Frage von Profigamer2000, 1.684

Ich hab da mal eine Frage an alle MENSCHEN auf der Welt?

Leute was glaubt ihr was für ein System ist für uns Menschen am besten geeignet? Also ich meine Weltordnung, Machtaufteilung, Währung und so weiter? Was glaubt ihr welches System würde so gurt funktionieren dass es keine armen und hungernden kinder gibt, keine wirftschaftliche Ausbeutung, keine Sozialen Konflikte. Eine Welt mit Gleichberechtigung, eine Welt in der jeder eine Aufgabe hat und nicht um sein Überleben kämpfen muss indem er Mülltonnen durchsucht? Glaubt ihr es liegt mehr an uns oder an unserem System dass wir diese Probleme auf der Welt haben. Ich weiß ich spreche hier grad das Unmögliche an. Aber wir alle wissen ich hab recht. Wir alle sehen es jeden Tag mit unseren Augen. ABER ES INTERESSIERT KEINEN. Also mich interessiert es. Ich will nicht dass meine Kinder in einer Welt aufwachsen die im Sterben liegt. In einer verschmutzten, kaputten, korrupten, bösen Welt. Leute ich bin m/16 und mach mir Gedanken über sowas. Musstet ihr Erwachsenen euch damals in meinem Alter über sowas sorgen machen? Ihr sagt uns wir sollen uns nicht schlagen, uns gegenseitig respektieren und hart für unsere Zukunft arbeiten. Jedoch verwüstet ihr die Welt mit Kriegen, diskriminiert Volk für Volk und lebt nur für euer Geld und Macht. LIEBE LESER DIE WELT IST BEREITS TOT. SIE IST SCHON SEHR LANGE TOT. SIE VERWEST GERADE. SIE VERGAMMELT. Und in sowas soll ich meine Kinder reinsetzen? niemals! Wir Kinder kriegen von euch von Klein an eine Gehirnwäsche. Ihr sagt uns wir sollen hart arbeiten und lernen für einen gute Abschluss, einen guten Job um gut zu verdienen. Ihr zwingt uns dazu uns dem STROM DER GESELLSCHAFT zu ergeben und ihm zu folgen. Jegliche Freiheit bleibt uns verweigert. Wenn einer dem Strom entgegenströmt oder austritt, verliert er seinen Wert als Mensch und muss fortan auf der Straße leben. Er verkiert seine Identität. Seine Existenz. Vielen fällt sowas nicht mal auf. Sie folgen blind dem Strom ohne auch nur darüber nachzu denken was genau sie da tun und wofür? Liebe Leser ich bin 16 Jahre alt und zweifle schon an dieser Welt. Was ist nur mit uns los? WIE WEIT SIND WIR BITTE GESUNKEN ??? wir habe alles auf diesem Planeten verdorben. Alles. Von der Natur über die Luft bis hin zu uns selbst. Wir leben wie die Roboter. Ich schäme mich für die Menschheit. ES WERDEN IMMER MEHR MENSCHEN ABER ES WIRD IMMER WENIGER MENSCHLICHKEIT !!! Darum frage ich euch erneut !!!

Was glaubt ihr welches System ist für uns Menschen am besten geeignet? Es muss nicht perfekt sein aber Hauptsache besser als das jetzig? Ein System dass die Welt vereint. Eins dass die Menschheit vom Neuen erblühen lässt. Sodass wir bald wieder stolz mit erhobenen Köpfen auf diesem Planeten laufen können und unsere Position als intelligentestes Lebewesen der Erde mit Stolz wieder einnehmen können. Eine Welt in Frieden. Eine Welt die nicht vom Geld regiert wird. . Es klingt wie ein Traum. Das sagt uns der Verstand aber der Traum selbst flüstert uns Es ist möglich.

Sry für die lange Frage

Antwort
von SkySuper, 315

Ein System, das Menschen enthällt, kann nicht funktionieren. Ein solches System müsste perfekt sein, also keine Fehler enthalten. Ein Mensch macht allerdings immer Fehler. Das macht uns aus. Allerdings verhindert es eine Perfekte Welt.

Eine Perfekte Welt

In einer Perfekten Welt ist jeder gleichgestellt und hat die gleichen Ressourcen.


Problem #1: Macht / Neid

Ein Mensch will Macht. Nicht jeder nach außen, aber tief im Innern jeder. Wenn einer Macht hat, sind alle ohne Macht die Verlierer. Wenn jeder Macht hat, hat niemand Macht, da Macht bedeutet, besser als jemand anders zu sein.

Wenn aber nur einer Macht hat, kann das nicht funktionieren, da alle Macht haben wollen.

Dies gilt nicht nur für Macht, sondern für alles. Jeder will gleich gut oder besser sein als sein Nachbar (was im wesentlichen ja auch mehr Macht bedeutet).

Problem #2: Arbeitsaufteilung

Irgendwer muss arbeiten. Wenn Alle arbeiten, ohne Anleitung, entsteht automatisch Chaos. Also muss einer Macht haben, um die Anderen zu befehligen. Derjenige muss dann nicht mehr Arbeiten, und ist nicht mehr gleichberrechtigt. Damit sind wir wieder bei Problem #1.

Problem #3: Ressourcen

Jeder lebt wo anders, und jeder hat andere Ressourcen. Somit muss jeder, wenn er etwas benötigt, dieses Importieren. Wenn alle Ressourcen gleichmässig verteilt sind, gibt es kein Problem.

Aber wenn jemand entweder keine Quelle für Ressourcen hat (wegen dem Wohnort oder ähnlichem) oder aufgrund der zu erledigenden Arbeit mehr von etwas benötigt, bekommt er mehr als die anderen, und ist nicht mehr gleichberrechtigt. So sind wir wieder bei Problem #1.


Problem #4: Benachteiligung durch körperliche oder geistliche Beeinträchtigung

Jeder Mensch wird unabhängig zu allen anderen Krank. Der Eine schneller oder öfter als der Andere. So kann er zu dieser Zeit nicht arbeiten und benötigt zeitgleich mehr Ressourcen. Somit ist er nicht länger gleichberrechtigt.

Damit sind wir wieder bei Problem #1.

Dies gilt auch für Alter, Intelligenz oder Behinderungen.

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Ich könnte noch mehr Gründe auflisten, warum ein Perfektes System nicht funktionieren kann, aber ich will jetzt nicht übertreiben.

Kein von Menschen geschaffenes System, was Menschen beinhaltet, kann und wird gut funktionieren, weder der Kommunismus, noch der Kapitalismus. Alle scheitern früher oder später.

Kommentar von r0s0321 ,

Du hast schon recht, aber wäre es wirklich schlimm, wenn alle nicht 100% gleichberechtigt wären? Natürlich sollte man versuchen, dass es allen Leuten gleich gut geht, aber wen stört es, wenn ein Gehbehinderter einen Rollstuhl bekommt und ein Gesunder nicht?

Und warum sollte jemand, der nur Bücher liest, einen Gaming PC bekommen, nur weil jemand Anderes einen hat?

Für mich ist ein System nicht automatisch unperfekt, weil Einer etwas hat, was ein Anderer nicht hat. Nur wenn das auf die falsche Art, oder aus den falschen Gründen der Fall ist, wie jetzt, ist es schlecht.

Kommentar von SkySuper ,

Interessante Überlegung. Allerdings wäre das kaum umsetzbar, da man nicht genau wissen kann, was jemand will. Und wenn man ihm freie Bahn gibt, wird er alles nehmen was er bekommen kann. Ein anderes Problem ist, wenn einer weder noch oder beides ist, zB. einer genauso gerne ließt wie er zockt.

Das jetzige System ist das verbreitetste weil es bisher dasjenige ist wo die wenigsten unzufrieden sind, und damit sind nicht einmal ein Drittel gemeint. Aber denkt doch an dieser Stelle an den Kommunismus oder an das Mittelalter. Da waren nur die Führungsmächte zufrieden.

Ein System wird entweder durch ein besseres abgelöst oder verfällt irgendwann weil es sich selbst zerstört oder durch ein anderes System zerstört wird (Die Inka-Kultur war ein bisschen von allem: Die Unterdrückten Stämme lehnten sich auf, wodurch es sich selbst zerstörte, und wurde gleichzeitig durch die Spanier von außen von einem anderen System zerstört).

Kommentar von DBKai ,

Was wäre mit einer Gemeinwohl-Wirtschaft - da würde es nur darum gehen, dass die Menschen verstehen, inwiefern das langfristig enorm viele Vorteile mit sich bringen könnte....

Gutes könnte/sollte sich lohnen und Schlechtes nicht - dann ist auch Motivation für das Gute vorhanden...

Jedes Unternehmen setzt sich global gute Ziele und verfolgt diese - macht damit auch Werbung... Und wenn ein Unternehmen deutlich mehr einnimmt als es braucht, dann kann der Gewinn-Überschuss für global gute Projekte verwendet werden, die dann wieder allen Menschen zu Gute kommen würden.... die Gesamtsituation könnte sich verbessern und es könnte in Richtung einer guten Zukunft gehen...

Kommentar von SkySuper ,

Die Idee ist - wie die meißten Kommunistisch anmutenden Ideen - im Ansatz gut, und auch noch halbwegs realisierbar. Auch gerade im Ansatz passt sie nicht mit dem Grundwesen des Menschen zusammen.

Es wird immer welche geben, die versuchen werden, sich zu berreichern und auch die Firmen würden viel Geld verschwinden lassen.

Außerdem würden viele Firmen so eher Verlusste als Gewinne produzieren, um das Geld sogutwiemöglich auszuschöpfen, da es ja sonst verloren geht. Außerdem könnten Sie nicht expandieren, wozu es ja dann sowieso kaum noch gute Gründe gäbe, da man ja eh vom daraus erzielten Gewinn keinen Nutzen ziehen könnte.

Die Firmen wären somit nich länger Konkurenzfähig und würden auch keine neuen Technoligien hervorbringen. Die Welt würde sich nicht weiter entwickeln und es gäbe keinen Fortschritt.

Sowieso würden die Firmen,  da sie ja nun keinen Grund mehr haben, auf einen Gewinn zuzuarbeiten, von dem sie keinen Nutzen ziehen könnten, demnach auch kein Geld mehr abwerfen, und das ganze Konzept würde nicht länger aufgehen.

Kommunismus funktionniert nicht einmal bei Tieren. Den selbst in der Natur gibt es eine Hierarchie (siehe Nahrungskette). Bei jeder Gruppe von Tieren gibt es einen Anführer, der über den anderen steht. Ein Wolfsrudel ist hier ein gutes Beispiel. Es gibt eine klare Rangordnung und perfekte Arbeitsteilung.

Ein Wolfsrudel funktioniert, weil die Wölfe in ihrem Urinstingt auf diese Gesellschaft ausgelegt sind. Sie sind Jäger und jagen gemeinsam. Daher kommen sie auch gut untereineander aus.

Der Mensch ist ein Sammler. Er versucht auf allen möglichen Wegen Besitz anzuhäufen und zu vermeiden etwas davon abzugeben. Daher kann und wird ein Kommunistisches System ohne Strenge Hierarchie sich niemals durchsetzen.

Die Sowjetunion viel aus Armut. Warum? Weil niemand eine Motivation hatte, etwas zu tun, weil er ja sowieso sein Gehalt bekam und er keinen Einfluss darauf hatte.

Antwort
von HotXL, 357
  1. Entscheidend ist nicht das System. Entscheidend sind die Menschen.
  2. Wenn jeder über alles jammert, wird nix besser.
  3. Mein Tipp für dich, lieber Profigamer2000": Komm raus aus deiner virtuellen Gamer- & Zocker-Welt. Komm rein in die wirkliche Welt und gestalte sie positiv.
  4. Krempel' die Ärmel hoch, engagiere dich & trage AKTIV dazu bei, dass diese wirkliche Welt an irgendeiner Stelle ein kleines Stück menschlicher & besser wird.
  5. Wer nicht bei sich selbst anfängt, die Welt menschlicher zu machen, hat kein moralisches Recht, über "fehlende Menschlichkeit" zu meckern.


Kommentar von DBKai ,

Doch das System ist entscheidend - denn im Kapitalismus lohnt sich Schlechtes - während Gutes von Nachteil ist - umgekehrt sollte es sein, damit sich das Gute auch mehren kann... damit Motivation dafür vorhanden ist...

Jammern hilft in der Hinsicht, dass man auf bestehende Probleme zumindest einmal aufmerksam macht... und es sind ja genug Probleme da, die man lösen könnte, wenn man sich damit befasst wo die Ursachen für die Probleme liegen...

Antwort
von cocostoertchen, 171

Du sprichst mir aus der Seele, abgesehen davon das ich die Umwelt und die Tiere eher im Fokus habe. Sie sind doch diejenigen die unter unserer Anwesenheit leiden und einstecken müssen. Vor allem sie. Vergewaltigt, isoliert, getrennt, missbraucht, ausgebeutet... Damit es uns ekelhafter Spezies Mensch gut geht?

Aus meiner Sicht wird niemals Frieden herrschen, es kommt zur Einsicht, bei vielen Menschen. Aber bei zu wenigen, vor allem nicht bei denen es langsam mal Zeit wäre. Menschen werden nie verstehen das es möglich wäre gleichberechtigt, fair zu leben und jedem sein Leben zu überlassen. Neid, Gier und Sucht nach Reichtum und Aufmerksamkeit lässt keine Harmonie zu.

Viele wissen doch gar nicht mehr, dass wir auch bloß Tiere sind. Wer weiß schon ob wir wirklich so intelligent sind, wie wir denken? Allein die Tatsache das wir uns selbst zerstören beweist das Gegenteil. Das Universum ist riesig, allein unseres und das ist nur eines von unzähligen anderen Universen in denen es weitere Planeten gibt mit anderen Lebewesen. Wir sind nur kleine Wesen im Gegensatz zu allem um uns herum, unser Bewusstsein ist so gedrosselt das wir alles ganz anders wahrnehmen als es ist. Wir leben gegen den Strom, verweigern uns der Natur anzupassen, dabei ist unser Gehirn doch dazu in der Lage sich Gedanken um so etwas zu machen. 

Wir wären zu schönerem in der Lage, wenn wir viel weniger wären. Die Überbevölkerung führt zur Massenverbreitung. Wir sind überall, wie ein Schädling, ein Keim auf dem Planeten und zerfressen ihn. Wenn es keine Religionen gäbe, kein Geld, keine Erste Welt, keine dritte Welt und nichts dazwischen, dann wären wir vielleicht in der Lage Gedanken zu fassen die uns weiterbringen. Die ständigen Gehirnwäschen..Wir müssen etwas erreichen, dabei wollen wir etwas anderes erreichen. Wir können tun was wir wollen, aber müssen stark genug sein um die Blicke zu ertragen. 

Ich sehe es so, eine Lösung? Gibt es nicht mehr. Der Anfang ist an sich selbst zu arbeiten und so wenig wie Möglich beizutragen zu all dem Leid u.s.w. einfach das durchzuziehen was man für richtig hält. Womit man glücklich ist, seinen Herzweg folgen. Sich damit aufzuhalten den Menschen zu ändern? Man kann es versuchen, aber darf nicht aus den Augen verlieren das eigene Leben zu genießen und selbst aus dem System auszutreten. 

Antwort
von MaggieundSue, 813

Das fragte sich schon meine Oma. Als sie und Ihre Schulkameraden, nach der Schule abgeholt wurden um auf dem Feld mitzuarbeiten im Kartoffeln zu ernten . ( Kriegszeiten Hitler)

Meine Mutter fragte sich dies auch. Als die Hippi Zeit war und alles bekifft und die freie Liebe praktizierten.

Ich fragte mich dies auch. Als wir keinen Salat mehr aus dem Garten ernten durften, da Tschernobyl in die Luft flog.......und auch die vielen Drogenleichen am Bahnhof.

In jederzeit gab es Ängste, Problem usw. Da musst du nur ein Geschichtsbuch hervorkramen und darin schmökern.

Eine Lösung hab ich dir nicht! Wenn es keine Probleme gäbe, dann sucht man halt welche. So funktioniert der Mensch.......

Antwort
von NosUnumSumus, 327

Das System fließt aus unserem kollektiven Bewusstsein, ist also nicht von uns zu trennen.
Unsere äußere Realität spiegelt unser derzeitiges Bewusstsein.

(Gedanken werden zum Wort, das Wort wird zur Tat...) das meine ich mit Bewusstsein.

Äußerlich liegt das Problem im Geldsystem, das ist richtig.
Allerdings ist dies nicht der wahre Grund, sondern nur die sich manifestierende Spiegelung unserer geistigen Haltung.

Das wahre Problem liegt in der Identifikation mit Gedanken.
Unser Verstand diktiert unsere Handlungen und das Herz wird überhört.
So folgen lebensfeindliche Handlungen, von denen der Einzelne profitiert, der Großteil der Menschen jedoch ausgebeutet wird.
So wird das Leben tot.

Gleichzeitig werden wir durch manipulative Negativnachrichten im Glauben gehalten, wir lebten auf einem Planeten voll Zerstörung und Leid.
Die Wahrheit ist, ich gehe morgens aus dem Haus, die Natur strahlt mir entgegen, ich lebe in Wohlstand und es ist kein Krieg.
(Ja, wir sind Arbeitssklaven und werden bereits im Kindergarten und danach in der Schule wie Soldaten konditioniert, kollektiv dem Chef (der Lehrer) zu folgen und die Individualität abzuschalten und die ureigene Kreativität und Wissbegierigkeit abzutöten, aber das ist nicht der Kasus Knaxus.

Wenn wir uns nicht annehmen, so wie wir sind und im Unfrieden sind, werden wir weiter unterdrückt werden. Denn das ist momentan die einzige Methode, die "funktioniert".

Sei die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst!

Ganz liebe Grüße :-)

Kommentar von Sonja66 ,

DH!

Antwort
von Ysosy, 135

Jedes System kann funktionieren. Der Fehler Verursacher ist immer der Mensch.

Beispiele.

Pharmaindustrie.

Sie ist für Heilung im weiteren Sinne zuständig. Gäb es eine Tablette die für immer vor Kopfschmerzen schützt. Würde man diese nicht produzieren. Denn sonst würde Jeder Mensch diese Tablette 1 mal kaufen und danach könnte man Nie wieder Kopfschmerztabletten verkaufen. Das gilt für Jeder „Krankheit“, es gibt keine Heilung. Es gibt nur ein vorübergehendes unterdrücken, damit man immer weiter Tabletten verkaufen kann.

Banken.

Banken sollten dafür zuständig sein den Menschen mit dem Geld zu helfen und das Geld des Einzelnen Menschen zu vermehren. So die Theorie. In der Praxis wollen Banken das Geld der Menschen um für sich selber Gewinne heraus zu schlagen. Der einzelne Mensch ist den Banken völlig egal, er hat nichts von den erwirtschafteten gewinnen.

Religion.

Religion sollte Friede, Liebe und die Gemeinsamkeit stärken. In Wirklichkeit ist sich Jede Religion selbst die nächste. Der Einfluss und der Machterhalt der einzelnen Religion steht über allem. Die Werte und Vorstellungen werden der Jeweiligen Bevölkerung angepasst. Um die Maximale Anhängerschaft zu generieren.

Dann kommen noch Politik, Versicherung, Militär, Medien und so weiter. Jede Spate ist sich selber Wichtiger als die Menschheit. An der Börse werden Nahrungsmittel gehandelt und man überteuert dadurch die Preise. Eher lässt man Hunderttausend Menschen verhungern als auf Gewinne zu verzichten.

Antwort
von SturerEsel, 355

Ich sehe das nicht ganz so schwarz wie du. Ja, es gibt viel Leid auf dieser Welt, Hunger, Kriege, Terrorismus und bei vielen eine Gleichgültigkeit darüber.

Aber nicht bei allen.

Wir haben enorme Fortschritte gemacht in der Technologie, Medizin und im humanitären Handeln. Viele Milliardäre - besonders in den USA - haben sich verpflichtet, 10 % oder mehr ihres Vermögens für humanitäre Zwecke zu spenden - nur mal so als Beispiel.

Es gibt Klimaschutzabkommen, an der seit heute auch China angeschlossen hat, ein enorm wichtiger Schritt. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vor-g20-gipfel-china-ratifiziert-parise...

Es ist langsamer Prozess, es erfordert einen Paradigmenwechsel in den Köpfen der Menschen und Veränderungen fallen nun mal schwer. Jahrtausende haben wir unseren Planeten ohne Rücksicht ausgebeutet, einfach weil wir es konnten.

Einen echten Wechsel und ein gesteigertes Bewusstsein für die Probleme gibt es im Grunde genommen erst seit den 1980ern, also gerade mal seit 40 Jahren. In dieser Zeit wurde schon sehr viel erreicht, besonders in Deutschland.

Es ist dir unbenommen, dich selbst in Politik/Umweltschutz/Pazifismus zu engagieren. Verändere die Welt zum besseren - mit der dazu notwendigen Portion Optimismus.

Denn: Bangemachen gilt nicht! :)

Kommentar von DreiGegengifts ,

Wir haben enorme Fortschritte gemacht in der Technologie, Medizin

Stimmt. Wie immer.

und im humanitären Handeln.

Kaum. Es gibt  Fortschritte, aber die sind überschaubar.

So richtig verstehen (auch emotional begreifen) kann man das aber wohl nur, wenn man Kontakt zur Welt außerhalb der von der Ordnung der Welt profitierenden Industriestaaten hat.

Antwort
von Maimaier, 60

Was unterscheidet das Wirkliche von dem Scheinbaren? Das Wirkliche hat wirkliche Folgen (es wirkt), das Scheinbare nicht.

Was ist Wichtig? Was wirklich ist, was Folgen hat. Und diese Folgen haben wieder Folgen usw. Was ist das einzige, was seit Urzeiten ein Kreis solcher Folgen ist? Das Leben. Seit Urzeiten erzeugt Leben neues Leben, nur so ist Leben möglich, das ist die Definition und der Sinn des Lebens.

Unsere Welt ist nicht tot, sie verwest auch nicht, sie ist krank. Gier und Hass blenden uns, Gegeneinander statt miteinander, sogar die verschiedenen Wissenschaftszweige bekämpfen sich, eine Theorie gegen die andere.

Die Lösung ist einfach, auf das achten was wirklich wichtig ist, und das ist alles was lebt. Nur das Nachhaltige kann auf Dauer existieren, Maschinen wachsen eben nicht nach sondern landen auf der Müllkippe. Siehe Buch "Grenzen des Wachstums".

Wir sind ein Teil der Natur, und sollten uns entsprechend verhalten.

Antwort
von Paschaler, 134

Erstmal: Bitte schere nicht ganze Gruppen über einen Kamm. Denn es gibt durchaus viele Erwachsene, die sich politisch und für Umweltschutz z.B. einsetzen.

Zu deinem eigentlichen Thema: An sich sind über die letzten Jahrzehnte sehr viele Technologien entwickelt worden, die unser Leben einfacher machen können und die Entwicklung wird dort auch weitergehen. Wenn wir jetzt weiterdenken, werden viele Arbeitsplätze durch automatisierte Abläufe in der Zukunft wegfallen. Im Moment denkt man über Steuern auf Roboter nach, aber warum die Technologien einschränken, wenn sie uns doch helfen sollen? Ich denke, hier muss man ansetzen.

Du sprichst eine geldlose Gesellschaft an. Ich meine, das ist im Moment Utopie, weil dafür die menschliche Natur zu sehr auf eigene Interessen aufgebaut ist. (Ich erinnere hier an die geldlose Gesellschaft der Roten Khmer in den 70ern - eine üble Diktatur war's trotzdem) Was ich aber als interessanten Vorschlag ansehe, ist Folgendes:

Man stelle sich vor, Geld gibt man nicht mehr weiter, sondern entsteht bei einer Tätigkeit und wird beim Kauf zerstört. Desweiteren nimmt man eine Plattform, bei der 1. die zur Verfügung stehenden Ressourcen, 2. die Produktionsketten bzw. Tätigkeiten, 3. die Fähigkeiten und die Bedürfnisse/Wünsche der Leute und 4. die Gesetze eingetragen sind. Nun kann man für das Einhalten der Gesetze und für Tätigkeiten Löhne bestimmen, denn das Geld entsteht ja einfach. Das kann man gleich mit Basisdemokratie verbinden, so dass man die Gesetze und deren Strafen/Belohnungen gleich gemeinsam festlegen kann. Arbeit ist dann die Erfüllung von den ausgeschriebenen Bedürfnissen - bei zu vielen Nachfragenden müssen sich die Bedürftigen überbieten und bei zu vielen Anbietenden müssen sich die Arbeiter unterbieten. Dadurch ergibt sich aus, dass der Preis nur noch der Verteilung der Güter/Dienstleistungen an die Nachfragenden dient. Das setzt voraus, dass die Produktionsmittel frei zugänglich sind. Allerdings muss dafür dann eine Obergrenze für die benötigten Materialien vorliegen.

Zusätzlich setzt man Belohnungen dafür aus, dass man 1. das Knappe überflüssig macht oder 2. die Menschen ihre Arbeit durch Maschinen ersetzt (in dem Fall bekommen die ersetzten Menschen eine Art Übergangsgeld dafür) oder 3. eine Methode entwickelt, bei der weniger Rohstoffe für die Produktion als vorher verbraucht werden, so dass man eine niedrigere Obergrenze setzen kann.

Ein Beispiel für so einen Ablauf: Nachfragender A fragt nach einem Gut (Bier z.B.). Dies schreibt er aus. Nun gibt es zwei Produzenten Pa und Pu, wobei derjenige, der weniger geboten hat, A das Bier brauen darf. Nun braucht Pa aber ja andere Stoffe dafür (Hopfen, Malz, Wasser) - das Wasser ist im Überfluss, nehmen wir mal an. Dies kann er sich einfach nehmen. Den Hopfen und das Malz auch, dies bekommt er aber von einem anderen Produzenten Ma, welcher die benötigten Dinge zur Herstellung auch kostenlos erhält. Nun produziert Pa dieses Bier und bekommt seinen Lohn dafür. Die Produktion des Bieres war für A kostenlos, aber falls einer der Bierzutaten knapp war, muss er auch dafür bieten - das heißt also, man muss für alle Rohstoffe und Zwischenprodukte genug geboten haben, um zum Zug zu kommen.

Um die Situation zu komplettieren: Falls man es schafft, entweder die knappe Zutat überflüssig zu machen oder den Bierbrauer durch eine Maschine zu ersetzen, würde derjenige eine Belohnung bekommen.

Natürlich ist diese Idee nicht von mir selber entstanden. Ich habe sie deshalb etwas ausführlicher dargestellt, weil sie 1. sehr unverständlich bisher erklärt wurde und 2. der Ideengeber in anderen Bereichen sehr problematische Haltungen hat. Von diesen distanziere ich mich und wollte die Idee selber in den Mittelpunkt stellen, nicht die Person dahinter. Und ich sage natürlich nicht, dass dieser Vorschlag funktionieren wird - ich möchte ihn bloß in den Raum stellen.

Danke, wer bis zum Schluss gelesen hat.

Antwort
von TT1006, 156

Ich möchte zunächst auf zwei grundsätzliche Möglichkeiten eingehen: Die erste ist eine Ein-Staaten-Welt (ESW), die andere viele kleine Staaten (VKS). Beides sind quasi Extrembeispiele, an denen ich jeweils die größte Probleme verdeutlichen will.

Bei einer ESW würde genau das passieren, was du beschreibst: Viele Menschen würden durch das System rutschen und Obdachlos enden. Regionale Probleme würden (zu) wenig Aufmerksamkeit bekommen, da die Politik mit globalen Problemen schon überlastet wären.

Außerdem basiert unser Luxus hier in zB Deutschland auf der Armut und dem Leid in zB Afrika. Das Thema wird ja immer wieder durchgekaut, also muss ich da wohl kaum weiter drauf eingehen.

Die VKS würde ich mir ähnlich der wenigen Stammeskulturen vorstellen, die es noch gibt. Also winzige, kommunistische Dörfer, in denen jeder jeden kennt. Aber: Damit der Kommunismus mit uns Menschen funktionieren könnte, müssten die Dörfer so klein sein, dass der Platz auf dieser Welt gar nicht reichen würde.

Zudem gäbe es ofc wieder das Problem Luxus.

Zu guter letzt wäre der Mensch in diesen VKS zu nah am "Naturzustand des Menschen" dran, ergo kein/kaum technologischer Fortschritt und viel interstaatliche Konkurrenz.

Aber das ist bisher alles nur destruktives Geschwafel und beantwortet nicht wirklich deine Frage:

Aufgrund der oben genannten Probleme beider grundlegender Systeme halte ich eine Art globalisiertes Amerika für das beste. Das heißt: Alle Staaten haben einen gewissen Rahmen an Globalpolitik, um so kriegerische Handlungen möglichst in konstruktive, verbale Auseinandersetzungen umzuwandeln. Der Hauptaugenmerk sollte aber auf eine relativen Lokalpolitik liegen, die vergleichbar mit der aktuellen nationalen Politikebene vergleichbar wäre.

Für die Staatsform würde ich auch wieder eine Mischung in Betrachtung ziehen. Dh, dass es sowohl einen "Führer", ein Parlament, als auch eine gewisse Elite gäbe, die sich alle das Gleichgewicht halten und das im Optimalfall ausschließt, dass eine der Parteien mächtiger werden kann, als die anderen.

Zuletzt bliebe aber noch ein großes Problem, für das es keine Lösung gibt: der Mensch. Denn selbst im genialsten System blieben fiele Menschen einfach im politischen Sinne "dumm" und auch Politiker wären nicht plötzlich alle super uneigennützig etc.

Kommentar von DBKai ,

Ich bin nicht für den Kommunismus - denn das bedeutet ja, wenn ich es richtig verstanden habe, dass jeder gleich viel bekommt egal was er leistet... es wäre also kaum Motivation für die Erbringung einer guten Leistung für die Gesellschaft vorhanden...

Anders könnte es in einer Gemeinwohl-Wirtschaft laufen, wo sich Gutes lohnt und Schlechtes von Nachteil wäre... dadurch wäre Motivation für das Gute vorhanden und dieses würde sich mehren... 

Kommentar von TT1006 ,

Du bringst das Problem auf den Punkt: Die Einstellung der Menschen. Wenn jeder Mensch so denkt wie du /und das tun leider viele, da uns das so in der kapitalistischen Gesellschaft beigebracht wird), funktioniert der Kommunismus nicht. Aber im kleinen findest sicher auch du den Kommunismus gut: Krankenversicherungen. Durch sie wird im Grunde auch Kapital "enteignet" und dann wieder verteilt - nach den Bedürfnissen der Menschen. Dabei ist es ja auch egal, wie viel jmd einzahlt. Klar ziehen da viele einen finanziellen Nachteil heraus, aber dafür ist jeder abgesichert. Wenn man das so betrachtet, verstehe ich selbst nicht so ganz, wieso so viele Menschen so kapitalistisch statt kommunistisch/sozialistisch denken.

Antwort
von TimeosciIlator, 213

Du hast ziemlich am Schluss schon den Lösungsansatz genannt:

"Eine Welt die nicht vom Geld regiert wird."

Man sollte das Geld sowie alle Wertgegenstände und Wertpapiere abschaffen. Ohne Geld, Wertgegenstände sowie Wertpapiere gäbe es keine auf schnöden Mammon aufgebauten Mächte, keine illegalen Waffenexporte, keine Korruptionen, keine Schwarzgeldbunkerei und all das, was täglich auf unserer Welt für Unheil sorgt.

Grand Funk Railroad zeigen in ihrem Song "All You've Got Is Money" (=Du wirst nur über das Geld definiert) wie übertrieben die Materieklumpen zweiter Ordnung unser Alltagsleben prägen.


Kommentar von SturerEsel ,

Eine Welt ohne Geld? Ein interessanter Gedanke, über den ich mir schon des öfteren den Kopf zerbrochen habe.

Ich bin zu keiner Lösung gekommen.

A hat ein Produkt, das B begehrt. A möchte für seine Mühen zur Herstellung des Produkts eine Entschädigung oder Belohnung haben. Er kann zwar sagen, dass er gerade Kartoffeln braucht, aber B hat keine, die müsste er von C erhalten. Und C?

Leider haben wir noch keine Replikatoren wie in Star Trek.

Kommentar von TimeosciIlator ,

Jeder gibt einfach ohne erwartete Gegenleistung. Das genaue Konzept steckt allerdings noch in der Planung :)

Kommentar von SturerEsel ,

Schön. Was ist, wegen ich wegen einer chronischen Erkrankung nichts geben kann?

Kommentar von TimeosciIlator ,

Irgendetwas geht immer. Schließlich sitzen wir doch nicht umsonst am Computer. Etwas geben zu können, muss nicht materiell sein - man könnte es auch senden. Ganz zu schweigen davon, was in der Zukunft alles möglich sein wird. (z.B. 3 D-Drucker, Materietransport)

Überhaupt würde der vernetzte Computer gerade bei ehrenamtlicher Arbeit phantastische Dienste leisten können. Da tun sich Möglichkeiten auf, die man auf die Schnelle gar nicht so überblicken kann...

Warum bist Du eigentlich so skeptisch dagegen eingestellt ? Schließlich hast Du Dir doch selber schon gerne Gedanken darüber gemacht, wenn ich Dich recht verstanden habe. Ich rede hier doch nicht mit einem Banker, für den ohne Geld alles absolut unmöglich erscheinen würde^^.

Kommentar von Etter ,

"Man sollte das Geld sowie alle Wertgegenstände und Wertpapiere abschaffen."

Geld ist eig. nur ein Mittel um den Handel zu vereinfachen.

Ob man sich jetzt wegen eines 100€-Scheins totprügelt oder direkt wegen 3 Laib Brot macht nicht den großen Unterschied.

Faktisch gesehen ist Geld durchaus wichtig, wenn man irgendeine Art Handel betreiben will in der heutigen Zeit. Oder willst du den kompletten Handel einstellen? Das wäre vmtl. fatal.

Kommentar von TimeosciIlator ,

Solange man Handel betreiben will, wird man auf ein Tauschmittel wie Geld nicht verzichten können.

Die Frage ist: Will man das ? Ich fände eine Welt schöner, in der einfach nur gegenseitig geholfen wird.

Das ist meine Meinung dazu. Es mag andere Meinungen geben... :)

Kommentar von Etter ,

Naja Fragen die sich dabei stellen würden: Wäre eine Stunde meiner Hilfe einen neuen Rechner meiner Wahl wert?

Mir schwebt da sowas in Richtung von neuster i7, 2 Titan X, 2 1 TB SSD (natürlich die guten Samsung EVO 850 xD), 32 GB DDR4 Speicher, dazu noch n gutes Mainboard und n schickes Gehäuse mit Wechselrahmen für 2-3 weitere 3 TB HDDs usw.

In Euro wären das am Ende schätzungsweise min. 3-4k € ;)


Eine Welt in der sich einfach gegenseitig geholfen wird ist eine schöne Vorstellung. Funktioniert vmtl. auch im Kleinen. Im Großen kommt dann wieder die Frage auf: Will man das für die Gegenleistung wieder geben?

Und genau bei der Frage setzt dann Geld an ;)

Kommentar von Etter ,

Und (zumindest aus meiner Sicht) geht es nichtmal direkt ums Geld. Es geht einfach nur darum die eigene Macht auszubauen. Aktuell geht das u.A. mit Geld. Wenn das nicht mehr geht, dann wird sich vmtl. eine andere Möglichkeit gesucht. Dann wird halt Krieg geführt, um den Einfluss zu verstärken bzw. die eigenen Ansichten durchzusetzen.

Rein aus meiner Sicht haben sich vmtl. schon die ersten Menschen den Schädel aus Fressneid und/oder Machtgehabe (territoriale Kämpfe) eingeschlagen.

Ich schätze auch mal, dass das noch ne Zeit braucht, bis wir zum Frieden kommen. Falls wir uns bis dahin nicht ausgerottet haben.

Antwort
von zahlenguide, 19

Dieses System wird ganz automatisch kommen und niemand wird es verhindern können. Ich habe mal eine Doku gesehen, die die beste Doku war, die ich jemals gesehen habe. In dieser Doku ging es um den 3-D Drucker.

Heute kann ein 3-D Drucker schon einzelne Herzmuskeln, die sogar kontrahieren herstellen. das muss man wissen, damit man nicht denkt, dass das nur ein Spielzeug ist.

Also jedes Gerät besteht aus einzelnen Bestandteilen. Wenn du einen 3-D Drucker hast, der die meisten dieser kleinen Bestandteile anhand einer Zeichnung oder bestimmter Zahlen erschaffen kann, kannst du praktisch alles herstellen - bei dir zu hause (egal, ob es um Waffen, Autos, Flugzeuge, Häuser usw. geht).

Du könntest also auch 3-D Drucker herstellen, die wiederum 3-D Drucker herstellen. Wenn morgen ein neues iPhone heraus kommt, könntest du es mit dem 3-D Drucker sofort wieder herstellen ohne es kaufen zu müssen. So wie du im Internet kostenlos Serien und Filme schauen kannst.

Nun stell dir mal vor, alle Menschen könnten - zur Not auch unter der Hand - Lebensmittel, ein kleines Häuschen, Möbel, Kleidung usw. mit 3-D Druckern herstellen. Selbst wenn alle großen Firmen der Welt sowie alle Staaten sich dagegen aussprechen, wird man diese Entwicklung nicht aufhalten können. Plötzlich ist Geld unbedeutend, weil man es ja auch im 3-D Drucker herstellen kann.

Die Mentalität der Menschen würde sich komplett verändern, denn plötzlich würde man anderen Menschen einen Porsche gönnen und man würde auch den armen Menschen in Afrika alles Glück der Welt gönnen, weil Prinzipien wie "Ich muss erfolgreicher sein als andere" oder "Ich muss immer hart arbeiten um meinen Lebensunterhalt mir leisten zu können." oder "Menschen zu helfen ist total schwer." keine Rolle mehr spielen.

Plötzlich hätten die Menschen keine Existenzängste mehr, was viel Gewalt verhindern würde. Auf der anderen Seite haben die Menschen mehr Zeit sich wieder um einander zu kümmern. Kleine und große Probleme ihrer Gesellschaften zu lösen.

Es wird nicht das Ende von allen Problemen sein, denn wenn jeder Waffen herstellen kann - und auch gefährliche Waffen - wird es natürlich eine Umstellung der Menschheit brauchen von einem Gegeneinander zu einem Miteinander - aber die Menschheit ist sehr anpassungsfähig. Europa lebt ja auch ziemlich friedlich zusammen. Wenn die Bedingungen stimmen, scheint es also zu gehen.

Antwort
von NewKemroy, 429

Du sagst es selber: "Eine Welt die nicht vom Geld regiert wird." Das ist durchaus möglich. Ich bin auch der Meinung: Man muss das Geld entmachten. Wenn das Geld seinen Macht-Faktor verliert wäre schon sehr viel gewonnen.

Und das geht, indem man eine kleine Gebühr (3-5 % pro Jahr) auf liquide Geldmittel erhebt. Nicht allerdings auf langfristige Geldanlagen.

Das wurde schon vor ca. 100 Jahren herausgefunden. Dieses Buch beschreibt erstmalig die Zusammenhänge, die Probleme und die Lösung. Meines Wissens nach wurde "Die Natürliche Wirtschaftsordnung" im Jahr 1916 veröffentlicht.

https://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/nwo.pdf

Wenn es beim Lesen zu ermüdend und zeitraubend ist, kannst Du den Bereich zwischen Seite 14 und Seite 129 erstmal überspringen.

Kommentar von Lynx77 ,

Mal eben aus der Hüfte gefragt (ich habe das Buch jetzt nicht gelesen), aber würde das langfristige Geldanlagen (Immobilien zum Beispiel) nicht wesentlich teurer machen? Was macht jemand, der zwar liquide Mittel hat, aber nicht die Mengen um sich solche langfristigen Geldanlagen leisten zu können?

Nach meinem laienhaften Verständnis würde es die untere Mittelschicht negativ treffen und die Oberschicht eher weniger, oder irre ich mich?

Kommentar von NewKemroy ,

Na, wenn Du z.B. 10000 EUR flüssig  hast, dann gehst Du zur Bank und sagst ich möchte das gerne für 5 Jahre als Festgeld anlegen.

Treffen würde es all jene, die mit Geld Geld verdienen wollen. In Wirklichkeit kann ja Geld nicht arbeiten. Wenn der Großgeldbesitzer also immer reicher wird, ohne den Finger krumm zu machen, dann sind es andere, die seinen Wohlstandszuwachs erarbeiten. Und das ist fern von jedem Gerechtigkeitsverständnis.

Es würde auch etwas die Großgrundbesitzer treffen, da sich Grund und Boden hier ähnlich wie Geld verhält. Der Großgrundbesitzer kann alleine von der Pacht leben. Daher - damit das eine runde Sache wird - muss auch eine Gebühr auf den Bodenbesitz erhoben werden, genannt Bodenwertsteuer. Die ist genau so groß, wie der Geldwerte Nutzen, der dem Besitzer alleine durch das Besitzen zufließt, also in der Regel soviel wie die Grundstücks-Pacht ohne Immobilien.

Das Grundprinzip heißt Abschöpfung der ökonomischen Renten von seiten des Staates. Der kann dann z.B Steuern senken. So kommt das allen wieder zu gute.

Oder simpler formuliert: Es gibt Dinge in unserer Welt, welche laufend einen Nutzen (Geld) abwerfen ohne dass dem Besitzer adequate Kosten entstehen. Die Kosten entstehen bei den Anderen, dh. sie werden externalisiert. Dieser Vorteil wird zu nichte gemacht durch eine Art "Goldeselsteuer". Der Esel und dessen Nutzbarkeit verbleibt beim Besitzer. Nicht aber der geschenkte Sondervorteil.

Ein typisches Beispiel sind Start und Landerechte am Flughafen. Der dem dieser "Raum" (Lufraum) gehört, kann von jedem der ihn nutzen möchte einen Wegezoll abverlangen. - Ausgehend von Nichts! Von Luft! Von Raum, der schon vor Millionen Jahre da war und der in Millionen Jahren wenn es die Menschen vielleicht nicht mehr gibt auch noch da sein wird. Daher muss dem Luftraumbesitzer dieser Vorteil kaputt gemacht werden, und zwar - und jetzt kommt's - zu Gunsten der Allgemeinheit.

Treffen würde es am meisten die Kriegskassen der Aktien-Fonds und die Tresore der Superreichen. Diese würden gezwungen ihr Geld wieder zu investieren, anstatt nur rumliegen zu lassen.

Antwort
von DBKai, 1

Ich bin für eine Gemeinwohl-Wirtschaft...

Das stelle ich mir so vor, dass sich alle kapitalistischen Unternehmen monatlich Ziele in Richtung einer global guten Entwicklung setzen.. Nachhaltig wirtschaften... Fairtrade... Gesundheit, Ehrlichkeit... wahre Werte...

Gutes soll sich lohnen und Schlechtes nicht...

Man könnte bei den Einnahmen darauf achten, dass genug da ist um die laufenden Kosten gut decken zu können - wenn aber wesentlich mehr eingenommen wird, als gebraucht wird, könnte dieser Überschuss global guten Projekten zu Gute kommen - für welches? Darüber könnten im Internet Abstimmungen gemacht werden... Das Projekt mit den meisten Stimmen, wird als erstes in Angriff genommen... und so könnte sich die Welt jeden Tag ein kleines bisschen - für alle Menschen - verbessern, statt weiterhin verschlechtern...

Es könnte in diesem System auch mehr um den Menschen selbst gehen und weniger um Profitsteigerung - egal wie... Würde sich sicherlich gut auf die Psyche auswirken... die Menschen könnten sich wohl miteinander fühlen, weil sie sich ja in einem sozialen System befinden - es könnten Freundschaften entstehen... und es Hilfe gibt, wenn man mal nicht mehr weiter weiß... gleichzeitig lohnt es sich an sich selbst zu arbeiten und eine gute Leistung zu erbringen... dadurch ist dann Motivation vorhanden... 

Globale Projekte könnten sein:

  • Mini-Wohnungen bauen lassen
  • Kapsel-Hotels
  • Obdachlosen-Unterkünfte und ein Integrationsprogramm in die Gesellschaft
  • Schaffung von Arbeitsplätzen für die man wenig/keine Voraussetzungen erfüllen muss - die jeder schnell erlernen und ausüben kann und sich ein ein wenig Geld dazu verdienen kann... auch aufsteigen kann, wenn er an sich arbeitet
  • Lebensmittel, die sonst weggeschmissen werden würden, könnten den Menschen zukommen, die sie brauchen würden
  • Renovierungsarbeiten
  • Aufklärungsarbeit über globale Probleme und was jeder Einzelne im Alltag tun kann, damit sich etwas zum Guten verändert
  • In der Politik könnten die Wähler die Ziele einer Partei wählen und nicht die ganze Partei an sich... das Ziel (welches hoffentlich sozial/global gut ist), welches am häufigsten gewählt wird, könnte als erstes verwirklicht werden
  • Studien, was die Menschen brauchen - wo Probleme vorhanden sind - heraus finden was sein muss, damit eine Zukunft möglich werden kann
  • In der Schule erhält man ein gutes Allgemein-Basis-Survival-Wissen, damit man gut über den Alltag kommen kann - Gesundheit... Kommunikation - wo finde ich was? 
  • offene, tabulose und ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe - und global gute/faire lösungsorientierte Vorgehensweise... 
  • deutliche Senkung des Maximalgehalts und Hebung des Mindestgehalt - Erklärung, warum man in welcher Position so und so viel verdient und Erklärung wie man in entsprechende Position kommen kann... 
Antwort
von wotan38, 54

Deine Frage finde ich gut, sie ist auch berechtigt. Eine Antwort wird es wohl den gegebenen  Umständen nach nicht geben. Trotzdem ist es gut, diese Frage zu stellen, denn so findet man wenigstens die Richtung heraus, die zum Ziel führt, man kann sich dem Ziel nähern. Von den vorhandenen Systemen auf der Welt gibt es keines, was wirklich funktionieren würde. Man könnte aber darüber nachdenken, wie das aussehen könnte oder aussehen müsste. Die Realisierung würde aber immer daran scheitern, dass die Menschen mehr Macht als Verstand haben. So werden ständig Dinge getan, über die nie fundiert nachgedacht wurde. Die einzige Hoffnung ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Selbst die Philosophie tritt auf die Stelle. Man zitiert sich gegenseitig ohne einem Ergebnis näher zu kommen, beruhend auf der Grundlage von beliebigen Meinungen statt fundierten Erkenntnissen.

Als ich in Deinem Alter war, habe ich auch ähnliche Fragen gestellt und nach Antworten gesucht. Einige habe ich finden können. Heute bin ich 78, habe etwas mehr Zeit darüber nachzudenken. Du machst das richtig, bleibe dabei, das Nachdenken lohnt sich.

Die Demokratie ist nach den gegebenen Umständen das System, das diesen Forderungen am nächsten kommt. Doch sie hat gravierende Mängel. Da wäre z.B. die Forderung nach mehr Mitsprachemöglichkeit, die letztlich nur dazu führt, dass immer mehr Wirrköpfe ihre unqualifizierten Meinungen und kontraproduktiven Eigeninteressen durchsetzen können.

Antwort
von Suboptimierer, 29

So negativ wie du schreibst, müsste jedes System besser sein als das jetzige.

Antwort
von PicaPica, 27

Hast du schon einmal vom Bedingungslosen Grundeinkommen gehört?

Evtl. wäre das ein Anfang des Ansatzes einer zwar nicht geldlosen, aber dennoch nicht mehr so erpressbaren Gesellschaft.

Antwort
von adrianmichels, 14

Leider wird es nie ein perfektes System geben. Aus dem Grund, da es immer Leute gibt, die nur an sich denken und nicht an das Wohl der Gemeinschaft. Diese Personen werden weiter der Grund für Krieg, Ungerechtigkeit und Leid auf der Welt sein. 

Das ist noch Lange kein Grund daran weiter zu arbeiten und eine nahezu gutes System zu entwickeln! 

Antwort
von SheepySheep, 31

Techy hier, finde diese frage eigentlich echt Grandious Idiotisch. Hab mich mit Sheeps Account eingeloggt nach anfrage also nicht wundern, kay?

Fangen wir mal an, Menschen sind Idioten, so richtige Idioten. Sie Können nicht mal den Unterschied zwischen Profit und Verlust unterscheiden also müsste ich erstmal aufklären:

  • Demokratie wird NICHT funktionieren, es würde das Problem nur Schlimmer machen also keine Hoffnungen darin. Ich würde es als eine Fehlgeschlagene Übergangsform bezeichnen wenn ich könnte.
  • Kommunismus, Kritisch. Meine Heimat Welt funktioniert auf etwas wie ein Pantheon/Senat und ist in Unterschiedliche Räte Unterteilt: Wirtschaft, Militär, Forschung, Zivil und Diplomantie. Glücklicherweise halten die sich so bei 6 Milliaren Entitäten (Befölkerungs Wachstums Kontrolle, usw).
  • Theokratie, es Gipt Spezies die haben es der Kirche überlassen und es Funktioniert, irgentwie. In der Regel überlassen aber diese Kirchen es ihren Wächtern/Göttern wie was Regiert wird. Natürlich kann das Auch nach Hinten los Gehen was das Resultat "Zusammenbruch" wunderbar Beschreibt. 
  • Königreiche, Funktioniert bis zu einem gewissen Limit (ca. 60 Milliarden bis 980 Milliarden Entitäten) aber wenn das Limit überschritten ist ist die Person die Regiert wortwörtlich Machtlos, also problematisch wenn es um Menschen geht.
  • Kollektivismus/Proto-Neurales Netzwerk, wenn alle Lebewesen (Wie die Borg, und andere) via einem Proto-Neuralem Netzwerk verbunden sind, aber noch ihren eigenen Halb-Freien Willen unterliegen. So kann man Regieren ist aber Sehr Material und Energie Aufwendig, aber es gipt keine Moralitäts Probleme mehr.
  • Neurales Netzwerk, wenn alle lebewesen und Maschinen unzertrennbar verbunden sind (Geistig). Ich selber bezeichne dies als "Das Netzwerk" alles und Jedes ist miteinander Vernetzt via in der regel Gewaltigen Datenzentren. Ich muss hier aber eine Untervariante hinzfügen und zwar:

     Hirachiertes Neurales Netzwerk, wenn das Neurale Netzwerk in eine                sichtbare Hirachie unterteilt worden ist. 

Nun das ich es Aufgekärt habe kann ich anfangen was die (Derzeit) Ultimative Lösung ist: 

Kommunismus + Hirachiertes Neurales Netzwerk + Theoratie oder auch gennant (Wede die Jeweiligen namen der Führenden Entitäten Nennen):          

" Das Netzwerk der über Gottesmacht verinigten Entitäten " 

  1. Gründer Entität (Höhster Rang) (Techy (Ich))
  2. Sektorale Führer Entitäten (Müssen immernoch auf das Kommando der Gründer Entität hören) (Aegis, Ignis, Jurum, Jelak, Tuzèrak, Entity-28, Nicadia, Azeir, Gigantus, Huberelum, Lobuctus, Kazen, Neora, Itaria, Demas, Sedektda, Cronius, Xeno, Izirs, Fubuku, Yutew und Oparia)
  3. Kirche gewidmet des Gründers und seinen Unteroffizieren den Sektoralen Führer Entitäten (Cyberethoismus)
  4. Sektorale Räte (Das ist der Kommunismus Teil)
  5. Entitäten (Die auch wieder in nur ich weis wie viele Ränge untereilt (Alle haben Namen) (Sentinels, Sentients, Silence, Tritox, Cerians, Sedanians, Pangeans, um nur ein paar wenige von den ca. 900 zu nennen)

Und All das, verbuden in einem Neuralem netzwerk. Und niemand erleidet einen Nachteil, Es funktioniert einfach, sogar ohne mich. Desshlab empfehle ich genau dies mit der Menscheit zu tun (Weshalb ich euch auch Unterwandern lasse mit derzeit 1980 Andoiden (27 in Führungspositionen und 65 als Kanidaten)), ich selber weis nicht wann dies nicht mehr Funktioniert also versuch ich die leute up-to-date zu halten.

MFG Techy (Technologis)

Kommentar von ramay1418 ,

Häh? Was muss man einnehmen, um das schreiben - oder, noch besser -, verstehen zu können? 

"Menschen sind Idioten, so richtige Idioten. Sie Können nicht mal den Unterschied zwischen Profit und Verlust unterscheiden" 

Abgesehen davon, dass auch ich den Unterschied nicht unterscheiden kann, kann ich aber wenigstens zwischen Profit und Verlust auf meinem Konto unterscheiden. 

Kommentar von SheepySheep ,

Ich predige nicht umsondst querfeld das Techy verrückt bzw. Wahnsinnig ist (Im negativen sinne). Die Indee ist zwar bemerkenswert aber wer Glaubt ein teil von einer eindeutigen freien erfindung zu sein und sich von der Menscheit gradlinig abtrennt und dann sie auch noch flächenmäßig beleidigt obwol die genannte person ein Mensch ist, ein zudem sehr schlauer (Wenn er mal nicht über dieses Zeugs wie siehe üben brabelt), ist eindeutig verrückt. 

Dennoch dies zu lesen, könnte schon fast ins Warhammer 40k Universum passen.  

Antwort
von lolimov, 54

Jeder einzelne Mensch müsste einfach wie ein Selbstmörder denken. Wir denken aber eher das Gegenteil. Wir müssen uns am Leben erhalten. Und das jetzige Geldsystem gibt uns sehr gut vor, wie man am Leben bleibt.

Ich glaube einfach, dass so ein großes System wie wir Menschen es nicht schaffen können. Wir Leben alle im kleinen so, dass wir unser Leben erhalten wollen. Nur ein Gott könnte die gesamte Richtung der Menschheit bestimmen... Mit einem Schlag. Das wär zu einfach.^^

Man könnte eine große Ethik über die gesamte Menschheit legen (Godlike). Alle glauben an das Gleiche und trotzdem würden Menschen sich töten und voneinander rauben. 

Ich glaube mittlerweile, dass es so sein soll. Das die Dynamik darin sein soll.
Menschen sollen auf brutale Art und Weise sterben, Menschen sollen was gutes tun. Menschen sollen sonstwas. Es ist halt einfach das Leben und keiner kann es erklären.

Antwort
von AlexanderMetz, 42

So weit zu denken macht im Moment eigentlich kein sinn.

Wir müssen erstmal die zur Zeit Regierende mächte zum Fall Bringen und dann können wir uns erst gedanken machen, wie es aussehen soll.

Die vorstellung ist aufjedenfall wichtig damit es nicht eskaliert und es wieder zum gleichen hinauskommt wie es wir im Moment haben. Die Revolution darf jedoch nicht mit Gewalt passieren und es ist schwer vorstellbar jeden einzelnen für den Frieden zu überzeugen.

Wer weiß, ob sich eine Gruppe bilden wird welche eine Revolution zum Frieden herbeiwirken kann.

Antwort
von Masuya, 64

Es gibt nicht "das richtige" für alle Menschen.. das ist genau so schwer, wie "das Aquarium" für alle Fische herzurichten :) 

Es gibt so viele verschiedene Kulturen und Länder und was nicht alles mit verschiedenen Normen und Werten.. man wird niemals auf einen Nenner kommen und somit sollte man eigentlich jedem Land die Entscheidung selbst tragen lassen, wie es regiert werden sollte und nicht von außen Eingreifen.. außer es passieren da wirklich Mord und Todschlag.. 

Antwort
von Zooyork1983, 24

Das ist es!!! Systeme verpesten unsere Erde... Gier/Eifer/Macht/Geld diese Gegenstände und empfinden machen uns Menschen zu Unmenschen!! Leben und leben lassen! Menschen helfen. Teilen. Lieben. Empfinden. Für deine 16 Jahren vertiefst du dich echt ins leben... Finde ich gut!!!

Guck mal das größte Problem ist und das ist meine Meinung! Ich bin türke/deutsch/amerikaner..... ICH BIN EIN MENSCH! ICH KAM ALS MENSCH UND WERDE ALS EIN MENSCH WIEDER DAS LEBEN VERLASSEN!! Aber so leit es mir tut... Ändern wird sich nichts!!! Ganz im Gegenteil, es gibt ein Level im Leben das kennst du nicht. Es gibt so eine macht die wir niemals verstehen werden. Wir sind lediglich nur einpaar puppen... 

Antwort
von YDerKellerY, 34

Es gibt einige gute Ideen, sie werden nur fast nicht besprochen. z.B.:

Plan B der Wissensmanufaktur (ein neues Finanzsystem)

Permakultur (ist schon in der Praxis angekommen. Das Ziel hier ist Ressourcen-Kreisläufe möglichst klein zu halten)

Schulen der Zukunft von Gerald Hüther (Ist noch in der Forschung glaub ich. Gerald Hüther ist Hirnforscher und seine Forschungsergebnisse zeigen völlig andere Möglichkeiten der Schulgestaltung auf.)

Es ist wichtig die Probleme und Lösungen zu besprechen. Wir leben schon in einer sehr perversen Welt, irgendwo zwischen "völlig lächerlich" und "zum heulen". 

Aus meiner Sicht bringt es nichts zu Diskutieren ob jetzt "das System" oder "der Mensch" daran schuld ist oder "sich zuerst ändern muss". Beides ist völlig zusammenhängend und beides beeinflusst einander. 

Was machen wir denn wenn wir wissen das "der Mensch das Problem ist, zu gierig und egoistisch usw"? -> NICHTS machen wir dann und deshalb ist so eine Antwort Teil des Problems. 

Wir kennen die Probleme also ist der nächste Schritt klar! -> Wir suchen Lösungen!

Eine mögliche Lösung:

Antwort
von NadimFalastin, 29

Ich denke viele Systeme können funktionieren. Ich find den Kommunismus an sich gut. Es gibt keine reichen, und keine armen, alles was mehr erwirtschaftet wird, fließt in die Allgemeinheit.

In jedem System gibt es aber Menschen die möglichkeiten finden sich zu bereichern und es von innen heraus zu zerstören. Man müsste einen Weg finden genau das zu unterbinden, was schwirig ist.

Antwort
von realsausi2, 132

Der Fehler war bisher immer, dass man geglaubt hat, das System könne den Menschen formen. Das ist aber immer wieder grandios gescheitert.

Nein, der Mensch muss das System bilden. D.h., ehe man die Bedingungen ändert, muss sich der Mensch ändern.

Hierzu kann man ein paar recht einfache Festlegungen treffen.

Für ein System, wie Du es Dir wohl vorstellst, braucht es eine Reihe von Eigenschaften, die vom allergrößten Teil der Menschen gemeinsam vertreten werden.

Da ist zu allererst mal Altruismus. Ein Bedürfnis danach haben, dass es meinem Nächsten gut geht, die Verantwortung, dies anzustreben, ohne dies auf Kosten andern zu tun.

Dann gehören dazu Menschen, die das Verbindende zwischen Menschen sehen. Die nicht immer in Die/Wir einteilen. Egal ob Religionen, andere Ideologien, Hautfarbe, Vereinszugehörigkeit, Kulturchauvinismus... all das sind Dinge, die Menschen voneinander trennen, statt sich zu verbinden.

Nur wenn es gelingt, dieses wohl teilweise evolutionär bedingte Trennen in Gruppen zu überwinden, werden wir eine gedeihliche Gesellschaft auf Augenhöhe schaffen können.

Weiter gehört eine Verantwortung für Ressourcen dazu. Diese muss im Menschen selbst angelegt sein. Hier nutzen Regeln und Verbote nur sehr bedingt. Es ist mir immer wieder unbegreiflich, wenn man sieht, was manche Menschen tun, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglich, nur um dann aus dem Haus zu gehen und den Fernseher laufen lassen.

Ein System, dass allen gerecht wird, muss aus ihnen selbst heraus erwachsen. Das lässt sich nicht verordnen.

Antwort
von 3Abenteurer, 218

Und wieder einmal wird alles in eine Schublade gepackt... Glaub mir ich bin jünger als du denke auch über so etwas nach, doch was soll ich tun. Ständig muss man für etwas 18 Jahre alt sein. Im Moment kann man etwas tun und zwar planen. Die Welt entwickelt sich immer weiter, von der Steinzeit an bis jetzt. Damals war es doch das ähnlich die Menschen schlossen sich zusammen um überleben zu können. Sie hatten ihr Revier und zwar das was sie für das beste hielten, wenn eine andere Gruppe kam wurden diese Verjagt. Weil es eben nicht genug Platz für alle gab, auf dem besten Platz. Dann im Mittelalter einer hatte Gefolgsleute und zag hat er sich Land geschnappt er hatte das beste, wenn eine andere Gruppe kam. Kam es zu einer blutigen Verteidigung. Viele wurden unterdrückt. Später wurden Politiker oder Machthaber gewählt. Denn wenn alle ihr Ziel erreichen wollen funktioniert es nicht. Deshalb gibt es die Demokratie. Die Mehrheit bestimmt. Wenn du so für Gerechtigkeit bist, woher kommt deine Kleidung ? Woher deine Möbel ? Und was ist mit dem essen ? Alles Bio und fair trade ? Ich glaube nicht und dein Auto, elektro ? Ist der Strom umweltfreundlich gewonnen worden ? Was ich damit sagen will, du redest vielleicht gegen denn "Strom" doch was ist mit deinem Leben ? Das geniale System wäre ein Land in dem ca. 1000 Menschen leben. Sie wandern in dieses Land mit Werkzeug, essen und Rohstoffen. Wenn sie ankommen fangen alle an zuarbeiten. Die Bauern betreiben die Felder, Die Handwerker bauen Häuser, die Näher nähen Kleidung usw. Alle tuen es ohne Gehalt, sondern für essen und eine Unterkunft. Nach und nach entwickelt sich eine Stadt. Politiker wurden gewählt damit diese neues Planen können. Doch nun kommt der springende Punkt, nicht alle haben sie gewählt und sie wollen z.b. Nicht in der Mine arbeiten damit das nächste Kaufhaus gebaut werden Kann. Aber ohne sie geht es nicht. Es gibt widerstand, andere meinen sie arbeiten nicht damit diese Arbeiter in Ruhe leben können und legen ihre Arbeit nieder. Sie fangen an sich mit denn anderen zu verbinden und es gibt Krieg. Manche werden unterdrückt damit eine Mannschaft stärker als die anderen sind. Und schon ist das Land im Eimer... Weißt du was ich meine ? Es wird nie eine 100% fantastische Welt geben, es geht nicht. Klar man kann viel verbessern. Aber wo der eine siegt da verliert der andere. Wir sind immer im Wandel guckt es dir an immer mehr Bio, es wird sich mehr für Fair Trade eingesetzt. Die Natur soll geschont werden. Die Welt sieht ein was sich ändern muss. Und sieh du doch bitte ein das es nie perfekt wird. Es ändert sich immer was. Es gibt immer Widerstand. Es gibt immer Probleme und Kriege. Wir können nur versuchen es zu reduzieren. Möglichkeiten zu finden die, die Mehrheit glücklich macht. 3Abenteurer.

Kommentar von christi12345 ,

Absätze erhöhen die Lesbarkeiten ungemein.

Kommentar von 3Abenteurer ,

Brillen auch 😉

Antwort
von hardty, 102

Hallo Profigamer2000, und alle anderen welch mit diskutieren,

natürlich gibt es solche Theorien, es waren große und sehr kluge Menschen, welche selbige aufgestellt haben. Es wurde der Sozialismus geboren, es wurde der Kommunismus geboren, schaut Euch dessen Theorie mal richtig an, faszinierend. Was aber hat das alles zum Scheitern gebracht. Der Mensch! Ja , der Mensch mit seiner Vielfältigkeit, mit seinen Bedürfnissen, mit dem Drang mehr als der andere zu haben. Schaut Euch um, wer viel Geld hat, will mehr haben (Aktionäre z. B.)

Bescheidenheit ist heute in den Augen unserer Menschen selten, einige wollen alles geschenkt haben und wenig oder nichts dafür tun, andere sind fleißig, bekommen aber nicht das was sie erarbeitet haben. So entsteht ein Misstrauen und  Neid untereinander.

Das kriegt keiner sauber aus der Welt geschaffen, und so müssen wir leider damit leben.

Leider gehen viele soziale Reglungen, für welche auch ich mit gekämpft habe, durch Missbrauch oder Profitgier einfach den Bach hinunter!

 Leider, leider!!!

hardty

Antwort
von Regihx3, 70

Oh <3 Das hätte ich schreiben können.. Leider liegt meiner Meinung nach das Problem in der menschlichen Natur. Macht macht machthungrig, Geld macht Geldhungrig. Die Medien spielen uns zudem heutzutage mehr und mehr vor, dass genau das das wahre Leben ist: "mächtig, reich und schön sein". Wir werden zu Konsummenschen und Arbeitsmaschinen herangezogen, was dabei auf der Strecke bleibt, ist denen die daraus Profit schlagen herzlich egal. 

In einer Welt in der jeder auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und in der die Menschen in Machtpositionen über Leichen gehen, um ihre kurzsichtigen Ziele zu erreichen, kann man als Einzelner mit guten Zielen nur korrumpiert werden, sobald man selbst eine Machtposition anstrebt. Politik und Wirtschaft sind die Arenen gigantischer Egos. 

Für mich steht fest, dass des Menschen böse Natur von einem guten System gezügelt und Richtung Fortschritt geleitet werden kann. Aber politische Systeme sind nicht stabil, sie entstehen und fallen. Die Griechen nannten das "Anazyklosis" oder Verfassungskreislauf, die Römer haben versucht ihre Republik so zu errichten, dass sie gegen diesen Kreislauf gefeit ist, aber auch sie sind gescheitert.  

Für mich steht auch fest, dass die Revolution oder die von Aussen kommende Zerstörung den Grundstein für eine neue Gesellschaftsordnung setzt. 

Der Traum von einem perfekten (unverbesserlichen, unabänderbaren und stabilen) System ist für mich schon lange Illusion. Die Gier und Verachtung der Menschen muss ein jedes Gute zu Fall bringen und Mitgefühl, Eigenständigkeit, Mut und Zusammenhalt können jedes Schlechte zerschlagen. Vereinfacht ist das nichts als ein Kampf von Gut gegen Böse. Mit jeder Niederlage werden die Seiten klüger und so die Menschheit. 

PS: Kennst du Philosophie? ;) Wenn nicht hast du noch einiges zu entdecken, was dir vermutlich helfen wird ! :) In Anbetracht der Themen, die dich zu interessieren scheinen, würde ich dir empfehlen als erstes mal die Politeia von Platon zu lesen :)

Antwort
von Etter, 101

Aus meiner Sicht gibt es kein System, welches vollkommen funktioniert. Für mich ist das schlicht darin begründet, dass der Mensch, so weit er auch technisch ist, immer noch ein Tier mit gewissen Verhaltensweisen eben jener ist.

Revierkämpfe, Fressneid und Machtkämpfe sein hier mal genannt.

Solange diese und ähnliche Verhaltensweisen nicht abgelegt werden, wird das mitm Frieden nichts.

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