Frage von ArnieBla, 125

Ich habe mein Auto privat verkauft und nun möchte der Käufer das zurückgeben, weil der Wagen ursprünglich aus Italien kommt. Hat er Recht?

Ich habe mein Auto verkauf, bei der Besichtigung und Probefahrt wurden alle Mängel durchgecheckt, da habe ich den Preis deutlich (über 10%) runter gesetzt. Nun verlängt der Käufer von mir weiteres Ruckgeld, weil der Wagen ursprünglich aus Italien kommt. Weder im Inserat noch im Kaufvertrag stand "deutsches Fahrzeug", technischer Stand ist wie abgesprochen. Falls ich kein Geld ausgebe, droht er das Auto zurückzugeben.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von peterobm, 53

ganz entspannt bleiben. Er kann dir nix. Fahrzeug ist Fahrzeug. ER hätte in den Papieren das ganz leicht selbst rausfinden können. 

Kommentar von ArnieBla ,

Vor der Bezahlung hat er alle Papiere (Brief, Bedienungsanleitung auf italienisch) in der Hand. Da habe ich extra gesagt: "Die Bedienungsanleitung ist auf italienisch". Er hat gesagt: "Das ist mir egal".

Antwort
von yamahafighter, 30

Gewerbliche Anbieter hätten jetzt ein Problem, wenn sie verschweigen, dass es sich um EU-Fahreug handelt (Kaufpreisminderung). Bei Privatpersonen bin ich mir nicht sicher.

Antwort
von martinzuhause, 65

war denn in den papieren ersichtlich das das fahrzeug im ausland zugelassen war? wenn im kaufvertrag alles richtig beschrieben war kann der käufer nicht nachverhandeln.

drohen kann er natürlich. allerdings kannst du ihm mitteilen, das bei einer rückgabe der wertverlust durch den zusätzlichen halter durch ihn zu tragen ist. die kosten der ummeldung natürloich auch. den nutzen den er vom fahrzeug hatte muss er natürlichg auch ersetzen

Antwort
von jbinfo, 31

Er hat weder Anspruch auf Minderung des Kaufpreises noch auf Rückgabe des Fahrzeuges. Nur wenn es ausdrücklich im Kaufvertrag steht, dass es sich um einen Import aus Italien handelt. Das Auto ist dadurch ja nicht minderwertiger.

Antwort
von Novos, 55

Hast Du die Anzahl der Vorbesitzer angegeben und nur die in Deutschland?

Kommentar von ArnieBla ,

Das stand nicht im Vertrag, aber mündlich wurde abgesprochen. Ich war 2te Hand, Vorbesitzer hat den Wagen in Italien gehabt, dann hat nach Deutschland umgezogen, hier paar Jährchen gefahren und den verkauft. Ich habe das Auto nicht aus Italien gebracht.

Antwort
von cleverino, 75

Wenn der Käufer es übersehen hat, ist es sein Problem.

Wenn du falsche Angaben gemacht hast, ihn getäuscht hast, dann hat er das Recht vom Kaufvertrag zurückzutreten.

Antwort
von thetee99, 62

Hast du im Kaufvertrag nicht reingeschrieben: "gekauft wie gesehen"?

Kommentar von ArnieBla ,

Natürlich doch! Ich habe auch Bedienungsanleitung auf italienisch abgegeben.

Kommentar von martinzuhause ,

damit dürfte dann schon erkennbar gewesen sein wo das auto ursprünglich herkommt. das reicht da aus. für eine rückgabe gibt es keinen grund. für nachverhandlungen auch nicht

Kommentar von peterobm ,

also war er darüber informiert das nennt man dann P P = persönliches Pech ^^

Kommentar von thetee99 ,

Also dann ist das nur ne Taktik vom Käufer um den Preis noch weiter zu drücken, deswegen auch gleich die Drohung vonwegen Rückgabe. Da würde ich entspannt bleiben. Als Rechtsdokument hast du ja den Privat-Kaufvertrag.

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