´Habt ihr nicht irgendeine idee wie ich es schaffe dass ich nicht soo sehr aufgeregt bin??

Jacques Lusserain, als junger Mensch ins Konzentrationslager gekommen - blind notabene - hat dort nicht nur Jahre überlebt, sonder war die Quelle und Freude trotz allem für viele. Seine Geschichte hat mich tief berührt und wie er schreibt, später hat er viel vor Menschen gesprochen und gesagt, wenn er die Menschen die da sitzen, liebe, sei es unmöglich, aufgeregt zu sein oder auch nur entfernt so was wie Angst zu haben. Das habe ich dann versucht anzuwenden, als ich mal einen Vortrag über das Sterben aufgedonnert bekam, ausgerechnet ich? Nur schon der Gedanke vor anderen Menschen zu sprechen, war vorher für mich grauenvoll. Und weisst Du was, ich habe es sehr genossen dann und es war eine wunderbare Erfahrung. Niemand da unten be- oder ver-ur-teilt mich, dich, ausser Du machst es und niemand sonst...............Freu Dich. Weiter oben steht, (america) schau niemandem ins Gesicht. Nein, nein, ich weiss aus Erfahrung nun, schau den Menschen ins Gesicht. Wenn Du zu ihnen sprichst, dann ist alles gut, wenn Du in eine Anonymität hineinredest, geht der Schuss nach hinten los...........Du machst das sicher gut, Du wirst sehen.........., Entschuldigung für die lange Rede, aber es war so umhauend, das zu erleben.......eine Riesenfreude und nie mehr Angst....
tolles statement!!
Ich finde es immer total sympathisch wenn jemand, egal vor welchem öffentlichen Auftritt auch immer, sagt "Leute, ich bin etwas nervös". Keine Ahnung, ob das jedem Zuhörer so geht, aber ich erlebte es immer so- dem Redner schwamm eine Welle der Sympathie zu, was ihm wiederum gut tat und er merkte: die kochen auch bloß mit Wasser, und wenn sie jetzt da vorn stehen würden, ginge es ihnen nicht anders als mir. Diese Menschlichkeit, die eigene Angst zuzugeben, löst die Fronten auf.
dh!
Ging mir früher auch so. Geholfen haben mir zwei Dinge: 1. gute Vorbereitung, rechtzeitig angefangen und umfassend (schaffe ich selten, wird immer etwas hektisch) und 2. Routine! Je öfter man es macht, desto einfacher wird es. Also, jedes Referat an Land ziehen, das man kriegen kann.
Und immer daran denken, Schule bzw. Ausbildung ist ein geschützter Raum, da zählt es nie so sehr wie später im Berufsleben. Auch wenn es sich nicht so anfühlt in dem Moment :-)

hier wurde das Thema sehr ausfuehrlich behandelt... http://www.gutefrage.net/frage/wie-lege-ich-meine-nervositaet-bei-presentationen...
generell ein guter Tip ist der Blick an die Wand ( fixier einen Punkt den Du Dir vorher gesucht hast )...und achte auf festen Stand, stelle Deine Beine in Schulterhoehe auseinander, das ist schon die halbe Miete ;-)
Viel Erfolg !

etwas Spannung muß immer da sein, sage Dir vor, daß Du gut vorbereitet bist und Du mehr über das Thema weißt, als die Zuhörer!!! Dann soll das schon besser werden!
gut vorbereitet sein (fachlich, inhaltlich) und soviele Referate vor Leute halten wie möglich. Normalerweise wird es nach jeden Referat besser mit der Aufregung.

übe es mit freunden, wenn du vor dem publikum stehst, schaue niemanden ins gesicht, sondern alle an und doch ins leere, so bist du mit dir alleine und das lampenfieber kommt erst garnicht auf