Frage von YukiSchreibt, 41

Ich fühle mich nicht wohl/mag mich nicht?

HeyHo!

Um es kurz zu machen.

Ich kann mich selbst nicht leiden. Den Charakter (z.B. wie ich auf Situationen reagiere) nicht, und schon gar nicht das Aussehen.

Ich habe Depression und Minderwertigkeitskomplexe, war deshalb auch schon in einer Psychiatrie.

Seit der Grundschule habe ich so.gut wie keine Freunde.

Bis zum Gymnasium habe ich deshalb mit imaginären Freunden gespielt (Ab der 5. Klasse hab ich mich ins Internet geflüchtet)

Da ich (geistig) Recht frühreif war und bin, habe ich in dieser Traumwelt meist eine erwachsene, weibliche Studentin verkörpert, die All das hatte und war, was ich nicht habe.

Nun, ich würde gerne so leben, zumindest in Ansätzen, wie ich es damals getan habe. Aber ich kann als 13 Jährige nunmal nicht Studieren und so (Zumal ich nun wirklich nicht die beste in der Schule bin)

Ich weiß nicht wer ich bin, auch weil ich mich anderen immer unterschiedlich verhalte und mir nicht sicher bin, welche von diesen Persönlichkeiten nun wirklich ich bin.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo YukiSchreibt,

Schau mal bitte hier:
Leben Depression

Antwort
von AriZona04, 13

Ich rate Dir: Fang mal in ganz kleinen Schritten an und stelle mal fest, was Du alles an Dir MAGST! Du kannst Dich nicht komplett ablehnen, das nehme ich Dir nicht ab. Es gibt 100pro so kleine Dinge wie Singen z. B. Es muss ja nicht gleich auf einer Bühne sein, aber so vor Dich hin - passiert Dir das nie? Magst Du Musik hören? Welche? Das geht uns nichts an, aber für Dich ist das ganz wichtig zu wissen, was Du gern hörst, denn es ist etwas POSITIVES für Dich. Und dann sammel mal weiter, was es alles positives in deinem Leben gibt. Einen Spaziergang über eine sonnendurchflutete Wiese.
Probiere mal eine neue Frisur aus.
Lies mal ein lustiges Buch. Such Dir ein neues Hobby. Und jetzt sag nicht zu jedem Vorschlag: Das ist nichts für mich. Du musst schon mitarbeiten, sonst klappt es tatsächlich nicht. Wir müssen alle an unseren Leben arbeiten - das tut kein anderer für uns. Es gibt aber mega viel im Leben, was uns gut tut - es muss nur jeder für sich finden! Vor allem aber: Bekommst Du Medizin? Diese ist für Dich bestimmt unerlässlich. Leider. Damit wird Dir einiges leichter fallen.

Antwort
von skyberlin, 11

Geh doch einfach zum Doc/Psychiater, die werden das einschätzen können und Dir hoffentlich weiterhelfen, bevor Du eine ausgeprägte Störung Deiner Persönlichkeit riskierst.

Du scheinst reflektiert, also: sei mutig und offenbare Dich den entsprechenden Experten.

Bleib stark und versuch's!

Antwort
von Sabrin80, 15

Das was Du schreibst tut mir sehr leid für Dich! Ich würde es auf die Pubertät schieben, aber es ging bei Dir ja sehr früh los. Du solltest Dir auf jeden Fall weitere Hilfe holen. Vielleicht mit einem Psychater sprechen. Versuch ein Hobby zu finden, bei dem Du bewusst mit anderen Menschen agieren musst. Auch wenn es Dir schwer fällt.

Alles Gute!!!!

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