Frage von KJunge15, 2.860

Ich habe Jesus akzeptiert, aber wieso bin ich noch nicht bereit zu sterben?

Ich bin 15 und habe akute Leukämie und werde daran dadurch geschädigte Organe wie Leber, Lunge, Herz ... werde in wenigen Monaten das zeitliche segnen. Behandlung gibt es nicht mehr. Es ist gut, dass ich noch zu Jesus gefunden habe. Er nimmt mich in meiner Unvollkommenheit an, dank ihm bin ich dann später im Himmel. Aber ich will noch etwas mehr Zeit mit meiner Freundin. Wieso wenn er doch so viel Sünden auf sich nimmt, wieso kann er nicht auch meinen Krebs auf sich nehmen? Ich hoffe auf ein Wunder und bete täglich zu Jesus.

Antwort
von LovingHope, 2.222

Es ist nichts Schlimmes daran, leben zu wollen. Selbst wenn du Jesus als deinen Erlöser akzeptiert hast. Ich habe ein Buch (die Kraft des positiven Denkens von Norman Vincent Peale), das in verschiedenen Kapiteln beschreibt, wie sich positives Denken in Verbindung mit dem Glauben im Leben auswirken kann. Und da könnte man schon beinahe davon sprechen, dass der Glaube Berge versetzen kann.

Ein Kapitel handelt von Krankheit und da wird auch beschrieben, dass todkranke Leute im Gebet um Gesundheit gebeten haben und lange lebten. Der Autor selbst hat auch eher daran gezweifelt, wie er selbst schreibt, und viele solche Beispiele gesammelt und genaustens überprüft, bis er schliesslich wagte, dieses Buch zu schreiben. Ich finde, das gibt einem schon Hoffnung, dass Gott unsere Gebete - und mögen sie noch so unerfüllbar erscheinen - erhört. Und Jesus hat ja auch viele Leute von Krankheiten oder Blindheit erlöst - vielleicht kann er den Krebs nicht auf sich nehmen, aber dich davon erlösen. Es ist sicher nichts falsches daran, ihn darum zu bitten.

Ich freue mich für dich, dass du zu Jesus gefunden hast und dass du auf ein Wunder hoffst. Es ist toll, wie du in jungen Jahren mit dieser schwierigen Situation umgehst und ich hoffe sehr, dass das Wunder geschieht und du noch viel länger leben darfst =)

Antwort
von TakeOneSmile, 668

Hallo KJunge15!

Zuallererst muss ich sagen, dass ich es Wahnsinn finde, dass du schon so weit bist! In deinem Alter haben noch lange viele nicht diese Einstellung, die du im Moment hast! Mich freut es total, dass du zu Jesus gefunden hast und Ihm vertraust und versuchst deine Krankheit anzunehmen. Ich finde es wirklich sehr stark von dir, dass du das versuchst! Und ich finde es sehr schön, dass du um ein Wunder betest und daran glaubst. Denn wie heißt es so oft in der Bibel: "Dein Glaube hat dir geholfen!"

Ich bin mir sicher, dass Er definitiv dein Gebet hört und sich soo sehr freut, dass Du entschieden hast, deinen Weg mit Ihm zu gehen. :)

Was wichtig ist, zu begreifen: Der liebe Gott hat einen Plan. Und wir verstehen ihn oft nicht. Mein Bruder ist auch vor 2 Jahren gestorben und ich habe ihn sehr geliebt. Jetzt noch frage ich mich oft, aus welchem Grund er sterben musste. Auch letztes Jahr starb meine Tante an Krebs und wieder stellte ich mir diese Frage. Vor allem, weil beide sehr wertvolle, liebenswürdige Menschen waren.

Leider kenne ich dich nicht, KJunge15, aber ich bin mir 100%ig sicher, dass der liebe Gott mit DIR einen wundervollen Plan vorhat. Durch dein Leid kannst du vielleicht viele weitere Menschen zum Glauben führen. Aufgeopfertes Leid ist das wertvollste Gebet überhaupt. Es heißt auch: Wenn Engel uns beneiden könnten, würden sie uns um 2 Dinge beneiden: 1. Die Eucharistie und 2. das aufgeopferte Leid.

Die Heilige Anna Schäffer beispielsweise, lag fast 25 Jahre lang im Bett und konnte sich kaum bewegen, da sie sich die Füße verbrannt hatte. Aber durch ihr Leid und ihr Gebet konnte sie viele Menschen zur Liebe Gottes führen. Oder vielleicht sagt dir der Name "Chiara 'Luce' Badano" etwas. Mit 18 Jahren wurde bei ihr Knochenkrebs diagnostiziert und alle Chemos waren vergebens. Aber ihr Verhalten weckte Erstaunen, ihre innere Klarheit und die tiefe Freude in ihren Augen wirkten berührend und anziehend und hat viele Menschen zur Wandlung gebracht. Sie war immer fröhlich! Zu ihrer Mutter sagte sie öfter: "Jeder Augenblick ist kostbar; er darf nicht vergeudet werden. Wenn er gut gelebt wird, hat alles einen Sinn. Alles relativiert sich, auch in den schrecklichsten Momenten, wenn wir es Jesus schenken. Deshalb geht der Schmerz nicht verloren, sondern hat einen Sinn als Geschenk für Jesus."

Ich kann mir kaum vorstellen, wie hart deine Situation im Moment ist! Und ich finde es sehr mutig von dir, dass du so offen darüber redest und uns daran teilhaben lässt!

Falls du einen Ratschlag hören wollen würdest, würde ich dir diesen geben: Genieße jeden Moment und danke Gott dafür, dass du noch diese Zeit hast, um sie mit deiner Freundin und deiner Familie leben zu können. Aber freue dich auch auf die Erlösung. Auf den Himmel! Jesus ist für uns gestorben, um die Tür zum Himmel zu öffnen, damit JEDER gerettet wird und bis ans Ende dort glücklich ist! Stell dir eine Situation vor, die du gern wieder haben würdest, weil sie soo wunderschön war. Und dann noch besser. So ist der Himmel - unzwar durchgängig. Nicht nur ein paar Minuten, sondern ewig! (Manchmal beneide ich sogar diese Menschen, die es schon geschafft haben und bereits im Himmel sind!;)

Ich durfte im Traum schon einmal einen Blick in den Himmel werfen und ich kann bezeugen: Es war uuunbeschreiblich schön. Diese Farben. Diese Wärme. Diese Liebe. Diese Gemeinschaft. Dieser Friede. Diese Freude. Es ist.... man kann es mit Worten kaum aussprechen. Und wenn du im Himmel bist, dann kannst du den ganzen Tag auf deine liebe Freundin aufpassen und sie geistig begleiten. Vielleicht sogar im Traum zu ihr kommen oder Worte zu ihr sagen.

Ein Mann hat zu seiner Frau einmal kurz bevor er starb, gesagt: "Ich werde in deinen Träumen immer bei dir sein!" Und es bewahrheitete sich. Sie träumte nachts sehr oft von ihm. Denn für Gott ist nichts unmöglich!

Also, ich möchte dich nur ermutigen: Glaube gaanz fest daran, dass Gott dieses Wunder tun kann! Aber wenn es trotz alledem nicht eintrifft, sei dir gewiss, Gott hat nur Pläne des Heils (die wir Menschen auf Erden nie begreifen werden - sondern erst im Himmel) und Er liebt dich unendlich. Er möchte nur, dass DU glücklich bist ... und das wahre Glück ist im Himmel - denn dort ist unsere wahre Heimat!

Ich wünsche dir alles Glück der Welt! Möge der Herr dich stärken mit Kraft, Durchhaltevermögen, Liebe, Geborgenheit, Nähe und wahrer Freude, damit du auch immer mehr Seinen Willen erkennen kannst! :)

Mit dem besonderen und mütterlichen Segen Mariens +++

TakeOneSmile :)

Kommentar von Lessuelsch ,

Dein Kommentar hat mich sehr bewegt. Sehr tolle, starke und tröstende Worte...

Kommentar von Bigcharly2016 ,

"Was wichtig ist, zu begreifen: Der liebe Gott hat einen Plan."

Die Lebenszeit wird schon in die Liege (Geburt) gelegt. War mit 5 Jahren auch schwer krank, war aber noch nicht dran.

Antwort
von jessica268, 1.526

Kann ich schon verstehen. Du bist noch sehr jung und schon so schlimm krank. In dem Alter denkt man normalerweise noch nicht mal ans Sterben.

Aber es leider so, daß wir das nicht bestimmen dürfen. Gott entschiedet, wann wir gehen.

Versuche die Euch bleibende Zeit zu nutzen, wenn möglich sogar vielleicht ein bißchen genießen. Es ist ja auch für sie nicht leicht.

Aber ich würde trotzdem weiter beten. Ich bin auch christlich und wir beten in solchen Fällen auch immer wieder. Und manchmal passieren wirklich Dinge, die man kaum glauben kann. Genau das wünsche ich Dir auch. Ich werde auf jeden Fall für Dich beten.

Jesus kann uns bei Krankheiten helfen, aber sie uns nicht wirklich nehmen.

Aber ich freue mich, daß Du zu ihm gefunden hast. Es wird Dir schon Frieden geben. Ich persönlich will das mit der Schuld und Sühne oft nicht hören, aber ich weiß, sie sagen es in den Kirchen immer wieder.

Ich finde es bewundernswert, wie Du damit umgehst. Keine Klagen. Können viele nicht. Und  ich wünsche Dir inneren Frieden, denn der ist auch wichtig. Und möglichst noch viel gemeinsame Zeit.

Antwort
von Mewchen, 1.553

Ich glaube, keiner ist wirklich bereit in so jungen Jahren zu sterben. Wenn dir der Glaube Trost bietet, ist das doch schön. 

Nutze die Zeit, die du noch hast und unternimm viel mit Freunden, insofern du das physisch noch schaffst. Genieße einfach das Leben, was du noch hast. Mach Dinge, die dir Spaß machen.

Ich hoffe für dich, dass vllt doch noch ein Wunder geschieht. Ist ja egal, ob es ein göttliches oder ein natürliches Wunder ist.

Kommentar von Swagmaster300 ,

Doch ich, solange es schnell geht und schmerzlos ist.

Kommentar von Mewchen ,

Nun, du lebst noch oder? Klingt für mich jetzt nur bedingt nach der Bereitschaft, den Tod einfach so anzunehmen

Antwort
von ngdplogistik, 136

KJunge15

Wunder auf dieser Erde gibt es immer wieder und das Hoffen auf solch ein Wunder währt bis zur letzten Minute unseres Lebens. Manchmal erfüllen sich Wünsche, manchmal hofft man vergeblich.

Tatsache jedenfalls ist, dass 1000sende von Gründen im Innersten d a f ü r sprechen, weshalb diese Wunder an einem erfolgen sollen, jedoch so Wenige dagegen. Ich habe kaum einen Menschen getroffen, der keine Argumente zum Leben hätte, zu der Vielzahl an Möglichkeiten, für d i e Dinge im Leben, die noch zu erledigen wären, oder die man vermisst.

Lebe die Zeit in der Du lebst bewusst, und versuche so viel von dem, was zu erledigen wäre, zu erledigen. Geniesse das Zusammensein mit Deiner Freundin, s o lange, wie dies möglich ist, wie Dir die Zeit bleibt.

Das Wunder D e i n e s Lebens stellt sich auch dann ein, wenn Du diese Zeit für Dich verwendest oder es geht an Dir vorüber. Nur irgendwo sitzen oder liegen und in aller Ängstlichkeit darauf hoffen, kann kein Leben vverlängern oder verkürzen sondern nur Dich leiden lassen, was keinen Sinn machen würde.

Ob Du nun ein Wunder erhoffst oder an ein Wunder glaubst, ist dabei nebensächlich, denn es stellt sich ein oder es gibt keines.

Dein wirklich fester Glaube an Jesus, hätte für Dein Leben nur dann eine Bedeutung, wenn dieser feste Glaube in Dir Früchte trägt. Wenn Jesus nur als Strohhalm oder Rettungsanker für die Gläubigen dient, würde dieser wohl auch an Deinem Innersten vorbeigehen.

Wenn Du W I R K L I C H glaubst, versetzt der Glaube dann auch Berge, so oder so. Nutze einfach, mit diesem Glauben und Deinem Innersten die Zeit, egal wie lang oder kurz diese ist, für Deine Person, damit Du entweder glücklich Leben oder sterben kannst.

Liebe Grüße Dir  mit dem Gedanken für Dich, an ein langes, glückliches und friedvolles 

 W I R K L I C H E S   Leben.

Antwort
von EasyShipsIt, 809

Ich weiß nicht, ob ich diese Frage rechtzeitig beantworte :(

Es ist etwas schreckliches, in so jungen Jahren sterben zu müssen. Ich kann mich zwar nicht annähernd in deine Lage versetzen aber ich kenne das Gefühl zu leben und sich zu wünschen, dass es so noch lange bleibt.

Ich glaube, es ist grundsetzlich eine gute Idee sich mit etwas wie Religion zu trösten aber das wird deine Angst natürlich nie hundertprozentig besiegen. Unsere Existens ist Leben und ich vertraue darauf, dass dieses Leben nie ganz erlischt.

Ich kann und will dir nichts versprechen, da ich mir sonst heuchlerisch vorkäme aber ich hoffe, dass dir dein Glaube auf deinem Weg hilft.

-Easy

Antwort
von Schokostar, 307

Keiner möchte gerne sterben, auch nicht wenn du Jesus akzeptiert hast, es ist schlimm an Krebs oder andere unheilbaren Krankheiten zu sterben und es zu akzeptieren nichts tun zu können, aber ich würde dir nur raten das du die letzten Monate mit deiner Freundin genießt und ihr gemeinsam Dinge tut die ihr schon immer machen wollt, vielleicht fällt es dir dann leichter wenn du viele Dinge geschafft hast die du machen wolltest.

Ich hoffe meine Antwort konnte dir ein wenig helfen,

Schokostar

Antwort
von JustMarilyn, 153

An solch einer schlimmen Krankheit zu erkranken, ist sehr schrecklich. Dass tut mir wirklich sehr leid, auch wenn ich Dich nicht persönlich kenne. Genieße jeden Atemzug und verbringe viel Zeit mit Deiner Familie und Deinen Freunden. Mache nur noch Dinge, für die Du Dich stark genug fühlst und schätze jeden Moment. Ich hoffe sehr, dass es für Dich wieder bergauf geht und wünsche Dir alles Liebe und Gute ! :)

LG

JustMarilyn

Antwort
von SeptemberRain, 562

Ich glaube nicht, dass Jesus einen für den Tod bereit machen kann.

Man kann es mit seiner Hilfe bestimmt akzeptieren und seine Ängste ablegen, ja, aber man kann nicht "bereit" sein, denke ich. Abschied sind niemals einfach.

Wenn ich mal überlege, ich bin auch 15 und wäre ich niemals bereit jetzt zu sterben. Auch nicht morgen oder in einer Woche oder in einem Jahr.

Auch Jesus kann uns nicht "bereit" dafür machen. In der Bibel steht glaube ich auch, dass er vor seinem eigenen Tod Angst hatte. Er war wohl auch nicht bereit zu sterben. 

Ich glaube generell das Wichtigste ist ein erfülltes Leben gehabt zu haben. Egal, ob man nun 15, 50 oder 100 wird. Dann kann man leichter abschließen. Und loslassen. Wenn man mit sich selber im Reinen ist, vielleicht ist man dann doch "bereit" sein. Ich schätze, dass muss von einem selber kommen.

Ich hoffe für dich, dass dein Wunder, das du wünscht, wahr wird!

LG

Antwort
von kaktuserde, 492

Hallo, kenne da jemanden, der sich mit Reinkanation befasst. Er sagt, dass wir 100%ig wieder auf die Erde kommen. Nur der Körper stirbt, nicht die Seele. Weiterhin behauptet er noch, dass es viele Menschen gibt, die schon einigemale gelebt haben. Weshalb sonst könnten sie sonst in einer Reink.-Sitzung plötzlich von Dingen Wissen preisgeben aus längst verangener Zeit, welche nachprüfbar vollkommen richtig sind? Denke, dass das Leben nach dem Tod demnach lt. seiner Aussage nicht beendet ist. Alles Liebe für dich -


Antwort
von PoisonArrow, 939

Das ist verdammt hart.

Ich denke, zu wissen, dass man bald sterben wird ist nicht dasselbe wie sich damit abgefunden haben. Besonders dann, wenn man das Gefühl hat, es ist noch nicht alles erledigt, hier auf der Erde. Da sind noch Menschen, die man nicht gerne loslassen möchte, es gibt noch Sachen, die man tun möchte.

Zu gerne würde ich Dir jetzt etwas Mut und Kraft spenden für das, was vor Dir liegt und sich - wie Du sagst - wohl nicht ändern lässt.

Ich hoffe, dass Deine Gebete erhört werden und es doch noch ein Wunder gibt für Dich.

Alles Gute!

Liebe Grüße
PoisonArrow

Antwort
von Krilini, 1.185

Sicherlich hat er dich in deinem ganzen schon angenommen. Jesus achtet auf jeden Menschen, egal mit welchen Charakterzügen oder Lastern! :)

Antwort
von ali12cool, 329

Das ist wirklich sehr traurig, dass du sterben musst und ich wünsche dir noch ganz viel Spaß mit deiner verbleibenden Zeit!

Es ist schön, das du deinen inneren Frieden mit Jesus gefunden hast, aber es ist eben doch nur ein Glaube und tatsächlich helfen kann es dir nicht. Ich hoffe, dass du trodtzdem nie den Mut verlierst und weiter auf ein Wunder hoffst, den wer aufgibt hat schon verloren! Mach doch eine Liste mit Dingen die du noch erleben möchtest ehe du stirbst, das kann sehr motivierend sein.

Antwort
von atzef, 810

Du hast doch noch etwas Zeit! Nutze die.

Antwort
von dawag, 790

Wir verstehen manchmal Gottes Wege nicht! Sei nicht traurig! Wenn du Jesus als deinen Retter angenommen hast und deine Sünden vergeben lassen hast, dann freue ich mich wenn wir uns im Himmel wiedersehen. Genieße noch dein Leben.

Ich bete für dich!

Gruß

Daniel

Kommentar von dawag ,

danke für die pfeile hoch.

freut mich sehr!

Antwort
von Philipp59, 625

Hallo KJunge15,

zunächst einmal möchte ich Dir sagen, dass es mir sehr leid tut, dass Dir in Deinen jungen Jahren so etwas Schlimmes widerfährt! Der Tod ist ein schrecklicher Feind des Menschen und aus diesem Grund fällt es uns allen auch so schwer, diesen zu akzeptieren.

Es freut mich, dass Du in Deiner schweren Situation einen Halt im Glauben gefunden hast. Verständlicherweise fragst Du danach, warum Jesus nicht seine Macht dazu einsetzt, Dich von Deiner Krankheit zu befreien. Als er vor fast 2000 Jahren auf der Erde war, gebrauchte er die ihm von Gott verliehene Macht dazu, Menschen zu heilen. Der Bericht der Bibel sagt, dass man die Kranken förmlich vor seine Füße warf, doch er "heilte sie alle" (Matthäus 12:15). Warum tut er das heute nicht mehr, könntest Du fragen?

Nun, Jesus erhielt damals deswegen die Macht, Kranke zu heilen und sogar Tote aufzuerwecken, weil Gott damit zeigen wollte, dass er als der Messias in dem künftigen Königreich Gottes genau tun kann und tun wird. Viele glauben, mit dem "Königreich Gottes" sei der Himmel gemeint. Die Bibel beschreibt dieses Königreich jedoch als eine "Regierung Gottes", die ihren Sitz im Himmel hat. Jesus Christus steht in dieser Regierung als "König" an oberster Stelle. An seiner Seite stehen Personen, die Gott von der Erde erkauft hat, damit sie zusammen mit seinem Sohn das "Königreich der Himmel" bilden. Über sie heißt es in der Offenbarung: "Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft,  und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren" (Offenbarung 5:9,10). Was bedeutet das für uns?

Nun, die meisten Menschen werden kein Teil dieser göttlichen Regierung sein, sondern die Möglichkeit erhalten, unter dem Königreich Gottes hier auf der Erde zu leben. Und genau hier liegt eine wunderbare Hoffnung: Das Königreich wird nämlich dafür sorgen, dass es all die schlimmen Dinge, einschließlich des Todes, hier auf Erden nicht mehr geben wird. Über diese herrliche Zeit heißt es ebenfalls in der Offenbarung: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Stell Dir einmal vor: In dieser Zeit wirst Du von Deiner schrecklichen Krankheit für immer befreit sein! Es wird nichts mehr geben, was dann einem friedlichen und glücklichen Leben hier auf Erden im Weg stehen könnte. Ja, Du hast richtig gelesen: hier auf Erden. Schon in den Psalmen wird uns verheißen, dass den meisten Menschen ein ewiges Leben auf der Erde in Aussicht steht. Es heißt dort: " Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Dann werden wir auch wieder mit all denen vereint sein, die bereits gestorben sind, da Gott sie durch die Auferstehung wieder zum Leben zurückbringen wird.

Sind das nicht wunderbare Aussichten? Helfen sie einem nicht dabei, das gegenwärtige Leid besser ertragen zu können? Wie der Apostel Paulus einmal ausdrückte, liegt nämlich das "wirkliche Leben" noch vor uns (1. Timotheus 6:19)! Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

Kommentar von NewSummer ,

Das ist sehr einfühlsam geschrieben! Ein Trost für alle in schweren Zeiten.


Kommentar von mia68 ,

...warum ausgerechnet dies hier ein "Trost" (oder gar eine Art "Erklärung") für einen 15-Jährigen (mit einer lebensbedrohlichen Krankheit) sein soll, mag mir nicht in den Kopf.

Es ist nichts als ein konstruiertes Sammelsurium von Bibelstellen, die von dem (derzeitigen und tatsächlichen) Leben eines jungen Menschen weiter entfernt nicht sein könnten.   

Kommentar von NewSummer ,

mia68, Du hast scheinbar weder die Frage (die über den Glauben des Fragestellers informiert)  richtig gelesen noch die sehr passende Antwort von Philipp dazu.

Kommentar von mia68 ,

Die Frage nach einer "Bereitschaft zum Sterben" erscheint mir nicht als eine, für die eine "passende Antwort" (von anderen) "gefunden" werden muss.

Zumal es dabei um etwas geht, das sich nicht so einfach, von einem zum anderen, "weiterreichen" lässt; sondern um einen sehr individuellen Weg und Prozess. Den jeder Mensch am Ende für sich alleine beschreitet. Angesichts dessen kann es auch keine Antwort geben, die schlichtweg mal so eben für alle unisono "passt".

Insofern maße ich es mir auch nicht an, etwas zu formulieren. Schon gar nicht, wenn es (so wie hier) unter einem Deckmantel wohlmeinenden Ratschlags daher kommt, im Kern aber

a. nicht viel mehr ist als -zwar wohlfeile, und dennoch nichtssagende- Phrasen, die am individuellen Wesen jenes Menschen, der hier sein Anliegen äußert, vorbei gehen

und

b. Ausdruck eines religiösen Eifers ist, der sich als "Schlupfwinkel" die Verzweiflung eines 15-Jährigen auserkoren hat.


Ich wünsche dem Jungen somit vielmehr, dass er allenfalls (!) in seinem nahen und unmittelbaren Umfeld (!!) jene Unterstützung und Worte findet, die ihn wirklich erreichen. Und die ihm dabei helfen, möglichst das zu "finden", wonach er zu suchen scheint.        

Kommentar von NewSummer ,

mia68, auch wenn ich den chiliastischen Glauben mit Philipp teile, denke ich das hier jede andere Antwort von gläubigen Menschen als positiv zu bewerten ist, auch wenn unsere Meinungen in bestimmten Dingen auseinander gehen.

Wir alle glauben an das Loskaufopfer Jesu, welches uns Hoffnung verspricht da es uns von unserer Erbsünde, dem ewigen Tod befreit. KJunge selbst hat zum Glauen gefunden.

Deshalb finde ich die frohe Botschaft die Gott uns gibt (irdische Auferstehungshoffnung) von welcher philipp KJunge15 mitgteilt, sehr tröstend und hier absolut angemessen.

Deine Aussage:

unter einem Deckmantel wohlmeinenden Ratschlags daher kommt, im Kern aber Ausdruck eines religiösen Eifers ist, der sich als "Schlupfwinkel" die Verzweiflung eines 15-Jährigen auserkoren hat.

ist gerade zu ungerechtfertigt. Hier geht es einzigst und allein darum einem sehr krankem Kind Trost zu spenden.

Welchen Zweck sollte die antwortende Person sonst bezwecken?

Ich finde Antworten die sagen wollen: Junge es gibt nichts danach, nur das Jetzt und in Zukunft  wird nichts kommen

1. falsch 

und

2. hier völlig unangemessen.



Kommentar von Philipp59 ,

Hallo mia68,

ich bin mir sehr wohl der Schwierigkeit bewusst, einen Jungen Menschen, der den Tod vor Augen hat, angemessen zu trösten. Ob mir das durch meine Antwort gelungen ist, könnte im Grunde nur der Betreffende selbst beantworten.

Für jemanden, der weder an Gott noch an die Bibel glaubt, kann ein Trost, der über das jetzige Leben hinausreicht, natürlich kein echter Trost sein. Da jedoch "KJunge15" ein gläubiger Mensch ist, hielt ich es für hilfreich, ihm positive Gedanken aus dem Wort Gottes mit auf den Weg zu geben.

Millionen von Menschen haben in der von mir anhand der Bibel dargelegten Hoffnung auf ein künftiges neues Leben Kraft und Trost geschöpft, besonders in Zeiten schwerer Krankheit und Trauer. Mir ist allerdings bewusst, dass sich nicht jeder von der Botschaft der Bibel angesprochen fühlt.

Die von Dir angeführte Kritik habe ich registriert und respektiere Deine Meinung dazu. Meine Antwort jedoch als im Kern "Ausdruck eines religiösen Eifers, der sich als "Schlupfwinkel" die Verzweiflung eines 15-Jährigen auserkoren hat" zu bezeichnen ist eine Unterstellung falscher Beweggründe und Absichten. Darüber zu urteilen, steht Dir gewiss nicht zu, da Du diese ja nicht kennst. Ich kann Dir jedenfalls versichern, dass ich tief mit dem Jungen mitfühle und mich sein bewegendes Schicksal veranlasst hat, die angeführten Gedanken zu verfassen.

Kommentar von mia68 ,

@Philipp

Wenn ich deine jüngsten Zeilen lese, dann glaub ich dir sogar, dass Obiges nach bestem (persönlichen) Wissen und Gewissen geschrieben wurde; tut mir leid, dies angezweifelt zu haben.

Dennoch finde ich es problematisch, eine solche Ausführung als "exemplarisch" zu nehmen - sprich: als etwas, das eine Allgemeingültigkeit sowie "alleinige Wahrheit" verkörpert. Und genau tut es, respektive: tust du, wenn du so formulierst, wie du es eben tust, nämlich: ohne jeglichen Zweifel an einer Ausschließlichkeit. Siehe: 

Das Königreich wird nämlich dafür sorgen, dass es all die schlimmen Dinge, einschließlich des Todes, hier auf Erden nicht mehr geben wird.

...welches "Königreich"!? Welche "schlimmen Dinge"?! Die Bewertung all dessen, was hier auf Erden passiert, ist stets etwas zutiefst Subjektives. Nichts ist per se "schlecht" oder "gut"; auch nicht der Tod. Wir erst machen es zu dem, es es zu sein scheint. Es lohnt sich sehr, sich darüber mal so seine ganz eigenen Gedanken zu machen.

Und wenn man sich darauf einlässt (auf eigenständiges Denken, Spüren, Hineinfühlen - ganz losgelöst von vorgegebenen, einzementierten Bibelstellen), dann kommt man irgendwann vielleicht auch zu dem Schluss, dass es zwischen der Theorie zu dem besagten "Loskaufopfer" und dem, was ihr (du und sicher auch @new summer) als "Ungläubigkeit" bezeichnet, womöglich noch sehr viel Spielraum gibt! Bestehend aus noch ganz anderen und vielfältigeren Wegen, dem Tod (sowie dem, was danach kommen könnte) zu begegnen.

Und diese Wege sind (im Einzelfall) durchaus nicht weniger trost- und hoffnungsvoll, bloß weil sie nicht auf diverse Psalme zurückgreifen mögen...


Antwort
von Timh2512, 406

Hallo du bist sehr jung hast warscheinlich kaum gelebt und willst länder sehen reden usw. du kannst es halt nicht akzeptiere  zu sterben, was aber nicht schlimm ist wenn es einen Gott gibt was man sich gut vorstellen kann, weiß man nicht warum er dir nicht hilft. 

Antwort
von jeysuni, 188

Als Jesus auf der Erde war, hat er besondere Wunder gewirkt, u. a. Blinde wieder sehend gemacht, eine seit (damals) 12 Jahren an Blutung leidende Frau gesund gemacht und unter anderem auch Tote wieder auferweckt. Du könntest dich jetzt fragen, warum hat er es bei ihnen getan und nicht bei dir? 

Er wurde ja von seinem Vater Jehova Gott auf die Erde gesandt (vor seinem Leben auf der Erde haben schon mehrere Propheten Jahrhunderte lang auf ihn hingewiesen als den versprochenen Samen, der dafür sorgen wird, dass der Ursprungszustand, in dem die Erde einst war, wiederhergestellt wird). 

Die 33 Jahre seines irdischen Lebens waren besonders durch die letzten 3 Jahre besonders kennzeichnend, denn in dieser Zeit trat er in seiner vorgesehenen Funktion als der Besieger der Welt und der Erlöser auf. In dieser Zeit zeigte er durch die Wunder, was er bald im weltweiten Maßstab tun wird, wenn diese alte Welt durch die Neue ersetzt wird, in der wir alle wieder gesund sein dürfen. Dieses Versprechen gilt auch für dich (Offenbarung 21:4,5). Lies doch wenn du magst einmal diese Bibelstelle. Versuch es dir auszumalen, wie es sein wird, wenn du durch die Segnungen wieder gesund werden wirst... Ich weiß, für viele scheint es jetzt etwas verwirrend zu klingen, was ich schreibe, aber da du ja davon überzeugt bist, dass die Bibel die Wahrheit lehrt, wird sie dir einige Fragen, die dir vielleicht noch offen sind, beantworten. Wenn du möchtest, kannst du mir auch gerne eine persönliche Nachricht schreiben und wir können mehr über das Thema schreiben. Ich wünsche dir, dass du dadurch viel Kraft bekommst und eine innere Geborgenheit bei Gott und dass er dir die Gewissheit gibt, dass er dich im Buch des Lebens einschreibt. Das wünsche ich dir.

Antwort
von Chriyovime, 208

Weil du mit Jesus das ewige Leben gefunden hast. Jetzt. Egal wo er mit dir hin geht, es ist gut. Wie das Kreuz das du zu tragen hast. Deine Freundin hast du im Herzen und wirst sie nicht verlassen. Es gibt wichtigeres als das Leben hier. Aber koste den Augenblick voll aus, denn keiner weiß, ob er Morgen noch hier ist.

"Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und sagt zu diesem Maulbeerbaum: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer! So wird er euch gehorsam sein."

Antwort
von peterwuschel, 744

Hallo KJunge15....

Ich wünsche Dir viel Kraft......

VG pw

Antwort
von dermitdemball, 545

Immer auf Gott/Jesus zu vertrauen ist der richtige Weg!

Und ER hilft Dir immer - vielleicht nicht so wie Du Dir das vorstellst - Wie wir uns das vorstellen mit unserem irdischen Denken!

Die von Jesus Geheilten in den Biblischen Schriften fielen vor Jesus nieder und bedankten sich über alle Maßen bei Ihm! Er wehrte das ab und sagte - DEIN GLAUBE HAT DIR GEHOLFEN!

Stell Dir das GANZE - EWIGE wie eine 24 Stundenuhr vor - Unser menschliches Leben ist nicht mal eine Sekunde - Glaub mir DAS SCHÖNE KOMMT ERST!

Ich würd Dir so sehr wünschen, dass Du wieder gesund wirst! Fühl Dich mal ganz feste *ferngedrückt*

Antwort
von Tursikussi, 718

Oh, das ist sehr hart! Was soll man dir sagen? Dass du nach dem Sohn Gottes fragst, nach Jesus Christus, ist das Beste, was du tun kannst. Manche brauchen lange, um ihn kennenzulernen, müssen durch viel Leid und Sünde gehen, bis sie irgendwann merken, dass sie so nicht mehr weitermachen können und umkehren. Bei dir muss das alles viel schneller gehen, da du nicht mehr viel Zeit hast. Der christliche Glaube auf das wesentliche Miniumum zusammengefaßt, bedeutet: Jesus ist am Kreuz freiwillig einen qualvollen Tod gestorben, um für unsere Sünden zu bezahlen und uns vom ewigen Tod freizukaufen, zu retten und uns den Weg zum ewigen Leben offenzuhalten. Das betrifft alle Menschen, da wir alle Sünder sind, kein einziger ist ganz frei davon. Aber auch viele gute Taten sind nicht ausreichend für das ewige Leben - es ist der Glaube, der von dir als "Eintrittskarte" verlangt wird. Aber nicht alle wollen davon etwas wissen. Du schon. Wenn du willentlich sagst, dass du es glaubst, dann gehörst du zu den Geretteten. Das ist die Hauptsache. Vielleicht magst du in deiner verbleibenden Zeit noch hin und wieder in der Bibel lesen? Das ist ein großes Buch, in dem viele wunderbare Sachen stehen. Sicher gibt es im Krankenhaus auch die Möglichkeit, den Gottesdienst zu besuchen. Bitte mach das! Es wird dir viel Kraft und Ruhe geben. Ich bete für dich ein Vaterunser.


Kommentar von KJunge15 ,

Ich habe das große Glück, dass mich meist einmal die Woche der Pfarrer oder Diakon für eine halbe Stunde besucht. Er erzählt mir dann etwas von Jesus, liest mir etwas aus der Bibel vor und macht mir Hoffnung oder wir reden und beten gemeinsam.

Kommentar von Tursikussi ,

Das ist schön!

Kommentar von Tursikussi ,

Dh. eigentlich finde ich einmal die Woche etwas wenig, aber die sind natürlich auch ausgelastet.

Kommentar von jessica268 ,

Ich bin mit einer Pastorin und einem Pfarrer befreundet. Sie haben wirklich wenig Zeit. Außerdem ist es so, daß solche Besuche sehr anstrengend sind. Guck mal, Therapeuten führen ja Gespräche auch meist nur einmal die Woche. Anstrengend für beide Seiten. Manche Gemeinden sind auch sehr groß. Wichtig ist, daß er kommt. Und das er Dir hilft. Ich bin mir sicher, daß auch Jesus sehr stolz auf Dich ist, wie Du damit umgehst.

Kommentar von Tursikussi ,

Wenn ein Pfarrer solche Besuche nur als "anstrengend" empfände, dann weiß ich nicht, ob er dafür der richtige wäre. Und was die andere Seite betrifft - das ist doch eine Entlastung und eine Bereicherung, etwas sehr Schönes also. Er schreibt ja, er hätte das große Glück.

Kommentar von glaubeesnicht ,

Was hilft ihm dieses Gerede! Er will leben und nicht sterben! Da kannst du beten, soviel du willst!

Kommentar von Tursikussi ,

Aber da ist einer, der stärker ist. Zu diesem zu beten ist kein Gerede.

Kommentar von maja11111 ,

zu beten ist leeres gefasel und dieses ganze gedusel lenkt nur davon ab das hier ein mensch aufgegeben wird. statt sich um ihn zu kümmern und um alternativen zu suchen, wird er in eine traumwelt geschubst die nie existiert hat. da ist keiner der stärker sit.

Antwort
von fricktorel, 7

Auch wenn du Jesu "akzeptierst", kommst du nicht in den Himmel (Joh.3,13).

Wenn du aber "loslässt" vom menschlichen Denken und dich total an Jesu orientierst, wirst du gerettet (Röm.5,10; 6,23; 8,6).

Antwort
von maja11111, 408

du bist nicht bereit zu sterben, weil du ein menschliches wesen bist und das strebt nach leben.

ein jesus wird dir nicht helfen. weder hat er deine sünden auf sich genommen noch irgendjemandes anderer sünden. er ist ein konstrukt der menschen um von ihren fehlern abzulenken. es gab nie einen jesus, noch wird je einer existieren. wenn du stirbst bist du weg, auch nicht im himmel. das allerdings weißt du auch mittlerweile allein.

genieße das leben, du hast nur das eine. vielleicht kannst du dich alternativen neuen behandlungsmethoden anschließen in sachen krebs. schau doch mal dazu rein ins benjamin-franklin-krankenhaus oder erkundige dich auch mal bei der richard-dawkins-foundation. es gibt immer wieder programme in der todkranke einbezogen werden um neue behandlungsmöglichkeiten zu testen. mein bester freund hat eine sehr seltene form der leukämie und ihm wurde im jahr 2000 gesagt: noch 4-6 monate. er wurde nie wieder gesund, aber neue behandlungsmöglichkeiten in berlin haben ihm geholfen die krankheit unter kontrolle zu halten, er kann auch wieder arbeiten gehen und muss halt aufpassen das er in erkältungszeiten nie groß krank wird und leute meidet die krank sind. gib dich nicht auf und häng dich nicht an tote, nutzlose idole, sondern kämpfe für dich

Kommentar von Lessuelsch ,

Sowas muss man erstmal hinkriegen. Einem Todkranken Kind die letzte Hoffnung nehmen. Wie verbittert musst du wohl sein.

Antwort
von ian101, 343

Ich kann mir das gar nicht vorstellen aber es mus doch eine Möglichkeit geben Chemotherapie oder Organspende Tipp schau mal in den USA da gibt's viele Ärzte die besondere neue noch unbekannt behalungmetoheden haben ist aber sehr teuer 

Antwort
von gernehelfen1993, 658

Weißt du, Gott macht keine Fehler, er weiß warum er was zulässt, auch wenn wir Menschen das nicht verstehen, sind alle dinge zum besten für uns.

Vielleicht werden durch dich einige Menschen zu Gott finden indem du keine angst hast und den Menschen zeigst das du weißt das nach dem Tot nicht alles aus ist und du dich freust bald bei Jesus zu sein.

Alle alles liebe und gute für dich, gib nicht auf!

Antwort
von Ysosy, 588

aber wieso bin ich noch nicht bereit zu sterben? ...

Aber ich will noch etwas mehr Zeit mit meiner Freundin.

Das und 1000 andere Dinge sind es, die Dich an dieser Welt erfreuen. Das ist aber vollkommen in Ordnung.

wenn er doch so viel Sünden auf sich nimmt, wieso kann er nicht auch meinen Krebs auf sich nehmen?

Weil das etwas völlig anderes ist. Bei dem aufnehmen von Sünden, geht es darum dennoch in den Himmel zu kommen. Krankheiten und Tod haben darauf kein Einfluss.

Antwort
von xmegax, 391

Das ist eine sehr schwere Situation. Und ich kann mir im besten Willen nicht vorstellen, wie sich eine solche anfühlt, aber wenn dein Glaube groß genug ist, dann wird sich Gott um dich kümmern. Sei es, dass er jemanden vorbeischickt, der für dich betet oder durch ihn du sogar geheilt wirst. Es liegt allein an unserem Schöpfer, ob wir leben oder nicht, wenn er denn derjenige ist, der uns das Leben gegeben hat. Wir leben alleine durch seine Gnade und haben überhaupt keine Ansprüche auf irgendetwas.

Schließe dich mit anderen Christen zusammen, die dich unterstützen können und lass dir nichts negatives einreden, wenn Leute dir den Tod schon zusprechen, weil sie selbst zu ungläubig sind. Wenn du Glaubst, dass Gott dich rettet, dann sprich es auch aus. Auch wenn du auf Erden stirbst wirst du leben. Und jeder von uns muss sterben, um das neue Leben durch Jesus zu bekommen. Das ist Jesus' Nachricht an uns vor 2000 Jahren.

Ich kenne Menschen, die erzählt haben, dass ganze Organe aus dem nichts gewachsen sind, dass Krebs verschwunden war, und dass Menschen leben, die medizinisch nicht überlebensfähig sind. Gott steht über allem und alles. Das muss einem erstmal bewusst werden. 

Antwort
von JoachimWalter, 233

Du bist nicht bereit zu Sterben, weil Du die Kraft hast zu Leben!

Antwort
von Hjan85, 393

Vertrau auf Gott er hat einen perfekten Weg für dich vorbereitet. Alle die du hier vermisst wirst du im Himmel hoffentlich wieder sehen. 

Ich bete für dich und vielleicht wenn Gott es will wird er dich heilen oder erlösen und dich zu sich nach Hause nehmen. 

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