Ich fühle mich nicht wohl wenn ich glücklich bin?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ich hab auch psychische "Schäden" mein Vater hat meine Familie verlassen als ich zwei war , jedoch hab ich nie nach ihm gesucht& ihn auch nicht vermisst.
Mein Zustand passt auf kein psychiatrisches Krankheitsbild,ist jedoch trotzdem kritisch.
Ich persönlich finde es "angenehmer" frustriert & traurig zu sein,denn wenn ich glücklich bin friere ich und kriege Gänsehaut (unabhängig von Temperatur) zudem fang ich an seltsam zu lachen& hab das Gefühl eine Reizüberflutung zu bekommen es ist wirklich unangenehm:/ ...jedenfalls versteh ich dich ziemlich gut:)

Du solltest vllt Dinge tuen die dich an deine Kindheit erinnern..Diese Dinge "bringen" dich wieder in diese Zeit & du kriegst wieder das Gefühl in deiner eigenen Welt zu leben ..vorausgesetzt du willst das:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wenn man depressiv ist, hält man positive gefühle schlecht aus.

wenn das bei dir gerade so ist, dann lasse aus, was für dich zu viel ist; gönne dir etwas abstand und ruhe.

man muss bei allem die richtige balance finden. es kann auch mal sein, dass gute dinge zu viel sind.

vielleicht kannst du kontakt mit deinem therapeuten aufnehmen und dich beraten lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von KeineFrage1997
24.07.2016, 01:42

Isso, so wie ich ohne Therapie klarzukommen ist echt nervenaufreibend und ganz schön unangenehm. Aber ich würde das wohl nicht schaffen, wenn ich nicht meine richtig schlimme Zeit gehabt hätte. Bin richtig froh, dass ich endlich wieder das positive im leben sehen kann und nicht mehr blind vor selbstmitleid bin.

0

Das ist auch sehr komisch, aber mir geht's genauso. Ich kann dir nur ein paar Ratschläge geben, aber die Ratschläge sind gut. Vielleicht denkst du über das Leben ja so wie ich und ich hab alles verrissen als ich so alt War wie du. Das ging schneller als ich gucken konnte. Hatte ne Ausbildung, ein auto und gerade den Führerschein bekommen. Ratzfatz hatte ich nix,  nicht mal ein eigenes Dach über dem Kopf. Also: zieh die Ausbildung bis zum ende durch, verkrach dich nicht mit deiner Familie und deinen Freunden, keine Drogen,  kein selbstmitleid, keine selbstmordgedanken oder gar versuche und ganz wichtig ist es nicht zu verbittern. Wenn du verbittert bist rutscht du in eine Spirale des Hasses und der negativen Emotionen aus der du aus eigener Kraft wohl nicht mehr rauskommst. Dann verkrachst du dich mit allen, versaust dein ganzes leben, hasst dich selbst sobald du das realisiert und schon bist du ganz unten angekommen. Du musst immer dran denken, dass das alles in deinem Kopf ist. Du kannst das beste leben haben aber es nicht raffen. Genieß einfach jeden Augenblick und ansonsten immer einen Schritt vor den anderen. Nicht so viel grübeln sondern leben. Willst du später wie ich zurück denken und sagen können: ich War eigentlich Glücklich, aber die Rolle des Trauerkloßes hat mir besser gepasst. Ein Trauerkloß ist immer ein stimmungskiller und deswegen hat man irgendwann die Schnauze voll davon. Ob das hilfreich ist, das ist egal, aber jeder muss irgendwie zurecht kommen. Dann geh lieber mit Freunden und einem Lächeln auf den Lippen durchs harte und oft unfaire leben als alleine mit ner rum jammer schnute. Es wird ja nicht besser davon,  wenn du als im Hinterkopf hast, was hätte sein können. Es geht doch darum was ist und was du hast. Sei einfach dankbar für das was du hast und das was du nicht hast und hattest, das hast du bis hierher nicht gebraucht und wirst es wohl auch in Zukunft nicht brauchen. Es sollte dann halt nicht so sein, mein Vater War auch nicht da. Hat es mir geschadet? Vielleicht, aber wenn ich bis jetzt so klar gekommen bin, dann geht das auch in zukunft. Vom rum Gejammer bleibt man nur auf der Strecke und das ist viel schlimmer als dieses ewige "warum ich?". Um mal alles in einen Satz zu packen: entweder du bist glücklich oder du bist unglücklich. Da gibt's kein zwischendrin, da gibt es nur den Kopf der dem Herzen manchmal dazwischen funkt und manchmal halt leider ein bisschen öfter. Also einfach nicht von der eigenen rumsmurmel unterkriegen lassen ;). Das leben ist schön und man muss es einfach am Schopf packen. Ich hab mein leben wieder halbwegs im griff und kann mein letztes Lehrjahr weitermachen. Wünschte ich hätte diese Erfahrungen nicht machen müssen aber es War nunmal so und das kann ich nicht mehr ändern. Nur meine Zukunft kann ich ändern, dass ich nie mehr so abrutsche.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Problem eine Lösung : Allah

" ey, die will doch nur.." NEIN
das ist so unglaublich, aber der Islam ist einfach ein Heilmittel
Bei mir war  das auch nicht leicht , mein Vater starb als ich 11 war und ich hatte danach Depressionen 2 Wochen lang durchgehend
Das war so schlimm, danach dachte ich mir okay , das kann echt nicht so weiter gehen , soll ich ernsthaft mein Leben lang damit verbringen, darüber immer nachzudenken und nichts tun ?!? Nein , nein nein
Ich habe mich mit meiner Religion mehr befasst und habe gemerkt , wie besser es mir danach ging, ich war einfach ganz anders: habe wieder gelacht , mit meiner Familie sehr viel unternommen , mit Freuden , habe die Realität der Welt entdeckt , habe mich mehr und mehr zu dieser Religion hingezogen gefühlt, ich bin zwar seit dem ich geboren bin Moslem , habs aber nicht wirklich ernst genommen , Ende 12 Anfang 13 hab ich dann auch den Sinn des Lebens entdeckt , habe gemerkt , dass das Leben nicht so bitter ist wie es aussieht , ich habe wirklich früher solche starken  Probleme mit meinem Leben , allgemein Probleme , Familie , Schule ( ich geh auf ein Gymnasium, dass ist natürlich nicht so einfach , Vor allem nicht wenn man solche Probleme hat )
Und viele weitere
Probier es aus , und wenn Allah es will , sehen wir uns incha Allah im Paradies wieder. Hört sich gerade schräg an , aber die Muslime wissen Bescheid

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Dolterx
24.07.2016, 01:21

Danke aber ich bin kein großer Fan von dem Islam 

0
Kommentar von axperson
24.07.2016, 01:32

Die Religion kann schon helfen, aber es muss nicht unbendingt der Islan sein. Die eigene Religon tut es auch. Ob Christ, Jude oder Musilme wir glauben an den selben Gott. Nur andere Geschichten ❤️

1
Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
24.07.2016, 01:45

Oder du kannst ehrlich zu der Selbst sein ..& Atheist sein:)

0
Kommentar von MerryX
24.07.2016, 02:03

Ja natürlich alle Religionen , aber den Islam würde ich dir empfehlen , denn meiner Meinung nach ist das Diw Religion , ich habe sie dir empfohlen , weil es geholfen hat , aber wenn du nicht wirklich ein Fan Davon bist , da sehen wir uns wohl nicht , ich werde dich bestimmt im Jenseits sehen , mal gucken was du sagst ...aber naja , sehen wir es positiv

0