Ich habe keine Lust mehr auf diese Welt. Kann mir jemand helfen?
Korrupte finanzwirtschaft, verlogene politik, hohe steuern, unzufriedene menschen.... unser leistungsdruck macht mich verrückt, brunout, menschen die jedem noch so dummen trend hinterherlaufen - gerade jetzt um die weihnachtszeit: kaufen, schenken, konsumieren, um jeden preis!
die liste kann jeder beliebig erweiter...
Nun zu meiner Frage:
habt ihr einen guten tipp um auszuwandern? gibt es sowas wie eine insel wo menschen wohnen die meiner meinung sind; die ohne geld, leistungsdruck usw leben, einfach nur um des lebens willen? ohne export/import - ganz autark und friedlich. eine eigene kleine welt in der man gemeinschaftlich alles herstellt was man zum leben benötigt...
gibt es sowas?
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Antwort von sahralou 15.12.201252 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Vielleicht solltest du mal deine eigene einstellung ins positive andern umd den fehler nicht bei den anderen suchen?? Es kommt drauf an welche dinge du wichtig.nimmst, vllt. fallen dir die schonen seiten dann auch mal auf?? ;-)
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Ach, wenn ich mir wieder die Kommentare lese...
Mir geht die Welt bzw. die Gesellschaft auch ziemlich auf die Nerven, die Menschen etc. etc. Ich habe gerade wirklich nicht die lust alles aufzuzählen, aber deine Meinung teile ich.
Wir Menschen sind primitiv geworden und werden immer primitiver, nur merken wir es nicht, da wir Umgeben sind mit Autos, Handys usw.
Der heutige Mensch würde einpaar Tage draussen in der Natur überleben, wir haben nichts gelernt. Wir wissen vieles über die Theorie, aber von der Praxis haben wir meisten alle keine Ahnung.
Wie mir die ganzen Philosophen und Medienkonsumenten einfach nur auf die Nerven gehen. "Du kannst dir dein eigenes Paradies auf der Erde schaffen" Schöne Worte, sagt man aber heutzutage zu traurigen Kindern, aber nicht Erwachsenen die die Realität erkannt haben!
Es sei denn man hört es wieder in einem 0815 Drama-Film, naja was sollt.
Das wichtigste ist, dass du genau das tuhst, was du richtig hällst! Mach das was dir als erstes in den Sinn kommt.
Ich konnt dir wahrscheinlich nicht helfen, aber seh es als positiv an. Du hast die Welt durchschaut, du lebst in keiner Traumwelt mehr, willkommen in der Realität mein Bruder!
Kommentar von Hundehaare 16.12.2012Was hat die Primitivität damit zu tun, das wir von Autos und Handys umgeben sind?
Kommentar von CaddyPowerCaddyPower 16.12.2012Hallo ,,Hundehaare,, ,
ich denke er meint die Technik die unsere Bequemlichkeit schützt und uns alles vor die Nase trägt. Wir fahren nur noch mit Autos herum anstatt mal Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen und hängen nur noch vor unseren Handys, TVs, PCs usw. die uns zu Hause und unterwegs über den neusten scheiß, den man sich kaufen soll\kann, informieren.
Kommentar von MrsFarinUrlaubMrsFarinUrlaub 06.01.2013@Caddy Power: richtig! Der Mensch ist eigentlich darauf ausgelegt 10km pro Tag zu laufen. Wieviel läuft der Mensch in Deutschland täglich?! 200m?! Und dann wundert man sich über die ganzen 'Volkskrankheiten'... -.-
Kommentar von sakura09sakura09 16.12.2012Zur "Primitivität" (an Hundehaare):
Stell dir mal vor, wie chaotisch es bei uns würde, wenn wir (aus was für Gründen auch immer!) plötzlich keinen Strom mehr hätten, die Gas- und vor allem die Wasserversorgung zusammenbräche, - wie würdest du für dich und deine Familie sorgen? Woher Wasser, Lebensmittel nehmen? Wie kochen? Womit sich gegen die Kälte schützen? Und was wäre mit medizinischer Versorgung, Kliniken, Medikamenten und so weiter? Die Pflege der Alten und Kranken?
Mal ganz zu schweigen von den katastrophalen sozialen Zuständen, die sich dann "entfalten" würden. Wir lernen ja heute nicht mehr, wie man sich sozial verhält. Jeder kämpft mehr oder weniger für sich und seine Vorteile, und das geht nun mal nur auf Kosten der Ärmeren und Schwächeren. Theoretisch wäre ja genug für alle da. (Und komm mir jetzt nicht mit Hartz4. Das klingt auf dem Papier wunderbar, aber die Realität ist beinhart und alles andere als menschlich.) Werte wie "Teilen", "die Schwächeren schützen", "gegenseitige Rücksicht", "Aufmerksamkeit und Anteilnahme" und so sind in unserer "zivilisierten" Konsum-Gesellschaft absolute Mangelware geworden und würden sich im Katastrophenfall wohl nicht gerade als die tragenden Kräfte erweisen.
Wenn es in der Stadt plötzlich keine Grundversorgung mehr gäbe und alle aufs Land rennen würden - gäbe es da nicht Mord und Totschlag um die - gerade jetzt im Winter - sehr begrenzten Vorräte? Dann würde sich zeigen, wie "kultiviert" wir uns auf einmal wirklich verhalten würden. Ich persönlich habe da keine Illusionen.
Kommentar von omakerstinomakerstin 05.01.2013Würde die grundversorgung zusammenbrechen , ob es dann die städter wirklich auf das dorf ziehen würde ! ?? nunja, wo es doch die milch im laden gibt, das fleisch in der kühltheke zu finden ist, die kartoffeln........... und so weiter. ich behaupte einfach mal es weiß doch von dem jungvolk kaum noch einer wo die sachen alle herkommen. es gäbe mord und totschlag. die heutigen frauen machen dosen auf, stellen irgendwelche schalen in die mikrowelle und nennen das dann kochen. ich gebe dir soetwas von recht!
Kommentar von Angie48 21.12.2012Der Kommentar ist ganz nach meinem Sinn .Realitätsnah.Klasse.
Kommentar von amorenabhil 28.12.2012Ganz genau! nur Konsum, Wegschau- Gesellschaft, Egozentrik, Hektik, Geldsucht, Missgunst, Neid, Gewalt, Bosheit, Falschheit, Umweltzerstörung, korrupte Politik - sowohl national, als auch international- Verbrecher und Betrüger laufen frei herum, aber der kleine Bürger wird für jede Kleinigkeit verklagt... SHIT!!!!
Ich würde auch sehr gerne auswandern und vielleicht mache ich das auch...Carlo sei italiano?
Das wahre Glück im Leben ist unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Verwandten, , echte Freunde ( sofern vorhanden!) , die Liebe in unserem Herzen und um uns herum...bedingungslose Liebe, ohne Erwartungen, ohne Bewertung...und uns selbst zu erkennen... und ich glaube wenn man sich selbst näher gekommen ist, dann weiss man auch wohin einen sein eigenes Schicksal hinführen will..und das sollte man dann mutig in die Tat umsetzen! Alles wird gut!
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An das selbe denke ich auch gerade.
Mich kotzten die ganzen Sachen auch momentan total an.
Leistungsdruck, hohe Steuern sowieso, die Menschen die wirklich alles machen\kaufen und glauben was ihnen von den Meiden gesagt\empfohlen oder eingetrichtert wird, die Naivität der Menschen, das die Leute tw. nicht einmal ihren eigenen Kopf anstrengen und mal um 1 oder 2 Ecken denken, die die einem sagen, dass man die Fehler bei sich selber suchen soll -.- und auch diese ganzen unzufriedenen Menschen ... wobei ich mich dadurch schon fast selbst dazu zählen würde.
Ich denke man muss das beste daraus machen.
Ich finde man sollte sich einfach die Dummheit der anderen zu Nutze machen. Man könnte Bspw. selber in die Politik gehen oder einen richtig guten Beruf erlernen um gutes Geld zu verdienen und keine Schwierigkeiten zu haben.
Man könnte aber auch irgendwas mit Kindern machen und denen mal wirklich was beibringen und nicht wie man irgendwelche Formeln berechnet. Kinder sind schließlich unsere Zukunft.
Liebe Grüße CaddyPower
Fakt ist, dass man sich nicht ganz isolieren kann.
Man muss irgendwas machen damit man später nicht auf der Straße landet. Und zum Thema auswandern kann ich dir nur folgendes empfehlen:
Schau nach in welchem Land welche Berufe benötigt werden und dann überlege dir ob es für dich ok wäre, diesen Beruf zu erlernen. Ich denke am einfachsten dürfte es sein, wenn man Bspw. Arzt ist. Allerdings musst du auch bedenken das der Beruf der heute in z.B. Kanada benötigt wird in 3 Jahren schon überfüllt sein könnte. Also überlege gut.
Einfach ist das ganze aber auch nicht. In europäische Länder auszuwandern mag einfach sein, aber alles andere ist echt nicht so leicht.
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In einigen Punkten gebe ich dir recht, will da aber nicht drauf eingehen. Nun, zum Auswandern würde zu deinen Prämissen passen: -Koh Phi Phi Inseln, -Südamerika, -Australien (einige Teile), Nördliches Russland, Rumänien, Arabien, Ägypten, Sibirien, Weißrussland.
Nur so nebenher: Aber eigentlich sollte man froh sein, dass man in einem zivilisierten, Wirtschaftlich starken und globalisierten Land aufgewachsen ist.
vg
Kommentar von PakistanerPakistaner 16.12.2012Ägypten = Bürgerkrieg. Ich bin sicher, der Fragesteller wird höchst erfreut über diesen und einige andere Vorschläge von dir sein.
Kommentar von SamyJSamyJ 08.01.2013So wie es für mich aussieht hat Br18DRG gerade die Orte der Welt ausgesucht, an denen unser kleiner Jammerlappen, der Fragesteller, sein Leben zu schätzen lernen würde.
Ausgelassen hat Br18DRG nur noch den mittleren Osten, die Ex-UdSSR und quasi jedes afrikanische Land bis auf Südafrika
Kommentar von sakura09sakura09 16.12.2012Arabien? Was meinst du???
Südamerika? Wo genau?
Ägypten? bei den aktuellen politischen Zuständen darf man sich fragen: Gibt's da wirklich keine "Gängelei" von oben?
Aber einige Teile der Mongolei, könnte man noch ergänzen.
Kommentar von grandpiedgrandpied 16.12.2012Arabien; Ägypten ? Ganz schlecht! Ägypten ist ebenso eine starke Konsumgesellschaft wie die westlichen Länder, von der Politik fang ich erst gar nicht an. Ich glaube du verwechselst das stark mit dem alten Ägypten! Arabien gibt es nicht! Ich nehme an, dass du Saudi Arabien meinst und dort ist auch nicht alles heilig wie es für die meisten scheint.
Kommentar von amiamore 26.12.2012Du könntest irgendein Land nenen, keines passt zu den Anforderungen.
1: Geld: Jedes Land hat Geld als Tauschmittel.
2: Export/Import. Was meinst du denn wie alles auf Koh Phi Phi kommt (bis auf die Fische, die du aus dem Meer angeln kannst)? Oder kann man dort etwa keine Coca Cola kaufen?
3: Politik: Korruption gibt es in den meisten Ländern mehr als in D. Hinzu kommen viele andere landestypische gesellschaftliche Probleme. Thailand ist z.B. hatte 173 Terroranschläge im letzten Jahr. Schon gewusst?
Wer seinen Fokus lediglich auf die Probleme einer Gesellschaft richtet, der wird sie immer und überall finden. Einzige Möglichkeit wäre sich allein in eine Wildnis zu schlagen und komplett selbst zu versorgen. Dann braucht man erstens keinen Handel treiben und kann zweitens keinen Fehler in seinem Umfeld suchen, da jeder Fehler von einem selbst verursacht wird. Es sein denn natürlich man will die Natur für irgendwas verantwortlich machen.
Bei dem Fragesteller besteht ein grundlegendes Problem, dem viele Menschen aufsitzen. Man fühlt sich durch alle Informationen, die auf einen einprasseln stark überfordert und filtert die "relevanten" Informationen für sich heraus. Leider hat die Natur es Standartmäßig darauf abgesehen "bedrohliche", bzw. Angst-Informationen besser wahrzunehmen und zu speichern als andere.
Um aus diesem Teufelskreis herauszukommen gibt es nur einen, der dem Fragesteller helfen kann: Er selbst. Es ist -entgegen der Auffassung einiger Kommentatoren- keine Schuldzuweisung und sollte auch nicht als solche verstanden werden!
“Stell Dir etwas oft genug vor und es wird passieren.”
Der Kopf ist das wichtigste Organ unseres Körpers und jeder Satz, der durch den Kopf formuliert wird bildet unsere Welt. Das tolle dabei ist, dass es also möglich ist seine Wahrnemung zu ändern, indem man seinen Fokus auf Dinge legt, die man mag, statt auf Dinge die man nicht mag. Das hat nichts mit Ignoranz zu tun, sondern eher mit der Eigenschaft, dass wenn Du genug schöne Gedanken in deinem Kopf hast und genug positive Gefühle in deinem Leben zulässt andere Dinge, die Dich oder die Gesellschaft betreffen mit mehr Gelassenheit betrachten lassen. Und zum Thema "mache etwas gegen die Mißstände" kann aus einem positiven Standpunkt eine bessere Idee erwachsen, als wenn das Gefühl von Angst, Ungerechtigkeit und Unsozialität einen dazu treibt. Wer aus diesen Motivationen handelt, will zwingen, nicht verbessern. Wie soll jemand, der nur diese Probleme kennt etwas verbessern? Ist er nicht selbst einer von den Menschen, die er eigentlich selbst verabscheut?
Darüber nachzudenken und vielleicht einen passenden Ansatz für sich zu finden würde jeden Menschen bereichern. Aber das muss er slber machen, wenn er das möchte. Wenn nicht, dann nicht. Nur abnehmen kann im das keiner.
Einen sonnigen Tag euch allen!
P.S.: Habt ihr heute schon einem geliebten Menschen gesagt, dass ihr ihn gerne habt?
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Ach ja es geht uns ja soo schlecht. Wer macht dir denn den Leistungsdruck? Du kannst selbst auf viel Konsum verzichten, dann brauchst du auch weniger zu leisten. Frag doch mal was sich die Leute wünschen: Da kommt immer viel Geld bei wenig Arbeit. Ganz selten hört man mal: Ich möchte etwas tun was mich erfüllt und interessiert egal was ich verdiene. Was interessieren dich Menschen, die jedem Trend hinterherlaufen. Da muss man nicht mitmachen. Nun zum Tipp: Auswandern ist unnötig. Du hast hier die besten Möglichkeiten genau so zu leben wie du möchtest: Dein Konsum bestimmt die Menge des Geldes das du benötigst. Der Leistungdruck kommt aus dir selber, nicht von aussen. Nur Leben um des Lebens willen - Was willst du den ganzen Tag tun? Ohne Import Export - kauf nur regionale Produkte und verkauf nichts ins Ausland. Gemeinschaften produktiver Art findet man auf der Arbeit. Sonstige bei Hobbygemeinschaften wie Vereinen oder Freizeiteinrichtungen. Du siehst du hast alles was du brauchst.
Kommentar von SchuwiduSchuwidu 16.12.2012Schoen geschrieben,sachlich das gibt ein Daeumchen.
Kommentar von Kalle4210 02.01.2013Die Antwort von sachlich123 ist in ihrer Kürze sehr überzeugend. Er drückt damit aus, dass was die "Mächtigen" immer wollten. Der deutsche Michel so wie er sein soll: - keine Civilcourage -Kopf in den Sand bei den kleinsten Schwierigkeiten -der Weg des geringsten Widerstandes-bloß nicht anecken -mein home is my castle Danke für den Beitrag
Kommentar von sachlich123sachlich123 02.01.2013Bitte. Eigentlich drücke ich aber damit aus, daß man auch hier so leben kann wie man möchte wenn man eben nicht an alles angepasst ist, sondern sich alles so einrichtet wie es einem selbst gefällt. Den Kopf in den Sand steckt der, der wegläuft (auswandert) anstatt was zu ändern. Jeder geht den Weg des aus seiner Sicht geringsten Wiederstandes, um das zu erreichen, was er will. Alles andere wäre unwirtschaftlich. Und ja: my home is my castle weils nämlich mein zuhause ist, das ich mir so eingerichtet habe wie es mir gefällt ohne dabei auch nur ein Zugeständnis an die Auffassung anderer Leute zu machen. Ich mag es halt nur nicht wenn man immer auf so hohem Niveau jammert wie dein deutscher Michel das tut.
Kommentar von omakerstinomakerstin 05.01.2013wenn du dich anbasst, kannst du vielleicht leben. aber wenn du wirklich DEIN EIGENES LEBEN leben willst , so hat man es hier echt verdammt schwer. im grunde genommen bist du doch auch nichts weiter als angepasst. oder nicht ?
Kommentar von sachlich123sachlich123 05.01.2013Ich habs doch schon geschrieben: Ich lebe mein eigenes Leben wie ich es will und habs gar nicht schwer. Vielleicht, von einem gewissen Standpunkt aus, bin ich angepasst an die Lebensweise hierzulande weil sie zu meiner Art zu leben einfach passt. Warum sollte ichs dann anders haben wollen. Leistung und Arbeit hast du überall, aber hier hab ich die Möglichkeit das zu tun, was mir auch Spaß macht. Klar wenn man an nichts Gefallen findet wird man übertrüssig. Dann gibt man den Anderen die Schuld, und will am liebsten nur noch weg. Aber wohin? Wo ists denn besser als hier? Warum hat man es hierzulande schwer sein Leben zu leben? Das musst du mir mal erklären. Das was der Fragesteller da anführt hast du in JEDEM Land der Welt. ÜBERALL. Meistens stärker als hier.
Kommentar von furyfistfuryfist 09.01.2013Es fängt schon damit an, wo man überall vom Staat bevormundet und eingeschränkt wird, daran denkste wahrscheinlich nicht, gesetzestreuer, zufriedener Bürger.
Kommentar von sachlich123sachlich123 09.01.2013Dann sag mir mal welcher Staat auf der Welt keine Gesetze hat, die einzuhalten sind. (In einer Anarchie würd ich nicht gerne leben) Wo wird man denn nicht "bevormundet und eingeschränkt"? Ich denke schon daran aber keiner von denen, die sich hier beschweren kann mir ne Alternative sagen wo es besser ist. Du auch nicht. Wo viele Menschen zusammen leben, müssen eben auch Regeln gelten. Wenn nicht regiert das Chaos. Und ich denke Deutschland ist da noch eins der liberalsten Länder der Welt. Was schränkt dich denn ein? Über welche Verbote des bösen bösen Staates würdest du dich gerne hinweg setzen?
Kommentar von SuchsDirAusSuchsDirAus 22.12.2012Stimmt nicht.
Wenn man sich umhört, ist die Antwort, dass man Spaß am Beruf haben möchte und es einen ineressieren soll. Wir verdienen doch eh fast alle das Selbe. Also wenn man schn wenig verdient und sein Großteil seines Lebens damit ausfüllt, sollte man wenigstens etwas Freude daran haben.
Kommentar von SuchsDirAusSuchsDirAus 22.12.2012Stimmt nicht.
Wenn man sich umhört, ist die Antwort, dass man Spaß am Beruf haben möchte und es einen ineressieren soll. Wir verdienen doch eh fast alle das Selbe. Also wenn man schn wenig verdient und sein Großteil seines Lebens damit ausfüllt, sollte man wenigstens etwas Freude daran haben.
Kommentar von SuchsDirAusSuchsDirAus 22.12.2012Stimmt nicht.
Wenn man sich umhört, ist die Antwort, dass man Spaß am Beruf haben möchte und es einen ineressieren soll. Wir verdienen doch eh fast alle das Selbe. Also wenn man schn wenig verdient und sein Großteil seines Lebens damit ausfüllt, sollte man wenigstens etwas Freude daran haben.
Kommentar von sachlich123sachlich123 27.12.2012Richtig so sollte es sein. Ists aber meistens leider nicht. Glaub mir ich war lange Jahre Ausbilder. Die meisten haben ihren Job nicht geliebt sondern ihn nur des Geldes wegen gemacht. Ich selbst hab auch eigentlich drei Berufe. Den ersten Beruf hab ich gelernt weil ich nix anderes gefunden habe, den zweiten weil er lukrativ war und den jetzigen weil er mir Spaß macht. Und ich bin damit zufriedener als je zuvor.
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Du kannst Dich "in Deine eigene Welt" zurückziehen; damit meine ich "nicht alles mitmachen, was andere tun", beispielsweise sich NICHT dem Weihnachtsrummel unterwerfen, der ständig "neuen Mode", den fortlaufenden Vergleichen mit anderen Leuten, die mehr besitzen als man selbst (u. a. Statussymbole) etc.
Man kann sich weitgehendst einem Trend entziehen, der einem nicht gefällt; dazu gehört aber viel "Selbstbewusstsein" und "zu sich selbst stehen" (authentisch sein!).
Kommentar von sakura09sakura09 16.12.2012...und die Bereitschaft zu einem "armen", "gesunden", "einfachen" Leben. Das geht auch in der Großstadt. Und man findet sogar "Verbündete".
Kommentar von katwalkatwal 17.12.2012@sakura09: Danke für die Ergänzung!
Ja, man muss sich nicht dem Mainstream anpassen! Auch Individualisten finden - wie Du richtig darlegst - Verbündete bzw. Gleichgesinnte (ich rede aus Erfahrung).
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Der Mann, der zu den Hunden zog
Martin Eigentler gab alles auf, was in seinem Leben einmal wichtig war: Er kündigte seinen Job, ließ sich scheiden und gab seine Eigentumswohnung auf. Alles, um sich seinen Traum von Freiheit zu erfüllen. Heute lebt Eigentler, 35, mit einem Husky-Rudel in den Alpen. Auch bei minus 20 Grad schläft er draußen bei seinen Tieren. Was er vermisst? Nichts!
Es ist ein frostiger Tag, minus elf Grad, der Schnee liegt einen halben Meter hoch. Die meisten Menschen hier in Angerberg, Österreich, tragen dicke Jacken, Mützen und schwere Schuhe. Martin Eigentler steht im Pullover vor seiner Blockhütte. „Guten Morgen“, ruft er und wendet seinen Daunen-Schlafsack auf der Leine. „Willkommen bei mir und meiner Familie.“ Sein Gesicht ist voller Sommersprossen, die roten Haare fallen ihm über die Schultern. Eigentler hat die Nacht draußen verbracht, bei minus 21 Grad: „Ich schlafe fast jede Nacht mit meinen Huskys im Schnee. Das schweißt uns zusammen.“
Die Hundemeute rennt auf uns zu, wir werden beschnuppert und abgeschleckt. Die Hunde des Österreichers bilden mit insgesamt 26 Tieren Europas größtes Husky-Rudel. „Ich bin der Einzige, der die Hunde im Rudel hält. Die meisten legen Huskys an die Leine oder halten sie im Zwinger bei mir leben die Tiere so frei wie möglich.“
Die Hunde sind Martins Familie. Für sie gab er vor 15 Jahren alles auf, was ihm einmal wichtig war. „Das Leben, das ich damals geführt habe, war für mich kein Leben“, sagt Martin Eigentler. Dabei ist er mit Anfang 20 schon Filialleiter von Europas größter Fachmarktkette für Heimtierbedarf, verheiratet, besitzt eine hübsche Eigentumswohnung. Ein Dasein, das viele andere Menschen vermutlich ziemlich zufrieden gemacht hätte.
Martin Eigentler macht es todunglücklich: „Ich musste Hundefutter verkaufen, von dem ich wusste, dass es schädlich für die Tiere ist. Die Enge in meiner Wohnung ließ mich krank werden, mir fehlte die Luft zum Atmen. Und dann gab es diesen Traum in mir. Den Traum von der absoluten Freiheit. Ich wusste, wenn ich es jetzt nicht wagen würde, sterbe ich als unglücklicher Mann.“
Schon damals hat Eigentler drei Huskys. Er fühlt sich ihnen näher als jedem Menschen. „Es sind so ursprüngliche Tiere, eigenständig und mit starken Instinkten. Ein Husky würde sich einem Menschen niemals unterwerfen.“
Auch Martin Eigentler will sich den Zwängen und Regeln nicht länger unterwerfen: Er kündigt seinen Job, verkauft die Wohnung, lässt sich scheiden. „Da stand ich nun mit meinen Huskys und dachte: Endlich bist du frei!“
Martin pachtet das Gelände eines ehemaligen Tennisclubs, in dem er früher selbst gespielt hat, und baut auf dem Areal eine Huskyranch inmitten der Bergwelt des Buchacker in Tirol. Aus dicken Holzstämmen zimmert er ein Gehege, nagelt Holzhütten für die Hunde zusammen und zieht in eine Blockhütte auf dem 8000-Quadratmeter-Gelände. Erst züchtet Eigentler selbst, dann lässt er Huskys aus Kanada und Alaska einfliegen. „Damit ist gewährleistet, dass sie ihre Urinstinkte erhalten.“
Die Urinstinkte: Freiheit, Abenteuer und Mut. Und den Willen zu laufen. Kilometerweit durch den Schnee, gespannt vor einen Schlitten. Das können nur Huskys. Sie sind mehr Wildtiere als Hunde, allein ihr Herz ist zwei Drittel größer.
Das ist es, warum Martin seine Hunde so liebt. Sechs Tage in der Woche trainiert er sie, um jedes Jahr im März an einem der härtesten Schlittenhunderennen der Welt teilzunehmen, dem „Iron Sleddog Man“. Fünfmal hintereinander hat er schon gewonnen.
Als Martin einen der 2000 Euro teuren Alu-Schlitten vorschiebt und die Gurte holt, fängt das Rudel zu jaulen an. Je nachdem ob Schnelligkeit, Ausdauer oder Kraft trainiert werden, stellt Martin die Hunde in Teams zusammen. Nicht sehr laut, aber deutlich ruft Martin die Namen seiner Huskys, die einzeln aus dem Rudel laufen und sich anspannen lassen: Sharak, Tanisha, Laica, Kenai, Abenaki, Maya, Atreju und Ayana.
Martin Eigentler weiß, wie jedes Tier tickt, wie bei einem Menschen kennt er die Charaktereigenschaften, die Stärken und die Schwächen. Ob er einen Lieblingshund hat? „Nein, ich liebe alle.“
40 Kilometer schaffen die Tiere an einem Tag mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 35 Kilometer pro Stunde. Die Huskys müssen nicht auf „Sitz“ und „Platz“ reagieren. Dafür aber die Kommandos „Links“, „Rechts“, „Drehen“ und „Stopp“ beherrschen. Manchmal kehrt Martin von einer Schlittentour nicht zurück. Dann verbringt er Tage und Nächte mit seinen Hunden im Wald, nur seinen Schlafsack und Fleischpakete im Gepäck. „Das ist für mich die größte Freiheit, die ein Mensch haben kann.“
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Kommentar von Antwortsuchend8Antwortsuchend8 16.12.2012Drei tote Kühe kauft er im Monat beim Metzger und lässt sie durch den Reißwolf drehen. Das Fleisch friert er in 30-Kilo-Portionen ein. Jeden Tag kurz nach dem Training, gegen halb zwei, ist Fütterung. Dann holt Martin den gefrorenen Fleischblock aus der Tiefkühltruhe und wirft ihn in den Schnee. Mit einem Beil hackt der Hundecoach den Eisberg klein, Fleischbrocken fliegen durch die Luft, die sich die Hunde im Sprung schnappen.
Sein selbst gewähltes Hundeleben finanziert Martin Eigentler mit Schlittentouren und Feriencamps. Für 199 Euro kann jeder einen Erlebnistag mit ihm und den Huskys buchen. Vier Tage in der Woche hat er Gäste, auch seine eigenen Kinder kommen jeden Tag nach der Schule zu ihm, er macht mit ihnen Hausaufgaben, kocht für sie. Martin Eigentler ist kein Menschenfeind, kein weltfremder Spinner. Er fühlt sich den Hunden nur näher als seinen Artgenossen. Sie geben ihm die Freiheit, nach der er sich gesehnt hat.
Als es dunkel geworden ist, rollt Martin Eigentler den Daunenschlafsack zusammen, bringt ihn in die Blockhütte. Er zuckt bedauernd mit den Schultern: „Heute kommt meine Freundin. Da muss ich im Haus schlafen.“
Quelle: http://www.bild.de/news/ausland/skurril/der-mann-der-zu-den-hunden-zog-27681100....
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7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
ich denke eine Solche Insel ist Utopie :D Wenn du doch Probleme mit diesen Sachen hast dann boykottier sie. ich geh zum beispiel seit nem Jahr nicht mehr zu Mc Donald. Zieh iergendwo aufs Land und mach en ruhigen. Ich kenne viele Leute die das so machen...
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5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Man kann sich weitgehend "seine eigene Welt selbst schaffen"; sie existiert "in den Köpfen der Menschen", ob sie maßlos konsumorientiert sind und "die Hucke nicht voll bekommen" oder ob sie genügsam sind und sich an kleinen Dingen erfreuen können und zufrieden bzw. glücklich sind.
Eine "heile Welt" gibt es auf dieser Erde nicht!
Überall kann es schön sein, aber nirgends ideal.
Man muss nicht jeden Trend mitmachen bzw. man muss sich der Konsum- und Wegwerfgesellschaft nicht anschließen.
Wichtig ist es, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubringen, sich eine Existenzgrundlage zu schaffen und ein soziales Umfeld (Freunde!) zu haben, die Wertschätzung entgegenbringen und einen so akzeptieren, wie man ist.
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Antwort von Neflite 16.12.20125 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Es gibt da ein schönes Sprichwort:
Man kann den frieden nicht auf der Welt suchen, man muss es in sich selbst tun.
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Antwort von Fragiweiss 16.12.20124 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Die eigene kleine Welt ist in Dir. Hast Du sie entdeckt, ist es egal wo Du lebst.
Kommentar von mibvws2mibvws2 16.12.2012hört sich ganz nach drogen an...
Kommentar von sakura09sakura09 16.12.2012Ich glaube, "Fragiweiss" geht es hier um die innere Einstellung, um das Entdecken einer inneren Freiheit. Die kann man auch (d.h. nur!) ohne Drogen erreichen.
Kommentar von mibvws2mibvws2 16.12.2012-.-
das war ein scherz...
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4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Dieser Korruption und Geldgeilheit hast du dein Lebensstandard zu verdanken. Weil wir andere ausbeuten profitieren wir davon, das was deinem Wunschdenken einer Welt am naechsten steht waere ein Leben im Zoo als Ausstellungsstueck, keine Pflichten, und froehliches miteinander im Gehege. Mit Geld wiederum koenntest du dir dein Utopia selbst erkaufen, mit einem BWL Studium und 'nem Master in Finanzen kannst du dir den Hintern krumm verdienen, dir eine Insel kaufen, Familie hinbringen und fertig. Abgeschieden von allem Schlechten dieser Welt.
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3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Reise in ein fernes Land und Bauer eine kleine Hütte inmitten des Dschungels. Voilà, problem gelöst!
Kommentar von sakura09sakura09 16.12.2012...so lange du dir kein Bein brichst, weil du bei dem Versuch, einen Fisch aus dem Wasser zu ziehen, auf einem Stein ausgerutscht bist... oder von Zahnschmerzen geplagt wirst...
Kommentar von mibvws2mibvws2 16.12.2012tja sakura09... dann muss man sich mal selbst um seine gesundheit kümmern
wenn man nicht in der natur aufgewachsen ist, dann muss man wohl oder übel bücher lesen in denen steht wie man sein gebrochenes bein heilt oder sich in der natur die zähne putzt!
man kann ja auch alles selbst herausfinden aber ist halt schwieriger wenn man es nicht seit der kindheit auf gelernt hat
vorallem auch, da man keine richtigen urinstinkte mehr hat.
Kommentar von sakura09sakura09 16.12.2012Naja, du hast schon recht, und es macht schließlich auch nix wenn man bei diesem Versuch draufgeht, die Welt ist ohnehin ein Scherbenhaufen, nicht wahr? -_-
Nur, wer ernährt dich, so lange du mit deinem gebrochenen Bein nicht jagen oder jäten gehen kannst? Ganz so einfach ist es doch nicht. Dazu braucht man eine menschliche Gemeinschaft, die einander tragen kann. Die Idee, sich zu isolieren, hat ihre Grenzen. Mit "Allein in den Dschungel ziehen" kommt man auf Dauer nicht besonders weit. Mehr wollte ich hiermit nicht gesagt haben.
Kommentar von DaquiseDaquise 17.12.2012Willst du dich der Weld abschliessen schon! Da bin ich ganz meiner Meinung! Eventuell kann man sich natuerlich auch auf einem Berg setzen und den Tod ueber sich ergehen lassen. Oder an zieht in einen kleinen Dschungel, wo man Beeren essen kann und ein Fluss fliesst. Ach, geh doch gleich in das SCHLARAFFENLAND!!!!!
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Vielleicht das Dorf der Hoffnung in Columbien
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Eine Insel ohne Import/Export ? Das ist schlichtweg unmöglich. Die Bevölkerung muss ja irgendwie überleben und darf nicht sterbenskrank werden, schon allein der Lebensmittel wegen. Ich denke echt, das sowas nur im Urwald (oder Tibet?) möglich wäre. Das ist leider nun mal eine total verkorkste Welt bzw. Menschheit, da haste recht. & ich denke nicht, das es in der Zukunft besser sein wird. Jeder Mensch sollte aus seinem Leben das beste draus machen und vielleicht die Welt mit anderen Augen sehen (die positiven Dinge).
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Wie wäre es damit in einer Ökosiedlung zu leben? Soweit ich weiß Leben dort Menschen sehr einfach und Naturverbunden.
Vielleicht ist es für dich auch besser auf dem Land zu leben als in einer Stadt.
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Antwort von samuell273 16.12.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Auswandern - wohin? Dank Globalisierung sind die Probleme auch global! Auf Kho Phi Phi triffst du allenfalls englische, amerikanische und deutsche Touristen. Außer du schlägst dich auf die Seite der Thais und lebst wie sie: den ganzen Tag für wenig Geld arbeiten (wenn auch entspannter als in Dtl.), abends trinken und zum schlafen eine Matraze irgendwo ausbreiten. Alles Hab und Gut passt in eine Bananenkiste... Wenn du krank wirst, zahlst du gut und gern einen Wochenlohn für den Doktor. Wenn du den gespart hast irgendwie. Auswandern löst an sich keines der Probleme.
ABER: als Europäer lohnt es sich, innerhalb Europas "auszuwandern" - es gibt noch riesige freie Flächen in Ostpolen und Osteuropa. Gerade in Ostpolen soll es Dörfer geben, die keinen Strom haben und auch sonst nicht viel. Die Lebenserwartung ist natürlich geringer als bei uns, aber hey, wenn dafür die Lebensqualität stimmt...?!
Überleg es dir gut, schau auch mal den Film "Into the Wild" - der ist seeeeehr hilfreich in punkto "ab in die Natur". Beruht auf einer wahren Geschichte. Und hat nen tollen Soundtrack.
Ich hoffe du kannst die Antwort an deinem PC aus China oder Japan, betrieben mit Strom aus dem nächsten Kraftwerk noch lesen...
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Zu deinem ersten Absatz, das gab es zu allen Zeiten und wird es zu allen Zeiten geben, der Mensch ist/wird getrieben von seinem Anspruch nach Macht, Ruhm und Ehrgeiz, immer besser zu sein, wie sein Mitstreiter.
Zu zwei, da gab es mal jemanden, vor 2000 Jahren, der das gleiche fühlte und dachte wie Du, er begab sich auf eine Wanderung (Pilgerung) um den Menschen davon zu überzeugung das nicht Geld, sondern Nächstenliebe die Währung der Menschen ist, was dabei herausgekommen ist, kannst Du jeden Tag um dich herum beobachten.
Korrupte, verlogene, egomanische und Machtbesessene Finanzjongleure, Politiker, Glaubensvertreter und eine frustrierte Menschengruppe, die sich eine Besserung davon erhofft, weiter an den Weihnachtsmann zu glauben.
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in südeuropa gibt es massig kommunen. als dauerhafter platz etwas fraglich (zumindest für mich), aber ich denke ein guter anfang, etwas in den anderen lebensstil reinschnuppern und ähnliche leute kennlernen usw. bei interesse schreib mich an, hätte paar adressen und so.
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Antwort von Marlenamaker 16.12.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Klar ist unsere Welt nicht gerade Perfekt und du hast auch recht, doch die Menschen haben sich jetzt schon an alles gewöhnt, wie Fernsehen, Weihnachtsgeschenke, etc. Deshalb wird man da kaum Leute finden, die das mitmachen würden, außer vielleicht richtig arme Leute, die das schon gewöhnt sind. Der Leistungsdruck kommt daher, weil von uns immer mehr verlangt wird und man sich daran gewöhnt hat, dass überall all so leistungsfähige Menschen herumlaufen. Das einzige was mir einfallen würde wäre, dass wir stück für stück uns mal zurückhalten und einen weltfreien Tag machen, wo niemand arbeitet und wo maximal eine hohe Stromanzahl laufen darf, doch dann würde alles schlimmer werden. Versuche einfach selber was zu tun und dann wird dir auch ein kleiner Teil der Welt gehören. LG
Marlenamaker
Kommentar von mibvws2mibvws2 16.12.2012irgendwo in den tiefen des internets hatte ich mal einen "witz" gefunden:
wenn jeder auf dieser welt, zur gleichen zeit marijuhana rauchen würde, gäbe es für eine kurze zeit, keinen krieg oder streit mehr^^
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Ich habe einige Jahre in Australien gelebt, erst in einen kleinem Ort (ca. 5000 Einwohner), dann in der Grossstadt, selbst das Leben in der Grossstadt war wesentlich entspannter als hier in Deutschland. Ich glaube, es liegt daran, dass gemessen an der Fläche Australien gering besiedelt ist, da die Menschen nicht so sehr "auf einander hocken" wie hier in Deutschland.
Allerdings kannst du den Fortschritt nicht aufhalten, Handy etc. hält überall Einzug...
Ich erinnere mich an einige Aussteiger, die sich Land gekauft und relativ autark gelebt haben, aber ohne Auto sind die nicht weit gekommen. Egal, wo man lebt, man muss immer Kompromisse machen und ob es für einen "verwöhnten" Europäer so leicht ist sich an eine einfache Lebensweise zu gewöhnen scheint fraglich.
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Dummerweise benötigst du Geld, um auswandern zu können.
Selbst in das entlegenste autarke Indianerdorf kommst du nicht ohne harte Währung.
Ich finde es ja interessant, dass du weißt, ob ein Trend dumm ist oder nicht. Er mag es vielleicht für dich sein - für andere ist er nicht dumm. Keiner zwingt dich Geschenke zu kaufen. Konsumieren bedeutet unter anderem "verbrauchen" - das betrifft AUCH Lebensmittel und Getränke.
Kaufen? Irgendwo wird halt noch getauscht. Geld gegen Ware / Dienstleistung ist nichts anderes als ein Tausch.
Die ganzen Menschen um dich herum, die deine Meinung haben? Mag angenehm sein - auf Dauer aber stinklangweilig.
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such die 7 dragonballs und wünsch dir, dass die Welt perfekt wäre....
ne spass bei seite, sowas was du suchst wirst du nirgendswo finden, da jeder ort in der welt einen Nachteil mit sich bringt. Aber schön wärs..
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wenn du nicht mehr auf dieser Welt sein willst, dann mußt du sie verlassen. DEIN Paradies gibt es nicht in dieser Welt. Man hat aber die Mögichkeit, sich sein eigenes kleines Paradies zu erschaffen. Da muß man aber Etwas dafür tun. Von allein kommt Nichts.
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Also ganz ehrlich. Da sitzt du einer Illusion auf. Es gibt sicher nicht viele Orte auf der Welt, wo man besser leben kann als hier und jetzt.
Kommentar von NachtflugNachtflug 15.12.2012Wie lange noch???
Kommentar von TobywoodTobywood 15.12.2012"wie lange noch?" - seeehr gut!!
Kommentar von DeepThought42DeepThought42 15.12.2012Garantien für die Zukunft kann dir keiner geben, nirgendwo.
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zieh auf´s Land! Da ist die Welt oft noch in Ordnung. Warum denken nur immer so viele, dass es überall besser ist als hier?? Geh mal in so manches Land, wo es keinen Leistungsdruck gibt - da gibts dann aber auch nichts zu essen...
Kommentar von a7xBTa7xBT 15.12.2012Nein. Bei uns jedenfalls nicht.
Kommentar von NachtflugNachtflug 15.12.2012Vergiss es! Auch auf dem Land ist der ganze Dreck schon eingezogen.
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Ich verstehe sehr gut, dass Du in der heutigen Welt nicht mehr klar kommst.
Kommentar von NachtflugNachtflug 15.12.2012Es ist alles zu kompliziert geworden. Politisch, gesellchaftlich und menschlich muss man die Lügen sortieren, und die Technik besteht nicht nur aus Traktor fahren, und reparieren.
Die älteren Leute beneiden die heutige Jugend wirklich nicht.
Kommentar von DeepThought42DeepThought42 15.12.2012Ach ja? Wann war die Zeit denn so einfach und überschaubar. Ich glaube, da haben die "älteren Leute" doch ein wenig Gedächtnisstörung. Diese "Früher war alles besser"-Haltung kann ich nicht nachvollziehen. Es war halt anders.
Kommentar von NachtflugNachtflug 15.12.2012Nein, es war früher absolut nicht besser, es war stellenweise sogar richtig beschissen, aber weniger kompliziert. Ja, ich verstehe, dass die Jugend von heute ihre Schwierigkeiten hat, denn man muss viel Wissen mitbringen, um zu bestehen. Die Probleme sind einfach anders gestrickt, da geht es nicht um die kranke Kuh und den kaputten Trekker.
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Da gibt es einige kleine Stämme in Urwäldern oder so... :D
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Antwort von CrazyNo3l 17.12.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Du hast keine Lust auf diese Welt dann gib dir ne Flashback Tablette und du musst dir nie mehr Sorgen machen.
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Antwort von mjckson111 16.12.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Wie kann man nur so negativ denken ihr hört euch an wie unzufriedene alte Und pingelige grannys findet euch damit ab oder kauft euch eure Insel wo jeder wie ein Hippy lebt und kümmert euch nicht um eure mitmenschen sondert guckt daß es euch besser geht ihr Egoisten andere Leute würden alles dafür geben um das zu haben was ihr habt... !!!!!!!!!
Kommentar von TobywoodTobywood 17.12.2012wenn du lernst wie die welt heutzutage funktioniert ist das garnicht so einfach
Kommentar von mjckson111 27.12.2012-.- solche sachen nerven mich einfach
Kommentar von StarglizerStarglizer 28.12.2012Gaaanz tolle Antwort!!!!!! :* ♥ Bin genau deiner Meinung :) DH!
ist das nicht ein etwas unkritischer beitrag: den fehler nicht bei den anderen, sondern bei sich selbst suchen für die zustände in unserer gesellschaft?
ich teile die meinung des fragesteller absolut. es bleibt wenig platz in dieser gesellschaft für nischen, wo man sich dem dauerkonsum und der berieselung entziehen kann...und: ohne, belächelt zu werden. das system trägt sich doch nur dadurch, dass wild konsumiert wird!
deinen ratschlag nehmen leider viel zu viele menschen wahr, indem sie sich in ihr hübsch gemütliches nest zurück ziehen und zur "atomisierung" beitragen. oder sich in den glauben flüchten.
manchen menschen wird der geschärfte blick zum persönlichen verhängnis, andere wiederum haben eine beneidenswerte fähigkeit, zu ignorieren - meist lebt es sich damit einfacher.
ich will dir nicht widersprechen, dass eine positive einstellung zum leben und überleben dazu gehört, vielleicht wäre hier der ratschlag angebracht gewesen, diese energie dahin zu wenden, etwas zu verändern, und sei es nur im persönlichen umfeld und durch das positive feedback wieder spass am leben hier zu bekommen. ansonsten ist die idee, "auszusteigen" nicht neu.
Du siehst aber anhand der DH,s das man lieber die Ursache den anderen zuschreibt indem man sie darauf hinweist, mal bei sich selber zu suchen. ;-)))
Gebe fourxxx vollkommen recht. DH!
hihi, chapeau - aber ob deinem gedankengang hier überhaupt jemand folgen kann? ;)))
Du sprichst mir aus der Seele, deshalb kann ich nur sagen: dito! danke fourxxx
Muss mal gesagt werden: Das ist quatsch, irgendwann hat alles einen effekt auf alles und auch auf dein Leben, die Frage ist nur wann.
Hilft ihm das jetzt in wievern ?