Frage von bosko81, 48

Ich gehe regelmäßig ins Gym und versuche Masse auf zu bauen. Leider hab ich einen zu hohen Stoffwechsel und habe Probleme mit dem Masseaufbau?

Antwort
von Trashtom, 12

Hi, 

es gibt nur 2 Sachen zu beachten. 

1) Die Kalorienzufuhr/Proteine. Da ich selber nicht so der Esser war, habe ich es per APP genau überprüft - ich musste mich auch beim Essen steigern und etwas über den Hunger essen. Da hat schon einiges gefehlt.

2) Trainingsreiz. Wichtig ist, dass du laufend eine Steigerung erreichst. Alles was du schon kannst, erzeugt keinen Muskelaufbau (höchstens Erhalt). 

Ausnahme: Einen merklich höheren Stoffwechsel könntest du krankheitsbedingt haben. Wenn du also z.B. täglich 2-400 kcal drüber bist und wirklich kein Gramm zunimmst über Wochen, kannst du das mal bei einem Arzt abchecken lassen. (ev. Schilddrüse)

Antwort
von Saisha, 19

Ein Fitnesstrainer meinte mal zu mir: "zu hohen Stoffwechsel gibt es nicht, nur den Vorteil weniger Fett anzusetzen. Nachteil? man spürt den Erfolg eben durch das geringere Fettpölsterchen eher im Kraftbereich als man ihn auf der Waage oder im Spiegel sehen kann" (Motivationssnachteil).

Dazu gabs noch jede Menge Tipps über Regelmäßigkeit, Wahl der Übungen, Balance und wie man trainiert bzw den Schwierigkeitsgrad anhebt:

  • Jeden ersten Tag entspannen und abschalten, jeden zweiten Tag trainieren (Wasserglasprinzip: Erholungstag baut für einen kurzen Zeitraum extra Reserven auf, die beim nächsten Training genutzt werden)
  • Stets mit Zirkeltraining (=ganzheitliches Training) arbeiten
  • diszipliniertes und körpergerechtes Training erst auf sehr viele Wiederholungen, kurze Pausen; Schwierigkeitsgrad leicht aber deutlich spürbar, Erhöhung immer erst wenn es zu leicht wird (kaum mehr spürbar) (Muskeln werden aufgepumpt; Füllen in späterer Phase durch hohe Schwierigkeit mit wenig WHs und längeren Pausen)
  • Körpergerechtes Training: ganzheitliches T. sowie richtige und körperschonende Ausführung inklusive Atmetechnik und Fordern ohne Unter/Überfordern verhindert Fehlhaltungen und geht auch auf körperliche Einschränkungen ein (zB Rücken oder Knieprobleme, Belastungsgrad, ...); am besten regelmäßig die Übungen fachlich prüfen und verbessern lassen (zB über personal coaching)
  • Motivationschub nicht durch Aussehen oder Gewicht sondern durch Erreichen der nächsten Schwierigkeitstufe (kleinerer Schritt aber deutlich sichtbar und man bleibt dran)
  • Ernährung vollwertig und bedarfsgerecht (überschlagener Gesamtbedarf + 10-20%), ausgeglichen, abwechlsungsreich, regelmäßig und andauernd (Energydrinks, Proteinshakes und Riegel müssen nicht sein; Ernährungsberater helfen hier gerne bei Fragen und Ideensuche weiter)
  • Spaß und Lebensfreude in Sport, Ernährung, Freizeit und Beruf


Kommentar von Trashtom ,

Doch, Hormonstörungen bzgl. Stoffwechsel gibt es schon. Stichwort Schilddrüse. Da werden Hormone freigesetzt die bewirken, dass der Körper den ganzen Tag auf Volldampf läuft und somit der Grundumsatz schon sehr sehr hoch sein kann.

Kommentar von Saisha ,

Ja, hast recht, hätte ich vllt. noch schreiben sollen - da hier weitere Hinweise auf die Situation des Fragestellers gefehlt haben, bin ich von einem gesunden Normalfall ausgegangen.

Liegt eine Verdauungs-, Stoffwechsel- oder Hormonstörung vor oder wird angenommen (bitte vom Arzt abklären lassen) ist auch meistens eine ärztlich-medikamentöse oder sonstig-therapeutische Behandlung von Nöten. Diese Behandlung kann deutliche Verbesserungen bewirken, die Ergebnisse sind jedoch nicht mit dem eines sonst gesunden Menschens vergleichbar.
In einem solchen Falle ist es umso wichtiger auch den kleinsten Erfolg bereits als solchen anzuerkennen - sowohl der Betroffene selbst als auch Angehörige und Freunde helfen hier bei Motivation und Spaß.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Nahrung, 22

Hallo! Wenn Du dein Training ebenso unsortiert angehst wie diese  Frage so wundert man sich nicht.

Alter , Trainingsstand, Trainingsplan und sogar Geschlecht - alle wichtigen Informationen fehlen.

Wer ernsthaft Kraftsport betreibt überlegt eine solche Frage genau

Alles Gute.

Antwort
von grammdamm, 2

Prinzipiell solltest du darauf achten, mehr zu essen. Aber mehr bedeutet nicht irgendwie mehr, sondern wirklich kontrolliert und auch gesunde Lebensmittel. 10 Tafeln Schokolade kann dein Stoffwechsel wahrscheinlich nicht so gut verarbeiten, weil ihm eh schon die Mikronährstoffe dafür fehlen. Esse einfach jede Woche 500 Kilokalorien mehr und wenn du nicht zugenommen hast, dann esse wieder mehr. Ich selbst musste da auch schon durch und man muss sich echt aufraffen. Das fand ich damals gut: http://welches-whey.de/ektomorph-zunehmen-sechs-massnahmen/ Ein weiterer Fehler ist es, dass du wahrscheinlich viel zu oft und zu lange trainierst. Versuche wirklich, dich auf die Grundübungen zu konzentrieren. Also Ektomorpher Stoffwechseltyp benötigst du es nicht, stundenlang deine Arme zu trainieren. Verbrenn lieber nicht zu viele Kalorien :P

Antwort
von Oliverano, 1

Genetik, Stoffwechsel oder die übliche Ausrede ''ich habe keine Zeit'' lasst euch doch mal was besseres einfallen.  Es liegt an den Stellschrauben im Bezug auf Training , Ernährung, Regneration und weitere wie der alltägliche Stress. Etwas stimmt davon nicht richtig und das Herausfinden überlasse ich dir.

Antwort
von CptCrunch, 27

Simpel, du isst einfach zu wenig und wenn du meinst du isst schon sehr viel, musst du noch mehr essen. ;) Ich mach mir zB zum Frühstück: 100g Haferflocken, 1 Banane, 30g Whey und 5g BCAA dazu noch 50-100g Erdnussbutter und BOOM, 800 - 1000kcal. (Alles in den Mixer versteht sich, mit Wasser oder Milch)

Also mehr essen, mehr Mahlzeiten und schauen was du isst.

Antwort
von lebenaufInsel, 6

Du solltest dir als erstes mal diese Fragen stellen:

Stimmt der Trainingsreiz?

Hast du genügend Regeneration?

Isst du genug?

Leider kann man aus deiner Frage nicht sehr viele Infos entnehmen. Deshalb kann ich hier auch nicht genau sagen, was das Problem ist.

Antwort
von gizumre, 20

Mir geht es genau so :(

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community