Ich habe ein Kommunikation problem?

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4 Antworten

Du beschreibst, dass du es nicht alleine schaffst, deine Sucht in den Griff zu bekommen. Der erste Schritt ist getan, du hast erkannt, dass du ein Problem hast, jetzt ist es wichtig, die logische Konsequenz daraus zu ziehen - für dich könnte das bedeuten, einen Therapeuten aufzusuchen.

Du scheinst - was kein Vorwurf ist - sehr an deiner "jugendlichen Stärke" zu hängen. Verlier dich aber nicht darin, darüber nachzudenken, wie du wieder so wirst, wie du damals warst. Es kann dich weiterbringen, eine Entwicklung zuzulassen. Du wirkst verzweifelt, als würdest du dich an etwas klammern, was nicht mehr ist, entschuldige bitte meine feststellende Art, ich denke nur, dass es nichts bringt, dir etwas vorzumachen.

Auch scheinst du dir viele Gedanken zu machen und obgleich du behauptest, dass es dir Spaß macht, nicht immer so ernst zu sein, scheinst du durch deine Selbstzweifel und durch den Abgleich deiner Person mit deiner Umgebung zu der Erkenntnis gelangt zu sein, dass es für dich nicht so gut läuft.

Mein Rat: Häng dich nicht an der Vergangenheit auf, akzeptiere, dass du nicht mehr die gleichen Überzeugungen wie damals hast und versuche auf der Grundlage deiner derzeitigen Person einen Weg zu finden, deine Gegenwart wieder zu leben. Das funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn du dich mit dir selbst auseinandersetzt und lernst zu akzeptieren, dass du nicht mehr auf dem Schulhof bist, sondern erwachsen.

Wenn du dich manchmal leer fühlst, dich in bestimmten Situationen unwohl fühlst, kann das schon mit deinem Konsum zusammenhängen. Durch die hohe Ausschüttung von Glückshormonen während des Konsums von Extasy zum Beispiel, führt dazu, dass dein "Speicher" leer ist und du dich auch "leer" fühlst.

Du solltest dir erstmal keine Gedanken darüber machen, wie du auf andere wirkst, vielmehr wie du auf dich selbst wirkst und ob du nicht weiterkommen möchtest.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg.

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Nun gut. Vergangenheit war besser, kombiniert mit etwas verblendung im Rückblick. Drogenkonsum, selbst zugegeben (Ein erster Schritt) aber noch rechtfertigt "die anderen haben mich dazu gebracht". Heute das Gefühl nicht mehr so wie damals zu sein.

Erste und wichtigste Frage: Bist du Clean?
Ich z.B. finde Menschen die Drogen konsumieren (mit Ausnahme der üblicjen Alkohol und so) nicht interessant. Sie wirken oftmals oberflächlich und immer wenn ich mit solchen menschen weg gehe werde ich das Gefühl nicht los, dass die sich unternander nie wirkkich mögen.

Das ist deshalb wichtig weil selbstbewusstsein in Sozialen Situationen sehr wichtig ist. Das erreichst du aber nur dann wenn du mit dir selbst im Reinen bist.

Wenn du nicht Clean bist: Drogenberatung. Die Menschen dort sind nett, helfen wo sie können, kosten werden vom Träger also nicht von dir übernommen.

Dannach: Was du hast kann man grob unter "social anxiety" zusammenfassen, also einer (wenn auch nur gering ausgeprägten) Angst vor dem Versagen in Sozialen Situationen.
Da hikft jedem was anderes. Ich habe diese Angst zwar nicht aber wenn ich aufgeregt bin dann überlege ich was schlimmstenfalls passieren soll.
Ansonsten: Soziale Fähigkeiten sind genau das: Fähigkeiten. Keine Attribute. Übung hilft.
Eventuell einen anderen Freundeskreis suchen (sofern das mit den Drogen noch ein Problem ist).
Wenn du "interessant" wirken willst dann nichts vortäuschen. Suche dir Hobbies, lese Bücher (die bilden und unterhaltaam sind). Viele Mögen es wenn sie merken, dass du mehr Ahnung hast als es anfangs evtl passt. Außerdem sei nett ohne zu heucheln.
Ich war in der Schule einer der Typen der in jedem Kreis anerkannt war, die "coolen", die breite masse und die nerds, wenn auch in verschiedenen Stärken. Ich bevorzugte meistens eher die Nerds mit denen man in der Pause ernsthafte Gespräche führen konnte.

Zu guter letzt schau dir mal das Mayer Briggs persönlichkeitsmodell an.
Es ist nur ein Modell aber ich z.B. bin ein introvertierter rationaker denker, du wirkst wie ein eher extrovertiert fühlender und denkender Zeitgenosse.
Und pass auf mit Aussagen wie "ein gutaussehender Mann" der Pfad zwischen selbstbewusst und Arrogant ist schmal und ich hab mich persönlich schon öfters auf ser falschen aeite wiedergefunden;)

Alles in Allem wünsche ich dir viel Glück.

TL:DR komm mit dir selbst klar, dann passt auch der Rest

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Kommentar von asMo349
19.03.2016, 09:49

Ich muss sagen das der letzte Abschnitt gut passt. Gut interpretiert. Ich habe kein Problem arrogant zu wirken und ich habe auch kein Problem jmd nicht zu gefallen. Aber ich hab ein Problem das sich die meisten abwenden obwohl man sich immer auf mich verlassen kann. Ich hab auch kein Anspruch mit den Nerds  ein Niveau volles Gespräch zu führen weil ich gerne aus der Reihe tanze und mich über Dummheiten unterhalten möchte ..in dem motto alles cool und alles nicht so ernst (so sind die Leute Mut den ich kommunizieren möchte auch .. ich richte mich nicht nach ihnen , ich richtig mich da etwas an meiner Jugend qie ich aufgewachsen bin).. es War ja mal alles da aber irgendwie ist mir das wie Sand aus den Händen gelitten, aber ich habe auch kein Vorurteil gegenüber Nerds... so reif bin ich selbst schon geworden aber im Endeffekt ist alles viel selbstkritische wie früher weil ich auch älter geworden bin und sehe wie weit andere sind und  ich habe eigentlich nichts was ich mir vorstelle aber das schweift von mein Problem ab wd der zu sein der ich auch mal war

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Kommentar von nochfrei
19.03.2016, 10:06

es ist schwer zurückzukehren. Dasbist jetzt weithergeholt aber bis zum Gymnasium war ich mal mega beliebt, bis zum Punkt wo mich die meisten Menschen anhepisst haben. dann im Gymnasium apprupt nicht mehr. In der Oberstufe war ich dann wieder beliebt, bei nahezu jedem und hatte auch das Selbstvertrauen jedem zu sagen dass das nicht passt wenn ichbihn nicht mochte (eine Stufenkammeradin besonders. alle fanden sie cool wegen ihrem Aussehen aber ich eher arrogant. Sie war erstaunlicherweise eher beeindruckt wie unbeeindruckt ich war). mir ist das nicht gelungen weil ich wie damals war, sondern weil ich mit mir selbst ins reine gekommen bin und so neue Interessen entwickelt habe. freut mich das der Text davor erwas geholfen hat und dir wünsche ich novh viel Glück :)

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Kommentar von asMo349
19.03.2016, 09:28

Krazz, schnelle Antwort.  ich mache momentan mein Abitur nach. Ich bin nicht dumm aber lernen ist für mich echt anstrengend. Ich muss eine mpu machen und ich höre auch regelmäßig auf zu kuffen mal 1 Woche mal 2 aber auch mal 2/3 Monate. Aber immer wenn ich den letzten Schritt machen möchte und zu meinem Hausarztgehen möchte und  meineUrin kontrollieren möchte Fang ich wd an. Ich komm nicht von meinen kiffer Freunde weg weil ich auch null flexibel bin. Und nur allein sein und sich von mein Freunden abwenden klappt manchmal ganz gut aber sobald mehr Freizeit ins Spiel kommt möchte ich nicht allein sein und das alte Bild kommt wieder hoch. Und ich finde , dass ich mich hier an euch wende und das nicht mehr allein schaffe wie sonst auch zeigt , dassich ein Problem habe . ich habe mega stolz aber ich weiß einfach nicht was das Problem ist. Wieso tu ich mich so schwer ^^  wieso ist alles so ambivalent und wieso schreib ich in das Forums obwohl ich weiß das keiner von euch ein Ratschlag hat außer,  geh zum Therapeuten

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Das man sich entwickelt ist sehr gut. Entwicklung ist auch Veränderung. Was einmal gut gepasst oder funktioniert hat, muss so nicht bleiben. Im Gegenteil es ist ein Zeichen dafür dass du auf deinem Weg nicht stehen bleibst. Eine wunderbare Sache.

Aus meiner Sicht solltest du bei dir selbst erst mal ankommen. Wer bist du? Was willst du? Habe dafür auch Geduld mir dir. So wie du bist, bist du genau richtig. Sonst gäbe es dich so nicht. Und genau so wirst du gebraucht. Es gibt auch kein 'Falsch oder Richtig". Alle Dinge entsprechen einander und dienen einem Zweck, einer Entwicklung. 

Freue dich darüber und gehe weiter.

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