Frage von Rijavi, 38

ich habe eine Testament von meinen Ehemann, wo drin steht, dass ich Wohnrechtrecht im haus habe, was sein Sohn erbt. Aber es steht nicht im Grundbuch.?

guten Tag. vielleicht kennt sich jeman damit aus.

Ich habe eine Testament vom Notar , wo drin steht, dass ich Wohnrecht auf Lebenszeit im Haus meines Mannes habe, was sein Sohn erbt. Aber es steht nichts davon im Grundbuch. Muss der Notar das ans Amtsgericht weiterleiten oder der Sohn meines verstorbenes Mannes? Gruss und Danke schonmal im voraus.

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Antwort
von kabbes69, 15

Ist dein Mann erst gestorben und das Testament wurde erst eröffnet? Dann ist der Sohn vermutlich auch noch nicht als Eigentümer im Grundbuch eingetragen. In dem Fall würde ich mit Sohn und Testament zu einem Notar und die Berichtigung des Grundbuches mit gleichzeitiger Eintragung des Wohnrechtes beantragen. 

Ist der Sohn bereits im Grundbuch als Eigentümer eingetragen, benötigst du für die Eintragung des Wohnrechtes sein Einverständnis, wobei auch hier die Unterschrift des Sohnes von einem Notar beglaubigt werden muss. 

Antwort
von huldave, 17

Das ist ein Vermächtnis und der Erbe hat über den Notar die Eintragung des Wohnrechts im Grundbuch zu veranlassen

http://www.sueddeutsche.de/geld/testament-was-ist-ein-vermaechtnis-und-wie-wird-...

Antwort
von schelm1, 15

Sie können das testamentarisch verfügte Wohnrecht mit Zustimmung des Eigentümers  ins Grundbuch eintragen lassen. Verweigert der die Zustimmung, können Sie auf die Eintragung des lebenlänglichen Rechtes zu Ihrer persönlichen Absicherung klagen. 

Antwort
von Griesuh, 17

..... dass ich ewiges Lebensrecht im haus habe,......

so was gibt es nicht.

Du meinst wohl : Wohnrecht auf Lebenszeit.

Dein Name erscheint nicht im Grundbuch, da du nicht der Eigentümer bist.

Kommentar von dreamitpink ,

Das stimmt so nicht ganz. Die Bezeichnung des Wohn- oder Wohnungsrechtes ist zwar korrekt, aber dieses wird trotzdem im Grundbuch eingetragen. In Abteilung II. Hier werden Beschränkt persönliche Dienstbarkeiten sowie Grunddienstbarkeiten eingetragen.

Oftmals oder üblichweise enthält das Testament eine Anordnung, dass der Erbe die Eintragung des Rechtes im Grundbuch auf Anforderung des Berechtigen bewilligen muss. Ist also der Ehemann verstorben und das Testament wurde vom Nachlassgericht eröffnet, muss der Sohn als neuer Eigentümer der Eintragung des Wohnungsrechtes zustimmen.

Antwort
von Furino, 4

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