Ich denke die frage braucht keine Beschreibung.

versuchs mal mit Buddhismus! Auch ganz interessant!

vielleicht hast du ihn verlassen? Gott gibt niemanden auf!
Harterkampfer am 10. September 2009 20:05 So einen Qautsch!
Wohlstandsbürger..., waaa?!
Freu dich doch, dass du offenbar keine richtig harten Erfahrungen im Leben gemacht hast! Sonst würdest du dieses theologisches Dosenfutter nicht wiederkauen! Erzähle aber nicht den anderen Unwahres!
Jeder, ich wiederhole, jeder Mensch macht irgendwann die Erfahrung, dass jener angeblich so guter und hilfreicher Gott sich aus dem Leben schleicht! Warum? Weil der "lebendige Gott" zuvor nur Einbildung war, sich selbst und anderen als Mittel gegen die Angst eingeredet!
Aber man kann auch ohne diese hilfreiche Versicherungsanstalt sehr gut leben!

Das Leben nun endlich realistisch betrachten und eigenverantwortlich in die Hand nehmen, ohne Dich auf ein Fabelwesen zu berufen, dass Deine Geschicke lenkt.
daddysdearest am 9. September 2009 15:45 Deine Meinung in Ehren - aber findest Du Deine Ausdrucksweise nicht selbst ein bisschen überheblich Andersdenkenden gegenüber?
Alleyne am 10. September 2009 09:24 nein, keineswegs. Das christliche Denken, dass nicht -bzw. Ungläubige in die Hölle kommen und dass man Menschen weniger lieben darf als ihren Gott und dass sie sich einbilden, den "wahren" Glauben zu haben - DAS finde ich überheblich!
daddysdearest am 10. September 2009 10:04 Gott zu glauben, ist also überheblich?
holodeck am 10. September 2009 10:22 Lies den Kommentar von Alleyne nochmal ganz genau dad ...
holodeck am 10. September 2009 10:40 Ach, und Alleyne ... was Du schreibst, ist nicht DAS christliche Denken. Obwohl es manchmal hier den Anschein haben mag ;-))
Alleyne am 10. September 2009 16:20 ja, da hast Du leider Recht, Holo
trotzdem wird DAS christliche Denken so ausgelegt und ist in den "Glauben" übergegangen, was die ganze Problematik erst richtig aufkommen lässt.

Wie kann dich etwas verlassen, das DU bist? Gott ist Leben, Lebendigkeit.... und du lebst anscheinend, oder...;-)

an gott zu glauben heisst nicht das alles immer glatt läuft.gott verlässt keinen,vllt hast du den glauben an ihn verloren.

Dieses Gefühl überkommt einen manchmal: a.) wenn man gesündigt hat. Dann muss man die Sünde bekennen und bereuen und sein lassen. Gott verläßt dich nicht wegen einer Sünde! Er liebt Dich und möchte, dass Du zu ihm zurückkommst, wie ein Kind, das einen Fehler gemacht hat. b.) Du hast Gott verlassen. Dann würdest Du diese Frage nicht stellen! c.) Du hast ernsthafte Depressionen. Google mal nach Depressionen und schau, ob Du die anderen Symptome auch hast. Sprich mit Gott, lies in der Bibel und bleibe Du dran! Gott verläßt Dich nie! Halte Dich einfach an die Bibel und verbiete Dir selber, solche Gedanken zu denken, denn die Bibel sagt es anders!

Ich will dir mal eine kleine Geschichte erzählen: Zum Glück bin ich ohne religiöse Beeinflussung aufgewachsen, weder litt ich also an Sündenglauben noch hatte ich den Drang zu missionieren. Allerdings sah ich, dass viel Rätselhaftes in der Welt war, und so meinte ich mit Anfang 40, die christliche Religion hätte da Antworten auf Fragen, die die Wissenschaft allein nicht oder nur unzureichend erklären kann.
Danach begannen in meinem Leben die ernsthaften Probleme! Es dauerte Jahre, bis ich die religiöse Vorstellung von einem Gott wieder ablegen konnte, von dem Hilfe zu erwarten wäre! Dabei war ich nie fromm (also nicht ernsthaft an der Abhängigkeitsneurose erkrankt). Heute bin ich wieder psychisch von der Religion genesen! Das Leben ist hart, aber ich kann viel besser damit leben, da ich nicht mehr die Vorstellung habe, irgendwo verstecke sich ein sprachloser und überanspruchsvoller Gott, der mir Auswege aus Problemen aufzeigen könnte! Nee, es ist eine befreiende Erkenntnis, auch für mich als ehemaligen religiös Kurzzeitabhängigen, dass es keinen gibt, der mein Leben lenkt.
Im Gegensatz zu den Existentialisten kann ich keineswegs sagen, ich würde es als Mensch schaffen, mein Leben selber zu lenken. Manchmal ja. Aber das Leben ereignet sich, wir Menschen versuchen in unserem Sinne in die Ereignisse einzugreifen – manchmal mit Erfolg, manchmal ohne… Ein Rätsel bleibt!
Aber das Rätsel ist wo anders begründet, nicht in einem Gott, der einem befremdliche Ideen aus überkommenem Stammesdenken aufzwingen will, nicht einer, der einem Fallen stellt („Erprobung“), und Belohnung verteilt (ewiges Leben oder wie die Kollegen von der Allah-Fraktion meinen, viele sexuell unerfahrene junge Frauen im Jenseits…)
Unchrist am 10. September 2009 21:29 Ich wurde ebenfalls nicht unbedingt religiös erzogen. Meine Großeltern waren zwar religiös und meine Mutter ist es ja auch, aber Gott war nie ein wirkliches Thema gewesen. So bin ich halt mit der Vorstellung aufgewachsen, dass es einen Gott gibt, ohne dass es wirklich indoktiniert wurde (na ja, von der Taufe mal abgesehen -.-). Und ich muss dir Recht geben, davon wegzukommen ist wirklich nicht einfach. Um so mehr bin ich auf mich selbst stolz, dass ich es geschafft habe :)
Harterkampfer am 10. September 2009 22:24 Gratuliere zur erfolgreichen Entgiftung!
Taqwa am 14. September 2009 16:25 Natürlich missionierst du Hart...! Ganz klar zum Atheismus der einem auch sehr viel Glauben abverlangt anstatt wissen!
Harterkampfer am 15. September 2009 11:49 Mir verlangt es keine Mühe ab, morgens, wenn die Sonn aufgeht, zu sehen : die Sonne geht auf!
Ich muss nicht sagen, das hat dieser oder jener Gott exta für die Menschen gemacht, damit sie bei Tageslich den aufgerollten Gebetsteppich besser finden...

Was macht Dich denn überhaupt so sicher, dass Gott jemals bei Dir war oder dass es ihn wirklich gibt?

Erstmal: Erstaunlich wie schnell du den Weg zu einer anderen Religion gefunden hast. Anscheinend schien ja die beste Antwort für dich zu sein: Wechsel die Religion zum Buddhismus! Du hattest den Glauben wohl schon vorher verloren. Ich habe kein Problem mit Athisten und Agnostikern. Und schon gar nicht mit anders Gläubigen. Aber ich habe ein Problem mit solch einer Frage. Warum hast du den Glauben verloren? Warum scheint der Buddhismus als tolle Alternative? Weißt du worum es im Buddhismus geht? Welchem Glauben gehörtest du überhaupt an? Und am Wichtigsten: Hast du den Glauben wirklich an Gott verloren oder an der Kirche? Hast du jemals ein ernsthaftes Gespräch mit jemanden geführt, warum du so zweifelst? Denke über all das nach und dann empfehle ich dir, mach dir Gedanken, an was oder wen du glauben willst.

Suche Gottes Nähe im Gebet, sprich mit einem Seelsorger und/oder anderen Menschen, die dir weiterhelfen und dich ermutigen können. Auch das Lesen der Psalmen kann ich dir sehr empfehlen. Das sind Gebete aus biblischer Zeit und einige von ihnen handeln auch vom Gefühl des Verlassenseins von Gott, am Ende findet der Beter aber immer wieder neue Zuversicht und Vertrauen in Gott, der doch immer da ist, auch wenn wir es nicht fühlen.

Gott hat dich nicht verlassen.Lade ihn zu dir ein und er wird kommen.
Alleyne am 9. September 2009 15:42 zum Tee oder zum Kaffee?
Harterkampfer am 10. September 2009 20:12 Hallo Kinder...! Hier bin ich! Hat mich jemand gerufen...? Helfen kann ich zwar nicht, als Chef ist das nicht meine Aufgabe, aber dafür habe ich Schlafmohn dabei! Das leckere Mittelchen seit über 2.000 Jahren...!

Mit nem Pfarrer sprechen, der weiß evtl. warum er Dich verlassen hat, wie du ihn wieder findest.
gottesanbeterin am 17. Oktober 2009 02:16 Ein Pfarrer hat nur mit der Kirche zu tun, nicht mit Gott.

Gott war nie da! wenn für dich doch dann wegsle den Gott gehe zu einer anderen Religion! weisst du GOTT verlässt viele Menschen!

Sprich am besten mit deinem Pfarrer darüber (oder einem Vertreter deiner jeweiligen Glaubensgemeinschaft), falls du ihn tatsächlich wiederfinden willst.
gottesanbeterin am 17. Oktober 2009 02:16 Dort hält sich Gott aber nicht auf.

Ich möchte jetzt keine regligiöse Debatte starten. Was mir immer hilft, wenn mir alles ausweglos erscheint, ist diese kleine Geschichte:http://www.platinnetz.de/artikel/eine-alte-chinesische-geschichte-die-zum-nachdenken-anregen-soll-102361

Gott kann nicht immer überall sein.
Astrum am 9. September 2009 14:32 waaas du Ketzer!!! :)
Harterkampfer am 10. September 2009 20:51 Ja, Franz Kafka wartet noch heute, Jahrzehnte nach seinem Tod, auf einen Termin bei Gott!
coeleste am 12. September 2009 10:47 dann wäre er nicht gott die pure energie ist IMMER da. wenn nicht überall,wäre GAR NICHTS

Versuche ihn wiederzufinden,in den guten Dingen des Lebens.In Positiven Erfahrungen.

Dich nicht auf Gefühle verlassen, die können nämlich sehr trügerisch sein. Wenn Du ein Kind Gottes bist (durch die Annahme des Opfers Jesu Christi), hast Du Gottes Zusage, dass er Dich NIE verlässt.
holodeck am 9. September 2009 16:19 Wir sind alle Kinder Gottes ... wenn schon, denn schon, und ohne Ausnahme. Anderen Überheblichkeit vorwerfen, aber sich selbst zu einer automatikerretteten Spezialfraktion zählen, das habe ich gern.
Angel84 am 10. September 2009 08:20 ;-)))
daddysdearest am 10. September 2009 10:06 Schießt Du Dich mal wieder auf mich ein?
Automatisch ist da übrigens gar nichts. Ist ja auch gar nicht möglich, da man es ja für sich annehmen muss. Eigentlich ziemlich logisch...
Aber Du kannst gern weiterhin Deine persönliche Ansicht über die Sicht Gottes stellen. Nur solltest Du nicht von anderen erwarten, dass sie sich dem unterordnen.
holodeck am 10. September 2009 10:11 Und Deine Ansicht ist natürlich die höchstpersönliche Ansicht Gottes ... des einzigen auf dieser Welt wohlgemerkt.
.
DAS ist überheblich und elitär.
Du merkst es nur nicht.
daddysdearest am 10. September 2009 10:25 Nicht meine Ansicht, sondern die, die Gottes Wort wiedergibt. Das ist Demut - nämlich Akzeptieren der Überlegenheit Gottes.
Du merkst es nur nicht.
holodeck am 10. September 2009 10:33 Das ist keine Demut,
das ist Augenwischerei.
.
Du kannst jetzt gerne noch fünf weitere Mentalverschraubungen einführen ... es bleibt sich in der elitären Grundaussage gleich.
.
Demut wäre etwas ganz anderes ...
nämlich beispielsweise einzugestehen, dass ich nicht wissen kann, ob das alles so richtig und auch wirklich Gottes Wort ist, was da so in der Bibel herumsteht (gleiches gilt für den Koran) oder was ich meine "im persönlichen Gespräch" zu empfangen.
.
Wahre Demut wähnt sich nicht im Besitz einer alleinseligmachenden Wahrheit.
.
Denn wie heißt es so schön?
Die Wege des Herrn sind unergründlich ...
daddysdearest am 10. September 2009 10:38 Man kann sehr wohl wissen, dass es Gottes Wort ist, denn er stellt sich dazu.
Aber was strapaziere ich überhaupt meine Finger. Du hast ja sowieso kein Interesse daran, von Deiner vorgefertigten Meinung abzurücken.
Wahre Demut akzeptiert, dass Gott größer ist und biegt sich ihn nicht so zurecht, wie man es gern hätte...
Angel84 am 10. September 2009 11:30 Wahre Demut ist anzuerkennen, dass du nichts weißt, nichts wissen kannst, dass deine Verstandeskonstrukte nichts mit Göttlichkeit, mit dem Leben selbst zu tun haben und dass Wahrheit nicht gewusst, nur gefühlt werden kann!
daddysdearest am 10. September 2009 11:47 Warum sagst Du mir das? Ich akzeptiere Gott als den, als der er sich in seinem Wort vorstellt. Wenn das ein Verstandeskonstrukt ist, dann ist es ein Konstrukt Gottes. Und die Wahrheit ist kein Gefühl, sondern eine Person - nämlich Jesus Christus.
coeleste am 12. September 2009 10:55 du bist wahrheit. dadurch weist du. wissen geht kontinuierlich weiter. du weist nichts definitiv außer daß wissen ständig neu kreiert wird. sokrates weis inzwischen ne menge mehr. und grinst sich einen ab.logo.
holodeck am 10. September 2009 11:38 Wahre Demut akzeptiert, dass Gott größer ist
.
Wohl wahr.
.
Und warum hältst Du Dich dann nicht daran?
Sondern reduzierst ihn auf den Inhalt zwischen zwei Buchdeckeln?
Warum reduzierst Du ihn dann auf etwas, was Du nur als ein Bild im Verstande zu greifen vermagst?
daddysdearest am 10. September 2009 11:51 Wer sagt denn, dass ich das tue? Eigentlich nur Du.
Angel84 am 10. September 2009 11:57 Ne... ich auch!
daddysdearest am 10. September 2009 12:01 Auf jeden Fall ist es falsch.
holodeck am 10. September 2009 11:59 Willst Du damit sagen, ich hätte Dich bislang missverstanden? Dann klären wir das doch gleich einmal.
.
Also verstanden habe ich: Dein Bild von Gott gründet sich auf zwei Dinge ...
.
1- Die Bibel
2- Ein Gefühl, was Du als "persönliche Beziehung" definierst
.
Beide Dinge, auch die Gefühle, sind "Bilder" des Verstandes.
In diesem Falle Deines Verstandes.
daddysdearest am 10. September 2009 12:03 Mein "Bild" von Gott gründet sich auf Begegnung. Darauf, dass ich ihn erlebt habe und weiter erlebe. Darauf, dass ich sein Wort als wahr erfahre.
Beides ist sehr viel mehr als Verstand und Gefühl. Und beides ist mit Verstand und Gefühl nicht völlig zu erfassen.
holodeck am 10. September 2009 12:08 Solange Du es mit Worten beschreibst und rechtfertigst ist es Verstand. Das ist doch ganz einfach. Wer sonst außer Du und Dein Verstand sollte denn Denker sein Deiner Wahrheit?
.
Eine Begegnung setzt ein DU voraus.
Solange aber Du Gott als getrennt von Dir Seiendes erfährst und beschreibst, bist Du im Verstande.
.
Und dann ist Demut nichts weiter als Unterwerfung unter ein Verstandesprinzip.
daddysdearest am 10. September 2009 13:31 Zuerst mal muss ich hier gar nichts rechtfertigen. Und eine andere Möglichkeit als Worte habe ich in diesem Fall nicht. Dass diese Beschreibung unvollkommen ist, weiß ich selbst.
Natürlich setzt eine Begegnung ein Du voraus - Gott ist ja auch eine Person. Und dass ich ihm mit dem Herzen begegne, wirst Du mir wohl kaum aus der Ferne absprechen können. Deine Ansicht trifft also auf mich nicht zu.
holodeck am 10. September 2009 13:56 Um sich miteinander zu verständigen, muß man nicht nur auf den Sprecher hören, sondern auf den Akt des Zuhörens selbst.
Krishnamurti
.
Frage Dich doch einmal
"Wer hört zu?"
.
Und dann frage Dich
"Wer bin ich?"
.
Kannst Du Dich dabei beobachten, das zu denken und zu beantworten?
.
Also ...
wer bin ich?
daddysdearest am 10. September 2009 14:23 Um sich miteinander zu verständigen, muß man nicht nur auf den Sprecher hören, sondern auf den Akt des Zuhörens selbst. Krishnamurti
Klingt reichlich esoterisch, will sagen, etwas schwammig. Natürlich geht es in keinem Gespräch nur um das konkret gesagte, sondern noch um tausend Gesten und Unterströmungen.
"Wer hört zu?"
Jeder hört dem anderen zu. So sollte es ja auch zwischen zwei Menschen eigentlich sein.
"Wer bin ich?"
Wenn Du mich persönlich gemeint hast - ein geliebtes Kind Gottes, was sonst.
* Kannst Du Dich dabei beobachten, das zu denken und zu beantworten?*
Natürlich kann ich das. Warum?
Also ... wer bin ich?
Du? Ein geliebtes Geschöpf Gottes, nach dem er sich sehnt.
holodeck am 10. September 2009 14:44 Natürlich kann ich das. Warum?
.
Weil es dann ganz offensichtlich noch immer "etwas" hinter dem vermeintlich vordergründigen Ich gibt.
.
Ist wie Zwiebelschälen. Du trägst Schicht um Schicht ab.
.
Kannst Du Dich dabei beobachten, zu glauben, Du seist ein geliebtes Kind Gottes?
Sicher doch.
.
Kannst Du Dich beim Zuhören beobachten?
Sicher doch.
.
Wer aber ist dieser Beobachter?
Es kann dies unmöglich das Ich sein, das sich, seine Gedanken und Überzeugungen als vollständig begreift und sich mit all seinen "das bin ich" in diese Welt hineinprojeziert, das zuhört oder glaubt. Es sei denn, Du wärst schizophren.
.
;-))
daddysdearest am 10. September 2009 15:19 Das ist nichts weiter als die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung wie sie zumindest intelligenten Menschen eigen ist.
holodeck am 10. September 2009 16:26 So, so ...
nichts weiter als Selbstbeobachtung also.
Sehr schön!
.
Du stimmst mir also dahingehend zu, dass ein "Ich", das sich mit all seinen Gedanken und Überzeugungen als vollständig begreift zu unterscheiden ist von einer anderen Instanz, dem Beobachter, der eben jenem "Ich" bei seinem Treiben zuschauen kann. Beim Backen, beim Urteilen, beim Hund Gassi führen, beim Glauben an Gott, beim Denken, beim Lieben, beim Kommunizieren ... die Liste ist so endlos wie menschlich.
.
Machst Du den zwangsläufigen mentalen Quantensprung jetzt selbst, oder muss ich mit einer weiteren Frage dieser Art nachhelfen?
.
Wer glaubt, was Du glaubst, dad?
daddysdearest am 10. September 2009 16:54 Wenn Du Dich in mehrer Instanzen aufteilen willst, kannst Du das gerne tun. Ich brauche es nicht.
Und wer das gleiche glaubt wie ich? Alle Christen.
holodeck am 10. September 2009 17:41 dad, Du weichst aus ...
Sagtest Du nicht gerade, die Gabe der Selbst_Beobachtung sei ein Zeichen von Intelligenz?
.
Exakt, so ist es.
Noch besser gesagt ... die Gabe der Selbstbeobachtung (Beobachtung des Ichs durch das Selbst) ist ein Zeichen des Nicht-Verhaftetseins, der Nicht-Identifikation mit den Inhalten seines Verstandes und dem, was wir für "Ich" halten.
.
Was Du gerade machst, das ist ein klassischer Ego-Abwehrmechanismus. Das passiert öfter's mal, wenn man anfängt, sich selbst beim Denken und beim Glauben zu beobachten. ;-))
.
Denn ich fragte nämlich keineswegs "wer das gleiche glaubt wie Du" sondern meine Frage lautete
.
Wer (in Dir) glaubt, was Du glaubst?
.
daddysdearest am 10. September 2009 17:51 Du darfst gerne noch ein bisschen herumpsychologisieren, zerpflücken, projizieren oder was auch immer.
Glaubst Du wirklich, ich würde mich jetzt gerade das erste Mal selbst beobachten? Am besten noch unter Deiner Anleitung? Wenn ich einen Therapeuten brauche, suche ich mir einen. Aber jemanden, der nicht von vornherein zu wissen meint, was in anderen vorgeht, sondern jemanden, der andere so sein lässt, wie sie sind.
holodeck am 10. September 2009 20:30 Therapie?
Mitnichten!
.
Therapie impliziert Denk- und Veränderungsbereitschaft beim Patienten.
.
Du hältst mich doch nach Monaten der Bekanntschaft mit Dir nicht allen Ernstes für so blauäugig, Dir Denk- und Veränderungsbereitschaft zu unterstellen.
.
.
Wenn du ein Gefangener bist, werde ich nicht beschreiben, was Freiheit ist. Mein wesentliches Anliegen ist es zu zeigen, wie ein Gefängnis gebaut wird und wie du es wieder einreißen kannst, wenn du es möchtest.
Krishnamurti
daddysdearest am 11. September 2009 09:54 Mit dieser Aussage hast Du perfekt demonstriert, dass Deine Einschätzung meiner Person durch Voreingenommenheit geprägt ist. Jeder, der mich wirklich kennt, würde über Deine Unterstellungen schallend lachen.
Und das Zitat finde ich gut - nur leider merkst Du nicht, dass es genau anders herum gilt.
holodeck am 11. September 2009 10:32 So, habe ich das?
Voreingenommen unterstellt?
.
Ich kenne noch ein paar, die lachen mit.
Herzhaft ;-))
daddysdearest am 11. September 2009 10:37 Allerdings hast Du das. Sonst wäre Deine Vorstellung ja nicht so fernab der Realität.
holodeck am 11. September 2009 10:48 Möchtest Du damit zum Ausdruck bringen, Du seist durchaus bereit, Deine elitärreligiösen Positionen zu überdenken und sie zu verändern?
daddysdearest am 11. September 2009 11:30 Gott und seinem Wort zu glauben, ist weder elitär noch religiös.
Sich darüber zu stellen, ist dagegen der Gipfel der Anmaßung. Und über Dinge zu urteilen, von denen man nichts weiß, ist einfach nur albern (um es nicht härter auszudrücken).
holodeck am 11. September 2009 11:43 Deine Vorstellung über mich ist so herrlich unvoreingenommen. Und das, obwohl Du weder verstehst, wovon ich eigentlich rede, noch mich kennst. Das finde ich herausragend und ist ganz sicher ein Beweis wahrhaft göttlicher Führung.
.
Derart beeindruckt könnte ich doch glatt vergessen, dass es auch völlig andere, ja geradezu liberal anmutende Glaubenspositionen unter den evangelischen Christen und in der Landeskirche gibt. Z.B. jene, die Du gerne als "Weichspüler" bezeichnest und die in Deinen Augen ein Gottesbild haben, welches einem "erbarmungswürdigen Weichei" nahekommt. Das ist natürlich keineswegs anmaßend, das wollte ich damit nicht sagen. Ich fand früher "Lila-Latzhosen-Träger" auch sehr unmännlich.
daddysdearest am 11. September 2009 11:59 Wolltest Du jetzt noch ein wenig polemisieren oder nur das letzte Wort haben? Sandkastenniveau - aber wenn Du möchtest, bitte.
holodeck am 11. September 2009 12:12 Ich passe mich im Niveau meinen Gesprächspartnern gerne an.
Das soll Verständnisschwierigkeiten minimieren und so begebe ich mich, wenn's denn sein muss, auch auf die profaneren Ebenen.
.
Also, wie steht's, was gefällt Dir nicht?
Bist Du nun der Meinung, der Gott der evangelischen Landeskirche sei ein "erbarmungswürdiges Weichei" oder nicht?
.
Oder soll ich den Thread nochmal raussuchen, um der Erinnerung ein wenig auf die Sprünge zu helfen?
daddysdearest am 11. September 2009 13:08 Also polemisieren.
Bist Du nun der Meinung, der Gott der evangelischen Landeskirche sei ein "erbarmungswürdiges Weichei" oder nicht?
Ich bin der Meinung, dass die evangelische Landeskirche in weiten Teilen (GsD nicht überall) Gott überhaupt nicht kennt, weil sie ihn begrenzt und mit ihrer Tradition überlagert - und in neueren Zeiten sich überall anbiedert. Ich habe sogar eine ev. Gemeinde erlebt, in der Scientology-Vorträge stattfanden etc.
Das finde ich sehr schade, weil es vielen Menschen verunmöglicht, Gott wirklich kennen zu lernen.
holodeck am 11. September 2009 13:40 Womit wir am Ausgangspunkt der Debatte angekommen wären und der Kreis sich einmal mehr ergebnislos schließt ....
.
Wahre Demut akzeptiert, dass Gott größer ist
.
Wohl wahr.
Und warum hältst Du Dich dann nicht daran?
.
Sondern reduzierst ihn auf das, was DU für Gott hältst?
Das muss Dir doch mal auffallen, dass Du ihn permanent begrenzt.
Gott ist dies, Gott ist dieses nicht.
.
Wahre Demut akzeptiert, dass Gott größer ist
daddysdearest am 11. September 2009 14:23 Gott als den zu akzeptieren, als der er sich vorstellt, bedeutet wohl kaum, ihn zu reduzieren.
Interessant, dass Du Dich am Anfang bedienen musst, anstatt auf das einzugehen, was ich über die Kirche schrieb.
holodeck am 11. September 2009 14:49 Ich ging vollumfassend auf Deinen Beitrag ein.
Mit jedem Wort.
daddysdearest am 11. September 2009 14:51 Sicher doch.

gott,der dein höchstes selbst ist,deine seele,wie kann ES dich verlassen,wenn du es selbst bist?! du hast dich mehr oder weniger von ihm entfernt.das bleibt nicht ohne folge.da passieren manchmal unangenehme dinge. es gibt auch ereignisse, für die du nicht der urheber bist.das ist,weil die welt z.tl. so kompliziert bzw.konfus geworden ist.mach dir nix draus.is halt so.das sind prüfsteine für dich,wie du darauf reagierst.mit gelassenheit,mit geduld oder verzagtheit,frustration,angst. dass du sauer reagierst,ist eine natürliche reaktion.wer geschlagen wird,darf ruhig schmerz empfinden und das als ungerecht sehen.völlig richtig.aber das dann weiterzuspinnen mit minutenlanger wut z.b.ist UNNÖTIG.reg dich ruhig kurz auf,da das berechtigt ist.und dann werd ruhig.ist halt so.der kurzzeitärger-ein satz,ein wort-ist ein produkt der vernunft,logische schlußfolgerung.die gabe hast du von gott,von deinem höheren selbst,ist selbst 1 wesensteil von gott,von dir.die ruhe ist ebenfalls eine eigenschaft gottes. also:TAKE IT EASY.gott ist nämlich immer ein-fach.kompliziertheit ist ne menschenerfindung.da ist die gottesgabe verstand/vernunft falsch benutzt worden.sämtliche ideologien,religionen als institution,viele filosofie-gebilde fallen darunter. wenn gott dich verlassen hätte,wärest du gar nicht mehr.und der rest der schöpfung ebenfalls nicht. daß du lebst,ist der einfachste beweis für gott-in-dir. hast du auch nur 1x freude im leben erfahren,dann kannst du es auch immer.dafür sind wir am leben.das zu lernen. als kind krabbeltest du,irgendwann standest du,fielst hin.irgenwann fielst du nicht wieder hin.wo kam diese kraft her?aus dir.
Welchen großen Wert Du bei Gott hast, zeigt das Opfer, welches auch Christus für Dich gebracht hat.
Sein Tod schließt jeden Menschen persönlich ein. (Johannes 3, 16)
Nicht Gott verlässt den Menschen, sondern oft ist es umgekehrt der Fall. Entweder gehen sie überhaupt nicht zu Ihm oder sie wenden sich aus irgend welchen Gründen von Ihm ab.
Ein ermutigendes Wort zum Schluss: "DARUM WIRF DEIN VERTRAUEN NICHT WEG, WELCHES EINE GROSSE BELOHNUNG HAT." (Hebräer 10, 35).

Hier findest du ihn wieder! www.einladungzumparadies.de
Solipsist am 9. September 2009 15:11 :-)))
Taqwa wittert weidwundes Wild.
holodeck am 9. September 2009 16:25 Hal_Ali
;-))
Harterkampfer am 10. September 2009 20:48 Interessante Neuigkeiten hat der Prediger im Video auf der Pfanne! Dass zum Beispiel das Christentum 3.000 Jahre alt sei!
So ein heiliger Mann ist nicht dumm, noch irrt er sich, schließlich bezieht er sein Wissen unmittelbar vom Chef selber! Also werde ich mein Weltbild ändern...!
Taqwa, vielen Dank für die Korrektur meiner Bildungslücke!
Über Mohammed gelten die Worte des Propheten Jeremia:
"So spricht der Herr: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen!
Sie betrügen euch; denn sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des Herrn.
Ich sandte die Propheten nicht, und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen, und doch weissagen sie.
Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lügen weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt.
Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lügen weissagen und ihres Herzens Trug weissagen.
Siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die falsche Träume erzählen und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der Herr." (Jeremia 23,16.21.25.26.32.).
Es hat also auch schon früher falsche Propheten gegeben, die den Anspruch erhoben haben von Gott gesandt und berufen worden zu sein. Doch ihr Anspruch ist eine Lüge, weil Gott sie nicht gesandt hat.
Dasselbe ist auch bei Mohammed der Fall, weil viele seiner Aussagen im Widerspruch zur bestehenden Offenbarung stehen.
Er setzt sich einfach über die vorhandene hinweg und behauptet diese wäre verfälscht worden.
Mit dieser Behauptung arbeiten alle falschen Propheten, um damit ihre Daseinsberechtigung zu untermauern.
Solipsist am 11. September 2009 10:42 Oh! Die Försterin hat Taqwa beim wildern erwischt!
Harterkampfer am 11. September 2009 12:51 Auah...! Das ist gut, Soli!
Taqwa am 13. September 2009 22:32 Ev. das was da oben steht wird wohl ehr auf den Angeblichen! Selbsternannten Apostel Paulus zutreffen!!!
Der ja das alte Gesetz abrrogiert hat das Jesus a.s. eigentlich lehrte.
Nein Er hat nur die erfundenen Lügen von einigen Christen(u.a. Paulus) im Auftrag von Gott wieder richtiggestellt.
Taqwa am 14. September 2009 16:30 @ Harterkämpfer
Du hast dich wohl in deinem ganzen Leben noch nie versprochen??? Herzlichen Glückwunsch!!!
Die ganze Rede dauerte Stunden, wenn mann sich mal verspricht ist das so schlimm?
Harterkampfer am 15. September 2009 11:52 Tschuldigung, ich achte, der heilige Mann spricht die Wahrheit!
Aber stimmt, jetzt wo du mich darauf aufmerksam machst, Taqwa, fällt mir auf, er irrt auch noch an anderen Stellen!
So wie das Leben dich niemals verläßt so dich Gott nicht verläßt, Gott, Leben, und das alles was ist bist Du.

Dieses Gefühl haben andere auch. Aber es ist nur ein Gefühl. Gott hat dich nicht verlassen, es kommt dir nur fälschlicherweise so vor. Denke stets daran. Jeder von uns trägt einen Teil des Herrn in sich. Ohne ihn würden wir gar nicht leben.

Wenn sich eine Wolke zwischen dich und die Sonne schiebt, heißt das nicht, daß die Sonne weg ist, sondern nur, daß du sie eben eine Zeit lang nicht sehen kannst.
Da gibts aber keinen Gott nur Menschen die ne Buddha Figur anbeten.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/LinksThai/Thailand,templateId=thumbnail__blob.jpg
Toll vom Monotheismus zum Figurenanbeten klasse!
Was ist ein Gott? http://www.youtube.com/watch?v=1ZHujzig-ys&feature=related
Sie verehren Buddha.
Das ist was anderes als "anbeten"
und eine Interpretation des Westens.
.
Buddha selbst wollte weder eine Religion begründen noch wollte er angebetet werden. Er hat auch nie von sich behauptet, der Sohn eines Gottes zu sein oder ein Gesandter.
.
Buddha suchte nach einer unbezweifelbaren Wahrheit und Wirklichkeit. Als er sie fand, ward er erleuchtet. Buddha bedeutet "Erleuchteter". Das ist alles.
.
Und das ist immerhin wesentlich mehr und greifbarer, als sämtliche anderen Phantasien, Deinen Koran eingeschlossen.
Wer sagt, dass Buddha wirklich die Wahrheit gefunden hat?
Interessant ist, dass die Wahrheit, die Jesus verkündet hat, ganz anders aussieht.
Bei Ihm geht es immer um eine liebende und vertrauensvolle Beziehung zu Gott und zu Ihm.
Die gibt es bei Buddha überhaupt nicht, weil es bei seiner Lebensphilosophie überhaupt um keine Beziehung zu Gott geht.
Jesus hat niemals von der Notwendigkeit von Wiedergeburten gesprochen, die der Weg sind, um aus den Rad der Wiedergeburten auszusteigen.
Die buddhistische Lebensphilosophie gründet sich weder auf eine göttliche Offenbarung, noch auf das göttliche Wirken.
Ich möchte mich hier nicht auf die buddh.Vorstellung über das innere Wesen des Menschen einlassen, weil das einfach viel zu kompliziert ist. Sie gründet sich im Wesentlichen auf die hinduistische Vorstellung.
Auch möchte ich nicht auf die Praktiken eingehen, die notwendig sind, um zu einem Erleuchteten zu werden.
Es geht vielmehr darum zu erkennen, dass ein Buddhist selber alles tun muß, um sein Karma so zu verbessern, damit es zu keiner Wiedergeburt mehr kommt.
Es ist ein seltsames Phänomen, daß das Denken Götter erfindet und sie dann anbetet. Das ist Selbstanbetung.
Krishnamurti
.
Wer sagt, dass Buddha wirklich die Wahrheit gefunden hat? ich zum Beispiel :-)
Interessant ist, dass die Wahrheit, die Jesus verkündet hat, ganz anders aussieht. auch das seh ich anders... die Essenz ist die exakt die gleiche!
Bei Ihm geht es immer um eine liebende und vertrauensvolle Beziehung zu Gott und zu Ihm. Sah Buddha auch nicht anders, nur du... denn du stellst Gott nach Außen, was weder Buddha noch Jesus getan haben.
Die gibt es bei Buddha überhaupt nicht, weil es bei seiner Lebensphilosophie überhaupt um keine Beziehung zu Gott geht. Stimmt. Nicht um Beziehung zu... sondern um SEIN. Genauso, wie es auch Jesus vermittelt hat, nur leider die wenigsten kapieren ;-)
Jesus hat niemals von der Notwendigkeit von Wiedergeburten gesprochen, die der Weg sind, um aus den Rad der Wiedergeburten auszusteigen. Oh, hat er... diese Passagen fehlen nur leider in der heutigen Bibel.
Die buddhistische Lebensphilosophie gründet sich weder auf eine göttliche Offenbarung, noch auf das göttliche Wirken. Was ich für einen großen Vorteil halte!
Auch möchte ich nicht auf die Praktiken eingehen, die notwendig sind, um zu einem Erleuchteten zu werden. Dazu gibt es meines Wissens keine Praktiken... Das hat eher mit Hingabe an "das-was-ist" zu tun.
Es geht vielmehr darum zu erkennen, dass ein Buddhist selber alles tun muß, um sein Karma so zu verbessern, damit es zu keiner Wiedergeburt mehr kommt. Das nenn ich Eigenverantwortung.
Die Erlösung des Menschen gründet sich immer auf die Tat Gottes und nicht auf die Eigenleistung des Menschen.
Dass er die angebotene Hilfe annimmt. Darin besteht seine Verantwortung und dass er von nun an aus der Beziehung und Gemeinschaft mit Gott lebt, die er vorher nicht hatte noch kannte.
Die Trennung des Menschen von Gott, seine Selbstbehauptung und seine Eigenmächtigkeit auf Gott verzichten zu können war der Grund warum der Mensch in die Sündhaftigkeit gefallen ist und dem Tode unterworfen wurde.
Nur die vertrauensvolle Hinwendung zu Gott, die er verloren hat, ist der einzige Weg für den Menschen aus seinem Leid und aus dem Tod befreit zu werden.
Jesus hat es klar seinen Zeitgenossen gesagt: "Ihr wollt nicht zu mir kommen, um euch helfen zu lassen, sondern wollt Euch mit eurer selbst gebastelten Gerechtigkeit(guter Werke-Selbstverbesserung) aus eurem ausweglosen Zustand selber befreien.
Nur geht das nicht! Das ist einer der Kernaussagen Jesu und der Bibel.
Dass der Mensch von Gott getrennt sei ... DAS ist Illusion. Fast möchte ich sagen, die schlimmste, die teuflischste von allen. Aber das geben meine Kategorien nicht her.
Dann weist Du leider nicht was teuflisch und was göttlich ist!!
Der geistlich gesinnte Mensch verstehst, der nicht geistliche versteht es nicht.
Jesus sagte: "Mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht".
Na, Linda, dann fass Dich mal gleich an die Nase.
Exakt so steht es geschrieben.
Wieso handelst Du dem zuwider?
Nun, ich habe erkennen dürfen, wer Jesus für mich ist, dass hast Du aber leider noch nicht, sonst hätte Er eine ganz andere Bedeutung in Deinem Leben.
Ihn vielleicht nur als Guru(Lehrer) unter vielen zu betrachten wird seiner Person und seiner Bedeutung nicht gerecht!
Deshalb brauchst Du die wahre innere Erleuchtung, damit Du Christus als Deinen Erlöser erkennst und Ihn im Vertrauen annimmst!
Dann wirst Du erkennen, dass Du keine Wiedergeburten mehr brauchst, um Dein schlechtes Karma abzuarbeiten, sondern dass Jesus bereits durch seinen Tod Dein negatives Karma(sündhaftes Verhalten/Schuld) auf sich genommen hat. Er schenkt Dir stattdessen seine Gerechtigkeit, die Dich vor Gott bestehen lässt.
Linda ... Du missverstehst mich völlig.
.
Ich brauche kein Karma und ich brauche auch keine Wiedergeburt.
Noch weniger brauche ich Erlösung oder sonst irgendwelche phantastischen mentalen Überzeugungs-, Gedanken- und Glaubenskonstrukte, die Gott auf das reduzieren, was mein Verstand zu denken, mein Unverstand zu glauben und mein Herz zu fühlen vermag.
ausgezeichnete antwort. weiter so. nicht kirre machen lassen. bzgl.erleuchtung erreichen: Die beste praktik ist die einfache. gott ist ein-fach. also n ein-facher weg ist der beste. machs gut. was du schreibst,les ich immer gerne. bin immer gespannt drauf
@cooleste wen meinst du? mit deinem Kommentar?
Zitat: "ausgezeichnete antwort. weiter so. nicht kirre machen lassen. bzgl.erleuchtung erreichen: Die beste praktik ist die einfache. gott ist ein-fach. also n ein-facher weg ist der beste. machs gut. was du schreibst,les ich immer gerne. bin immer gespannt drauf"
Evangelista: ICH sage auch, daß Buddha die Wahrheit gefunden hat, er hatte Zugang zum Höchsten Absoluten, den du nicht hast, denn sonst würdest du sehen können, was die Lehren aller wichtigen "Religionsgründer" verbindet und nicht nur das, was sie scheinbar trennt.
Dem buddhistischen Menschenbild und dem Aufhören der Wiedergeburten stehen sich das christliche Menschenbild und die Befreiung aus dem Leid gegenüber.
Es zeigt die Realität des Leides und des Todes, dem der Mensch durch seine Trennung von Gott unterworfen worden ist.
Daraus kann sich der Mensch mit allen seinen aufrichtigen Bemühungen - Verbesserung des Karmas - selber nicht befreien.
Er bleibt aufgrund seiner Sündhaftigkeit dem Schöpfer immer die vollkommene Liebe(Gerechtigkeit) schuldig.
Deshalb kommt er selber aus dem Kreislauf von Sünde(Ungerechtigkeit) und Schuld nicht heraus. (Römer 6, 23).
Aus diesem Zustand kann er nur befreit werden, genauso wie ein Schiffbrüchiger der Hilfe bedarf, um nicht zu ertrinken.
Diese Hilfe und Befreiung findet jeder Mensch, unabhängig seines bisherigen Lebens, durch Jesus Christus, weil dieser beides sowohl die Schuld als auch den Tod für die Menschen auf sich genommen hat.
Darin beruht die zentrale Botschaft der Bibel.
Nicht eine Vorleistung bringt dem Menschen die Rettung, sondern dass er die Rettung(Hilfe) durch Christus im Vertrauen annimmt.
Aus dieser Verbindung, die der Mensch mit Gott eingeht erwächst im Vergebung(Gnade) und die Hilfe zu einem neuen Leben durch das Wirken des Geistes Gottes. Diese Verbindung führt zu einem neuen Leben.
Im Buddhismus muß sich der Mensch selber aus seinem Zustand befreien im Christentum geschieht seiner Befreiung aus der vertrauensvollen Zuwendung zu Gott und zu seinem Erlöser J. Christus.
Welche schwer Bürde wird deshalb dem Menschen im Buddhismus auferlegt, immer wieder geboren zu werden, um sein Karma immer mehr zu verbessern, bis er vielleicht eines Tages, nach hunderttausende von Leben in das Nirwana eingehen kann.
Im Christentum reicht ein Leben, um durch Christus die Befreiung erfahren zu dürfen. Nicht die Leistung zählt, sondern das Vertrauen zu Christus.
Was ist das für ein großer Unterschied!
Was ist das für ein großer Unterschied!**
Wie war.... Christentum ist also was für faule. Wie heißt es so schön "Beten- die beste Art nichts zu tun und glauben man würde helfen"
hihi
Die Nachfolge Christi ist nichts für Faule. Der Unterschied besteht darin, das ich mir als Christ durch die Nachfolge die Erlösung ""nicht verdienen muss"", sondern ich folge Christus nach, weil ich durch Ihn erlöst worden bin.
Ich denke nicht ständig daran mein Karma verbessern zu müssen, sondern es ist die Liebe und Dankbarkeit zu Gott, die mich anders handeln lässt.
Schon M. Luther hat dieses Missverständnis klargestellt, was auch stark im Christentum verbreitet ist, dass uns nicht die Werke retten, sondern das Vertrauen zu Gott.
So sagte er: "Nicht gute Werke machen einen Menschen zu einem Christen, sondern ein Christ mach gute Werke."
Das hat deshalb nichts damit zu tun seine Verantwortung aufzugeben, noch mich bequem hinzusetzen und nichts zu tun.
Denn die Freiheit, die Gott schenkt beinhaltet die größte Verantwortung.
Denn wer liebt zeigt damit, das er auch seine Verantwortung Gott und dem Mitmenschen gegenüber ernst nimmt.
Ja.... was für ein Unterschied.... hier Abgeben von Verantwortung und eigenem Denken und dort Eigenverantwortung und selber Denken.... Nun, ja... jeder wie er es braucht... ;-)))
Sie suchen immerfort Unsterblichkeit für dieses "Ich". Mit anderen Worten, das Falsche versucht, das Wahre, das Ewige zu werden. Krishnamurti
Nein, nicht wir suchen sie, sondern Gott hat es in unser Herz gelegt, weil Er uns als unser aller Vater liebt, und uns bei sich haben möchte.
Es ist natürlich, dass Eltern gerne Gemeinschaft mit ihren Kindern haben möchten. Und wenn die gegenseitige Liebe da ist, dann wird das etwas Selbstverständliches sein.
Dasselbe ist auch bei Gott der Fall. Er möchte uns wieder zurückgewinnen, weil wir durch die Sünde von Ihm getrennt worden sind.
Das versucht aber der gefallene Engel Luzifer mit allen Mittel zu verhindern.
Er setzt alle Möglichkeiten und Mittel ein, um die Menschen daran zu hindern wieder zu Ihm zu kommen.
Täuschung, Lüge, falsche Versprechen, verlockende Angebote usw. mit anderen Worten, er hat für jeden das Passende.
Je nach Anlage und Schwäche wird er die Menschen mit jenen Dingen konfrontieren, auf die sie auch an sprechen.
Die einen im hoch geistigen Bereich, die anderen wieder mit der Sinnlichkeit, dem Genuss usw. Hauptsache dabei ist, dass er die Menschen davor zurückhalten kann zu Gott zu kommen.
Dich hat er wieder im geistigen Bereich im Griff, um Dich daran zu hindern zu Christus zu kommen.
Erst wenn Du erkennst, dass Du bisher hinter das Licht geführt worden bist(das verlangt Demut) wirst Du Dich vertrauensvoll Gott zuwenden und erkennen, dass Er Dich liebt, und dass Du Ihn brauchst!
Nein Danke, Linda ...
.
Jeder Führer, den wir wählen, wird sein wie wir; wir werden keinen Führer wählen, der völlig verschieden von uns ist.
Krishnamurti
Du sprichst von Demut...??? Wenn ich deine Worte in Bezug auf den Buddhismus lese, kann ich keine Demut, sondern pure Arroganz erkennen. Was würde übrig bleiben, wenn das Leben dir deine Identität als Christ entreißen würde....???
Ich weiß, dass der Anspruch Christi, dass die Menschen Ihn brauchen, um Errettung zu finden, immer schon auf heftige Reaktionen gestoßen ist, und dass ihnen Hochmut und Überheblichkeit vorgeworfen wird.
Das kannst Du schon in 1. Korinther 1, nachlesen: Ein Ärgernis und eine Torheit!
Es ändert nichts an der Tatsache, dass des so ist.
Alle menschlichen Bemühungen reichen nichts aus, um unseren Zustand zu ändern.
Deshalb verlagern alle Religionen ihre unterschiedlichen Erlösungskonzepte immer auf den unsichtbaren Bereich.
Jesus dagegen hat mit den Totenauferweckungen und mit seiner eigenen Auferstehung am 3. Tag bewiesen, dass sein Anspruch, den Menschen das Leben zu geben, nicht nur ein frommes Gerede ist.
Was die Menschen brauchen sind nicht nur schöne philosophische und altruistische Gedanken, sondern eine reale Hoffnung, die nur Christus erfüllt werden kann.
Seine Hoffnung gründet sich auf reale Geschehnisse und nicht auf unsichtbare Spekulationen, die niemand überprüfen kann.
Die Apostel und Augenzeugen Jesus berichten von dieser Hoffnung, die sie persönlich in der Auferstehung Jesu erlebt haben.
Auf dieses Zeugnis gründet sich die Bibel und das Christentum.
Darum hat diese Realität nichts mit Überheblichkeit oder Stolz zu tun, sondern ist der einzige Ausweg, den es für uns gibt!
Wie sagt man bei uns in Franken so schön... Du haschd rechd und i mei Rouh!... wenn es so unfruchtbar ist...
Nur mit der "RUHE ALLEIN"(in Ruhe gelassen zu werden) wird unsere menschliche Situation nicht gelöst.
Die wirkliche Ruhe(Frieden) finden wir auf einem anderen Weg.
Jesus hat es den Menschen gezeigt. Bitte nachzulesen in Matthäus 11, 28-30.
Das ist der einzige Weg, auf dem wir wirklich innere Ruhe finden können. Alles andere ist Selbsttäuschung und Verdrängung.
Aber Menschen verdrängen gern unangenehme Dingen und meinen damit das Problem gelöst zu haben.
Darum sagte Jesus: Betrügt Euch nicht selbst.
Sucht Euch keinen Ersatz oder irgend etwas anderes, sondern kommt zu mir und lasst Euch helfen, dass bringt Euch inneren Frieden, Geborgenheit und Sicherheit.
Hab ich. Inneren Frieden, Ruhe, Stille, Geborgenheit... Ich verdränge nicht. Ich täusche mich nicht selbst. Und es gibt KEINE unangenehmen Dinge in meinem Leben, die ich nicht bewusst betrachtet und gelöst hätte. Ich habe KEINE Probleme und ich kann nur sagen: Es geht mir gut! Und das alles trotz dem (oder vielleicht "weil"?! :-) ich einen anderen Weg gewählt habe, als du. Und wenn du deinen Weg noch 1000x für den einzig wahren hältst... wird er dennoch nicht stimmiger für mich. Denn was sollte ich noch mehr vom Leben wollen, als das, was ich schon habe...?!
WAS DIR FEHLT:
Die hast Du nicht! Was sind deshalb 70, 80 oder 90 Jahre gegenüber der Ewigkeit?
Du reduzierst Dein Leben allein auf diese einige Jahrzehnte, weil Du jenes Leben ablehnst, das nur in der Gemeinschaft mit Gott möglich ist.
Deshalb bist Du Dir anscheinend nicht bewusst, was Du verneinst und ablehnst.
Du bist echt drollig, evangelista ... das ist ungefähr so, als wolltest Du mir, der von Bananen speiübel wird, weismachen, Bananen seien aber gut für mich und mir würde auf ewig etwas fehlen.
.
Nein, ich darf Dir versichern, mir fehlen keine Bananen.
.
Denke mal lieber die wirklich gute Frage von Angel nach, anstatt Dich in Vermutungen über anderer Leute Befindlichkeiten zu ergehen:
.
Was würde von Dir übrigbleiben, nähme man Dir Deine Identität als (Fundamental-)Christ?
.
Wenn Du das beantworten kannst - und zwar reflektiert - dann haben wir eine Ebene auf der sich miteinander reden lässt.
.
Nur wenn man wirklich frei (nackt) ist von jeder Identität, von jeder Überzeugung, von jeder Anhaftung an Standpunkte, eine persönliche Geschichte und Religion, vor allem jedoch von jeder (Zukunfts-)Angst, dann kann man vielleicht herausfinden, ob es so etwas wie Gott gibt. Alles andere ist Täuschung und Illusion.
.
Denn auch Du, evangelista, entkommst Deinem Kopf und seinen neurophysiologischen Verdrahtungen nicht. Ist doch ganz einfach. Die Welt, ob nun materiell oder geistig, hat in unseren Schädeln nun mal keine 1:1 Entsprechung. Auch wenn es so anmuten mag. Alles ist Konditionierung. Und das ist Fakt!
.
Diese Konditionierung aufzulösen, damit reines, waches Bewusstsein sein kann, das ist der Weg des Buddha.
Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus,
ärgert dich deine Hand, so hau sie ab,
ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab,
und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
Heinrich Heine
Danke dir holo. Habe dem nichts mir hinzuzufügen... Wirklich witzig.... meine Ablehnung gegenüber der NEUEN ERDE :-)))))))
Tatsächlich ... ;-))