Frage von Domino252, 54

Ich erbitte um Rat; Rechtlichen und Strategischen. ?

Denn eine Nachbarin hat sich bei dem Vermieter beschwert der daraufhin eine Mahnung ausstellte die hauptsächlich auf lügen und Offensichtlichkeit falschen Behauptungen sowie Spekulationen der Nachbarin Besteht.

Ich Frage jetzt wie sollte ich dagegen optimal vorgehen?

(Ich würde eine außergerichtliche Einigung vorziehen)

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Mietrecht, 25

Gegen die Abmahnung kannst Du erst  mal nichts machen; Du kannst z.B. nicht verlangen dass sie zurückgenommen wird.

Sollte z.B. eine zweite Abmahnung  aus gleichem Grund gleichzeitig eine Kündigung folgen, so könntest Du gegen die Kündigung angehen und der Vermieter wäre in einem Verfahren in der Beweispflicht.

Ich Frage jetzt wie sollte ich dagegen optimal vorgehen?

Auf sich beruhen lassen und keinen Nährboden für eine Abmahnung geben.

Kommentar von furbo ,

Gute Antwort.

Nur als Ergänzung: 

Man könnte - je nach Inhalt der Abmahnung bzw. der nachbarlichen Behauptungen - Strafanzeige wegen übler Nachrede oder Verleumdung erstatten. Das dürfte der Nachbarin das Maul stopfen. 

Antwort
von bobbelkopp, 27

Am besten ist cool bleiben. Das ärgert die meisten schon ziemlich. Wenn man dir nichts handfestes vorwerfen kann, kann dir einfach keiner was.

Deinem Vermieter solltest aber schon bescheid geben wie es denn mit den Behauptungen so verhält. Aber in nem ruhigen Ton, nicht übertreiben, nicht aus der Haut fahren o.ä.

Du kannst ihm auch ruhig anbieten das er sich mal selbst einen Überblick verschafft, also mal vorbeikommt und sich umguckt. Dabei kannst du ruhig erwähnen das die Nachbarin anscheinend etwas gegen dich hat und das sowas nicht das erste mal ist.

Wenn dann wirklich alles in Ordnung ist, wird der sich schon eine Meinung bilden. Hat bei mir wahre Wunder bewirkt, meine Nachbarn waren danach fast so freundlich wie normale Menschen.

Kommentar von Domino252 ,

wo bei die Nachbarin ihr mögliches getanen hat um mich für Genstich Krank zu erklären.

Kommentar von bobbelkopp ,

Zeig deinem Vermieter erstmal auf das die Mahnung nicht gerechtfertigt ist. Dann wird er schon sehen dass das alles hohles Gewäsch ist.

Lass dir einfach nichts anhaben, solche Menschen wollen halt so ein Stress machen, obs nun stimmt oder nicht. Sowas kannst du auch nur ganz schwer einschränken. indem du zeigst das die dich nicht ärgern können, kannst du denen die Genugtuung nehmen etwas erreicht zu haben.

Vielleicht schaffst du dir auch ein paar Leute auf deiner Seite, also andere Nachbarn die das alles wieder relativieren oder sogar entlarven.

Brauchst ja nicht mit der Tür in Haus fallen, aber ein paar nette Gespräche im Hausflur schaden nie. Sei einfach immer nett und freundlich und bemühe dich ein guter Nachbar zu sein.

Sollte der Vermieter sich mal rumhören im Haus und es ist dann nur diese eine Vermieterin die dich schlecht macht, dann stärkt das deine Position.

Expertenantwort
von imager761, Community-Experte für Recht, 18

Ich Frage jetzt wie sollte ich dagegen optimal vorgehen?

Eine Abmahnung stellt lediglich eine Aufforderung des VM zu künftig vertragsgemäßem Verhalten dar.

Sie berechtigt erst dann zu fristloser Kündigung, wenn man dem fortgesetzt nicht nachkäme und er Obliegenheitsverletzungen oder Pflichtversäumnisse nachweisen könnte. Beschwerden oder gar Gerüchte reichen ihm da nicht.

Da antwortet man zugangssicher per Einwurfeinschreiben:

".... mit Schreiben vom .... haben sie micht aufgefordert, ... (zu tun oder zu unterlassen)

Dies stützt sich offenbar auf Beschwerden, wonach ich ... ((nicht) gemacht haben soll). Diese Behauptungen sind unwahr. Vielmehr habe und werde ich weiterhin stets ... (erledigen/vermeiden/unterlassen).

Auch der Vortag, ich hätte ..., ist reine Spekulationm und entbehrt jeder Grundlage. Hier rennen sie bei mir offenen Türen ein: Ich versichere, mich wie bisher auch künftig stets vollumfänglich an (meine Mieterpflichten/Hausordnung/pfleglichen Umgang der Mietsache/ Gemeinschaftsräume, Wahrung des Hausfriedens...) zu halten.

Unterschrift"

G imager761


Antwort
von DarthMario72, 23

Ganz einfach: schreibe deinem Vermieter deine Sicht der Dinge.

Kommentar von Domino252 ,

Interessiert den Vermieter nicht wirklich.

Expertenantwort
von albatros, Community-Experte für Mietrecht, 8

Worüber wurde Beschwerde geführt? Was sollst du "verbrochen" haben?

Antwort
von jimpo, 8

Dann bestehe darauf, daß der Vermieter , so wie die Nachbarin und Du zu einem Gespräch. Die Nachbarin muß sich dann zur Sache äußern.

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