Frage von Langerlulatsch, 91

Ich habe ein Vorstellungsgespräch für einen Job als Arbeitsvermittler im Jobcenter - ist es verantwortungsvoll, den Job im Zweifelsfall anzunehmen?

Problem: Ich habe von der Materie noch keinerlei Ahnung und bekomme nur eine kurze Einarbeitung. Auf youtube gibt es viele Filme, die zeigen, dass das eigentlich nicht ausreicht. Wie soll ich mich entscheiden? Bessere Jobangebote bekomme ich aufgrund meines Alters nicht mehr.

Antwort
von sozialtusi, 32

Mit nur kurzer Einarbeitung finde ich das sehr schwierig. Es ist wahnsinnig viel AMterie, die Du erstmal theoretisch kennen musst, bevor Du auf Kunden "losgelassen" werden kannst. Im Normalfall sieht ein Arbeitsvermittler unter einem halben Jahr keinen Kunden komplett alleine.

Antwort
von Appelmus, 63

Du musst für dich abwägen. Es ist definitiv keine Tätigkeit, für die ich jemanden beneiden würde. Ich persönlih möchte mit niemandem dort tauschen. Aber bevor man keine Arbeit hat, ist es in meinen Augen besser: Augen zu und durch.

Die Einarbeitungszeit wird definitiv nicht ausreichen. Da funktioniert nur das Prinzip "Schadensbegrenzung"

Antwort
von Carlystern, 58

Da sieht man mal wieder wie doof das Jobcenter ist. Die lassen wildfremde ungelernte Kräfte auf die rmen Arbeitslosen los. Kein Wunder wird in den obcentern nur diskriminiert und in sinnlose Maßnahmen gesteckt und obendrein noch schön Sanktionen verteilt. Ich an deiner Stelle würde es lassen. Dort arbeiten nur Verbrecher und alle haben das nicht gelernt. Nur die Leistungsabteilung hat das gelernt. Man sollte den Mitarbeitern wirklich erst mal ausbilden. Es nützt nichts keine Ahnung von irgendwas zu haben. Imübrigen wären auch Schulungen in punkto Höflichkeit und Gute Umgangsformen angebracht.

Kommentar von Langerlulatsch ,

Naja, ein Verbrecher bin ich ja nicht, dafür höflich und gute Umgangsformen hätte ich auch ...

Kommentar von Carlystern ,

Aber hst du darin auch eine Ausbildung? Wenn nein mach doch eine bei der Agentur für Arbeit. Wir brauchen Fachkräfte die sich auskennen  und keine Möchtegern Komiker wie es zur Zeit dort Gang und gebe ist.

Kommentar von grubenschmalz ,

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

Kommentar von Appelmus ,

Meine beste Freundin arbeitet beim Jobcenter. Sie ist höflich, hat gute Umgangsformen, diskriminiert nicht und versucht den Leuten zu helfen. Was bekommt sie zurück? Sie wird persönlich (bis unter die Gürtellinie) beleidigt und nicht selten bedroht. Was könnte man daraus schließen? Alle ALG II-Empfänger sind Verbrecher und bräuchten Schulungen zum Thema Höflichkeit und gute Umgangsformen.

Was fällt auf? Pauschalisierungen sind für beide Seiten ungerechtfertigt. Es gibt immer solche und solche.

Kommentar von Carlystern ,

Und womöglich auch noch ungelernt wa. Meine halbe Verwandtschaft arbeitet auch bei der Arbeitsagentur und im Jobcenter. Desweiteren habe ich es persönlich von meiner früheren Fallmanagerin gesagt bekommen. Sie war z.B. Krankenschwester

Kommentar von Appelmus ,

Es spielt keine Rolle, ob jemand ungelernt als Quereinsteiger in einen Beruf findet, solange er oder sie sich in die Arbeit und alles, was dazu gehört einfinden kann. Davor habe ich großen Respekt.

Bewirb dich doch dort und mache es besser. Verurteilen kann man schnell.

Kommentar von Carlystern ,

Vielleicht sollte ich es wirklich mal versuchen zum Spaß

Kommentar von Carlystern ,

Ich sage auch nicht das alle  so sind es gibt auch sehr nette Fallmanager.

Kommentar von Appelmus ,

"Dort arbeiten nur Verbrecher"  - Aufgrund dieser pauschalen Aussage ging das wohl unter.

Kommentar von Carlystern ,

Ja vermutlich

Antwort
von grubenschmalz, 61

Natürlich annehmen. Was denn sonst?

Kommentar von Carlystern ,

Wieder jemand mehr der dann keine Ahnung hat was er tut. Super wo soll das noch hinführen.

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