Frage von Elfinchen1969, 67

Ich hab behinderten grad 50, und bin auf hilfe im alltag angewiesen, kann ich da einen betreuer beantragen?

Ich habe den Behindertengrad 50 (Die Buchstaben B und G sind beantragt), da ich Parkinson habe und auch an postneutraler Belastungsstörung leide, brauche ich im Alltag immer Hilfe (ob beim Einkaufen, den Arztgängen oder beim öffentlichen Straßenverkehr. - Kann ich mir da einen Betreuer an die Seite stellen lassen? - Und wenn ja, - wo beantrage ich den?

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Antwort
von Ursusmaritimus, 28

Da deine Erkrankung leider fortschreiten wird solltest du möglicherweise Mitglied beim VDK werden. Die beraten dich in diesen und anderen Fragen und können ggf. auch einen Anwalt stellen.

Der Jahresbeitrag liegt bei 72 Euro.

Schöne Zeiten wünsche ich dir.....

Antwort
von eulig, 17

du meinst wohl eher eine posttraumatische Belastungsstörung - postneutral gibt es nicht.

was du evtl. meinst mit Betreuer ist eine persönliche Assistenz. man kann ein sogenanntes persönliches Budget beantragen und damit die persönliche Assistenz "kaufen".

genaueres findest du hier http://www.einfach-teilhaben.de/DE/StdS/Finanz_Leistungen/Pers_Budget/pers_budge...

ein Betreuer wäre nämlich jemand, der deine Geschäftsfähigkeit für dich übernimmt - also bestimmt nicht das, was du beabsichtigst.

Antwort
von Konrad Huber, 18

Hallo Elfinchen1969,

Sie schreiben:

Ich hab behinderten grad 50, und bin auf hilfe im alltag angewiesen, kann ich da einen betreuer beantragen?

Antwort:

Der von Ihnen verwendete Begriff "Betreuer" ist irreführend!

https://de.wikipedia.org/wiki/Betreuer_(Recht)

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegebed%C3%BCrftigkeit

Ich habe den Behindertengrad 50 (Die Buchstaben B und G sind beantragt), da ich Parkinson habe und auch an postneutraler Belastungsstörung leide, brauche ich im Alltag immer Hilfe (ob beim Einkaufen, den Arztgängen oder beim öffentlichen Straßenverkehr. - Kann ich mir da einen Betreuer an die Seite stellen lassen? - Und wenn ja, - wo beantrage ich den?

Antwort:

Ihr Ansprechpartner ist die zuständige Pflegekasse = Krankenversicherung und dort müßten Sie weiterführende Hilfen erhalten!

Alternativen:

  • Caritas online
  • Diakonie-Online
  • Unabhängige Patientenberatung

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von Welfenfee, 21

Natürlich kannst Du Hilfe bekommen und zwar nennt sich das dann ambulant betreutes Wohnen. Es gibt verschiedene Organisationen, die das anbieten. Gebe mal bei das Örtliche das ein und schaue mal, ob da was ausgeworfen wird. Dort rufst Du dann an und Dich wird dann ein Mitarbeiter besuchen uns ich mit Dir unterhalten und einen sogenannten Hilfeplan erstellen. Wahrscheinlich kannst Du auch beim Landschaftsverband nach Adressen fragen. Dann wird geschaut, wieviel Stunden Du in der Woche Hilfe benötigst und meistens sind das 3, die genehmigt werden, maximal wohl 8 oder 9. Je nach Einkommenshöhe und Vermögen kann es aber sein, dass man das selber bezahlen muss oder zu einem Teil.

Wovon lebst Du denn?

Antwort
von aribaole, 26

Beantragen kannst du vieles bis alles, ob du es bekommst? 50% Schwerbehinderung ist nicht alles. Aufgrund des Parkinson rate ich die eine Pflegestufe bei deiner Krankenkasse zu Beantragen. Da hättest du eher Chancen an Hilfe zu kommen.

Kommentar von Welfenfee ,

Pflege- und Hilfebedürftigkeit sind da unterschiedlich.

Kommentar von aribaole ,

Stimmt, aber mit "nur" 50% Schwerbehinderung gibt es kaum bis garnichts. Pflegestufen sind da schon anders. Gerade auch bei Parkinson.

Kommentar von Welfenfee ,

Sicherlich, wenn sie sich nicht mehr alleine anziehen kann oder dazu Anleitung braucht, sich nicht selber pflegen kann und damit meine ich die Körperhygiene. Dazu zählen sicherlich nicht Arztbesuche und Hilfe beim Einkaufen. Pflege heißt auch nicht Wäschewaschen, sondern Po abputzen.

Kommentar von EstherNele ,

@ Welfenfee

Du irrst etwas ... die eventuelle Hilfe umfasst Anziehen, Mobilisierung, Körperhygiene, Begleitung (also auch zum Arzt oder beim Einkauf), Essenzubereitung, Essendarreichung, aber auch hauswirtschaftliche Verrichtungen.

Da man davon ausgeht, dass ein gesunder erwachsener Mensch zu bestimmten Tätigkeiten in der Lage ist, wird auch ein Hilfebedarf definiert, wenn er es plötzlich nicht mehr kann.

Bei fortschreitendem Parkinson denke ich an Tätigkeiten wie Kochen, Wohnungsreinigung, auch Einkauf, Wäschepflege u.ä., was ab einem bestimmten Punkt durch andere Personen übernommen werden muss.

 

Antwort
von Roquetas, 33

Nur mit einem Behindertenausweis allein wirst Du kaum Möglichkeiten haben, kostenfreie Hilfe zu bekommen.

Mit einer anerkannten Pflegestufe sieht die Sache anders aus.

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