Frage von SweetHoneyHeart, 84

Ich fühle mich alleine und einsam. Ich bitte um ein paar Antworten.?

Hallo Leute,

ich (15) mag meine Klasse. Sehr sogar. Alle sind sehr nett und lustig. Es ist aber so das ich ein Außenseiter bin. Aber nicht weil ich unbeliebt bin. Ich bin eigendlich garnicht unbeliebt. Alle finden mich sehr nett habe ich gehört und manchmal hänge ich mit ein paar Freunden ab. Aber wirklich nur manchmal. Wir gehen immer alle Nachmittags zu einem Mittagsessen. Also wir sind in einer Ganztagesklasse. Und ich laufe immer alleine. Also wir laufen alle zusammen dort hin aber jeder hat ja ein paar Freunde um sich. Aber ich bin immer alleine. Ich hatte eigendlich gute Freunde in der Klasse mit denen ich immer zusammen war aber die haben mich immer ausgeschlossen. Die anderen sind auch nett aber die haben eben jemand anderen. Immer wenn ich versuche irgendwo dazu zu gehören bin ich trotzdem alleine. Und ich halte das bald nicht mehr aus. In der Pause habe ich wirklich sehr gute Freunde die in einer anderen Klasse sind. Aber die sind halt nicht in meiner Klasse ich weiß aber nicht was ich machen soll. Ich hätte letztens fast geweint weil ich an einem Tisch beim Essen alleine saß. Da einige nicht da waren und sich die von meinem Tisch wo anders hingesetzt haben. Ich bin auch etwas schüchtern. Wenn man sagt das man mehr auf die Menschen zu gehen soll gelingt mir das nicht. Ich bin einfach kein Mensch der die ganze Zeit auf die anderen zugehen kann. Aber selbst wenn ich es mal versuche sind die anderen eben eher mit den anderen zusammen. Mit meinen Eltern und meinen Lehrern will ich auf gar keinen Fall reden. Ich weiß dass reden immer hilft aber ich möchte nicht. Zumindestens will ich nicht mit meinen Lehrern und Eltern reden. Ich fühle mich schon so einsam das ich angefangen habe mit meinen Kuscheltieren zu reden. Und nicht nur mit ihnen sondern auch mit Gegenständen. Aber nur Zuhause da es mir öffentlich peinlich wäre. Aber das finde ich eigendlich nicht schlimm da ich meine Kuscheltiere mag. Und die Gegenstände... Ich fühle mich echt schlecht wegen dem ich weine auch oft Zuhause. Mir kommt es so vor als wäre ich statt selbstbewusster noch schüchterner geworden. Naja das ist eigendlich nur bei Erwachsenen so aber bei gleichaltrigen eher nicht. Nur ein bisschen.

Hätte jemand vielleicht eine Antwort wie ich damit umgehen könnte? Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen würde. Und entschuldigung wegen den langen Text.

Danke schonmal für die Antworten.

Bye.

Antwort
von RayAnderson, 17

ich nochmal....   :-)

es ist egal wer deine freunde sind.

es ist egal wo deine freunde sind.

es zählt einzig, dass es freunde sind....!

,,Guten Tag“, sagte der Fuchs.

,,Guten Tag“, antwortete höflich der
kleine Prinz, der sich umdrehte, aber nichts sah.

,,Ich bin da“, sagte die Stimme, ,,unter
dem Apfelbaum. .

,,Wer bist du ?,, sagte der kleine Prinz. ,,Du
bist sehr hübsch.. .“

,,Ich bin ein Fuchs“, sagte der Fuchs.
,,Komm und spiel mit mir“, schlug ihm der kleine Prinz vor.
,,Ich bin so traurig...“

,,Ich kann nicht mit dir spielen“,
sagte der Fuchs. ,,Ich bin noch nicht gezähmt!“

,,Ah, Verzeihung!“ sagte der kleine
Prinz.

Aber nach einiger Überlegung fügte er
hinzu:

,,Was bedeutet das: ,zähmen‘ ?“

,,Du bist nicht von hier“, sagte der
Fuchs, ,,was suchst du ?“

,,Ich suche die Menschen“, sagte der
kleine Prinz. ,,Was bedeutet ,zähmen‘ ?“

,,Die Menschen“, sagte der Fuchs, ,,die
haben Gewehre und schießen. Das ist sehr lästig. Sie ziehen
auch Hühner auf. Das ist ihr einziges Interesse. Du suchst Hühner
?“

,,Nein“, sagte der kleine Prinz, ,,ich
suche Freunde. Was heißt ,zähmen‘ ?“

,,Das ist eine in Vergessenheit geratene
Sache“, sagte der Fuchs. ,,Es bedeutet: sich ,vertraut
machen‘.“

,,Vertraut machen ?“

,,Gewiss“, sagte der Fuchs. ,,Du bist für
mich noch nichts als ein kleiner Knabe, der hundert­tausend
kleinen Knaben völlig gleicht. Ich brauche dich nicht, und du
brauchst mich ebenso wenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der
hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst,
werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzig sein in
der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt.. .“

,,Ich beginne zu verstehen“, sagte der
kleine Prinz. ,,Es gibt eine Blume... ich glaube, sie hat mich
gezähmt.“

,,Das ist möglich“, sagte der Fuchs.
,,Man trifft auf der Erde alle möglichen Dinge...“

,,Oh, das ist
nicht auf der Erde“, sagte der kleine Prinz.

Der Fuchs schien sehr aufgeregt:

,,Auf einem anderen Planeten ?“ - ,,Ja.“

,,Gibt es Jäger auf diesem Planeten ?“
- ,,Nein.“

,,Das ist interessant! Und Hühner ?“ -
,,Nein.“

,,Nichts ist vollkommen!“ seufzte der
Fuchs.

Aber der Fuchs kam auf seinen Gedanken zurück:

,,Mein Leben ist eintönig. Ich jage Hühner,
die Menschen jagen mich. Alle Hühner gleichen ein­ander, und
alle Menschen gleichen einander. Ich langweile mich also ein
wenig. Aber wenn du mich zähmst, wird mein Leben wie durchsonnt
sein. Ich werde den Klang deines Schrittes kennen, der sich von
allen andern unterscheidet. Die anderen Schritte jagen mich unter
die Erde. Der deine wird mich wie Musik aus dem Bau locken. Und
dann schau! Du siehst da drüben die Weizenfelder? Ich esse kein
Brot. Für mich ist der Weizen zwecklos. Die Weizenfelder
erinnern mich an nichts. Und das ist traurig. Aber du hast
weizenblondes Haar. Oh, es wird wunderbar sein, wenn du mich
einmal ge­zähmt hast! Das Gold der Weizenfelder wird mich an
dich erinnern. Und ich werde das Rauschen des Windes im Getreide
lieb gewinnen.“

Der Fuchs verstummte und schaute den Prinzen
lange an:

,,Bitte... zähme mich!“ sagte er.

,,Ich möchte wohl“, antwortete der
kleine Prinz, ,,aber ich habe nicht viel Zeit. Ich muss Freunde
finden und viele Dinge kennenlernen.“

,,Man kennt nur die Dinge, die man zähmt“,
sagte der Fuchs. ,,Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend
etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften.
Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute
keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, so zähme mich!“

,,Was muss ich da tun ?“, sagte der
kleine Prinz. ,,Du musst sehr geduldig sein“, antwortete der
Fuchs. ,,Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras.
Ich werde dich so verstohlen, so aus dem Augenwinkel anschauen,
und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle der
Missverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher
setzen können...“

Am nächsten Morgen kam der kleine Prinz zurück.

,,Es wäre besser gewesen, du wärst zur
selben Stunde wiedergekommen“, sagte der Fuchs. ,,Wenn du
zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr
anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher
werde ich mich fühlen. Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen
und beunruhigen; ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist.
Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen, wann mein
Herz da sein soll. .. Es muss feste Bräuche geben.“

,,Was heißt ,fester Brauch‘ ?“,
sagte der kleine Prinz.

,,Auch etwas in Vergessenheit Geratenes“,
sagte der Fuchs. ,,Es ist das, was einen Tag vom andern
unterscheidet, eine Stunde von den andern Stunden. Es gibt zum
Beispiel einen Brauch bei meinen Jägern. Sie tanzen am
Donnerstag mit den Mädchen des Dorfes. Daher ist der Donnerstag
der wunder­bare Tag. Ich gehe bis zum Weinberg spazieren. Wenn
die Jäger irgendwann einmal zum Tanze gingen, wären die Tage
alle gleich und ich hätte niemals Ferien.“

So machte denn der kleine Prinz den Fuchs
mit sich vertraut. Und als die Stunde des Abschieds nahe war:

,,Ach!“ sagte der Fuchs, ,,ich werde
weinen.“

,,Das ist deine Schuld“, sagte der
kleine Prinz, ,,ich wünschte dir nichts Übles, aber du hast ge­wollt,
dass ich dich zähme..

,,Gewiss“, sagte der Fuchs.

,,Aber nun wirst du weinen!“ sagte der
kleine Prinz.

,,Bestimmt“, sagte der Fuchs.

,,So hast du also nichts gewonnen!“

,,Ich habe“, sagte der Fuchs, ,,die
Farbe des Weizens gewonnen.“

Dann fügte er hinzu:

,,Geh die Rosen wieder anschauen. Du wirst
be­greifen, dass die deine einzig ist in der Welt.

Du wirst wiederkommen und mir adieu sagen,
und ich werde dir ein Geheimnis schenken.“

Der kleine Prinz ging, die Rosen
wiederzusehen:

,,Ihr gleicht meiner Rose gar nicht, ihr
seid noch nichts“, sagte er zu ihnen. ,,Niemand hat sich
euch vertraut gemacht und auch ihr habt euch nieman­dem vertraut
gemacht. Ihr seid, wie mein Fuchs war. Der war nichts als ein
Fuchs wie hunderttausend andere. Aber ich habe ihn zu meinem
Freund gemacht, und jetzt ist er einzig in der Welt.“

Und die Rosen waren sehr beschämt.

,,Ihr seid schön, aber ihr seid leer“,
sagte er noch. ,,Man kann für euch nicht sterben. Gewiss, ein
Irgendwer, der vorübergeht, könnte glauben, meine Rose ähnle
euch. Aber in sich selbst ist sie wich­tiger als ihr alle, da
sie es ist, die ich begossen habe. Da sie es ist, die ich unter
den Glassturz gestellt habe. Da sie es ist, die ich mit dem
Wandschirm geschützt habe. Da sie es ist, deren Raupen ich ge­tötet
habe (außer den zwei oder drei um der Schmetterlinge willen). Da
sie es ist, die ich klagen oder sich rühmen gehört habe oder
auch manch­mal schweigen. Da es meine Rose ist.“

Und er kam zum Fuchs zurück:

,Adieu“, sagte er...

,,Adieu“‘ sagte der Fuchs. ,,Hier
mein Geheim­nis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem
Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

,,Das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar“, wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu
merken.

,,Die Zeit, die du für deine Rose verloren
hast, sie macht deine Rose so wichtig.“

,,Die Zeit, die ich für meine Rose verloren
habe...“, sagte der kleine Prinz, um es sich zu merken.

,,Die Menschen haben diese Wahrheit verges­sen“,
sagte der Fuchs. ,,Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist
zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht
hast.

ein kleiner auszug aus dem buch von....

Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz

Kommentar von SweetHoneyHeart ,

Ich kenne das Buch soagr ich hab es mit durchgelesen. Danke für deine Antwort.

Kommentar von SweetHoneyHeart ,

sogar* mir* tut mir leid.

Antwort
von Zoeyleinsche, 30

Manchmal muss man sich einfach trauen auf andere zuzugehen. ich bin auch kein Mensch, der direkt mit allen redet. Lass dir Zeit und versuche Schritt für Schritt den Kontakt aufzubauen.

Ansonsten könntest du doch versuchen internetbekanntschaften zu machen.^-^

Antwort
von ManchmalJa, 31

Mit Gegenständen zu reden, auf Dauer, kann man als Krankheit bezeichnen, aber ich kann dich verstehen, glaube mir. Ich würde versuchen mit jemandem aus deiner Klasse etwas zu unternehmen, was man in dem Alter macht, Kino, essen, aber vor allem mal diesen jemand zu dir nach Hause einladen, denjenigen etwas an deinem Leben teilhaben zu lassen, Vertrauen aufbauen, mit ihm oder ihr darüber reden KANN viel bringen. LG

Antwort
von RayAnderson, 22

hallo,

es gibt keine einfache antwort auf deine frage.

wahrscheinlich gibt es auch nicht DIE antwort.

es gibt nur gute ratschläge, vielleicht eine kleine hilfestellung.

den weg aus deinem problem musst letztendlich du gehen...

vielleicht solltest du beginnen, dir klar zu werden, was du magst und möchtest und was dich traurig macht.

du schreibst, du hast freunde, nur leider in der falschen klasse.

aber freunde sind freunde...  versuche dich darüber zu freuen, denn es ist etwas gutes.

was du brauchst ist ein anfang, ein ausbruch aus einem kreis in dem du dich gerade bewegst. du läufst und läufst. du machst dies und das. und doch endest du dort wo du gestartet bist.

versuche als deine basis das gute in deinem leben zu sehen.

ich weiß, es ist schwer... aber....

du hast freunde

ein mensch der freunde hat ist niemals ein versager...

herzlichen gruß

ray anderson

Antwort
von WurstMitFleisch, 25

du redest schon mit deinen kuscheltieren vllt solltest du dir professionelle hilfe suchen. Oder du kommst einfach damit klar das dich kaum jemand mag und akzeptierst es. Die Schulzeit ist ja nicht für immer und spätestens wenn du ins arbeitsleben kommst, haben deine Freunde keine Zeit mehr für dich weil sie selber arbeiten müssen.

Kommentar von ManchmalJa ,

Sehr direkt & konkret formuliert, aber du hast recht.

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