Frage von Gym80951996, 4

Ich führe manchmal Selbstgespräche?

Ist das bis zu einem gewissen Grad normal?
Oft spiele ich (m, 20) dabei Situationen und Gespräche aus der Vergangenheit durch, entweder so wie sie ungefähr waren (wenn ich das Gespräch oder die Situation gut fand) oder wie sie meiner Meinung nach hätten sein sollen (wenn etwas nicht so gut gelaufen war, wenn ich etwas anderes hätte sagen sollen).
Es gibt mir außerdem ein wenig das Gefühl von Sicherheit und Bestätigung.
Außerdem nehme ich Citalophram gegen Depressionen. Seitdem ich das nehme mache ich das irgendwie nicht mehr so häufig...
bin ich also ein Psycho? :D
Und kann es sein dass ich das unterbewusst mache, weil ich bis heute single bin? Könnte das mit Sehnsucht verbunden sein?

Antwort
von Shiftclick, 3

Beobachte andere Menschen, wenn sie es normalerweise nicht tun, dann ist es nicht normal, wenn du es öfters als ab und zu mal machst. Und beobachte dich, wie du auf jemanden reagierst, den du bei einem Selbstgespräch ertappst (falls dir das unter den Tausenden von Begegnungen schon mal passiert ist). Du bist wahrscheinlich befremdet, auch wenn jemand in sein Headset spricht, das du nicht bemerkt hast. Soviel zu normal oder nicht normal.

Dass du Single bist, bringt das sicher nicht hervor. Wenn du wochenlang niemanden zum Reden hast, dann könnte das eher dazu führen. Aber auch Singles und Menschen mit Sehnsüchten reden mit anderen.

Antwort
von Tueri, 3

Ich rede auch oft mit mir. Dabei übernehme ich meistens beide oder sogar alle drei Parts der Gesprächspartner. Sonst bin ich ganz normal, naja, so normal, wie man halt sein kann. 

Wenn es dir Spaß macht, du keinen damit nervst oder störst, mach doch ruhig weiter damit. Ist doch egal, was die anderen davon denken.

Antwort
von Strikerleo, 3

Es wurde Bewiesen das Selbstgespräche hilfreich, normal und intiligenz fördernd sind.

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