Frage von hilite2, 97

Ich habe gehört, dass Einstein ADHS oder so hatte! --> Stimmt das?

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Antwort
von martinpalatina, 34

Posthume Diagnosen sind nicht möglich. Zudem wird berühmten Leuten immer alles mögliche angedichtet. Zu ADHS: Auch wenn es unmöglich ist das sicher zur sagen - eher nein. Es fehlen - sofern den Biografien zu trauen ist -  eine ganze Reihe typischer ADHS-Probleme. Aber wie gesagt: Postume Diagnosen sind eh Quatsch. 

Antwort
von einfachichseinn, 42

Das kann dir vermutlich niemand sicher sagen.

Er hatte aber definitiv keine Diagnose.

Antwort
von Adlerblick, 30

Spielt überhaupt keine Rolle, ob Einstein eine ADHS hatte oder nicht.

ADHS sagt nichts aus über den Intelligenzgrad eines Menschen.

Es gibt unter den Betroffenen eine Vielzahl von Höher Begabten, gilt aber nicht unisono.

Deshalb muss ja auch bei jedem AD()H)S-Test ein Intelligenztest ebenfalls gmacht werden.

Einstein hat seine Verdienste erworben aufgrund seiner Fähigkeit des logischen Denkens.

Auffälligkeiten wie beispielsweise eine ADHS sind daf+r ncht unbedingt von Bedeutung.

Kommentar von hilite2 ,

ich habe nicht danach gefragt ob es eine rolle spielt oder nicht! Antwort trifft nicht auf meine frage

Kommentar von Adlerblick ,

Wie martinpalatina bereits ausführte, sind poshume Diagnosen nicht möglich.

Wo hast Du denn gehört oder gelesen, dass Einstein eine ADHS gehabt hätte?

Ich habe das noch nirgends gelesen! Mir ist keine Literaturstelle bekannt, in der auf so etwas hingewiesen wird in Verbindung mit Einstein.

Es gibt dafür ofefnsichtlich keine gesicherten Erkenntnisse.

Wenn also so eine Behauptung aufgestellt wird, dann liegt das wohl nur darin begründet, dass man offensichtlich die Begabung Einsteins bezüglich seines logischen Denkens auf eine ADHS zurückführt mit dem Hintergrund, dass eine Vielzahl von ADHS-lern mit einer Höheren Begabung gesegnet sind.

Du wirst also niemanden finden, der das absolut bestätigen kann, dass Einstein eine ADHS gehabt hätte.

Kommentar von Entchen2 ,

Gut gebrüllt, Löwe, ääh Adler :-D :-D

Antwort
von Halswirbelstrom, 39

Zu Lebzeiten eines Albert Einstein gab es diese "Krankheit" ADHS noch nicht.

LG

Kommentar von hilite2 ,

und husten gabs damals auch noch nicht

Kommentar von Adlerblick ,

@Halswirbelstrom: Das stimmt nicht!

Die Krankheit ADHS ist bereits seit 200 Jahren bekannt, nur hatte sie damals nicht den Namen!

Kommentar von Halswirbelstrom ,

Danke für den Hinweis. Das ist mir bekannt. Ich bin nur nicht sehr angetan und überzeugt von den heutigen Erklärungs- und Definitionsversuchen der Psychologen, diesen neuzeitlich geprägten Verhaltensauffälligkeiten von Personen tatsächlich auf den Grund zu gehen und die gesellschaftlichen Ursachen ihrer Entstehung überzeugend zu benennen und zu bewerten.

LG

Kommentar von Adlerblick ,

Halswirbelstrom. Die Diagnostik wird nicht durch Psychologen gemacht, sondern durch Kinder- und Jugendpsychiater.

Der Psychologe, in dem Fall ein Verhaltenstherapeut, ist lediglich therapeutischtätig!

Diese Krankheit ist inzwischen so intensiv erforscht worden, wie in den letzten Jahren kaum eine andere, und zwar von verschiedenen Fachrichtungen.

Das Ganze zu reduzieren auf eine Verhaltensauffälligkeit ist schon mal falsch.

ADHS wird vererbt, das steht inzwischen sicher fest!

Es gibt davon verschiedene Unterformen.

Es stehen keinerlei gesellschaftliche Ursachen dahinter, sondern die Unfähigkeit zum Fokussieren auf das Wesentliche, da das Gehirn abgelenkt wird durch andere Ereignisse.

Das ist verbunden mit einer mangelnden Struktur, mit einem Mangel an Organisationsfähigkeit und bei älteren Patienten mit einem katastrophalen Zeitmanagement.

Mit Hilfe von speziellen Trainings- und Organisationsplänen kann eine Verbesserung der Mängel herbeigeführt werden, die Krankheit, um die es sich definitiv handelt, kann jedoch dadurch nicht geheilt werden.

Kommentar von Adlerblick ,

Aufgrund der Forschung und der diversen Studien, konnte bei den
teilnehmenden Probanden auch nachgewiesen werden, dass sich diese   Krankheit über Generationen hinweg immer wieder zeigte in
unterschiedlicher Ausprägung.

Kommentar von Halswirbelstrom ,

Interessante Aussagen, die ich nicht in Frage stellen will. Nur erscheint  mir eine in solchen und ähnlichen Fällen alleinig auf Kenntnis von Symptomen fixierte Therapie etwas hilflos. Genetische Ursachen mag es dafür geben, aber die äußeren Einflüsse, insbesondere auch die gesellschaftlichen, erachte ich als zu gering und zu zögerlich bewertet und erforscht. 

Dabei handelt es sich nur um meine persönliche Meinung, die nicht den Anspruch auf Unfehlbarkeit erhebt. In diesem Sinne bin ich Dir für Deinen Beitrag zu diesem Thema auch dankbar.

LG

Antwort
von DarkGamingYT, 44

Nein dieses stimmt nicht.

Kommentar von hilite2 ,

Und sowas ähnliches?

Antwort
von Whitebrolle, 25

Nop, Google den mal bei Wikipedia

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