HapsHaps am 04.11.2009 um 16:04 Uhr
Hallo... Ich (15) leide seit 7Jahren an chronischem Asthma (Stress, Unruhe, Hausstaub, Heu, Eichenpollen und anderen Staub...). Ich bin mit meiner Mutter schon bei vielen verschiedenen Ärtzen gewesen: Anapat, Homöopat und einem konventionellen Allergologen. Die Heilweise von Anapat und Homöopath hat nicht geholfen. Aber vom Allergologen bekomme ich nur Spray (mit Cortison) verschrieben, wo meine Mutter stark gegen ist, weil es meine Lungenbläschen allmälig zerplatzen lässt, mehrere Nebenwirkungen hat und auch nicht besonders gesund ist!
Was soll ich tun? Besteht eine Gefahr (oder könnte ich früher sterben als "Nicht-Asthmaten) wenn ich täglich Spray/Cortison einnehme?
Es ist mir echt wichtig und ich komme ohne Medizin nicht klar --> Muss aufs Notfallspray zurückgreifen!

das cortison deine lungenbläschen zerplatzen läßt, stimmt meines wissens nicht.
vielmehr zerplatzen die, wenn man das asthma nicht ausreichend medikamentös therapiert.
(lungenemphysem kannst googeln.)
Lass Dir von einem alten Asthmatiker sagen:1.) Von Cortison zerplatzen die "Lungenbläschen" nicht. Sie zerplatzen durch das ständige Husten eines unbehandelten Astmatikers.2.) In den Cortison-Sprays für Asthmatiker ist die Dosis so niedrig gehalten, dass es dadurch keine Cortison-typischen-Nebenwirkungen gibt.3.) In Verbindung mit dem C.-Spray nimmt man einen Bronchialdilatator(auch als Spray).Dieser erweitert die Bronchien und verflüssigt den meist zähen Schleim des Asthmatikers. Ich nehme diese Kombination schon seit zig Jahren. Habe keinerlei Nebenwirkungen und bin nach dem morgentlichen und abendlichen "Abhusten" nahezu beschwerdefrei. Treibe Sport (bis vor 30 Jahren Leistungssport Handball, Tennis, Langlauf(u.a.Marathon))Laufe jetzt noch bei gutem Wetter 4x/Woche 10km, bei schlechtem Wetter sitze ich 1 Std. auf dem Ergometer und bin damit über 70 geworden !! Das eine intensive Diagnostik vorauszugehen hat erübrigt sich zu sagen (ist aber wohl schon erfolgt).
HapsHaps am 5. November 2009 15:40 Vielen, vielen Dank! Von einem Asthmatiker das gesagt zu bekommen ist vertrauenswürdig! DH!
Ich bin TOTAL mit "tante Bertha" und vor allem mit "mimimimimimimi" einverstanden. Deine Lungenbläschen platzen wirklich nicht, im gegenteil und du MUßT dein Kortison nehmen, t hilft nichts... Ansonsten wird es immer schlimmer!! Natürlich hilft auch sport, aber bitte mit vorsicht genießen und erst wenn deine Therapie gut eingestellt ist und du dadurch fitter bist und dann LANGSAM anfangen. Ich wünsche dir viel Erfolg und das du schnell wieder fitter bist, damit du deine Lebensqualität wieder zurück bekommst!!
HapsHaps am 5. November 2009 15:38 Vielen, vielen Dank!
Das ist mal wieder die typische Hysterie, die eintritt, wenn das Wort "Cortison" fällt. Es zerplatzen keine Lungenbläschen, das ist völliger Quatsch. Cortison als Aerosol angewendet, hat so gut wie keine Nebenwirkungen, besonders nicht die so gefürchtete Gewwichtszunahme und auch nicht das Cushing-Syndrom. Und was die sonstigen Nebenwirkungen anbelangt. Die KÖNNEN eintreten, MÜSSEN aber NICHT und wenn Nebenwirkungen auftreten, dann müssen es nicht gleich alle sein und auch nicht extrem ausgeprägt. Bei Cortison schlägt die Phantasie vieler Menschen Purzelbäume. Leider geht das dann nicht selten auf Kosten der Gesundheit. Ich bin selbst seit über 30 Jahren Allergiker, Du kannst mir glauben, ich weiss wovon ich spreche. Nimm Dein Cortison-Spray sonst wirst Du irgenwann Medikamente benötigen, deren mögliche Nebenwirkungen Dir wirklich schaden, gegen die Cortisonspray fast wie harmlose rische Luft wirkt.

Nachtrag: Krankenkassen bieten das sogenannte DM-Programm (Disease Management Programm) unter anderem für Asthmatiker an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Disease-Management-Programm
Auch wenn die Medikation und Behandlung im Rahmen des Programms vom Arzt festgelegt wird, bietet es dem Kranken einige Vorteile (ggf. auch finanzielle (hängt von der Krankenkasse ab))
Desweiteren bieten einige Kassen zusätzliche eine "Telemedizinische Betreuung" bei Asthma (z.B. die Techniker Krankenkasse))

Gehe zu einem speziellen Lungenfacharzt, der auf die Behandlung von Jugendlichen spezialisiert ist.
Btw: Sprays sind vollkommen in Ordnung und sicherer als vieles, das dir ein Heilpraktiker antun oder nicht antun könnte.

treib ausdauersport, das ist gut für die lunge, das kortisonhaltige spray ist längst nicht so schlimm, wie behauptet, deine lungenbläschen platzen davon nicht, ich hab das selber jahrelang genommen und lebe ja immer noch und mir geht es gut. Versuche eine kur an der nordseeküste zu bekommen, die salzhaltige luft wird dir gut tun

Kortison lässt die Lungenbläschen nicht platzen

Höre auf Karla22. Ich habe dem nichts hinzuzufügen, was sie schreibt. Und lass dich von den Schulmedizinern nicht irre machen: Cortison heilt nicht (und hat Nebenwirkungen), die richtige homöopathische Behandlung vermag das aber (ohne Nebenwirkungen). Nur such dir einen GUTEN Homöopathen! Ich habe selbst einen Psoriasisfall geheilt mit Hom., die Schulmedizin kann das nicht, da gibt sie nur Cortison und man muß den Rest seines Lebens mit der Krankheit leben. Wer heilt hat Recht. Was soll da die Frage, wie geheilt wurde. Immer mehr Ärzte wenden die Hom. an, kann also kein Hokuspokus sein.
marijo2 am 5. November 2009 20:45 Nenn mir doch bitte mal Namen und email von Neurodermitispatienten bzw. Asthmapatienten, die von der Homöopathie geheilt wurden! Würde diese allzugern dazu befragen!
Ist doch merkwürdig, dass man so was sonst gar nicht mitbekommt, oder? Ich kenne nämlich nicht EINE Person, der Hom. irgendwas in dieser Richtung gebracht hätte, außer endlosen Qualen und leerem Portmonee...!
Ich nenne dir nicht die Namen meiner Patienten! Aber ich kann dir ein ganzes Buch mit 100 Falldokumentationen empfehlen: "Die homöopathische Behandlung der Neurodermitis bei Kindern und Jugendlichen" von Eichler (einem Hautarzt). Was man nicht sehen will, sieht man auch nicht!
Dieser Kommentar hat mit der Behandlung eines Asthma bronchiale nicht das geringste zu tun!!!
Es wurde auch nach Neurodermitis gefragt.
Kann ich in der Fragestellung beim besten Willen nicht lesen !!!
In marijos2s Kommentar.
Ich bewundere Dich,Philohom, daß Du einen Psoriasisfall mit Hom. geheilt hast. Darf ich Dir sagen, daß ich Hunderte von Asthmatikern durch eine medizinische Therapie beschwerdefrei gemacht habe und deren Lebensqualität maximal verbessert habe und dies kontinuierlich über zig Jahre.
Ich glaube dir nicht, dass du die Lebensqualität deiner Patienten über zig Jahre verbessert hast. Woher willst du das wissen? Weißt du, ob sie inzwischen nicht schon längst bei anderen Fachärzten im Wartezimmer sitzen? Asthma ist mit Medikamenten weg und nun? Rheuma! Da sind mir Heilkünstler, die wenige echte Heilungen vollbringen lieber als welche, die bei massenhaft Patienten nur die Symptome unterdrücken und sie in dem Glaben lassen, sie können ihr Leben so weiterführen wie bisher!
Das weiß ich, weil ich diese Patienten über mehr als 30 Jahre therapeutisch begleitet habe.Und ein Patient der auf Grund der Behandlung beschwerdefrei ist, wir sich nicht(wegen dieser Erkrankung) in das Wartezimmer irgendeines anderen Arzte setzen.Der Rest den Du sagst ist der gleiche Unsinn wie oben !!
Sicher, dass dir die Patienten immer alles sagen. Mein Kardiologe glaubt noch heute, dass es sein Verdienst ist, dass mein Herz nach über 30 Jahren mal normal schlägt. Da ich weiß, dass er so denkt wie du, habe ich ihm verschwiegen, dass ich seine Medikamente gar nicht nehme, statt dessen aber mit Homöopathie behandelt werde, die Ernährung umgestellt habe, mehr schlafe (weil durch die Hilfe der Homöopathie auch meine Schlafstörungen verschwunden sind) etc. Aber da er nett war und ein sehr guter Diagnostiker, bin ich trotzdem regelmäßig zu ihm gegangen.

lass dir mal allergospasmin aerosol verschreiben,ist ohne kortison,sehr geringe nebenwirkungen.ich habe die gleichen allergien und noch ein paar mehr.nehme dieses medikament schon seit über 20 jahren und es hilft wirklich gut.
Das reicht nicht. Aber es ist wirklich eine sehr gute Zusatzmedikation zu einem Cortison-Spray!!!!

suche dir einen anerkannten naturheilpraktiker nehme auch längere reisen in kauf. versuche auf jedenfall alternativen zur cortisonbehandlung zu finden. die gibt es auch wirklich.
marijo2 am 5. November 2009 20:41 Bei so wenig Ahnung solltest du mal Nachhilfestunden nehmen... - oder dir die Antwort einfach verkneifen!
Bei dieser Erkrankung auch nur einen Meter in Richtung eines Heilpraktikers zu gehen, ist schon ein großer Umweg !!!!Danke auch marijo2!!
Adelante am 11. November 2009 17:07 Wenn du nichts Neues ausprobierst, wirst du mit deinem Leiden wohl für den Rest deines Lebens klar kommen müssen. So hast du immer eine Option ! Der Kampf gegen Krankheiten findet zuerst immer im Kopf statt !

an deiner stelle würde ich einen lungenspezialisten aufsuchen. der kann dir wirklich helfen. alles gute.
Naja, Fallbeispiele sind keine Beweise. Warum wurden nicht CRT-Studien durchgeführt?
Du meinst RCT-Studien? Wozu? Wer heilt hat recht! Da muss man doch kein Geld und keine Zeit in Studien investieren. Es werden doch schon genug Gelder verschwendet! Warum ließt du's denn nicht einfach? Angst, dass es dich von deiner BILDerhaften Meinung abbringen könnte?
RCT-Studien machen doch durchaus Sinn, um alle anderen Effekte auszuschliessen. Ansonsten könnte man einfach die Leute aufführen, bei denen die Neurodermitis von selber verschwunden ist und dann dafür Homöopathie, Granderwasser oder was auch immer verantwortlich machen. Immerhin verschwinden bei 70% der Patienten die Symptome im Erwachsenenalter (Wiki). Nur die CRT kann hier eine Aussage machen, ob Homöopathie die Ursache ist für eine Heilung.
Ja, das ist wenn man mit schulmedizinischem Denken herangeht. Aber auch viele Homöopathen machen oft den Fehler zu sagen, dass das Mittel die Krankheit geheilt hat. Aber in der Homöopathie wird ja nicht die Krankheit, sondern der Mensch geheilt. Dass die bestimmte Krankheit verschwindet (dauerhaft), hat was mit der Änderung des Lebensstils, der Ernährung, der Umstände etc. zu tun. Der Patient heilt sich selbst. Das hom. Mittel gibt nur den Anstoß dafür. So hat sich auch mein Kardiologe auf die Schulter geklopft, als mein EKG nach über 30 Jahren plötzlich normal war. Er erfuhr aber nicht, dass ich inzwischen meine Ernährung stark umgestellt hatte, mehr auf Schlaf achtete, das Rauchen aufgab, mehr Sport trieb und mit Homöopathie behandelt wurde. Die Umstellung meiner Sichtweise und meine Handlungen daraus haben zur Heilung geführt und nicht seine Medikamente, die ich eh seit einigen Jahren nicht mehr nahm. Aber auch das wusste er nicht. Hat ja auch nicht danach gefragt. Jedoch war die Änderung meines Lebens nur mit Homöopathie möglich. Wenn jemand Workaholic ist, kann das Mittel helfen, das man plötzlich die Dinge gelassener angeht, sich nicht mehr als unersetzlich fühlt und die Prioritäten dadurch anders setzt. Denn Homöopathie wirkt hauptsächlich auf das Gemüt! Deshalb ist sie auch nicht, wie oft fälschlich behauptet, eine symptomatische Behandlung. Klar, wir nennen Charaktereigenschaften eines Patienten im Fachjargon "Gemütssymptome, aber nur der Einfachheit wegen. Deshalb ist auch ein guter Homöopath wichtig, der nicht nur Mittel verordnet, sondern den Patienten auf seinem Weg zur Selbstheilung begleitet.

Mach doch eine Hyperdesensibilisierung oder wie das heiss das du einen Teil deiner Allergene los wirst ist grad die richtige Jahreszeit für sowas, und dann wirst du sehen was noch übrigbleibt und siehst dann was du für alternativen hast
HapsHaps am 4. November 2009 16:18 Was ist das?
marijo2 am 5. November 2009 20:47 Vergiss es, bei multiplen Allergien ist das erstens sehr gefährlich (man kann i.d.R. nur EIN Allergen desensibilisieren) und außerdem bist du am Ende eins los und kriegst dafür dann drei bis fünf neue Allergien...! Hab ich am eigenen Körper so erfahren müssen, leider. Dafür lohnt sich der gesamte Aufwand keinesfalls!
Hallo HapsHaps, eine Desensibilisierung ist eine Behandlung mit einem Allergen auf das Du spastisch reagierst. Bei festgestellter Reaktion auf eine bestimmte Substanz kann man diese in geringen aufsteigenden Dosen in die Haut injizieren und so eine Immunreaktion des Körpers hervorrufen, so daß die Reaktion geringer wird. Das dauert,und die Voraussetzung ist, daß das Allergen eindeutig bestimmt ist.
Hallo HapsHaps, eine Desensibilisierung ist eine Behandlung mit einem Allergen auf das Du spastisch reagierst. Bei festgestellter Reaktion auf eine bestimmte Substanz kann man diese in geringen aufsteigenden Dosen in die Haut injizieren und so eine Immunreaktion des Körpers hervorrufen, so daß die Reaktion geringer wird. Das dauert,und die Voraussetzung ist, daß das Allergen eindeutig bestimmt ist.
es gibt auch "stärkere Sprays" die ohne Cortison wirken... auf jeden fall sport! das stärkt die lunge!
HapsHaps am 4. November 2009 16:08 Bis jetzt konnte ich keinerlei Sport machen, denn sobald ich 5Mitnuten laufe fiepe ich bis zum geht nicht mehr!
Elster79 am 4. November 2009 16:10 fang langsam an.. vielleicht nicht unbedingt mit joggen.. schwimmen ist auch sehr gut für die ausdauer, oder radfahren... auch nichtasthmatiker pfeiffen aus allen löchern, wenn sie mit sport anfangen, das geht nicht nur dir so :D
Du kannst als Asthmatiker keinen Sport betreiben, wenn es deine Vitalkapazität auf Grund der Spastik nicht hergibt.Die Voraussetzung ist eine vorausgehende gute medizinische Behandlung !!!!!
cortison hat übrigens einen weitaus schlechteren ruf als es verdient.
darüberhinaus ist das spray nur eine topische anwendung die ganz andere und bei bei weitem nicht so gravierende nebenwirkungen hat, wie die einnahme von cortison in tablettenform oder als injektion.
durch bestimmte zusatzinstrumente am inhalator (spacer, atemrohr, etc.) kann man die nebenwirkungen verringern.
Ganzheitlich gesehen wirkt Cortison unterdrückend. Das bedeutet, es löst nicht wirklich das Problem, sondern beseitigt nur das Symptom (was bei Asthma jedoch lebensrettend sein kann) oder verschiebt es auf eine andere Ebene. Viele Neurodermitiker bekommen nach vielen Cortisoneinreibungen Asthma. Wird das Asthma dann oft mit Cortison behandelt, kommt die Neurodermitis wieder. Langfristig gesehen, sollte doch das Grundübel der Erkrankung erfasst und behandelt werden. Schulmediziner wissen da oft keinen Rat und behandeln lebenslänglich symptomatisch,m was natürlich durch die Nebenwirkungen zu anderen zusätzlichen Erkrankungen führt. Ich würde einen anderen Homöopathen versuchen. Nur weil es bei einem nichts gebracht hat, heißt das nicht, dass Homöopathie nicht hilft. Wie unter den Ärzten gibt es auch bei den Heilpraktikern gute und schlechte. Am besten du hörst dich vorher um, wer jemanden in deiner Nähe empfehlen kann. Es sollte sich um KLASSISCHE Homöopathie handeln. Und du musst wissen, dass es nicht nach einer Behandlung getan ist, sondern eine Weile dauern kann, bis das Asthma völlig geheilt ist. Nicht zu früh aufgeben! Alles Gute!
hmm. finde ich eigentlich nicht so glaubwürdig.
neurodermitis und asthma treten doch deshalb gekoppelt auf, weil es halt beides allergische immunüberreaktionen aus dem atopischen formenkreis sind. es besteht eine allergiedisposition für diese krankheiten.
hätte noch nie gehört das cortison, bei einer der beiden erkrankungen (dazu auch noch nur lokal und nicht systemisch) angewendet das auftreten der anderen provozieren sollte.
was soll denn die erklärung dafür sein?
Die Erklärung dafür ist, dass durch Cortison nicht die Krankheit, also das Grundübel beseitigt wird, sondern ein Symptom nur weggemacht wird und es dann an einer anderen Stelle des Körpers auftaucht. Symptome sind immer ein Hilfeschrei des Körpers und es muss geguckt werden, warum der Körper um Hilfe schreit. Wenn man ihm immer wieder den "Mund zuhält", also die Hilfeschreie ignoriert, indem man z.B. Cortison benutzt, äußert er sich immer deutlicher. Viele bekommen dann z.B. entzündliche Darmerkrankungen, Rheuma oder sehr heftige lebensbedrohliche Infekte. Und wenn man auch dann immer weiter macht und nicht nach der Ursache schaut, gibt der Organismus irgendwann auf. Das ist mal eine andere Betrachtung, als die schulmedizinische Seite. Sicher schwer zu verstehen, da wir ja mit schulmedizinischen Gedanken, wo immer alles wissenschaftlich erklärt sein muss, aufgewachsen sind. War aber nur ein Tipp, mal einen anderen Weg einzuschlagen.
ok. danke.
ich persönlich finds unplausibel, da es für diese erkrankungen ja abgesehen von hyposensibilisierung beim asthma oder allergenkarenz (also striktes meiden des auslösers, was meist nicht möglich ist) vielleicht nun mal keine kausale therapie gibt, die also die ursache bekämpft.
ob ich daher nun die symptome lokal lindere oder nicht, hat keinen wirklichen einfluss auf die zugrunde liegende übererregbarkeit des immunsystems.
vielmehr ist es so, daß es zur verschlechterung und entgleisung der erkrankung und zum auftreten von folgeschäden kommen kann, wenn ich die symptome nicht ausreichend bekämpfe.
das mit den entzündlichen darmerkrankungen und rheuma ist meines wissens auch nicht erwiesen.
ist aber nur meine schulmedizinische ansicht.
Das ist wissenschaftlich nicht erwiesen, weil es auch keiner beweisen will. Das würde in der Schulmedizin einiges auf den Kopf stellen. Die Ursache eines Asthmas ist auch kein Allergen, sondern es muss herausgefunden werden, warum der Betroffene überhaupt so reagiert. Die Schulmedizin kann das nicht herausfinden, weil sie sich nie die Zeit dazu nimmt, die Umstände, die Vergangenheit, die familiären Vorbelastungen, familiäre Sorgen (auch wenn sie schon lange her sind), die anderen Symptome des Betroffenen, also den Menschen als Gesamtheit zu sehen. Der Lungenarzt guckt nie nach links und rechts, sondern sieht nur die Lungenfunktionswerte. Wenn jemand gleichzeitig unter Neurodermitis leidet, schaut wieder ein anderer Arzt drauf. Und somit kann auch kein Arzt den Zusammenhang zwischen den Cortisonverordnungen und den Folgeproblemen erkennen. Deshalb denke ich an Homöopathie. Da wird der Mensch als ganzes in seiner Körper-Leib-Seele-Einheit gesehen. Ursachen können herausgefunden werden und ein Mittel gegeben werden, was den Körper zur Selbstheilung anregt. Denn man kann vvon einem Arzt oder einem Medikament keine Heilung erwarten. Der Mensch muss sich selbst heilen. Und die Homöopathie hat da sehr gute Erfolge!
Ich wollte nur mal klarstellen, dass gemäss ihrer Lehre die Homöopathie selber die Ursache nicht bekämpft, sondern die Symptome. Wissenschaftlich konnte bisher auch nicht beweisen werden (trotz zahlreichen Studien), dass die Homöopathie wirkt. Sie ist auch wenig plausibel.
DH!
@mimimimimimi und giordano: Dem kann ich mich nur anschließen, denn was karla22 da von sich gibt, zeugt von wenig Sachverstand und blindem Nachgeplapper von gut auswendig gelernten Heilpraktiker-Sprüchen!
Ich persönlich habe noch nie jemand kennengelernt, der mittels Homöopathie von seiner Atopischen Erkrankung geheilt wurde - es ist nämlich auch nachgewiesen, dass ein Gendefekt dafür verantwortlich ist. Und wenn die Homöopathie behauptet, Gendefekte heilen zu können, ist das nur für mich ein weiterer Beweis von Scharlatanerie und Wunschglauben...!
Nein, es ist nicht immer ein Gendefekt dafür verantwortlich! Und außerdem: schon mal was von Epigenetik gehört? Das ist nichts esoterisches, sondern ein neues wissenschaftliches Forschungsgebiet! Demnach kann sich niemand mehr darauf ausruhen, dass alles in seinen Genen liegt und er seine Leiden nicht selbst beeinflussen kann. Denn die Genstrukturen verändern sich mit dem Lebensstil und das geben wir auch so weiter. Und selbst wenn es ein Gendefekt ist: Was sind denn Gene? Das sind keine festen Zementklötze, sondern biochemische Substanzen. Und warum sollten Fehler in diesen Strukturen nicht durch Selbstheilungskräfte wieder geheilt werden? Etwas anderes ist es, wenn ein Gen zu viel da ist. Das kann man nicht wegtherapieren. Aber Gendefekte sind durchaus beeinflussbar! OK, was soll man sonst tun, wenn die Halbgötter in Weiß nicht mehr weiter wissen? Ich wollte nur mal auf Alternativen hinweisen, die auch bei Asthma schon oft zum Erfolg geführt haben. Ihr müsst sie ja nicht ausprobieren!
Und zu karla:Ich hoffe ,Du glaubst was Du da sagst und es gibt wissenschaftliche und nicht in Heilpraktikerschulen gepredigte Beweise für Deine ( entschuldige: Abendteuerliche Thesen !!
Natürlich glaube ich das, was ich schreibe! Ja, es gibt wissenschaftlich geprägte Beweise, aber dazu muss man auch mal das eine oder andere Buch lesen und nicht nur nachplappern, was die ahnungslose Masse von sich gibt, die in unserer Gesellschaft künstlich dumm gehalten wird: z.B. http://www.amazon.de/zweite-Code-Epigenetik-steuern-k%C3%B6nnen/dp/349806407X/ref=sr11?ie=UTF8&s=books&qid=1257457249&sr=8-1
@marijo2. Gemäss Wiki ist noch nicht nachgewiesen, dass Veranlagung die Ursache ist. Wie dem auch ist, dass Homoöpathie nun auch auf Genebene wirken soll, war mir neu. Ich denke, da würden klassische Homoöpathen einige Einwände haben.
Mimimi......,da kann ich Dir nur voll zustimmen !!