Frage von Prinzessle, 103

Ich habe das Gefühl, dass viele Leute, es sich zu einfach machen und eine Diagnose benutzen, nur damit die Umwelt sich ihnen anpassen muss. Was meint ihr dazu?

Sei es Depression, Borderline oder Narzismus ...ich frage mich wirklich ob es uns zu gut geht, dass für mich gefühlte 50 % an oben genannten Symptomen leiden ? Und eben, ob es nicht zu einfach ist sich hinter einer Diagnose, die sich wieder gefühlte 50% irgendwie selbst ausgestellt hat, zu verstecken...nur damit man auf Verständnis stösst... Was läuft hier schief ...also ich bin echt gespannt auf eure Meinung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von PolluxHH, 53

Abgesehen von physischen Grundlagen, die bei Borderlinern und bei Depressionen ursächlich sein können (dies spielt in diesem Kontext keine Rolle), ist es wirklich so, daß Depressionen, und narzißstische Persönlichkeitsstörungen signifikant zunehmen, besonders auch bei Jugendlichen. Borderline ist ein neuerer Begriff, deshalb kann hier keine statistisch saubere Aussage getroffen werden (so ist nicht auszuschließen, daß Borderline immer noch teils als Ausschlußdiagnose herhalten muß).

Wenn man aber physische Ursachen ausblendet, ist Narzißmus und Depressionen (aber auch Borderline) eines gemein: ein schwach ausgebildetes Selbstwertgefühl. Das Selbstwertgefühl aber wird zumeist elementar im Alter von 2 - 4 Jahren angelegt, so daß es Sinn macht, besonders diese Altersgruppe zu betrachten. Neben "Erziehung durch den Fernseher", ein zunehmendes Phänomen, wird über Krippe und Kindergärten immer stärker auch eine frühzeitige Erziehung in der Gruppe durchgeführt, wobei eine hinreichende Förderung der Individualität in Konkurrenz zur Gruppenkonformität und damit einer besseren Kontrollierbarkeit steht.

Gruppenkonformität aber ist ein bei Erwachsenen recht ausgeprägtes (Anspruchs-)Verhalten, das schon fast wie eine Selbstverständlichkeit gehandhabt wird. Individualität kann deshalb sehr schnell als negativ begriffen werden, da Individualität immer gegen eine Gruppendynamik wirkt. Somit aber werden nicht selten Kinder schon viel zu früh in einen Gruppenzwang gedrängt (Individualität ja, aber bitte in kontrollierbarer und damit gruppenkonformer Weise). In einem mir bekannten Beispiel wurde eine Mutter dafür kritisiert, daß ihr Kind zwar sprachlich den anderen Kinder im gleichen Alter deutlich voraus sei, dafür aber immer noch eine Windel tragen müsse. Merke: keine Windl bedeutet weniger Aufwand für die Betreuer, ein deutlich überdurchschnittliches Sprachvermögen aber ist negativ, weil es nicht gruppenkonform ist.

In die Richtung geht auch, daß lange Zeit bei Hochbegabten  ADHS diagnostiziert wurde, weil die Lehrer sich gestört fühlten, diese Kinder aber auch nicht angemessen zu fördern verstanden. In einem Fall wurde der Mutter direkt zu verstehen gegeben, daß entweder ihr Kind Ritalin erhalte oder aber der Schule verwiesen werde. Sie brachte ihr Kind stattdessen auf einem Internat mit hohen Anforderungen unter, es wurde kein Ritalin benötigt, sondern das Kind zeigte ein normales Verhalten bei sehr guten Noten im weiteren.

Es läuft also so einiges gerade gewaltig schief und die Wirkung ist, daß die Ausbildung eines gesunden Selbstwertgefühls bei Kindern im Durchschnitt immer schwächer erfolgt, was Erkrankungen wie Depressionen, Narzißmus und Borderline Vorschub leistet. Da die zunehmende Virtualisierung unserer Welt auch noch verstärkend wirkt bzw. es deutlich vereinfacht zu kompensieren, läßt sich auch hier wenig gegensteuern.

Auf der anderen Seite aber wird "Leistung" immer später abverlangt. Die meisten Schüler sehen Schule als "chillig" an und meinen, später durchstarten zu können. Das klappt aber in den seltensten Fällen, denn auch Durchhaltevermögen will antrainiert sein und die meisten Jobs bestehen zu ca. 80% aus Arbeiten, die man eigentlich mag, so daß die restlichen 20% uns emotional tragen müssen. Dies lernt man aber im Alter zwischen 14 und 17, nicht später. Teils sind heute in das Berufsleben wechselnde Schüler schon durch die Anforderungen überfordert, die gestellt werden müssen, damit sich der Arbeitsplatz selber zumindest refinanziert und nicht defizitär wird. Deshalb ist man auch schnell dabei, ohne wirklich daran erkrankt zu sein, dies über Depressionen etc. erklären zu wollen. Der Eindruck täuscht also nicht wirklich, auch wenn 50% deutlich zu hoch angesetzt ist.

Nicht wenige Firmen aber sehen in den Mitarbeitern über 45 aktuell ihre Leistungsträger. Man rechne bitte auf dieser Grundlage 15 Jahre weiter ...

Kommentar von Prinzessle ,

Ach Du sprichst mir aus der Seele

Kommentar von PolluxHH ,

Zwei Bereiche hatte ich dabei vergessen, nämlich "Rechte und Pflichten" und "medizinische Vorsorge".

1. Rechte und Pflichten

Eine Nachbarin von mir ist der festen Überzeugung, daß es rechtswidrige Kindesarbeit sei, wenn ihr Lebensabschnittsgefährte von ihren 15 Jahre alten Sohn verlangte, seine Leergutflaschen zum Behälter für Leergut (in der Garage) zu bringen oder den Müll auszuleeren. Dabei wäre sogar ein Kind unter 14 nach § 1619 BGB zur angemessenen Mithilfe im Haushalt verpflichtet (und einmal pro Monat Müll auszuleeren ist m.E. nicht unangemessen in dem Alter). Aber das ist signifikant, denn es werden meist nur Rechte vermittelt, aber nicht Pflichten. Eine Gesellschaft ist aber nur dann stabil, wenn man mit jedem Recht, das man für sich in Anspruch nimmt, im gleichen Maß Pflichten gegenüber der Gesellschaft übernimmt. Ohne Wahrnehmung von Pflichten aber muß man sich nicht minderwertuig fühlen, aber ein gesundes Selbstwertgefühl kann dann nicht entstehen, sondern eher massive Egozentrik bis hin zum Narzißmus, der zudem noch eine geringe Frustrationstoleranz beinhaltet.

2. Medizinische Vorsorge

Auf den ersten Blick klingt es gut und richtig, daß man Kinder verpflichtend zu impfen hat, nur auf den zweiten Blick ist es zu relativieren, denn was nicht gesagt wird: mit den meisten der Impfungen werden den Kindern auch Aluminiumsalze gespritzt. Man erkauft hier eine geringere Wahrscheinlichkeit, an den betreffenden Krankheiten zeitnah zu erkranken, dadurch, daß man z.B. die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöht, später an Parkinson und Alzheimer etc. zu erkranken, auch ein zeitnaher, enger Zusammenhang mit Autismus ist belegt. Lieber Autismus, Parkinson oder Alzheimer als ...?

Die Wirkung von Aluminium ist dabei keinesfalls hinreichend erforscht und es kann deshalb nicht ausgeschlossen werden, daß auch ADHS, Depressionen etc. damit in Zusammenhang stehen könnten, es liegen nur keine Studien dazu vor.

___________________

Eine kleine Korrektur zu oben:

Natürlich meinte ich "... und die meisten Jobs bestehen zu ca. 80% aus Arbeiten, die man eigentlich nicht  mag ...".

Antwort
von Schwoaze, 44

Ich gebe dafür viel Dr. Google die schuld. Ohne Zweifel hat das I-net unheimlich viele gute Seiten.

Leider ist es so, dass sich immer mehr Leute selbst eine Diagnose stellen. Wenn sie mal nicht gut drauf sind, haben sie gleich Depressionen, ein Pickel am Hals wird gleich zum Krebs und so geht es munter weiter. Ich beobachte dieses Phänomen selbst seit einiger Zeit mit wachsendem Unbehagen.

Das Problem ist, dass dann Leute, die wirklich krank sind, nicht ernstgenommen werden, weil doch jeder in seinem Umfeld schon eine Menge Leute mit Depressionen und Burn out und Borderline und was weiß ich noch alles kennt.

 

Kommentar von Nube4618 ,

Und das gute an der schieren Datenmenge im Internet ist ja, man kann solange suchen, bis man genau die Diagnose findet, die man sich wünscht. Nur lange genug suchen. 

Kommentar von Prinzessle ,

Ja genau, da liegt für mich der Hase auch im Pfeffer begraben....denn es gibt wirklich Leute die unter diesen Krankheiten leiden....es erscheint dann als Hohn, wenn Hinz und Kunz bei jeder unbequemen Lage zu simulieren beginnt.

Antwort
von Suboptimierer, 50

Es ist klar, dass es diese Leute gibt.
Das ist so ähnlich wie mit denen, die vom Sozialsystem Deutschlands profitieren, weil sie unverschuldet in die Arbeitslosigkeit gerieten und jene, die einfach nur zu faul sind oder absichtlich das System sabotieren wollen.

In deinem Fall handelt es sich um Menschen, die gerne eine einfache Erklärung wollen oder noch besser, eine einfache Ausrede. Wie war das als man noch klein war? Wenn man geweint hat, war da die Mama gleich zur Stelle und hat sich auf die Seite des Kindes geschlagen, egal um was es ging? Das wäre jedenfalls eine mögliche Ursache. "Ich weine, weil ich dadurch alles bekommen kann."

Es gibt immer welche, die etwas ungerechtfertigt ausnutzen wollen, wenn irgendwo Hilfe geboten wird. Sollte man deswegen die Sozialhilfe und das Arbeitslosengeld abschaffen und auch die anderen Hilfegelder streichen? Sollte man jedem, der meint, er würde unter schweren Depressionen leiden gleich mit Misstrauen begegnen?

Ich denke nicht.
Ich weiß, dass es schon fast religiöse Züge annimmt, aber es bleibt wirklich nur zu hoffen, dass genug Menschen übrig bleiben, die andere nicht ausnutzen wollen, weil es ihnen ein schlechtes Gefühl geben würde, weil in der Summe weniger für die übrig bleibt, die wirklich Hilfe benötigen. Wir müssen versuchen, da an das Gute im Menschen zu glauben.

Kommentar von Prinzessle ,

Ja das sind die anderen gefühlten 50 %

Antwort
von BeGa1, 54

Menschen definieren sich eben meist dadurch was sie auszeichnet. Wenn man Menschen nicht durch eine positive Eigenart beeindrucken kann, dann kann es sicherlich dazu kommen, dass man Makel als Andersartigkeit nimmt und somit die Aufmerksamkeit anderer auf sich zieht.
Das Problem meiner Ansicht nach ist wohl der Zuspruch untereinander. Menschen die sich auch mit den selben Symptomen sehen finden dann häufiger Themen zum reden etc.
Natürlich gibt es da Unterschiede und man kann nicht alle in eine Schublade stecken.

In der Regel spreche ich dann die Problemlösung an und geraten sofort auf Widerspruch.

Antwort
von loema, 5

Ein Narzisst fühlt sich nicht krank.
Hat aber Zeitweise Depressionen, aufgrund seiner Art mit anderen Menschen umzugehen. Wegen Depressionen hat er dann Leidensdruck und lässt sich behandeln.
Er möchte generell, dass sich ihm die Umwelt anpasst.
Das ist ja seine Persönlichkeitsstörung. Er hält sich für besonders.

Ein Mensch mit Borderline verlangt nicht, dass sich die Umwelt anpasst.
Es funktioniert nur in engen Beziehungen nicht.
Und da muss jeder Partner selbst entscheiden, bei was er sich anpasst und was nicht. Wie in jeder anderen Beziehung auch.
Auch hier kommen Depressionen vor, weil man teilweise von einer Sackgasse in die andere schliddert.

So kann man davon ausgehen, dass viele Menschen wegen einer Depression eine Behandlung wünschen. Die Ursache kann dann eben eine Persönlichkeitsstörung sein.
Man geht so an das Leben heran, dass man Abweisung erfährt, Niederlagen und Ausweglose Situationen erlebt und aktiv herbeiführt.

Antwort
von 120grammButter, 33

Das sind wohl die sogenanten Zivilisationskrankheiten. Nicht jeder menschliche Organismus kommt physisch und psychisch mit der rasanten globalen Entwicklungen und mit denen verbundenen Anforderungen mit.

Daher kann man das nicht so pauschalisieren. Hinter jedem Schicksal verbergen sich andere Ereignisse, Wünsche, Denkweisen und Schicksalsschläge. Heute werden hohe Erwartungen und Verpflichtungen an den modernen Menschen dargelegt, sodass jeder kleine Fehlschlag das eigene Weltbild stark zerstören kann.

Man muss gut aussehen, sich gut ernähren, sauber aussehen, teure Kleidung tragen, schön aussehen, sich immer gut benehmen und künstlich grinsen, man muss mit der politischen konsens mitgehen, bestimmte tätigkeiten nachgehen etc. Bloß nicht zu stark von der Norm abweichen.

Manche bringen sich schon um, wenn ihnen nicht das perfekte Selfie gelingt: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4487452/selfie-sucht-treibt-teenage...


Wenn man sich z.B. die Maslowsche Bedürfnishierarchie ( https://i.ytimg.com/vi/-Bh83fra-AI/maxresdefault.jpg ) ansieht, merkt man, dass früher hauptsächlich die Erfüllung der unteren Ebenen genügt hat um das überleben zu sichern. Denn es gab vorher keine große globalen Normen wie der eigene Wohlstand auszusehen hat.

Heute wird aber von der Gesellschaft, Politik, Mode, Medien etc.  meist die oberen Ebenen schon vorgeschrieben, die nicht für jeden erreichbar sind und plötzlich das Leben schrecklich wirkt, sobald man nicht an den vorgesetzten Normen herankommt.

Kommentar von Prinzessle ,

ja, das mag der Auslöser sein......was kann man tun um wieder natürlicher zu werden....denn diese Ansatzpunkte braucht es, um aktiv vorwärts zu gehen...

Kommentar von 120grammButter ,

Die Antwort würde dir wahrscheinlich nicht gefallen, da es meist unkonventionelle Wege sind. Wenn man versucht eine Gesellschaft durch etatistischen Zwang zu verändern wie z.B. damals durch den Sozialismus / Nationalsozialismus oder andere Diktaturen endet es meist katastrophal. Also lässt sich die Gesellschaft nicht von oben ändern, sondern von unten bzw. von sich selbst. Es gibt keinen richtigen Weg. Man kann lediglich Menschen insperieren und nicht zwingen, damit die davon mit Leidenschaft überzeugt sind.

Es gibt zich alternative Bewegungen, die den modernen Menschen erlauben sich frei zu entwickeln. Du kannst gerne folgende Sachen mal bei YouTube eingeben:
- Gemeinwohl-Ökonomie
- Ressourcenbasierte Wirtschaft
- Libertarismus
- Ökodorf Sieben Linden
- Persönlichkeitsentwicklung
- FlowFinder
- Paleo-Ernährung
- Rohvegan

u.s.w.

Es sind alles verschiedene Wege, die jedes Individuum bzgl. seiner eigenen Bedürfnisse auswählen kann. Die Entscheidung liegt in dieser komplexen und relativ freien Welt bei jedem selber. Man kann lediglich paar Ziele/Wege aufzeigen, die aber jeder selber gehen muss, wenn er will. ;)




Antwort
von Maarduck, 30

Auf Krankheiten sollte die Gesellschaft ein bisschen reagieren und helfen, egal ob physisch oder psychisch. Wir leben in einer Solidargemeinschaft, weil das für alle so besser ist, denn jeder kann mal krank werden. Es muss sich aber jeder auch selbst darum bemühen wieder gesund zu werden. Und während der Zeit der Krankheit muss ein Kranker seine persönlichen Wünsche auch etwas zurückstecken.

Antwort
von Dahika, 53

Es sind fast immer pubertierende Jugendliche, die mit diesen Selbst-Diagnosen um sich werfen. Ich denke dann nur gelangweilt: "Ja, ja..."

Die meisten wenden ihr Wikipediawissen an, und das ist meist diagnostischer Müll. Von nix ne Ahnung, aber davon viel.

Ist dir mal aufgefallen, wieviele Psychopathen hier angeblich herumlaufen?

Wieviele von den Diagnosen hier sind denn wirklich abgesichert? Von dafür ausgebildeten Fachleuten erstellt? Die wenigsten.

Darum lese ich diese Anfragen mittlerweile auch nur noch selten, weil ich - gelangweilt - immer dasselbe schreiben könnte. "Pubertät, das wächst sich aus." 

Gähn.

Kommentar von Wolfnight ,

Ich finde, du solltest diese Einstellung noch mal gründlich überdenken. Bei mir ist es so, dass ich bereits seit sechs Jahren unter Depressionen leide. Jedoch weiß ich das erst seit einem Monat. Der Grund dafür ist, dass ich es mir nie eingestehen wollte. Ich dachte immer, anderen Menchen geht es ja schlimmer als mir, ich sollte mich nicht so wichtig nehmen. Diese Gedanken haben meine Depressionen natürlich nur noch verschlimmert. Und ich hätte mir schon viel früher Hilfe geholt, wenn irgendwer das ernst genommen hätte.

Es ist ziemlich arrogant, die Probleme von jemandem nicht ernst zu nehmen, nur weil er jung ist.

Antwort
von LiveOrDeath, 29

Meiner Meinung nach geht es uns Mensch sehr gut (Schliessen wir mal die Menschen in Afrika aus). Ich könnte es mir durchaus vorstellen, dass ein Mensch der ein Aufmerksamsdefizid hat (Endtschuldigung weiss nicht wie man das schreibt) den anderen sagt er wäre Depressiv, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Oder das jemand der sich ganz fest vorstellt das er Depressiv ist, auch Depressiv wird. Aber da hat jeder eine andere Meinung.

Kommentar von Prinzessle ,

Schön, dass hier auch Afrika gesehen wird...aber es gibt auch Syrien,Afganistan,  Kambotscha, Lateinamerika...wir jammern auf sehr, sehr hohem Niveau ...

Was mich allerdings mehr stört ist....dass es tatsächlich Leute mit solchen Erkrankungen gibt und denen wird man dann nicht mehr gerecht...

Kommentar von LiveOrDeath ,

Ja stimmt Endtschuldigung, wenn es immer jeder vortäuscht bekommen die Leute Zuwenig Beachtung die es wirklich haben, das finde ich schade und ein bisschen dumm, ich weis natürlich das es noch mehr ärmere Kinder in anderen Ländern gibt aber ich wollte unbedingt weiter schreiben sry du hast recht.

Kommentar von Wolfnight ,

Das heiß also, mir kann es nicht schlecht gehen, weil es irgendwo einem anderen Menschen noch schlechter geht? Sagst du einem Menschen mit Grippe auch, er soll sich zusammenreißen, weil manche Menschen Krebs haben?

Antwort
von Wolfnight, 16

Hast du mal darüber nachgedacht, warum ein Mensch so verzweifelt nach Aufmerksamkeit sucht? Niemand tut das ohne Grund.

Antwort
von Empylice, 20

Klar geht es uns gut.  Aber diese Krankheiten gibt es eben und woher willst du wissen, ob es einem Menschen gut oder schlecht geht? Depressionen usw. sucht man sich nicht aus. Also bitte sei mit solchen Aussagen vorsichtig.

Mir wurde das auch schon unterstellt, das ist für Betroffene echt böse.

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