Ich hab mal eine frage,wie sehr ist man an einem mündlichen vertrag gebunden,und macht man sich strafbar sobald man sich nicht an ihn hält?

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6 Antworten

Zwar gelten mündlihce Verträge ebenso wie schriftliche und somit entsteht eine Schadenersatzpflicht. Aber es muss auch ein Schaden entstanden sein. weiterhin sind Ausbildungsverträge schriftlich abzufassen und der Rest den ich lese kann ich nicht als legal bezeichnen. Du tust gut daran hier einmal die IHK oder einen Rechtsanwalt aufzusuchen der das detailiert mit Dir bespricht. Ggf. sollte man gegen das Studio vorgehen...

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Mündlich gilt in Deutschland auch aber wenn nur er da war und du da warst hat er keine handhabe. Keine Zeugen, keine Unterschrift also auch keine rechte. Dann bist du fein raus Geld mäßig

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Kommentar von dita550
08.04.2016, 16:38

hallo erstmal,jetzt schreibt er mir sogar und droht das wir uns bald wiedersehen,verrückt werd ich bei dem gedanken das er irgendwie das geld doch am ende bekommen könnte,ich weiss nicht wozu der typ fähig ist der macht grad schon ein verrückten eindruck,ich werd auf jedenfall zur IHK gehen und dennen mein problem schildern,ich bedanke mich trozdem hiermit bei allen die mir geantwortet haben.

dieser typ ist mir nicht geheuer, wie doch manche menschen werden können sobald sie nicht das bekommen was denken ihnen zusteht.

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Kommentar von wolfenstein
08.04.2016, 20:21

Ja wenn es zu viel wird kannst du zur Polizei gehen. Das geht ja dann unter Bedrohung. Wenn es zu viel wird würde ich da mal nach ein gesprochen suchen

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Also grundsätzlich sind Verträge nicht an irgendwelche Formen gebunden. Es gibt zwar Ausnahmen hierzu aber nicht unbedingt im Arbeitsrecht. Wird nichts schriftliches vereinbart, gilt immer BGB.

Anspruch auf Schadenersatz i.H.v. 100% besteht grundsätzich nicht. Die nicht mehr zu erbringende Leistung - in diesem Fall deine Ausbildung - ist anspruchsmindernd zu berücksichtigen. Ich würde in dem konkreten Fall den bezifferbaren Schaden in der Nähe von 0-10% einsortieren.

Wer einen Anspruch anmeldet, muss diesen im Zweifel auch beweisen können. Das ist der Grund warum man Verträge z.B. im Arbeits- oder Mietrecht vor allem schriftlich schließen sollte.

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Oha, da ist ja einiges an Gesetzesverstößen herauszulesen ... Tipp: Geh mal zur IHK und erkundige dich dort. Die helfen dir besser weiter und können deine individuelle Situation auch näher und besser beurteilen als wir hier. 

Grundsätzlich ist es schon mal Pflicht, Ausbildungs-/Arbeitsverträge schriftlich festzuhalten. 

Alle weiteren Schilderungen sind derart ungewöhnlich, dass ich hier davon ausgehe, dass sich höchstens einer strafbar gemacht hat, nämlich der Tättowierer. 

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Kommentar von kevin1905
04.04.2016, 09:57

Grundsätzlich ist es schon mal Pflicht, Ausbildungs-/Arbeitsverträge schriftlich festzuhalten. 

Wo steht das denn?

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Kommentar von hyfi01
04.04.2016, 17:01

Für den pragmatischen Hausgebrauch ist der feine juristische Unterschied zwischen "mündlichem Vertragsschluss und anschließender Dokumentationspflicht" und "Schriftformerfordernis bei Vertragsschluss" hier sicher erstmal vernachlässigbar.

Man kann es auch so sehr verkomplizieren, dass es der Fragesteller nicht mehr versteht.

Gleichzeitig sollte man die Antworttiefe auch auf den Fragesteller hin anpassen - jemand, der sich zu derartigen Konstellationen drängen lässt hat sicher kein Jura studiert.

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Kommentar von hyfi01
04.04.2016, 17:02

Übrigens war meine Formulierung dahingehend auch sauber ... ;-)

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dieser Vertrag ist nichtig, diese Ratenzahlung auch du brauchst garnichts zu zahlen. Ohne ein Schriftstück und eine Unterschrift ist auch kein Vertrag zustande gekommen.

Geh dort einfach nichtmehr hin es ist Abzocke es kommt sowieso keiner durch gegen dich zu klagen, da kein Schriftstück vorliegt und meiner Meinung nach hört sich das alles sehr unseriös an.

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Kommentar von kevin1905
04.04.2016, 09:56

Ausbildung gegen Geld ist erstmal eine übereinstimmende Willenserklärung und damit ein Vertrag.

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Du musst zahlen, damit Du da arbeiten darfst?  Ausbildung hin oder her, das ist nicht ok.

Zur Probezeit:

Mündliche Verträge sind voll gültig, alles was aber da nicht vereinbart wird, da gelten dann die gesetzlichen Bestimmungen.

Heißt Probezeit 3 Monate.

Allerdings bekommt man dann Ausbildungsvergütung und muss nicht zwei Jahre Iwas zahlen.

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Kommentar von DarthMario72
04.04.2016, 07:50

Mündliche Verträge sind voll gültig

Bei Ausbildungsverträgen ist Schriftform vorgeschrieben.

Heißt Probezeit 3 Monate

Blödsinn. Eine Probezeit entsteht nicht automatisch. Sie muss schriftlich vereinbart werden.

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