Frage von Hana1997, 81

Ich habe am 12.9.2016 einen Auslandsscheck von einer mir unbekannten Person aus dem Ausland erhalten, Spesen gerecht?

Hallo!

Ich bekam am 12.9 einen Scheck von einer mir ziemlich unbekannten Person, wie es dazu kam ist nicht wirklich relevant, die Sache mit Scheckbetrug etc. kenne ich von daher wusste ich auch wie ich vorgehen soll.

Der Scheck wurde per Inkasso verfahren geprüft, dh zuerst Prüfung, falls positiv Gutschrift, falls negativ garnichts.

Tja falsch gedacht ! Mir wurden 75,01€ in Rechnung gestellt da der Scheck geplatzt war und ich habe bei der Bank nachgefragt wie die Zustande kommen. Mir wurde erklärt, dass es nunmal so ist da für beide Banken meine (Erste Bank, Sparkassen Group , ich bin aus Österreich - sowie die franz. Bank LCL) kosten entstehen.

Ich habe keinen Vertrag bei einreichen des Schecks unterschrieben lediglich die Rückseite des ausgefüllten Schecks.

Wäre der Scheck in Ordnung gewesen gäbe es keine Spesen oder viel geringere meinte die Dame mit der ich soeben telefoniert habe.

Ich habe nun online gelesen, dass Spesen für Schecks garnicht legal seien, bezieht sich dies auf meinen Fall ? 75€ sind nicht wenig Geld !

Wie gesagt, ich habe NIE Geld auf mein Konto bekommen welches hätte rückabwickelt werden sollen, lediglich der Scheck wurde auf Gültigkeit geprüft sowie die Deckung des Kontos des Senders. . Liebe Grüße :)

Antwort
von Tellensohn, 29

Salue Hana

Mir ging es vor einigen Jahren in der Schweiz genauso. Ich erhielt von einem Autoaufkäufer einen Check, der zudem höher ausgestellt war, als der vereinbarte Preis für meine Exportauto.

Ich habe ihn der Bank eingereicht und gebeten, ihn zu prüfen. Das alleine hat mir am Schluss Spesen, etwa in der gleichen Höhe wie bei Dir, eingetragen.

In Zukunft werde ich in solchen Fällen keine Checks mehr akzeptieren. Der Käufer muss bei mir grundsätzlich per Banküberweisung bezahlen.

Ja, durch Schaden wird man klüger !

Sorry, dass ich Dir nichts Besseres sagen kann.

Es grüsst Dich

Tellensohn

Antwort
von bronkhorst, 16
Ich habe keinen Vertrag bei einreichen des Schecks unterschrieben lediglich die Rückseite des ausgefüllten Schecks.

Musst Du auch nicht.

Du hast ja als deren Kunde die Geschäftsbedingungen und den Preisaushang Deiner Bank anerkannt - und der wird mit einiger Sicherheit vorsehen, dass die Bank dafür einen solchen Betrag belasten und die Gebühren anderer beteiligter Banken durchreichen kann.

Das ist so ähnlich, wie wenn Du in einem Restaurant mit klarer Speisekarte etwas bestellst - da ist dann auch ohne schriftliche Vereinbarungen völlig klar, dass Du das zu den Speisekartenpreisen bezahlen musst, sofern Deine Bestellung in handelsüblicher Qualität ausgeführt wird.

Scheckinkasso ist im Gegensatz zur Einreichung gegen Eingangsvorbehalt kein Massengeschäft, so dass dort vermutlich ein paar mehr Handgriffe auf beiden Seiten anfallen - das lädt immer dazu ein, dem Kunden stramme Gebühren überzubraten.

Antwort
von donald1967, 27

Zumindest in Deutschland :

Jede Bank hat ein Preis- und Leistungsverzeichnis. Dort sind alle Gebühren geregelt. Lies einfach bei deiner Bank nach (da Österreich in der EU ist wird es auch so etwas geben). Ich würde vermuten, dass man die kompletten Gebühren weiterbelastet wenn der Scheck nicht eingelöst wird evtl. zzgl. einer eigenen Bearbeitungsgebühr.

Antwort
von Kuestenflieger, 38

in D , CH und A , schickt man diese Reklame in den Papierkorb , denn eine Adresse steht sicher nicht dabei - an die man sonst zurück senden könnte .

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