Frage von lynnessa, 274

Ich gehe mit 63 am 01.11.2016 in Rente undhabe im laufenden Jahr 30 Tage Urlaub. Wie viel Urlaub steht mir dann noch zu, wenn ich nur 10 Monate gearbeitet habe?

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Antwort
von Laestigter, 235

30 - ab der zweiten Jahreshälfte der ganze Urlaub,  Bundesurlaubsgesetz.

Es sei denn, es gibt betriebliche oder tarifliche Bestimmungen, die davon abweichen, dann gelten diese.

Kommentar von Familiengerd ,

Es ist schon erschreckend, wie viele sonstige Antworten hier gegeben werden, ohne dass die Antwortenden eine Ahnung haben und nur "aus dem Bauch heraus" antworten oder danach, was sie wohl (nach ihrer Meinung) für "logisch" halten.

Kommentar von Familiengerd ,

Ergänzung:

Es sei denn, es gibt betriebliche oder tarifliche Bestimmungen, die davon abweichen, dann gelten diese.

Das ist richtig, allerdings ist davon der Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub nciht betroffen: der bleibt bestehen!

Kommentar von Laestigter ,

Da wäre ich vorsichtig, wenn die Tarifparteien sowas zustimmen, dann kann das auch "verschlimmbessert sein" - Beispiel aus einer meiner früheren Firmen:

Der Kündigungsschutz wurde so beschlossen von beiden Parteien, daß man die ersten 2 Jahre nur 14 Tage Kündigungsfrist hatte - dafür wurde dann allerdings bei den Fristen weiter festgelegt, daß man ab dem 2. Jahr dann schon 3 Monate zum Monatsende und ab dem 8. Jahr schon 4 Monate zum Monatsende Frist hatte - also viel besser als das gesetzliche..

Grund war, daß man dort 3 oder4x verlängert worden ist, bis man fest übernommen wurde..

Dort arbeitete man übrigens auch bis zu 51 Stunden in der woche (Nachschicht Sonntags mit hochfahren der Anlagen ab 19:00 Uhr bis 6: 00 Uhr morgens...

Insgesamt arbeitete man dort in 3 Wochen 150 Arbeitsstunden und hatte dann eine ganze Woche frei - ist also alles möglich, wenn alle mitmachen..(Ich nicht, habe deshalb damals dort gekündigt, weil mir das Schichtsystem nicht lag..)

Kommentar von Familiengerd ,

Da wäre ich vorsichtig

Um warum sollte ich das sein?

Deine Beispiele zu tariflichen Regelungen haben mit dem in der Frage dargestellten Problem des Urlaubsanspruchs nichts zu tun!

Die von Dir genannten Regelungen zu den Arbeitszeiten/Schichten und den Kündigungsfristen sind von den Gesetzen gedeckt.

Der Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach mehr als 6 Monaten in der 2. Jahreshälfte darf aber auch durch eine tarifvertragliche Regelung nicht geschmälert oder ganz ausgeschlossen (abbedungen) werden!!

Kommentar von Laestigter ,

Mit "vorsichtig" meine te Ich "pauschal etwas zu behauten" - denn das ist es nicht.

Hat genau so wenig mit der Frage zu tun wie dein Hinweis auf die 20 oder 24 Tage gesetzlicher Mindesturlaub - um die es aber gar nicht ging, weil der Fragesteller ja klipp und klar angab, 30! Tage Jahresurlaub zu haben..

Kommentar von Familiengerd ,

Du vermittelst mir leider sehr sicher den Eindruck, dass Du überhaupt nicht den Zusammenhang verstanden hast bei dem, was ich geschrieben haben!

Mit  'vorsichtig' meinte Ich 'pauschal etwas zu behauten' - denn das ist es nicht.

Das kann ich aber durchaus pauschal in dem genannten Problemzusammenhang behaupten, weil das Gesetz keine tarifvertragliche Regelung erlaubt, die den Anspruch auf den gesamten gesetzlichen Mindesturlaub unter den gegebenen Voraussetzungen schmälert!

Hat genau so wenig mit der Frage zu tun wie dein Hinweis auf die 20 oder 24 Tage gesetzlicher Mindesturlaub - um die es aber gar nicht ging, weil der Fragesteller ja klipp und klar angab, 30! Tage Jahresurlaub zu haben..

Du hast in Deiner Antwort auf mögliche tarifvertragliche Abweichungen verwiesen. Ich habe daraufhin kommentiert, dass es tarifvertragliche Abweichungen zwar geben kann, aber nicht in Zusammenhang mit dem Urlaubsanspruch, sofern er den gesetzlichen Mindesturlaub betrifft!

Es ging bei dieser Anmerkung also nicht um die Frage, ob 30 oder 20 oder wie viele Urlaubstage auch immer, sondern um Deinen Einwand, dass es tarifvertragliche Beschränkungen zum Nachteil des Arbeitnehmers geben könne!

Du solltest schon genau lesen und die Zusammenhänge beachten, bevor Du ohne rechten Sinn erwiderst!

Kommentar von Laestigter ,

Wird mir zu dumm, was du mir alles in den Mund legst!

WO!! - habe ICH! behauptet oder geschrieben, daß es traifvertragliche Beschränkungen zum Nachteil des Arbeitnehmers geben könnte?

Sogar meine jetzt nachgeschobenen Beispiele weisen Nachteile sowohl für den AN als den AG auf  - Also bitte! unterstelle mir nicht , daß Ich einseitig Nachteile gegenüber dem Arbeitnehmer in den Raum gestellt hatte!

Lern erst mal lesen , statt hier irgendwas zu kommentieren und Dinge mit einzubringen, nach denen keiner gefragt hat!

WER!! hat hier danach gefragt, ob der Mindesturlaub von 20-24 Tagen eingehalten werden muß? - Niemand - trotzdem von dir vorgebracht, also ergänzt - das interesseirte zu der frage keine late Sau!

Unterlasse einfach deine Unterstellungen oder kommentiere nicht meine Antworten, wenn du sie nicht verstehst!

Und als Gipfel der Unverständnis und nachdem alles mögliche von dir ungefragt mit eingebracht wurde dann auch noch mir unterstellen, Ich würde "ohne rechten Sinn" als DUMM! antworten!

Spiegel kaputt oder warum schreibst du sowas?

auf eine anwort kannst du gerne verzichten, wenn diese wieder so unbrauchbar ist wie deine ergänzungen.

Warum schreibst du nicht ein bisschen was über die verschiedenen Arten von Läpppasten - hat auch nichts mit der Frage zu tun, aber das stört dich ja nicht...

Kommentar von Familiengerd ,

Wird mir zu dumm, was du mir alles in den Mund legst!

DU SELBST hast in Deinem Kommentar geschrieben: "Da wäre ich vorsichtig, wenn die Tarifparteien sowas zustimmen, dann kann das auch 'verschlimmbessert sein' " und das Beispiel aus Deinem Betrieb genannt.

Alles Andere will ich hier nicht noch einmal und schon wieder einmal erklären müssen, obwohl ich es in aller Breite getan habe und mir vorkommen müsste, als würde ich vergeblich auf das sprichwörtliche "kranke Pferd" einreden.

Es ist nicht mein Problem, wenn Du von (arbeits)rechtlichen Fragen offensichtlich überhaupt keine Ahnung hast und es Dir außerdem auch noch an der Fähigkeit zum dafür notwendigen allgemeinen und speziellen Verständnis fehlt.

Ich werde mich darum auch nicht weiter mit Deinem Blödsinn auseinander setzen!

Kommentar von Laestigter ,

"verschlimmbessert" ist also für dich immer "verschlimmert", also IMMER zum Nachteil des Arbeitnehmers?

Wie dumm ist das denn?

Schreib beim nächsten mal keinen Kommentar zu meiner Antwort, bring nicht "pro rata temporis" ins Spiel, dann hätte Ich gar nicht erst nachlegen müssen, war ja schon alles gesagt mit meinem Satz!

Hätte Ich gewusst, was für ein Kasperl hier meine Antwort kommentiert, dann hätte Ich mir weitere Zeilen gespart..

Anderen Dummheit zu unterstellen,  nur wel man sich verrannt hat ist nicht die feine Art - Aber wers charakterlich nötig hat, der solls machen.

Ich vergebe dir für deine Dummheiten, die du geschreiben hast, OK?

Also Absolution für dich und deinen Blödsinn, auch für deine eigene Antwort, in der du auch einiges so hinstellst, als ob deine Meinung Gesetz und damit "allgemein unbestrittene Rechtsauffassung und durchgängig einheitliche Rechtsprechung" wäre..

Kommentar von Familiengerd ,

auch für deine eigene Antwort

Dann erläutere doch bitte, was an meiner Antwort nicht in Ordnung sein soll - bisher finde ich darunter keinen korrigierenden Kommentar Deinerseits!

Ich bin da sehr gespannt!

Was ich in meiner eigenen Antwort zu dem Problem geschrieben habe, ich nicht meine Meinung, sondern das, was ich dazu ergänzt habe: "allgemein unbestrittene Rechtsauffassung und durchgängig einheitliche Rechtsprechung" - aber woher sollst ausgerechnet Du das auch wissen? So, wie Du Dich hier gibst, solltest Du Dich wirklich lieber auf Deine Themen "Gewehr, Messer und Teleskopschlagstock" beschränken, die passen offensichtlich besser zu Dir!

Wie lange hat es eigentlich gedauert, bis Du auf diesen Begriff "pro rata temporis" gestoßen und zu der erhellenden Erkenntnis gekommen bist, dass er eventuell etwas mit dem Frageproblem zu tun hat?

Antwort
von Familiengerd, 187

Nach dem Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 4 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 hast Du Anspruch auf den gesamten vereinbarten Urlaub von 30 Tagen.

Denn Du erfüllst die dort genannte Voraussetzungen:

erstens endet Dein Arbeitsverhältnis in der 2. Jahreshälfte und

zweitens besteht es (davon gehe ich jetzt aus) schon länger als 6 Monate.

Aber:

Dieser Anspruch besteht in vollem Umfang nur dann, wenn es keine arbeits- oder tarifvertragliche Vereinbarung zu einer anteiligen Berechnung gibt (Zwölftelung) gibt; tritt auch dann ein, wenn bei der Urlaubsvereinbarung zwischen gesetzlichem und zusätzlichem Anspruch unterschieden wird, z.B. durch eine Formulierung wie "Neben dem gesetzlichen Urlaubsanspruch wird ein weiterer Urlaubsanspruch in Höhe von xx Tagen gewährt.".

Bei der anteiligen Urlaubsgewährung darf aber der Anspruch auf den gesetzlichen Urlaub nicht unterschritten werden.

Das ist allgemein unbestrittene Rechtsauffassung und durchgängig einheitliche Rechtsprechung.

Kann der Urlaub bis zum ende des Arbeitsverhältnisses nicht mehr genommen werden, muss er abgegolten werden (BUrlG § 7 Abs. 1).

Antwort
von Eisenkatze, 168

das ist ganz einfach 25 tage. du musst deinen urlaub durch die manate teilen. dann hast du den anspruch für 1 monat. dann diesn anspruch mal dein verbleibende 10 monate gibt 25 tage.

Kommentar von Laestigter ,

BUrlG §5 , 1c sagt aber, daß das nur beim Ausscheiden im ersten Halbjahr so ist..

Kommentar von Familiengerd ,

@ Eisenkatze:

Woher willst Du das wissen?

Du hast doch keine Kenntnis davon, ob es eine vertragliche Zwölftelungsvereinbarung gibt!

Antwort
von newcomer, 144

30 / 12 x 10 = 25 Tage

Kommentar von Joschi2591 ,

genau, aber warum kann die Fragestellerin das nicht selbst ausrechnen?

Kommentar von Laestigter ,

Eigentlich sagt das Bundesurlaubsgesetz schon seit vielen Jahren "Arbeitsende im 2. Halbjahr, voller Anspruch", aber warum können dsa die Antwortenden nicht selbst googlen?

Kommentar von Familiengerd ,

@ Joschi2591:

Peinlich!

Man sollte sich vorher kundig machen, bevor man eine solche Frage stellt!

Kommentar von Familiengerd ,

@ newcomer:

Woher willst Du das wissen?

Du hast doch keine Kenntnis davon, ob es eine vertragliche Zwölftelungsvereinbarung gibt!

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