Frage von linA15092001, 31

Ich habe Depressionen und weiß nicht was ich tun soll oder an wen ich mich wenden soll?

ich (15) habe seid fast zwei Jahren öfters Depressionen. Anfangs war es nicht so schlimm, aber seid einem drei viertel jahr werden sie immer schlimmer und öfter.ich ritze mich nicht, hatte aber schon sehr oft den Gerdanken mr das Leben zu nehmen. ich denke ihr wisst alle so ugefähr was Depressionen sind, das brauch ich hier nicht alles aufschreiben. ich suche Hilfe, weil ich einfach nicht mehr kann. an wen soll ich mich wenden? mit meinen eltern kann ich nicht reden, da sie der Hauptgrund meiner Depressionen sind und mich nicht ernst nehmen würden. ich hoffe mir kann jemand weiter helfen.

Antwort
von KeyYang, 14

Hallo, evtl kannst du dich an deine vertrauenslehrer wenden. deine freunde sind bestimmt auch für dich da, auch wenn sie dir keine proffessionelle hilfe bieten können. Wie siehts aus mit großeltern, wären die für dich da? Alle liebe

Kommentar von linA15092001 ,

ich bin erst seid einem Jahr an meiner jetzigen Schule und habe davon keine Ahnung und auch kein Vertrauen bei sowas... ich habe auch kein sonderlich gutes Verhältnis zu meinen großeltern, generell kann ich mit meiner Familie sehr sher schwer über soche Sachen reden. trotzdem danke

Antwort
von Mangotraum, 22

Geh zu deinem Hausarzt. Der wird dir eine Überweisung zu einem Psychologen geben. Bei dieser Krankheit kann einem nur ein Experte helfen. Viele Menschen haben dieses Problem. Manchmal bekommt man es alleine nicht in den Griff, aber mit der richtigen Unterstützung wird das wieder.

Kommentar von linA15092001 ,

Ja das habe ich aich schon gelesen, dass man zum Hausarzt soll, ich kann mir aber nicht vostellen, dass sie mir da helfen könen. Fühle mich auch unwohl dabei, weil ich sehr oft da bin weil ich ne Krankheit habe, also die kenne mich so zu sagen schon fast persönlich... aber vielen dank :)

Kommentar von Mangotraum ,

Dann geh zu einem anderen Internisten, um dir eine Überweisung zu holen...

Antwort
von LoLanet23, 5

Suche dir einen Psychologen...ich bin da sogar einfach hingegangen ohne einen Hausarzt. Vorher anrufen und einen Termin vereinbaren bzw mal nachfragen, wie das dort abläuft mit Anmelden :)

Die haben komplette Schweigepflicht, sprich dürfen niemanden die Auskunft geben (nicht mal deine Eltern), dass du dort in Behandlung bist. Meine Therapeutin ist auch komplett umsonst.

Für eine Psychiaterin brauchst du dann aber glaub ich eine Überweisung. Eine Psychiaterin/ein Psychiater darf auch Tests mit dir machen (meist in Form von Fragebögen) und dir Tabletten verschreiben. Dies darf eine Psychologin nicht, sie kann dich aber auf jedenfall sehr gut unterstützen und kann dir eine sehr große Hilfe sein bei manchen Entscheidungen.

Es ist ein sehr guter und vernünftiger Schritt von dir, dass du dir Hilfe suchen möchtest. Depression ist keine einfache Krankheit, die von selbst verschwindet.

Alles gute für dich 

LG :) 

Antwort
von Philipp59, 3

Hallo linA15092001,

eine Depression ist eine ernst zu nehmende Krankheit. Sie zu unbehandelt zu lassen ist sehr riskant, da eine schwere Depression nicht einfach wieder von selbst abklingt. In manchen Fällen kann der Hausarzt weiterhelfen, vielleicht ist es aber auch nötig, einen Spezialisten heranzuziehen. Oft ist es ja so, dass man Rat von verschiedenen Seiten bekommt. Wichtig ist, sich zu vergewissern, ob der Rat aus einer zuverlässigen Quelle stammt. Solltest Du Dich zu einer ärztlichen Behandlung entschließen, dann sieht diese in etwa so aus:

In der Regel verschreibt der Arzt Antidepressiva, die stimmungsaufhellend und antriebssteigernd wirken und nicht abhängig machen. Besonders in der ersten Einnahmephase muss man mit Nebenwirkungen rechnen, die in der Regel jedoch nach 2-3 Wochen abnehmen. Viele empfinden die Einnahme eines Antidepressivums als sehr wirkungsvoll, da es außerdem dabei hilft, Konzentrationsprobleme zu überwinden.

Beachte bitte: Die medikamentöse Behandlung sollte unbedingt von einem Facharzt (Nervenarzt oder Psychiater) durchgeführt werden, da er sich am besten mit der Wirkung und Anwendung von Psychopharmaka auskennt. Es kann auch sein, dass nicht gleich das erste Medikament anschlägt oder nicht gut vertragen wird und auf ein anderes gewechselt werden muss. Daher ist es es wichtig, dem Arzt immer wieder Rückmeldungen zu Wirkung und Nebenwirkungen des Medikaments zu geben. Solltest Du Dich mit einem bestimmten Medikament absolut nicht wohlfühlen, dann ist die Rücksprache beim Arzt unbedingt notwendig. Alles Weitere kann er dann entscheiden.

Was bei leichten bis mittelschweren Depressionen als pflanzliches Mittel sehr gut hilft ist Johanniskraut. Es ist nebenwirkungsarm und wird von den meisten gut vertragen. Allerdings sollte man sich ein entsprechend hochdosiertes Präparat vom Arzt verschreiben lassen - die frei verkäuflichen Präparate in Drogeriemärkten sind dagegen zu schwach in der Dosis.

Da Medikamente allein nicht dazu geeignet sind, eine Depression zu heilen, könntest Du Dich auch an einen Psychotherapeuten überweisen lassen. Ein sehr gutes und bewährtes Verfahren zur Behandlung einer Depression ist die sog. "kognitive Verhaltenstherapie", bei der Du lernen kannst, negative Gedanken und Gefühle zu überwinden. Sie wird in der Regel von einem psychologischen Psychotherapeuten durchgeführt. Allerdings musst Du mit einer gewissen Wartezeit rechnen, bis Du mit der Therapie beginnen kannst.

Hier findest Du eine Hotline, bei der Du Dich über die zur Verfügung stehenden Anlaufstellen informieren kannst: 0800 – 3344533. Die Sprechzeiten sind: Mo, Die, Do: 13.00-17.00 Uhr
Mi, Fr: 08.30-12.30 Uhr. 

Du kannst Dich auch in dringenden Fällen an den psychiatrischen Dienst in dem nächstgelegenen Krankenhaus wenden, der rund um die Uhr besetzt ist. Auch muss Dich die Akutpsychiatrie des für Deinen Wohnort zuständigen Krankenhauses innerhalb kürzester Zeit aufzunehmen. Falls Du Dich einweisen lassen möchtest, kannst Du Dich an Deinen Hausarzt wenden, der sich darum kümmern wird.

Ich möchte Dich bei dem Thema Depressionen noch auf einen anderen, wichtigen Aspekt aufmerksam machen. Obwohl die Bibel kein medizinischer Ratgeber ist enthält sie dennoch einige sehr ermunternde Aussagen und eine kostbare Hoffnung. Immer wieder zeigt die Bibel, dass Gott besonders Niedergedrückte sehr am Herzen liegen. In einem Psalm in der Bibel heißt es:" Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, und die Seelen der Armen wird er retten. Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen" (Psalm 72:13,14). Ist es nicht schön zu wissen, dass Gott an Deinem Leid nicht einfach vorbei sieht? Er verspricht uns, zu helfen, sofern wir an ihn glauben und bereit sind, seinen Willen zu tun. Viele, die unter Depressionen litten, haben gemerkt, dass ihnen ein enges Verhältnis zu Gott sehr geholfen hat, nicht mehr so bedrückt und hoffnungslos zu sein. Darüber hinaus ist es auch sehr wichtig, das Gespräch zu jemandem zu suchen, der Dir einfühlsam zuhören kann und der auch reif genug ist, Dir zu helfen. Vielleicht gibt es ja in Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden, zu dem Du Vertrauen hast und an den Du Dich wenden könntest. Ja, schöpfe alle Hilfen aus, die Dir zur Verfügung stehen! Dann, so hoffe ich, wird es Dir gelingen, Deine immer wiederkehrenden Depressionen zu überwinden. Alles Gute und viel Kraft dabei!

LG Philipp

Antwort
von ItzDicam, 10

Hallo. Ich (15) habe auch Depressionen. Du bist noch in der Anfangsphase, das bedeutet JETZT misst du etwas tun, sonst kommst du aus dem Loch nicht mehr raus. Ich hoffe mal du hast eine richtige beste Freundin, erzähle es ihr. Oder such dir eine sehr Vertrauenswürdige Person.
Ich wünsche dir noch ein glückliches Leben. Viel Glück.

Antwort
von ReadyPlayerOne, 15

Hi linA 

Vlt gibt es jemanden in deinem Umfeld dem du dich anvertrauen kannst mit dem du reden kannst vlt hast du an deiner Schule einen Vertrauenslehrer mit dem du reden kannst ich hoffe ich konnte etwas helfen 

Mit freundlichen Grüßen ReadyPlayerOne :)

Antwort
von Lukei, 4

Bitte wende dich an einen Kinder- und Jugendpsyschologen, der kann dir am besten weiterhelfen in deiner Nähe. Aber es dauert sehr lange bis man einen ersten Termin hat. Darum rufe nehrere Kinder- und Jugendpsyschologen an und lasse dich auf die Warteliste setzen. Der Arzt, der dann zuerst anruft und dir einen Termin gibt, bei dem kannst dich dann vorstellen.

Auch dein Hausarzt kann dir erst einnal weiterhelfen und dir Medikamente verschreiben und dich falls notwendig in ein Krankenhaus überweisen.

Antwort
von dasmaedchen0001, 2

Geh auf jeden Fall mal zum Arzt bzw, zum Psychologen. Glaub mir die können dir wirklich helfen.

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