Frage von LotusBlossom13, 73

Ich habe 2 Semester Jura studiert und abgebrochen. Kürzlich sagte mir eine Person im Streit, dass man in dem Studium als erstes "Sozialgesetze" lernt?

Unter Sozialgesetzen versteht diese Person vorwiegend das Sozialgesetzbuch. Ich finde das ist Quatsch. Wir hatten vorwiegend Zivilrecht (BGB) und Öffentliches Recht (Grundrechte). Ich würde gerne wissen ab wann man tatsächlich Sozialgesetze (wenn überhaupt) lernt und wie ich es dieser Person belegen kann. Danke sehr!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dachtichsmir, 27

Das Sozialrecht ist im Grundstudium überhaupt kein Thema. Man kann es im Hauptstudium als Wahlfach wählen. Ansonsten ist es nicht examensrelevant.

Antwort
von anitari, 41

Wenn diese Person so "allwissend" ist, stell ihr doch einfach eine Gegenfrage.

Nämlich die auf welche Grundlage sie ihre Behauptung stützt.

Mit derartigen Gegenfragen kriegt man fast alle "Besserwisser";-)

P. S.: Dein Bild ist sehr passend.

Kommentar von LotusBlossom13 ,

Habe ich gemacht, sie stützt sich auf §60 SGB. 

Kommentar von anitari ,

Habe ich gemacht, sie stützt sich auf §60 SGB.

Ach und das steht in welchem Semester Jurastudenten welche Gesetze durchnehmen?

Kommentar von LotusBlossom13 ,

Achso, ich dachte du meinst die Frage bzg. Mitwirkungspflicht. Sie sagt sie hat "unter anderem auch Jura studiert" :-) Also eigene Erfahrung.

Antwort
von BalisongOwner, 52

nein, das ist blödsinn

natürlich kommen erst grundlagen und zivilrecht

war wahrscheinlich aus dem sozialen bereich die person und findet das halt so unendlich wichtig

Kommentar von LotusBlossom13 ,

Darf ich noch eine Frage stellen? Die selbe Person (Mitarbeiterin jobcenter) hat behauptet, dass die Mitwirkungspflicht wichtiger sei, als die Persönlichkeitsrechte. Ich habe gesagt, wenn zwei Interessen gegeneinander kollidieren, muss es abgewogen werden, inwieweit der Einschnitt in das persönliche gerechtfertigt sei. Dies hat sie abgestritten und meinte es steht im GG, bzw. Gesetzen, dass man Mitwirkung leisten soll und nichts wird gegeneinander abgewogen. Was kann ich dagegen sagen? 

Kommentar von Howard96 ,

Die Mitwirkungspflicht ergibt sich vermutlich aus dem Gesetz. Was du schreibst kann man ohne Details zu kennen jetzt nicht pauschal von der Hand weisen. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich und einen Gerichtsprozess wirst du wohl kaum anstrengenden wollen.

Du solltest überprüfen, ob es diese Mitwirkungspflicht wirklich gibt und unter welchem Umständen sie eventuell entfällt. 

Kommentar von LotusBlossom13 ,

Ok, ich frag mal hier die Leute ob §60 SGB I auch Arbeitslosengeld II -Bezieher anwendbar ist.

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