Frage von blueseenInvest, 43

Ich habe an Windows 10 die Faxen endgültig satt gehabt und bin zu Apple gewechselt. Wie ist es euch ergangen?

Wie ist es euch ergangen, als ihr mit der Zwangsmenueführung konfrontiert wurdet?

Antwort
von medmonk, 25

Wie ist es euch ergangen, als ihr mit der Zwangsmenueführung konfrontiert

Ich habe nicht angefangen herum zu heulen. ;) Statt dessen mich mit dem neuen UI und dessen Bedienkonzept vertraut gemacht. Das gilt im übrigen für sämtliche Windows Distributionen, OSX Versionen samt diverser Linux Derivate. Kurz gesagt - auf allen Systeme schnell und produktiv arbeite. Just eben auf dem letzten Notebook das Anniversary Update aufgespielt. Zwei drei Klicks, noch ein Paar Änderungen in der Registry und der Drops war gelutscht. Die restlichen Konfigurationen blieben unberührt und wie gewohnt weiter arbeiten kann. 

Unter OSX Yosemite und El Captian, sowie unter Linux Ubuntu; Kali und Arch es nicht anders aussieht. Deine Frage mir eigentlich nur verrät, das du dich zu wenig mit Windows 10 beschäftigt hast. Wenn an mal die Spy-Features außen vor lässt (die es auch unter OSX gibt), ist Windows 10 ein sehr gutes System. Diverse Features und Funktionen sind mittlerweile von Haus aus an Bord, die man sonst mit Hilfe von Drittanbieter Software nachrüsten musste. 

Was jetzt deine »Zwangsmenüführung« angeht, die hast du unter jedem OS und jedem Device! Der Hersteller gibt dir seine Software an die Hand, in der du dich zurecht finden respektive mit der du dich auseinandersetzen musst. Egal ob Elektrogerät, Fahrzeug, Maschinen auf der Arbeit oder ein Betriebssystem. Überall muss man sich erst einmal zurecht finden. Das gelingt einem nur, wenn man sich damit auseinandersetzt und es anwendet. 

Ja, das eine ist hier und das andere ist dort besser gelöst. Trotzdem gibt es auch bei Betriebssystemen keine Eier legenden Wollmilchsäue. Jedes System hat Stärken und Schwächen. Daher sollte man selbst einfach das beste aus allem heraus holen, anstatt laufend darüber zu motzen. Man kann und wird es halt nie jedem recht machen können. Das war so, ist heute noch so und wir auch immer so bleiben. 

LG medmonk 

Kommentar von MrPriViLeG ,

man kann die Spy- Funktionen auch einfach so gut wie alle deaktivieren .. Dauert 2h und dann gibt Win10 Home nix mehr an Daten nach außen weiter und funktioniert trotzdem einwandfrei ..

Kommentar von medmonk ,

man kann die Spy- Funktionen auch einfach so gut wie alle deaktivieren .. Dauert 2h und dann gibt Win10 Home nix mehr an Daten nach außen weiter und funktioniert trotzdem einwandfrei ..

Stimmt nur halb. Ja, man kann einiges deaktivieren. Gänzlich abschalten und vor allem dauerhaft unterbinden kann und wird man es nicht. Zumal einige Einstellungen in der Home und Pro wirkungslos sind - respektive lediglich in der Enterprise funktionieren. 

Kommentar von blueseenInvest ,

Ja sicher hab ich mich wenig mit Windows 10 beschäftigt. 

Jedes mal, immer wenn eine neue Version kommt, muss man sich mit dem Scheiß, dem einem nichts, aber auch gar nichts nützt beschäftigen und wertvolle Zeit verplämpern.

UND DABEI MUSS EIN BETRIEBSSYSTEM MIR DIENEN! 

Und nicht ich dem Idiotenmachwerk!

Ein Apple hatte ich schon seit einigen Jahren als Mediencomputer. Da hatte ich auch mehrere System Aktualisierung, die auch nie etwas gekostet haben! Ich als User musste mich nie umstellen. 

Jetzt habe ich auch auf den zwei Systemen die Umstellung auf OS X gehabt und es hat sich an der Menüführung kaum etwas geändert. Alles gut und easy. Und bisher hatte ich auch kein Absturz gehabt, der mir Daten vernichtet, sprich meine Arbeit vernichtet hat. 

Nein, es ist nicht das gleiche. Ganz und gar nicht.

Kommentar von medmonk ,

Jedes mal, immer wenn eine neue Version kommt, muss man sich mit dem Scheiß, dem einem nichts, aber auch gar nichts nützt beschäftigen und wertvolle Zeit verplämpern.

Wenn das neue UI samt abgewandelten Bedienkonzept nicht bei dir punktet, dann ist das so. Jedoch muss (ja richtig, muss!) Microsoft einen neuen Weg gehen. Was primär dem Aufkommen neuer mobiler und/oder hoch aufgelöster Devices geschuldet ist. 

Jetzt habe ich auch auf den zwei Systemen die Umstellung auf OS X gehabt und es hat sich an der Menüführung kaum etwas geändert. Alles gut und easy. Und bisher hatte ich auch kein Absturz gehabt, der mir Daten vernichtet, sprich meine Arbeit vernichtet hat. 

Auch da muss man sich einfach mal intensiver mit Hard und Software beschäftigen. Apple hat, im Gegensatz zu Microsoft ein geschlossenes Öko-System. Sprich Hard und Software aus einer Hand. Was letztendlich dazu führt, das beides bestens aufeinander abgestimmt ist. Microsoft anfangs lediglich Software entwickelte, die auf »jedem« PC installiert werden konnte. Genau dieser Punkt macht die Entwicklung auch so aufwendig. Da hat sich in den letzten Jahrzehnten auch nicht viel geändert. Außer das die Anforderungen noch höher geworden sind. 

Da Apple Hard und Software zusammen entwickelt wird, auf einer anderen Basis aufbauen, es natürlich Unterschiede zu Windows gibt. Letztendlich auch in der Aufspaltung der Systeme. Einmal für Desktop (OSX) sowie eines für mobile Devices (iOS). So wie die Entwicklung die letzten Jahre (Jahrzehnte) voran geschritten ist, Microsoft sich zwingend etwas einfallen lassen musste. 

Eine eigenständige (neue) Entwicklung ausschließlich für mobile Devices ausgelegte Windows Version sicher ein Weg wäre. Jedoch Microsoft zeitlich um einiges zurückwerfen würde. Windows Phone und Windows Mobile an dieser Stelle mal außen vor lasse. Daher lediglich verkürzt zusammenfasse, das man nun versucht hat, möglichst viele Devices abzudecken. Was auch dank der neuen Skalierbarkeit und Device-Gruppierung von Applikationen immer besser funktioniert. 

Nein, es ist nicht das gleiche. Ganz und gar nicht.

Ich habe auch nicht behauptet, es sei das gleiche. Lediglich erwähnt habe, das jedes OS Stärken und Schwächen hat. Eine Schwäche von OSX wäre unter anderem die schlechte bis gar nicht vorhandene Abwärtskompatibilität. Gerade dies wird man zu spüren bekommen, wenn man OSX beruflich einsetzt und und tagtäglich diverse Branchen-spezifische Applikationen nutzen muss. Da hört der Spaß schnell auf. Wie dem auch sei. Wenn dir das UI und Bedienkonzept von Windows 10 nicht zu sagt, es ja nicht nutzen musst. Nur weil es kostenlos verteilt wurde, es dir ja nicht ans Bein gebunden wurde. 

Nur weil du (aus welchen Gründen auch immer) nicht damit klar kommst, es nicht bei anderen auch so sein muss. Ich arbeite wie gesagt mit und unter allen drei Plattformen. Sicher nicht alles gut heiße, dennoch stets das beste aus den einzelnen Distributionen raus hole und sinnvoll nutze. Egal ob Windows, Mac oder Linux. Ich will hier auch keine Windows und Mac Diskussion anfeuern. Denn diese enden meist im ermüdendem »Pro-Contra 08-15 Bla bla«. Gibt halt immer zwei Seiten der Medaille. Dir mit meiner Antwort also lediglich meine Sicht aufzeigen wollte. 

LG medmonk 

Kommentar von blueseenInvest ,

Das wird mit vielen Wörtern nicht plausibel. 

3 Fakten

0. Ein Betriebssystem ist eine Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Es ist die primäre Aufgabe dieses Programms, dem Menschen eine intuitive Oberfläche zu übergeben die Menschen aller Altersklassen und Vorrausetzungen befähigen. Sollte Win 10 ein Betriebssystem für Experten sein, dann sollte Microsoft auch nur an diese 100 verkaufen und untergehen.

1. Mir fällt es einfacher, von Win 7 auf Mac OS und das völlig unabhängig von Version und trotz, dass beide Unternehmen ein Betriebssystem für Smart Phones haben, was jede Argumentation diesbezüglich als an den Haaren herbei gezogen entlarvt. 

2. Mein Vater, der weit über 80 Jahre alt ist, hat mich zuerst mit Win 10 konfrontiert. Er war immer der Meinung, dass neu auch besser sein muß. Er kam noch nicht mal an die Wenigen Funktionen, die er nutzt. Solitär spielen und in das Internet gehen. Pflicht besessen und eigentlich überzeugt von mir wollte ich ihm die grundsätzliche Handhabung beibringen und habe da eine Stunde vor dem Mist gesessen und habe nie gewußt warum es gerade funktioniert hat. Was die Erklärung sinnlos machte. Ich habe mein Urlaub in den Süden, wo meine Eltern leben, mit dem manigfaltigen behandeln von diversen Menschenverarschung des Systems verbracht. Die Enttäuschung in den Augen meines Vaters hat mich vorstellen lassen ein Griff an Bill Gates Hals zu haben. 

3. Ein guter Freund von mir hat ein Mittelständisches Unternehmen, in dem er fast ausschließlich Apple Verwendung finden. Bei den etwa 20 Angestellten fanden sich Probleme an diesen Rechner recht selten. Er diese immer selbst und mit gelassenheit beseitigt. Es war für ihn wie eine Entspannung zwischen den Stundenlangen Telefonaten mit unterschiedlichen Handelspartner um den besten Preis für seine Kunden zu erzielen. Fast nur Apple, Bus auf zwei Rechner. Ein Server und der Rechner für die Buchhaltung. Für diese musste eine neue Stelle erzeugt werden. Die des Netzwerkadministrators!

4. Die Existenz von beauftragen Unternehmen um Missbildungen Kommentare durch ein wusel von Wörtern, die keinen Bezug zur Nutzbarkeit haben beweisen den extremen Willen an der Schmutzigen Programmierung von Menschen Feinden festzuhalten. 

Kommentar von medmonk ,

Es ist die primäre Aufgabe dieses Programms, dem Menschen eine intuitive Oberfläche zu übergeben die Menschen aller Altersklassen und Vorrausetzungen befähigen.

Murks! Damit implizierst du das ältere Menschen per se Probleme mit Windows und dessen UI haben. Dabei jedoch all jene außen vorlässt, die beispielsweise auf Grund von Behinderungen besondere Hilfsmittel benötigen. Genau für jene ist Windows 10 ein großer Mehrwert. Eben weil neue Technologien implementiert wurden, die die Bedienung deutlich erleichtern. 

Sollte Win 10 ein Betriebssystem für Experten sein, dann sollte Microsoft auch nur an diese 100 verkaufen und untergehen.

  1. Ist keiner Gezwungen Windows als Betriebssystem zu nutzen. 
  2. Deine Argumentation mehr als schwach ist, du respektive damit implizierst, das die Bedienung grundsätzlich nur von versierten Usern möglich ist.
  3. Den Eindruck erwächst, das Microsoft es jedem Recht machen muss. Was nun mal mehr als realitätsfern ist. 
dass beide Unternehmen ein Betriebssystem für Smart Phones haben, was jede Argumentation diesbezüglich als an den Haaren herbei gezogen entlarvt. 

Das sagt mir nur, das du kein Wort von dem was ich geschrieben habe verstanden hast. Zwei unterschiedliche Unternehmen mit unterschiedlichen Produkten in einen Topf wirfst und faktisch nicht mal ansatzweise Ahnung hast, welch ein Aufwand hinter der Entwicklung einer Software steckt. Respektive nicht Verstanden hast, was ein geschlossenes Öko-System für die Entwicklung bedeutet. 

Ich bin selber seit knapp einem Jahrzehnt selbstständig. Privat und beruflich sowohl mit Apple Produkten und dessen OS arbeite, jedoch auch Microsofts Windows sowie Linux tagtäglich nutze. Trotzdem OSX nicht als Eier legende Wollmilchsau sehe. Was nutzt mir ein intuitives, Enduser-freundliches OS, wenn die verbaute Hardware veraltet und maßlos überteuert ist? Mit eines der Gründe, warum ich mir so schnell keinen neuen Mac kaufen werde. Aber das wäre ein Thema für sich. 

Die Existenz von beauftragen Unternehmen um Missbildungen Kommentare durch ein wusel von Wörtern, die keinen Bezug zur Nutzbarkeit haben beweisen den extremen Willen an der Schmutzigen Programmierung von Menschen Feinden festzuhalten.

Fehlt jetzt nur noch, das du mit Illuminaten anfängst. Davon mal ab, mir gegenüber derartige Unterstellungen verbiete. Jetzt noch einmal drüber hinweg sehe. Solltest du mir weiterhin derartiges unterstellen, von möglichen Rechtsmitteln Gebrauch machen werde. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten