Frage von Lebensform, 189

Ich habe eine Verständnisfrage. Wieso wird der Islam als Religion des Friedens bezeichnet wenn der Prophet Mohammed äußerst grausame Massenmorde begangen hat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Netie, 55

Der Islam ist keine Religion des Friedens auch wenn er so bezeichnet wird.

Kommentar von SEYYAH ,

Das sagst Du natürlich deswegen, weil Du Dich über den Islam schlau gemacht hast, ja! Hast ja ein Grundwissen, weil Du bestimmt den Quran und das Leben des Propheten durch gelesen hast! Super Einstellung...

Kommentar von Netie ,

Genau.

Antwort
von nachdenklich30, 43

Vorbemerkung: Jede Religion hat (positive) Ziele. Und keine Religion ist in dem Sinne perfekt, dass es ihr gelungen wäre, alle diese Ziele umzusetzen. Wenn ich mir anschaue, welcher Rassimus etwa von Buddhisten in manchen ehemaligen Tsunamigebieten ausgeht, dann kann mir nur schlecht werden. Dennoch bleibt für mich auch der Buddhismus eine Religion des Friedens.

Der Islam gilt als Religion des Friedens, weil auch er sich für ein friedliches Zusammenleben der Menschen untereinander einsetzt.

Das ist unabhängig davon, was sein Gründer alles getan oder unterlassen hat. Wie sehr der Islam auch heute als Religion des Friedens wahrgenommen wird oder nicht, ist eine Frage der Wahrnehmung.

Niemand möchte gerne einer "Religion des Hasses" angehören. Also werden die eigenen Anhänger (sofern sie nicht unerträglich fanatisiert sind), die friedlichen Aspekte ihrer Religion suchen und wahrnehmen und verbreiten. Das ist im Islam so, und das ist im Christentum so.

Wir Christen sehen uns gerne als Religion des Friedens. Ob wir auf der Welt überall so wahrgenommen werden, möchte ich bezweifeln. Das Christentum ist weltweit gerade auch in wirtschaftlich starken Ländern verbreitet und wird damit in Verbindung gebracht. Wie diese Länder unsere Erde ausbeuten und dabei beteiligt sind und auch nur wegsehen, wie unmenschlich und erbarmungslos dabei oft vorgegangen wird, wird hier bei uns geflissentlich übersehen. Wer kümmert sich hier darum, wenn für unseren Wohlstand und unsere vollen Regale anderswo einfach die Meere leergefischt oder Menschen zugunsten von Shrimps- oder Palmöl-Plantagen gewalttätig enteignet werden? Wer interessiert sich dafür, wie viele zivilen Tote im Kampf gegen der weltweiten Terror zu beklagen sind, und ob unsere Militäraktionen geeignet sind, zum Frieden beizutragen? Sobald es um deutsche Arbeitsplätze geht, hat man auch in Deutschland einen schweren Stand, wenn man Waffenexporte nach Möglichkeit einschränken will.

Das Christentum ist in seiner Geschichte für Millionen Tote verantwortlich. Mit seiner Theologie hat es jahrhundertelang zum Antisemitismus beigetragen und kann sich daher auch an seiner "Verantwortung für Auschwitz" niemals mehr entziehen.

Dennoch halte ich das Christentum für eine Religion des Friedens. Und ich bin auch gerne bereit, mit Muslimen zusammen zu arbeiten, die im Islam eine Religion des Friedens sehen.

Sobald Gläubige davon ausgehen, dass ihre eigene Religion eine Religion des Friedens sei, weil doch der allmächtige und barmherzige Gott dahinter stehe, werde ich hellhörig. Das dient in der Regel nur dazu, die unfriedlichen Anteile der eigenen Religion mit einem Mäntelchen des Schweigens zu bedecken.

Wenn Gläubige darin aber eine Aufgabe sehen, sich im Sinne ihrer Religion für Frieden einzusetzen und mit den friedlichen "Waffen" ihres Glaubens dafür zu kämpfen, können der Islam ebenso wie das Christentum oder das Judentum oder der Buddhismus sehr wohl Religionen des Friedens sein.

Auch, wenn es in jeder Religion Kriegstreiber gab und gibt und diese schon immer verheerenden Unfrieden angerichtet haben.

Letztlich bringt ein Streit darum, ob der Islam eine friedliche Religion ist oder nicht, gar nichts. Entscheidend ist, ob es den jeweiligen friedliebenden Gläubigen in ihrer jeweiligen Religion gelingt, miteinander für den Frieden einzutreten.

Und da kann man nur sagen: Aufstehen für den Frieden!

Antwort
von dompfeifer, 38

"Äußerst grausame Massenmorde" findest Du auch beim Religionsführer und Feldherrn Moses im Alten Testament. der ließ nicht nur militärisch/politisch unbotmäßige Völker mit Männern, Frauen und Kindern totschlagen, sondern auch (siehe "Tanz um das goldene Kalb") einige tausend Angehörige seines eigenen Volkes wegen Abweichung von seiner religiösen Lehre. Der Islamische Staat lässt auch hier grüßen!

Antwort
von Hiugt, 97

Alle Religionen sollten sich langsam mal Richtung 21. Jh. entwickeln. Sowohl Christentum als auch Islam hangeln sich viel zu sehr an den Worten ihrer Schriften entlang. Warum sehen die Religionen ihre Schriften nicht auch mal aus dem Blickwinkel der Geschichte sondern versuchen stets diese Erzählungen in die heutige Zeit worwörtlich zu übertragen?!

Die Welt und ihre Gesellschaft wird sich immer weiter entwickeln und Religionen bzw. ihre Mitlgieder werden irgendwann auf ein Minimales reduziert worden sein. Diese radikalen Islamisten werden sich nicht gegen 7 Mrd Menschen durchsetzen können. Modernisierung muss auch in der Religion Einzug halten dürfen.

Kommentar von Lebensform ,

Also das Mohammed gemordet hat ohne ende ist belegt. Er war Kriegsherr.

Antwort
von Owntown, 94

Weil sich niemand mehr an die Regeln hält.

Antwort
von Jewi14, 93

Ich fürchte, allein deine These von Massenmorden (Mehrzahl!) ist bereits falsch. Es gibt keinerlei Beweise, dass er überhaupt an einem Massenmord beteiligt war.

Es sein denn, du willst kriegerische Auseinandersetzungen als Massenmord darstellen, aber dann musst du das Christentum als die schlimmsten Massenmörder in der Geschichte der Menschheit darstellen

Kommentar von Herb3472 ,

aber dann musst du das Christentum als die schlimmsten Massenmörder in der Geschichte der Menschheit darstellen

Ich sehe das so, darum bin ich auch schon vor Jahren aus Überzeugung aus der Kirche ausgetreten. Das Schärfste war dabei die Argumentation von kirchlicher Seite: wenn die Kirche nicht ein Werk Gottes wäre, dann würde sie ob der Greueltaten unter dem Zeichen des Kreuzes schon lange nicht mehr existieren.

Kommentar von Jewi14 ,

Ich bin da auch schon lange raus, es spielen aber noch weitere Faktoren. Der ganze Bibelkram passt nicht mehr zu einem aufgeklärten im 21. Jhd lebenden Mensen. Aber wer dennoch Christ sein will, von mir aus

Kommentar von Lebensform ,

Ich rede aber davon das Mohammed selbst dafür verantwortlich war er hat 900 Juden köpfen lassen. Das steht im Koran. Die Kriege im Christentum haben nichts mit det Frage zu tuhen.

Kommentar von Jewi14 ,

Deutsche Fürsten im Mittelalter haben Pogrome gegen Juden durchgeführt und das alles im Namen der Kirche. Aber wenn du das als Politik abtun willst, von mir aus. Für mich ist das Massenmord.

Kommentar von KaeteK ,

Der ganze Bibelkram passt nicht mehr zu einem aufgeklärten im 21. Jhd
lebenden Mensen. Aber wer dennoch Christ sein will, von mir aus

Was ist denn soviel besser im 21 Jahrh.? Die Menschen bestimmt nicht - im Gegenteil...lg

Kommentar von comhb3mpqy ,

herb3472: Sie sind also aus der Kirche ausgetreten, weil in der Vergangenheit Menschen deswegen Kriege geführt haben? Haben Sie eigentlich schon Ihren Deutschen Pass zurückgegeben? Denken Sie doch mal an die Vergangenheit von Deutschland. @Jewi14, was passt denn Ihrer Meinung nach nicht zum 21. Jahrhundert?

Kommentar von Lebensform ,

Was ist euer Problem? Der Prophet im Koran ist selbst der Massen mörder nicht jemand der daraus etwas deutet ist gejeint. Der Gründer der Religion ist Massenmörder und wurde von Allah dazu beauftragt

Kommentar von Lebensform ,

Wen juckt es ob unter dem kreuz morde begangen wurde ? Hier geht es darum das die Heikige Person der Massenmörder war. Das ist so als wenn Jesus alle ermorden würde

Kommentar von SEYYAH ,

Gut aufgepasst, respekt...

Antwort
von Herb3472, 71

Wieso wird das Christentum als friedliche Religion bezeichnet, wenn Horden christlicher Kreuzzügler den Orient verwüstet haben und die Eroberer fremder Kontinente ganze Völker abgeschlachtet haben?

Ich bin kein Muslim, sondern wurde christlich erzogen. Aber was Wahrheit ist, muss auch Wahrheit bleiben.


Kommentar von Lebensform ,

Weil der große unterschied ist das dass Christentum ihre Macht für politische zwecke missbraucht hat. Im Koran ist es der Prophet selbst der dafür verantwortlich ist das getötet wurde. Mohammed hat 900 Juden köpfen lassen.

Kommentar von Jewi14 ,

Man muss gar nicht in die Ferne schweifen, schon ein Blick vor der Haustür reicht aus. Der 30jährige Krieg auch auch ein Religionskrieg zwischen Christen und hat besonders das heutige Deutschland verwüstet.

Antwort
von nowka20, 13

um den islam in deutschland zu etablieren, wird er verharmlost.

hier ein ausschnitt aus ein predigt

VON hell11
2015-05-17
Weil so ein Hass, von Imamen in den Moscheen gepredigt wird, sind die Deutschen gegen den Islam.

(Auszug aus einer Predigt der Kölner Abuabakr-Moschee) so ein Islam ist schlimm, sehr schlimm.

***.Hingabe zum Westen ist das Schlimmste was einem Moslem passieren kann

***.Der Koran ist Gotteswort,. ein Moslem der ein Wort, oder einen Buchstabe am Koran ändert, ist nicht mehr Moslem…

***.wer wirklich Gläubig ist, dem kann nichts besseres passieren zu töten oder getötet zu werden, damit er direkt in das Paradies kommt. so steht es im Koran, das ist göttliche Offenbarung

***.der Moslem muss die Welt nach dem Koran verändern

***.wenn ich westliche Freunde habe, verstößt das gegen den Koran

***.Moslems haben ihre eigenen Gesetze

***.die Moslems sollten die Ungläubigen meiden….

Antwort
von Yuncil, 41

Es geht primär darum, dass Muslime nicht mit dem IS gleichgesetzt werden wollen. Deswegen wird propagiert das der Islam eine Religion des Friedens sei, dafür werden die Zitate rausgesucht die das untermauern. Es gibt aber auch genug Beweise die dagegen sprechen.

Es gibt halt Gläubige die zusätzlich noch ein Gehirn besitzen, denen ist es schon klar, dass auch wenn man aus einem Schriftstück ableiten kann töte alle Ungläubigen, sie nicht zum jüdischen Nachbarn gehen und diesem den Schädel einschlagen.

Es gibt aber auch Leute die solche Aufforderungen wörtlich nehmen und dann kommt sowas wie der IS raus. Obwohl ich auch glaube das die Führungsspitze des IS weder religiös noch blöd ist, die nutzen die Religion nur als Instrument um Macht zu erreichen.

Dadurch entsteht dann die immer große Frage ist es ein Religionsproblem? Ist der Islam friedlich oder nicht? Die Antwort darauf ist weder das Christentum noch der Islam ist eine friedliche Religion. Die Anhänger des Christentums sind zum Großteil heute friedlich, einige Anhänger des Islams machen große Probleme weltweit.

Dann gibt es aber noch die friedlichen Muslime die sich diffamiert fühlen und deren Unterstützer. Diese versuchend dann mit Sätzen wie: "Der Islam ist eine friedliche Religion", einen sauberen Schnitt zwischen den Terroristen und den Muslimen zu erlangen.

Mohammed war bestimmt kein friedlicher Mann, viele Regeln und Gesetze die im Koran verankert sind dienten vor allem seinem Vorteil, im weiteren Sinne den Vorteilen des Mannes. Deswegen ist auch der Islam per se keine Frauenfreundliche Religion. Die Islamisierung hat sich (genauso wie das Christentum) auch nur durchgesetzt weil andere abgeschlachtet wurden.

Schlussendlich ist es so, die Anhänger einer Religion definieren diese, nicht die heiligen Schriften. Umso höher der Bildungsgrad ist, umso eher die Chance das sich die negativen Aspekte einer Religion nicht durchsetzen. Im moment hängen die Muslime da hinter her. Da es aber für die friedlichen und gebildeten Muslime ein Problem ist, dass sie mit den anderen Gleichgesetzt werden, entsteht diese Diskussion über den gemeinsamen Nenner, den Islam. Letzendlich wird da nur im  Kries herum diskutiert, die einen sagen friedlich ja, die anderen sagen nein. Für beide Aspekte gibt es Anhaltspunkte.

Kommentar von Lebensform ,

Falsch ich leite nichts an Mohammed hat grausame Morde begangen und das ist nicht nur im Koran dokumentiert. Es gibt kaum eine Person aus der Zeit von der so viel Dokumentiert wurde.

Kommentar von Yuncil ,

Ich verstehe den Zusammenhang zwischen deinem Kommentar und meiner Antwort nicht.

Kommentar von Lebensform ,

Weil du sagst das sowas aus dem Schriftstück abgeleitet werden kann . Aber das muss man nicht weil es belegt ist das er ein Massenmörder war. Und an eine Religion von einem Massenmörder wird geglaubt lustig oder?

Antwort
von LittlePhillip, 49

Hier wirst du nichts weiter als fremde Meinungen hören. Um dein Wissen zu vergrößern solltest du dir deine eigene Meinung bilden indem du dich selber mal schlau machst, herausfindest was "Islam" eigentlich übersetzt bedeutet, wer Mohammed war und wie der Islam damals anerkannt wurde.  

Ich verstehe einfach nicht wie man zu Religiösen Themen nach Meinungen anderer fragt. Kommt doch eh nur Hass als Resultat und Antwort zu deiner Frage. Ich empfehle dir mal Dokus anzuschauen und wenn du sachlich genug bist lies doch einfach aus jux den Koran. Ich meine das kann dir kein Moslem, Christ oder Jude verbieten. Ich kenn Atheisten die den Koran einfach mal gelesen haben.  

Aber nein, wenn man den Koran liest, wird man vielleicht blöd nicht wahr haha? Was für ne kaputte Welt in der wir leben

Und Massenmorde mit Islam zu verbinden kann irgendwo nachvollziehbar sein, aber deshalb zu sagen dass die Religion nicht friedlich ist, ist unerfahren und dumm (ist aber wieder meine Meinung, ich zwinge dir keine auf) 

Kommentar von Lebensform ,

Ich habe ihn gelesen und wurde danach erzogen aber eben wegrn der grausamkeiten will ich damit nichts zutuhen haben .

Kommentar von LittlePhillip ,

Wenn du nichts rein gar nichts damit zu tun haben möchtest, wieso beschäftigst du dich mit diesee Frage? 

Kommentar von Lebensform ,

Warum bist du nicht intelligent genug um das selbst zu verstehen ?

Kommentar von LittlePhillip ,

Weil ich jetzt eben nicht intelligent genug bin um verstehen zu können, warum man nichts damit zutun haben will, sich aber trotzdem mit solchen Fragen beschäftigt, obwohl sie letztendlich irrelevant für jene desinteressierte Person sind 

Antwort
von josef050153, 19

Das frage ich mich auch. Nicht nur Mohammed war ein islamischer Massenmörder.

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