Frage von SilenceAtNight, 85

ich habe mal eine Frage an die Mädels/Frauen zum Thema Depression?

Ich bin schwer Depressiv und behandel meine Freundin dess wegen manchmal gleichgültik (Sie ist auch depressiv und macht es mit mir genau so)

Ihre Mutter ist gestorben und ich schaffe es im Moment nicht so ganz für sie da zu sein, Da ich es nicht schaffe aus meiner Depression raus zu kommen .

ich bin sonst immer für sie da und schaffe es sie zum Lachen zu bringen und sie zu trösten,wenn es ihr schlecht geht.

aber im Moment kann ich mich nicht ganz zusammen zu reißen und lasse sie mit ihrem Problem allein. und dazu kommt ,dass ich sie mit meiner Depression noch weiter runter ziehe auch wenn ich immer alles gebe um es zu vermeiden.

Glaubt ihr ,dass das es so noch mit uns funktionieren kann ,wenn ich es nicht mehr schaffe für sie da zu sein ?

Antwort
von Kaleda, 36

Ihr solltet euch beide professionelle Hilfe holen. Ich weiss, dass das nicht einfach ist, aber es gibt sie.

Ansonsten kann ich euch nur raten. Haltet zusammen. Helft euch so gut es eben geht. Du musst gar niemanden zum Lachen bringen, aber da sein für jemanden der dich braucht, ihn mal in den Arm zu nehmen um ihm zu zeigen, dass er dir wichtig ist, das sollte auch und gerade in einer Depression möglich sein. Steht zueinander und sagt euch das auch. Ist ganz wichtig, jemanden zu haben in diesen Situationen, der ahnt wie es einem geht. Das kannst du mit Bestimmtheit und das wird sie spüren. Sei da und hör ihr zu, mehr ist oft gar nicht nötig.

Antwort
von Schlawinikus, 13

Leider wird heute viel zu schnell aufgegeben, aber ich habe gestern etwas sehr interessantes, einleuchtendes im Internet über Depressionen gelesen. Klingt fast zu einfach, aber zu verlieren habt ihr doch nix, also versucht es doch mal...vielleicht geht ihr dann entspannter miteinander um. Noch was Banales... Magnesium!!! Ein Selbstversuch im Fernsehen über 4 Wochen hat eine völlig gestresste Berufstätige Mutter sich zu tiefenentspannt hin gewandelt und alle Freunde und die Familie haben es ihr deutlich angemerkt. Es sind die einfachen Dinge manchmal, die so schwerwiegende Folgen haben können! Viel Glück euch! 

Bedauerlicherweise wird bei der Diagnose und Behandlung der Depression selten der biochemische Status erhoben. Die möglichen Auslöser, die verstärkenden Faktoren und die zusätzlichen Belastungen über die Ernährung werden dabei übersehen: Blutzuckerschwankungen, Nahrungsmittelallergien, Unverträglichkeiten mit Weizen-Gluten, Mängel an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. 

Mehr als jedes andere Organ in unserem Körper ist unser Gehirn auf eine ständige Versorgung mit Nährstoffen aus Lebensmitteln, Luft und Wasser angewiesen. Wird dieser Fluss auch nur kurz unterbrochen, leiden die Gehirnfunktionen.

Sucht man bei Depressionen oder Schizophrenie nach verdächtigen Zeichen, stößt man oft auf einen Mangel an den B-Vitaminen: B6, B12 und Folsäure.Leseprobe Dreieck des LebensBei Gemütserkrankungen sind außerdem häufig zwei weitere Nährstoffe im Mangel: langkettige Omega-3-Fettsäuren als Bausteine für Serotonin, sowie NADH, das die Produktion von verschiedenen Neurotransmittern wie zum Beispiel Dopamin, Noradrenalin und Serotonin anregt.

Studien belegen den Zusammenhang zwischen Depression und Folsäuremangel

Seit in den 60er-Jahren zunehmend klinisch zuverlässige Aufzeichnungen bei der Folsäurebestimmung gemacht wurden, kann die schon früher gemachte Beobachtung eines Zusammenhangs zwischen Formen der Depression und megaloblastischer Anämie erklärt werden. Tatsächlich sind Depression und Folsäure eng miteinander verknüpft. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine schlechte Folsäureversorgung mit Depression assoziiert ist, und das unabhängig vom Alter. Mindestens ein Drittel der Depressiven hat einen Folsäuremangel. 

Die Depression und deren Schweregrad sowie die Dauer der Erkrankung ist eng und invers mit der intrazellulären Verfügbarkeit von Folsäure verbunden.So ist einigen Untersuchungsergebnissen beispielsweise zu entnehmen, dass ca. 30 % der Personen, die unter einer depressiven Erkrankung leiden, einen Folsäuremangel aufweisen.

Im Rahmen einer US-amerikanischen Erhebung durch das Boston Massachusetts General Hospital wurde unter anderem der Zusammenhang von Folsäurespiegel und Ansprechen auf eine medikamentöse Behandlung depressiver Erkrankungen betrachtet. 213 Patienten mit depressiven Beeinträchtigungen erklärten sich für eine Teilnahme an der Studie bereit. Laut der Resultate dieser Studie zeigten Antidepressiva bei Patienten mit einem niedrigen Folsäurespiegel vergleichsweise schlechtere Wirkung als bei Patienten mit einem Folsäurewert im Normbereich. Gleichzeitig waren depressive Symptome bei Personen mit einer zu niedrigen Folsäureversorgung stärker ausgeprägt als bei den übrigen untersuchten Personen. Wurde die Gabe von Antidepressiva bei Patienten mit Folsäuremangel mit einer Zufuhr an Folsäure kombiniert, stieg gleichzeitig die Wirksamkeit verordneter Medikamente. 

Aus weiterer Forschung ist ein ergänzender Punkt hinsichtlich der Wichtigkeit von B-Vitaminen abzuleiten: Nehmen an Depressionen erkrankte Menschen ausreichende Mengen an Vitamin B6 und B12 sowie an Folsäure auf, so entsteht als Resultat eines intakten Abbaus von Homocystein das sogenannte SAMe (S-Adenosyl-Methionin). Letzteres kann sich positiv auf die Linderung depressiver Symptome auswirken. Der Homocysteinwert kann dank der Einnahme eines Vitaminpräparates mit einer hochdosierten Kombination der Vitamine B12, B6 sowie Folsäure, wie z.B. Synervit, gesenkt werden.In einer Studie mit 213 depressiven Patienten am «Boston Massachusetts General Hospital» sprachen diejenigen Patienten mit niedrigem Folsäurespiegel auf Antidepressiva weniger gut an. 

Dieselben Patienten hatten auch verstärkt tiefe Depressionen. Andere Patienten, die mit schwerer Depression, Schizophrenie oder Borderline-Syndrom diagnostiziert wurden, wiesen auch definitiv einen Folsäuremangel auf. Ihnen wurde zusammen mit ihrer Standard-Medikation auch Folsäure verordnet. Die Wirkung der Medikamente war wesentlich besser als ohne die zusätzliche Gabe von Folsäure. Patienten mit von vorneherein höherem Folsäurespiegel sprechen auf die Therapie mit einem Antidepressivum deutlich besser an.Der Homocysteinspiegel als Indikator für Vitamin-B-Mangel.

Wenn das besser wirkt, als Antidepressiva, bricht bloss unser Gesundheitswesen zusammen, denn was man braucht, gibs im gut geführten Einzelhandel. Wenn jeman Erfahrungen gemacht hat, her damit! ;-)

Antwort
von Schlawinikus, 12

Leider wird heute viel zu schnell aufgegeben, aber ich habe gestern etwas sehr interessantes, einleuchtendes im Internet über Depressionen gelesen. Klingt fast zu einfach, aber zu verlieren habt ihr doch nix, also versucht es doch mal...vielleicht geht ihr dann entspannter miteinander um. Noch was Banales... Magnesium!!! Ein Selbstversuch im Fernsehen über 4 Wochen hat eine völlig gestresste Berufstätige Mutter sich zu tiefenentspannt hin gewandelt und alle Freunde und die Familie haben es ihr deutlich angemerkt. Es sind die einfachen Dinge manchmal, die so schwerwiegende Folgen haben können! Viel Glück euch! Bedauerlicherweise wird bei der Diagnose und Behandlung der Depression selten der biochemische Status erhoben. Die möglichen Auslöser, die verstärkenden Faktoren und die zusätzlichen Belastungen über die Ernährung werden dabei übersehen: Blutzuckerschwankungen, Nahrungsmittelallergien, Unverträglichkeiten mit Weizen-Gluten, Mängel an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Mehr als jedes andere Organ in unserem Körper ist unser Gehirn auf eine ständige Versorgung mit Nährstoffen aus Lebensmitteln, Luft und Wasser angewiesen. Wird dieser Fluss auch nur kurz unterbrochen, leiden die Gehirnfunktionen. Sucht man bei Depressionen oder Schizophrenie nach verdächtigen Zeichen, stößt man oft auf einen Mangel an den B-Vitaminen: B6, B12 und Folsäure. Leseprobe Dreieck des Lebens Bei Gemütserkrankungen sind außerdem häufig zwei weitere Nährstoffe im Mangel: langkettige Omega-3-Fettsäuren als Bausteine für Serotonin, sowie NADH, das die Produktion von verschiedenen Neurotransmittern wie zum Beispiel Dopamin, Noradrenalin und Serotonin anregt. Studien belegen den Zusammenhang zwischen Depression und Folsäuremangel Seit in den 60er-Jahren zunehmend klinisch zuverlässige Aufzeichnungen bei der Folsäurebestimmung gemacht wurden, kann die schon früher gemachte Beobachtung eines Zusammenhangs zwischen Formen der Depression und megaloblastischer Anämie erklärt werden. Tatsächlich sind Depression und Folsäure eng miteinander verknüpft. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine schlechte Folsäureversorgung mit Depression assoziiert ist, und das unabhängig vom Alter. Mindestens ein Drittel der Depressiven hat einen Folsäuremangel. Die Depression und deren Schweregrad sowie die Dauer der Erkrankung ist eng und invers mit der intrazellulären Verfügbarkeit von Folsäure verbunden. So ist einigen Untersuchungsergebnissen beispielsweise zu entnehmen, dass ca. 30 % der Personen, die unter einer depressiven Erkrankung leiden, einen Folsäuremangel aufweisen. Im Rahmen einer US-amerikanischen Erhebung durch das Boston Massachusetts General Hospital wurde unter anderem der Zusammenhang von Folsäurespiegel und Ansprechen auf eine medikamentöse Behandlung depressiver Erkrankungen betrachtet. 213 Patienten mit depressiven Beeinträchtigungen erklärten sich für eine Teilnahme an der Studie bereit. Laut der Resultate dieser Studie zeigten Antidepressiva bei Patienten mit einem niedrigen Folsäurespiegel vergleichsweise schlechtere Wirkung als bei Patienten mit einem Folsäurewert im Normbereich. Gleichzeitig waren depressive Symptome bei Personen mit einer zu niedrigen Folsäureversorgung stärker ausgeprägt als bei den übrigen untersuchten Personen. Wurde die Gabe von Antidepressiva bei Patienten mit Folsäuremangel mit einer Zufuhr an Folsäure kombiniert, stieg gleichzeitig die Wirksamkeit verordneter Medikamente. Aus weiterer Forschung ist ein ergänzender Punkt hinsichtlich der Wichtigkeit von B-Vitaminen abzuleiten: Nehmen an Depressionen erkrankte Menschen ausreichende Mengen an Vitamin B6 und B12 sowie an Folsäure auf, so entsteht als Resultat eines intakten Abbaus von Homocystein das sogenannte SAMe (S-Adenosyl-Methionin). Letzteres kann sich positiv auf die Linderung depressiver Symptome auswirken. Der Homocysteinwert kann dank der Einnahme eines Vitaminpräparates mit einer hochdosierten Kombination der Vitamine B12, B6 sowie Folsäure, wie z.B. Synervit, gesenkt werden. In einer Studie mit 213 depressiven Patienten am «Boston Massachusetts General Hospital» sprachen diejenigen Patienten mit niedrigem Folsäurespiegel auf Antidepressiva weniger gut an. Dieselben Patienten hatten auch verstärkt tiefe Depressionen. Andere Patienten, die mit schwerer Depression, Schizophrenie oder Borderline-Syndrom diagnostiziert wurden, wiesen auch definitiv einen Folsäuremangel auf. Ihnen wurde zusammen mit ihrer Standard-Medikation auch Folsäure verordnet. Die Wirkung der Medikamente war wesentlich besser als ohne die zusätzliche Gabe von Folsäure. Patienten mit von vorneherein höherem Folsäurespiegel sprechen auf die Therapie mit einem Antidepressivum deutlich besser an. Der Homocysteinspiegel als Indikator für Vitamin-B-MangelBei Depressionen: Synervit senkt erhöhten Homocysteinspiegel In einer Studie wiesen mehr als die Hälfte (52%) der teilnehmenden Frauen einen erhöhten Homocysteinwert und niedrige Folsäurespiegel auf. Hier zeigt sich, dass der Homocysteinspiegel ein sehr guter Indikator für Vitamin-B-Mangel ist. Die B-Vitamine des «Dreiecks des Lebens» unterstützen die Umwandlung von Homocystein. Dadurch entsteht mehr S-Adenosyl-Methionin (SAMe), was wiederum dazu beiträgt, dass das Gehirn besser funktioniert. Forschungen zeigen, dass SAMe allein schon ein sehr wirksames Antidepressivum ist. Die B-Vitamine helfen aber auch durch den Vorgang der Methylierung, dass die chemische Balance im Gehirn aufrechterhalten wird, indem Methylgruppen so bewegt werden, dass neue Substanzen je nach Bedarf gebildet werden können. Das «Dreieck des Lebens» bzw. die richtige Kombination der drei B-Vitamine trägt also durch zwei Wirkmechanismen zur Behandlung von Depressionen und Schizophrenie bei: Methylierung von Homocystein und damit Erhöhung von SAMe als gehirnaktive Substanz Erhöhung des Folsäurespiegels im Blut

Antwort
von Indivia, 8

Liebe heißt füreinander da sein, geben und nehmen, und auhc mal verzichten.

hastdu es beid einer Freundin angesprochen und wie reagier sie darauf?

Antwort
von neroanima, 16

liebe überwindet alles, sogar den tod.

dieser satz stimmt sogar sehr.

wenn eure liebe stark genug ist schafft ihr alles

und ich wünsche euch sehr vielglück und lasst euch nicht runter ziehen, das leben ist schön zu zweit

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten