich die Zustände auf Erden nur immer weiter verschlimmern.

Doch wird in der Bibel vorhergesagt: "Denn die Übeltäter, sie werden weggetilgt...Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein.   Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:10,11). In dieser Vorhersage wird die gewaltigste Veränderung beschrieben, die es je auf dieser Erde gegeben hat! Gott wird dafür sorgen, dass es niemanden mehr geben wird, der böse handelt. Anstelle machtbesessener und korrupter Herrscher werden, wie es in der Prophezeiung heißt, "Sanftmütige" die Erde besitzen. Auch wird es dann eine "Fülle von Frieden" geben; es gibt dann weder Kriege, noch Terroranschläge, noch irgendeine andere Form von Gewalt. Es wird schließlich ein Zustand eintreten, der in einer anderen alten Prophezeiung wie folgt beschrieben wird: "Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen" (Jesaja 14:7).

Es gibt noch eine Reihe weiterer Vorhersagen der Bibel, die das Vorhaben Gottes, aus der Erde ein Paradies zu machen, beschreiben. Der Traum des Menschen von einem Paradies wird also Wirklichkeit werden! Viele halten das allerdings für zu schön, um wahr zu sein. Doch die Bibel hat sich in ihren Vorhersagen stets als absolut zuverlässig erwiesen und somit gibt es keinen Grund, ihren Prophezeiungen keinen Glauben zu schenken. Je mehr man sich mit Gottes Wort, der Bibel, beschäftigt, umso mehr wächst das Vertrauen in ihre Glaubwürdigkeit und zu ihrem Autor. Das kann auch Deinem Leben ganz neue Impulse geben und Du wirst nicht mehr das Gefühl haben, am Leben zu scheitern, wenn Du versuchst, ein "guter Mensch" zu sein.

Ich wünsche Dir, dass es Dir gelingt, Deine Depressionen eines Tages zu überwinden und wieder ein glücklicherer Mensch zu werden. Spätestens jedoch dann, wenn Gott uns seine Aufmerksamkeit zuwendet, werden auch sämtliche Krankheiten und Gebrechen verschwunden sein, denn wie der Prophet Jesaja sagt, wird "kein Bewohner sagen: "Ich bin krank"" (Jesaja 33:24).

LG Philipp

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Wieso sind Menschen so wie sie sind?

Weil wir mir dem freien Willen ausgestattet sind.

Ich habe vor Kurzem das Buch "5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen" von Bronnie Ware gelesen. ein fantastisches Buch, weil es mir klar gemacht hat, was  im Leben wirklich wichtig ist.

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Etliche Geschichten von Brecht handeln vom guten Menschen, so z.B. "der gute Mensch von Sezuan". In einer bloßen Ellbogengesellschaft wie die unsrige, kann man es sich meist nicht leisten gut zu sein, da man dann unter die Räder kommt.

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glaub mir ich weiß genau wie du dich fühlst. Ich habe immer schon an Karma und an das Schicksal geglaubt und ich wurde belehrt dass es so etwas nicht gibt. ich habe immer gutes getan und habe es auf eine Art zurück bekommen die nicht gerechtfertigt war.

Also eigentlich eine super fragen aber ich beziehe diese Bösartigkeit nicht auf die Menschen sondern auf die Welt. Warum? wenn es Wirklich irgend eine Art von Gott gäbe warum gibt es dann in der Welt so viel Leid und Krieg?

Warum kann es nicht einen einzigen Tag geben an dem jeder Mensch auf der Welt glücklich ist

Tut mir leid ich stelle gerade fest dass ich gar keine Antwort geschrieben habe sondern euch nur mir nich mehr Fragen zugeschrieben habe. Naja auch ein Kommentar ist irgendwo ein Hilfe . Das hoffe ich zumindest

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Das die Menschheit zum Scheitern verurteilt wäre ist etwas arg kafkaesk und selbst Kafka hat bisweilen ein Lichtblick zugelassen, selbst in Dostojewskis "Dämonen" hat es einer geschafft, sich dem Guten zuzuwenden.

Jesus ist nicht gescheitert, nicht im Ansatz. Man muss auch nicht an Jesus scheitern. Man darf nur keine falsche Erwartungshaltung haben weder an sich selbst noch an Gott.

Das Böse kann nicht siegen, weil es nur das Fehlen an Gutem ist. Damit hat auch das Geringste Gute bereits gesiegt für ewig. Und so schaut es aus: Richte Dein Blick auf das Gute und tue es. Damit ist zwar das Schlechte noch vollständig beseitigt, aber ein erster Schritt getan. Und stark bleiben!

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Jesus hat betont das alle Menschen Fehler machen (Sogar Jesus hat Fehler gemacht, er hat seiner Mutter panische Angst eingejagt als er weggegangen ist und mit den Weisen als Jugendlicher gesprochen hat!)

Man muss die Fehler anderer vergeben damit Gott unsere Fehler vergibt! Man ist kein schlechter Mensch wenn man sündigt und Fehler macht, Gott liebt uns so und etwartet von uns das wir daraus lernen!

LG

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Im moment herrscht der Kampf zwischen gut und böse , zwischen hirn und herz , zwischen denken und fühlen...

doch zu betrachten ist es das gut oder böse nur in uns selbst existiert..wir erschaffen uns unsere eigene welt bis wir alle das nötige wissen und bewusstsein dazu haben aus dieser welt ein paradies in frieden und fröhlichkeit zu erschaffen....

es ist einfach sich der psychie hinzugeben , es ist aber immens schwirig das zu tun wo unser gefühl uns mitteilt...es ist einfach rauszugehen , sich betrinken , sich versuchen frieden und union zu erkaufen und dies auszuleben bis unser körper unsere seele nicht mehr beschützen kann....

es ist aber schwirig sich fragen zu stellen , sich kennen zu lernen , das zu leben und zu tun wo uns unser gefühl sagt und nach diesem einem streben nach union und frieden zu suchen...

diese 2 parteien verstanden sich nie richtig denn ausser den damaligen revolutionären kam niemand auf die idee das die lösung in beide geschlechter steckt...die frau hätte lernen sollen zu fühlen und der mann zu denken...

es fing alles bei der erstellung der grenzen an und endete bei der Wertschöpfung der Menschen und Objekte...

Kurz geschrieben : bleib so wie du bist , denn es wird die zeit kommen verpsreche ich dir wo jeder bekommt was er verdient...vergessen sollte man jedoch nie , das gerechtigkeit nur auf seelischer ebene geschieht , denn diese ist wertvoll und nicht unser körper...unser körper beschützt diese nur....

In Liebe & Wahrheit geschrieben

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Kein Mensch ist gut in dem Sinne, dass man vollkommen ist. 

Jeder Mensch ist auf seine eigene Art und Weise gut. Das was von dir selbst als gute Handlung bezeichnet wird, wird womöglich von jemand anderen als schlecht bezeichnet, und umgekehrt. 

Keiner hindert dich daran gut zu sein, außer du selbst. 

Im Endeffekt lebt jeder sein eigenes Leben und du bist nicht dafür verantwortlich die ganze Menschheit zu retten.

Die Menschheit ist nicht zum Scheitern verurteilt, solange es Menschen gibt, wird es auch Menschlichkeit geben, solange es Menschlichkeit gibt wird es Hoffnung geben, Hoffnung dafür, dass das "Böse" nicht siegen wird. 

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Wie du schon im Post geschrieben hast: Es liegt an Religion. Die ganze Welt drehte sich um Religion und teilweise heute immer noch: Der IS.

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