noir666 am 26.10.2009 um 18:28 Uhr
Mein Vater wurde vor 3 Wochen ins Krankenhaus eingeliefert. Da er Gelb im Gesicht war und Wasser im Bauch hatte. Da ihm schonmal Wasser gezogen wurde , war es für uns nichts neues und wir haben gedacht nach einer Woche wäre er wieder draußen.Die ersten 1 1/2 Wochen haben sie meinen Vater "konservativ" behandelt , sprich ihn nur mit Medikamenten gefüttert und seine Werte beobachtet.Ihm ging es zusehens schlechter bis er vorrigen Mittwoch auf die ITS verlegt wurde. .Als wir Donnerstag da waren wurde er schon an einige Geräte angeschloßen die ihn mit diversen Medikamenten versorgen. Und ihn künstlich ernähren. Als wir Freitag da waren schien es ihn schon ein wenig besser zu gehen. Aber als ich mit meiner Mutter ihn am Samstag besuchen war hatte er schon einen Sauerstoff schlauch in seiner Nase. Und die Ärzte meinten das durch Wasser und die Körper eigene Vergiftung nun neben seiner Leber auch seine Nieren nicht bzw kaum noch arbeiten. Und wenn er nun noch seine Komplette Atmung verlieren würde wäre es hoffnungslos. Als wir am Sonntag , also gestern da waren. Wurde uns mittgeteilt das er sich eine Lungenentzündung zugezogen hatte und ihm das Atmen sehr schwer fällt. naja nun liegt er im künstlichen koma und wird intubiert.. und ich hab angst das er stirbt.

Dem ärztlichen Bulletin ist wohl kaum etwas aus Laiensicht hinzuzufügen!
es tut mir sehr leid für dich,..hoffe das dein Dad,alles übersteht...

Rede viel mit deiner Mutter & Familie drüber. Vllt gehst du zu einem Psychologen und kannst mit ihm darüber reden oder so? ich hoffe nur das beste..

Lenk dich ab, er wird schon nicht sterben, glaub daran, und unternehm was. Besuch deinen vater am besten nicht zu oft, dann weinst du nur zu viel... vertrau den Ärzten.

ich wünsche alles gute für deinen Vater. leider kann dir da hier sicher keiner helfen ausser trost zu spenden.

er ist schwer krank und du musst sicher mit allem rechnen, aber es gibt immer wieder erstaunliche Heilungen, alles ist auch möglich

die angst ich auch mehr als berechtigt! Du kannst jetzt nur noch hoffen dass die Ärzte ihn noch retten :(

Wenn das alles so richtig ist, was Du schreibst, dann solltet Ihr mit dem Schlimmsten rechnen.
Tut mir leid.
Es ist schlimm was du zur zeit durchmachst, rede mit einer Person der du vertraust über deine Ängste(Mutter, Geschwister, oder sonst jemanden) ich wünsche dir alles gute und viel Kraft

deine angst kann ich natürlich nachvollziehen, aber verlier die hoffnung nicht!
bei meinem opa war es genauso!! er wurde wegen einer ganz normalen, geplanten OP eingeliefert, dann ist was schief gegangen, er kam auf die ITS, ging ihm immer schlechter, lag im küntl. koma, wurde beatmet, dann kam noch ne blutvergiftung hinzu und es sah immer hoffnungsloser aus.
aber er hat es geschafft!! selbst wenn es noch so hoffnungslos aussieht, wer nicht an wunder glauubt ist kein realist!

Hast Du jemanden, der Dir zuhört und der Dich in den Arm nimmt? Ich wünsche Dir viel Kraft!

sorry noir,es sieht wirklich nicht gut aus.wenn alle organe allmählich versagen,ist das kein gutes zeichen.seit so oft es geht bei ihm,auch wenn er im künztlichem komma ist,spührt er eure nähe und zuwendung.berührt ihn und sprecht mit ihm.lest in seine lieblingszeitung vor oder lasst ihn seine lieblingslieder hören....begleitet ihn.so,tut iuh euch gegenseitig unterstützen und euch trösten

Erstmal tut`s mir sehr leid für Dich, was Du gerade erlebst! ABER: Bitte fühle dich jetzt nicht gekränkt, ich möchte Dich nicht verletzen...dein Vater scheint schwer krank, wenn bereits die Niere beschädigt ist, ist dass ein sehr schlechtes Zeichen! Die Lungenentzündung wird er sich wohl in der Klinik eingefangen haben und da er bereits sehr gebeutelt ist mit Schläuchen etc. müsste schon was dolles passieren, dass er wieder ganz gesund zu Euch nach Hause kehrt! Ich sehe das leider eher nicht! Seid bei ihm und begleitet ihn dabei, wenn er ins Licht geht! Lasst ihn los...wenn er es will...!

Danke für die vielen (schnellen) antworten. Momentan bin ich mit meiner Mutter alleine und versuchen uns einzureden das alles wieder gut wird. Die Ärzte haben zwar gesagt das er durch das Koma "stabil" sei, aber seine Werte sich trotzdem verschlechtern. Heute haben wir ihm (obwohl er im Koma liegt) zugeredet und ihn gestreichelt. Und ich glaube er hat alles verstanden weil er auch unsere Hände gedrückt hat und auf Fragen (teilweise) auch reagiert hat.
Ich will bloß nicht als 18jähriger meinen Vater verlieren. Zumal er erst 46 ist, und meine Eltern noch so viel geplant haben für die Zukunft

hallo tut mir sehr leid für euch, wünsche allen viel Kraft und denkt daran, das die Hoffnung immer da ist.Seit beeinander so oft und lange es geht. Er braucht euch jetzt, auch wenn er schläft spürt er eure Nähe.