Frage von Marci16, 67

Ich habe drei Wärmemengenzählen, einen für den Mieter, einen für mich und einen für die Warmwasser. Wie lege ich die Kosten der WWaufbereitung um?

Kann ich die Kosten 50:50 aufteilen oder muß ich die verbrauchten m³ zugrunde legen? Eigentlich müßte ich 50:50 aufteilen, denn das Wasser wird ja zu jeder Zeit bereitgehalten bzw. erwärmt unabhängig wer es verbraucht und der Verbrauch nach m³ wird dann über das Wasser abgerechnet.

Antwort
von newcomer, 56

ich bin mir nicht absolut sicher aber habe gehört dass seit 2012 jeder einzelne Mieter eine separate Zählung für Heizung und Warmwasser benötigt.
Für das Warmwasser werden spezielle Uhren in die Zuleitung einer Wohneinheit installiert.
Eine Ausnahme bilden nur ältere Häuser wo die Nachrüstung mit unzumutbaren Aufwand verbunden wäre

Kommentar von newcomer ,

http://news.toptarif.de/was-sich-2013-aendert-genauere-warmwasserabrechnung/

Seit dem Jahr 2009 wird die deutsche Heizkostenverordnung überarbeitet.
Dadurch ergibt sich auch eine Neuerung für die Warmwasserabrechnung: Bis
Ende 2013 müssen alle Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit
Warmwasserzählern ausgestattet werden, wie n-tv.de berichtet. Die bisher
übliche Vorgehensweise, nach der die Energie, die für die Erwärmung des
Wassers in einem Haushalt verwendet wurde, über eine Formel berechnet
und pauschal von den Heizkosten abgezogen wurde, ist künftig unzulässig.
Ausnahmen gelten lediglich für Wohnhäuser, in denen die Umrüstung mit
unzumutbaren Kosten für den Eigentümer verbunden wäre.

Kommentar von TrudiMeier ,

Vom Vermieter selbst bewohnte Zwei-Familienhäuser unterliegen (noch?) nicht der Heizkostenverordnung.  Um ein solches scheint es sich hier zu handeln.

Kommentar von schleudermaxe ,

Oh, ein Kenner?

Es gibt aber bisher keine gesetzliche Vorgabe bzw. Urteile, daß wir Vermieter alle Wohnungen mit solchen Erfassungsgeräten auszustatten haben.

Antwort
von schleudermaxe, 45

Die Herstellungskosten müssen ermittelt werden und können es ja durch das Erfassungsgerät.

Die Verteilung ergibt sich dann aus den gesetzlichen Vorgaben sowie den mietvertraglichen Vereinbarungen analog der Verteilung für die Wärme.

Kommentar von Marci16 ,

Die Herstellungskosten müssen ermittelt werden, ist schon richtig, aber ist mein Gedanke von 50:50 richtig und wie ist die rechtliche Grundlage auf die ich mich berufen kann?

Kommentar von schleudermaxe ,

Nach einem Daumen runter hat sich die Angelegenheit für micht erledigt.

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