Frage von sunnysun23, 59

Ich fühle mich von meiner Familie hintergangen! Hilfe! Was soll ich tun?

Folgendes... Seit etwa einem Jahr gibt es bei uns in der Familie Konflikte. Es geht um die Anschaffung eines Hundes. Meine beiden Schwestern wollten unbedingt einen Welpen und auch meine Mutter. Mein Bruder war neutral. Und mein Vater und ich waren dagegen. Doch nach einiger Zeit hat sich mein Vater umentschieden und nun war nur noch ich nach wie vor gegen die Anschaffung eines Hundes. Ich mag halt Hunde nicht so... Nun haben sie sich allerdings tatsächlich einen geholt. Gegen meinen Willen... Mich macht das so wütend. Klar der Hund ist süß aber wie ich prophezeit hatte unglaublich anstrengend... Er macht überall in die Wohnung (auch in mein Zimmer) und jammert morgens immer weil niemand mit ihm spielt... weshalb ich sogar am Wochenende immer früher aufwach und deshalb total müde bin! Genauso heute... Nun ist heute der Streit zwischen mir und meinem Vater eskaliert. Wir haben uns nur noch angeschrien und er hat mit Gegenständen in der Wohnung rumgeworfen. Ständig gibt es auch Streit zwischen mir und meinen Schwestern. Sie sind der Meinung ich würde mit dem Hund immer alles falsch machen dabei tu ich gar nichts! Ich fühle mich wirklich hintergangen und will einfach nur noch abhauen! Mich macht das alles so wütend! Vielleicht könnt ihr mir ja helfen... :( Lg

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Antwort
von brandon, 27

Ich fasse mal zusammen. Ihr seid eine Familie von sechs Personen und Du bist als einzige gegen den Hund und dann geschah das unfassbare man hat doch tatsächlich hinter Deinem Rücken und ohne Deine Erlaubnis einen Hund geholt. Gegen Deinen Willen.

Das Du Hunde nicht so gerne magst ist vollkommen okay da mache ich Dir keinen Vorwurf. Aber die Art in der Du schreibst läßt mich vermuten das ein kleiner Diktator in Dir wohnt. Du kannst doch nicht erwarten das die Mehrheit sich nach Deinen Wünschen richtet.

Eigentlich heißt es ja immer, das wenn ein Hund in eine Familie kommt alle damit einverstanden sein müßen. Aber ehrlich gesagt sehe ich das in Deinem Fall anders. Selbstverständlich ist es nicht okay von Deinem Vater sich so zu benehmen. Ich habe jedoch den Eindruck das Du nicht deshalb wütend bist sondern nur deswegen das man gegen Deinen Willen entschieden hat. Ich gebe Dir den Rat Dich damit abzufinden Du wirst in Deinem Leben noch oft erfahren das nicht alles nach Deinen Wünschen geht.

Das ein Welpe noch nicht stubenrein war ja klar da braucht man kein Prophet zu sein aber ich denke das das Deinen Eltern auch klar war.

Wenn der Hund in Dein Zimmer pinkelt gibt es eine gute Erfindung, im Volksmund nennt man sie Tür.

Wenn Dich der Hund dauernd weckt kauf Dir Oropax das sind so kleine Wachskügelchen die man sich ins Ohr macht, das funktioniert ganz gut.

Zum Schluss möchte ich Dir noch eine kleine Weisheit sagen. Mit Wut im Bauch schadet man nur sich selbst und niemals den Verursacher. Wenn Du möchtest das es Dir gut geht dann tu etwas dagegen vielleicht kann Dir dabei ein Psychodoc helfen oder Du lernst auf eine andere Art Dich zu entspannen, vielleicht mit einer CD. Das sage ich nicht um Dich zu verspotten oder sonst wie zu ärgern.

Nix für ungut.

Antwort
von 2012infrage, 56

Also wenn ich das recht lese, dann stand es 4:1 für einen Hund und Dein Bruder war neutral. Es wurde rechtmäßig entschieden. Du meinst also, die ganze Familie sollte sich nach Dir richten? Also bestimmst Du, was in der Familie angeschafft wird oder nicht? Und weil es nun nicht nach Deinem Willen ging, streitest Du weiter? Um Recht zu behalten? So zumindest hört sich das an für mich. Aber ich kann mich täuschen.

Schließ Deine Zimmertür, hör Musik mit Kopfhörer, dabei kann man wunderbar einschlafen und hört nix mehr. Bitte beim gemeinsamen Essen oder so, jedenfalls in einer entspannten Situation um Hilfe, denn ja, wenn alle diesen Hund wollten, müssen sich alle einigen, wer ihn wann versorgt.. das ist wohl richtig. Aber mit Rumzoffen kommst Du nicht weiter, da wird Dir keiner zuhören. Und versuch, Deine Wut nicht am Hund auszulassen, der kann gar nix dafür und ist noch ein "Kleinkind".

LG

Kommentar von 2012infrage ,

In Deinen Antworten lese ich gerade, dass Du schon 20 bist, ich dachte, Du wärst 12 oder 13. So liest sich Dein Text. Ich glaub, es wär Zeit einmal auszuziehen und Dein eigenes Leben zu leben, so wie Du es willst. Schon hat aller Ärger ein Ende. Willst Du in Hotel Papa bleiben, dann wär es wohl besser sich zu fügen anstatt zu fordern, Du kannst froh sein, dass Dir nicht die Tür gewiesen wird... 

LG

Antwort
von Wonnepoppen, 59

Wieso macht der Hund in dein Zimmer , wie kommt er da überhaupt rein, wenn du das nicht willst?

Wenn alle, außer dir einen Hund haben wollen, dann sollen sie sich auch um ihn kümmern, ich würde mich raus halten, so gut es geht. 

außerdem ist das noch lange kein  Grund von deinem Vater deswegen mit Gegenständen um sich zu werfen!

wie alt bist du?

Kommentar von sunnysun23 ,

Ich bin 20. Naja also das mit dem Streit zwischen mir und meinem Vater war nicht nur wegen dem Hunde Thema... Da war auch noch anderes dabei...

Kommentar von KaeteK ,

Dann bist du ja alt genug um dir eine Arbeit zu suchen und auszuziehen. Damit wäre allen gedient. lg

Antwort
von mirimi22, 21

Versteh das problem nich so ganz, es ist ja nicht dein hund also musst du ja sogesehen eig nichts mit ihm machen. Warum stört es dich denn dann ?? Doof gelaufen aber du nimmst das sehr persönlich so als ob es eine strafe wäre, deine eltern wünschten sich halt ein hund aldo lass sie doch hatt doch garnichts mit dir zu tun. Freu dich doch lieber hunde sind was tolles.

Antwort
von grossbaer, 53

Dich hat niemand hintergangen. Dein Vater hat sich um entschieden und somit haben sich deine Eltern entschlossen einen Hund anzuschaffen. Die Entscheidungsgewalt liegt generell bei deinen Eltern und nun kam noch hinzu, das deine Schwestern auch dafür gestimmt haben. Die Mehrheit hat entschieden und du würdest überstimmt. Du solltest lernen auch mit Niederlagen umzugehen. Im Leben geht es nicht immer nach deinem Kopf, oft muss man sich nach der Mehrheit richten. Für sich alleine kannst du Entscheidungen treffen wie du willst. Sobald aber andere Menschen beteiligt sind, musst du damit rechnen das es nicht so läuft wie du es willst und wie du es dir vorgestellt hast. Du kannst deinen Willen keinem anderen Menschen aufzwingen. Du kannst versuchen durch Argumente zu überzeugen. Generell ist jeder Mensch in seiner Entscheidung frei und hat auch, wie dein Vater, das Recht seine Meinung zu ändern. Anstatt ihn dafür zu verurteilen, solltest du vielmehr fragen, warum er sich um entschieden hat. Vor allem solltest du das nicht so persönlich nehmen und als Angriff auf deine Person werten. Die Mehrheit war für einen Hund. Fertig! Das hat nichts mit hintergehen zu tun. 

Zum Schluss noch eine Bitte: laut es jetzt bitte nicht an dem Hund aus. Er ist ein hilfloses Wesen und wie ein Baby. Er braucht Liebe, Hilfe, Fürsorge. Er kann nichts für euren Streit. Holt euch Erziehungstipps vom Profi, auch zum Thema Stubenreinheit und geht mit ihm vor allem  in eine gute Hundeschule. Er braucht Erziehung. Viele Haben nadelscharfen haben auch eine Welpenstunde, wo der Hund mit anderen Welpen in Kontakt kommen kann und somit sozialisiert wird. 

Kommentar von sunnysun23 ,

Niemals würde ich unserem Hund etwas antun! NIEMALS! Ich bin unglaublich Tierlieb, hatte selbst schon viele Haustiere. Außerdem hat sie hat sich bei uns schon super eingewöhnt und liebt ihr neues zu Hause. Wir gehen mit ihr auch regelmäßig zur Hundeschule. Ich habe halt nur das Gefühl das mich niemand versteht... Und das macht mich wirklich traurig. Und weshalb mein Vater sich umentschieden hat weiß ich auch schon.

Kommentar von grossbaer ,

Also ist es ein generelles Problem und hat mit diesem Streit im Grunde nichts zu tun. Dann solltest du dich mit deinen Eltern mal zusammen setzen und mit ihnen reden. Denn es geht ja nicht um den Hund. Ich merke an deiner Reaktion auf meinen Beitrag auch wie groß deine Not ist. Du fühlst dich gleich angegriffen und rechtfertigst dich. Rede mit deinen Eltern über deine wahren Gefühle, was dich wirklich bewegt. Wenn das Gespräch keinen Erfolg hat, dann sprich mal mit dem Schulpsychologen, falls du noch zur Schule gehst. 

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