Ich fühle nicht mit anderen Personen mit?

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8 Antworten

Du bist kein schlechter Mensch nur weil du dich nicht so verhältst wie andere es von dir erwarten. Es gibt vielleicht andere Dinge die dich bewegen oder zum weinen bringen würden, vielleicht hast du sie einfach noch nicht erlebt.

Lass dich nciht aus der Ruhe bringen aber versuch trotzdem menschlich zu bleiben und den Leuten gegenüber nichts unsensibles zu sagen.

Greetz, PuNk

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Es hat absolut nichts mit Atheismus zu tun.

Ist das das einzige Beispiel, das du hast? Gerade der Tod, wenn man ihn noch nicht oft erlebt hat, man sehr jung ist und Menschen betrifft, mit denen man keine emotionale Bindung hatte, muss nicht zwangsläufig Gefühle hervorrufen. Man begreift es schlicht nicht wirklich.

Wenn es öfter der Fall ist, auch im Alltag und bei Menschen, die du liebst, könnte vlt wirklich etwas nicht in Ordnung sein. Aber das über das Internet festzustellen ist schlichtweg unmöglich.

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Alleine die Tatsache, dass du dir über dich Gedanken machst, ist schon mal sehr positiv. Ich persönlich bin in diesem Fall das genaue Gegenteil von Dir. Ich fühle immer sofort mit. Was ich nämlich immer tue, ist, ich versetzte mich in die Situation jener Person, und versuche das Leid und den Schmerz zu verstehen, den die Person fühlen muss.

Vielleicht probierst du das einfach mal, dich in andere Menschen hineinzuversetzen. Das fällt nicht nur Dir schwer, glaub mir. Es gibt genug Menschen, die wenig Einfühlungsvermögen besitzen. Aber die merken das meistens nicht. Du machst dir wenigstens darüber Gedanken. Wer weiß, stimmt es überhaupt? Vielleicht redest du dir das auch nur ein. Vielleicht bist du aber auch noch zu jung, um das alles richtig zu verstehen. Ich weiß es leider nicht. :-| 

Jedenfalls liegt es bestimmt nicht daran, dass du Atheist bist. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen! :-)


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Es liegt sehr unwahrscheinlich an Atheismus weil das Mitfühlen zu automatisch geht. Eine Diagnose können wir hier auch nicht stellen, aber wenn es dich sehr stört, kannst du einen Psychologen oder den Hausarzt konsultieren.

Verringertes Mitgefühl ist nicht unbedingt schlecht. Es kann helfen, distanzierter und damit rationaler zu sein und es bietet weniger Anlass, in emotionale Krisen zu schlittern. Schlecht wird es eher, wenn du aufgrund mangelnden Mitgefühls anderen Leuten wehtust, oder ihnen nicht hilfst, wenn sie deine Hilfe brauchen.

Und vielleicht hat dieser eine Vorfall mit den Eltern deines Bekannten nicht einmal etwas mit deinem durchschnittlichen Maß an Mitgefühl zu tun, sondern nur mit deinem momentanen. Vielleicht verstehst du die Situation momentan nicht emotional, weil der Tod der Eltern von Bekannten so selten vorkommt. Vielleicht warst du zu diesem Zeitpunkt durch irgendetwas abgelenkt.

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Wie würde es sich für dich anfühlen, zum Spaß Hundewelpen zu Tode zu quälen?

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Kommentar von Gamebob331
02.09.2016, 16:46

Ich würde es unmenschlich finden aber würde nicht mitfühlen 

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Dich stört dass du nicht mitfühlst, also kannst du kein schlechter Mensch sein. Einem Arschl*** wär das total egal. Zudem kann es sein, dass dein Unterbewusstsein die Gefühle wegdrängt, du aber sehr wohl Mitgefühl hast.

Naja, es hat auch Vorteile wenn dir die Dinge nicht so nah gehen. Manche lassen alles an sich ran und gehen kaputt deswegen. Man muss versuchen ein gesundes Maß Mitgefühl zu finden.

Weinst du bei Filmen oder Büchern? 

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Ich finde an deinem Verhalten nichts unnatürliches.

Wahrscheinlich ist es so, dass du zu den Eltern deines Freundes kein inniges Verhältnis hattest?

Vielleicht hattest du überhaupt kein Verhältnis zu Ihnen und kanntest sie nur flüchtig?

Dann ist es durchaus normal die ganze Sache, distanziert als Außenstehender zu betrachten.

Zumal es nur gesund sein kann sich vor äußeren unangenehmen Emotionen zu schützen.

Ich denke mal wenn es um deine eigenen Eltern gehen würde, hättest du einen anderen emotionalen Bezug dazu.

Wenn es nicht so wäre, dann würde ich mir Sorgen machen.

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Das liegt auf keinen Fall daran dass du Atheist bist.

Wie viel du fühlst kommt darauf an, wie gut deine Gefühlswelt in deine Erlebniswelt integriert ist und in diesem Fall auch wie gut du diese Personen kanntest.´

Dass du nicht an Zufälle glaubst hat auch nichts damit zu tun.

Denk mal darüber nach, ob du traurig wärst wenn deine Eltern von heute auf morgen aus dem Leben gerissen werden oder sonst jemanden den du liebst oder zu dem eine enge Bindung haben solltest.

Wenn du auch da nichts fühlst, würde ich mal zu einem Psychiater (keinem Psychologen!) gehen und dem davon erzählen, dann hat nämlich vielleicht irgendwas in deiner Vergangenheit dazu geführt, dass du den Zugang zu deinen Gefühlen verloren hast und du keinen Zugang zu deiner Gefühlswelt findest

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