Frage von Sascha0707, 84

Ich denke WLAN ist wirklich gefährlich. Habe mir den Film "Mobilfunk, die verschwiegene Gefahr" angesehen.Wie äußert sich Elektrosensensibilität.?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mucker, 28

Ja – da hast du völlig Recht: WLAN und MOBILFUNK sind gefährlich ! Wer das ernsthaft abstreitet, ist unzureichend informiert und/oder ein Ignorant.

Der Umgang mit dem Phänomen Elektrosensibilität und den davon betroffenen Menschen in diesem Land ist skandalös, menschenverachtend. Die bisherigen Studien zum Thema ungenügend und vom Design unbrauchbar um der Sache gerecht zu werden.

Dass das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm bzw. der Mobilfunk unschädlich ist - ist eine industriefreundliche Lüge ! . Grenzwerte werden nicht nach medizinischen Gesichtspunkten festgelegt, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit .
http://www.elektrosmog-und-gesundheit.de/2013/10/elektrosensibilitaet-funkstrahl...

Der Dokumentarfilm „Mobilfunk – Die verschwiegene Gefahr“ offenbart, wie man mit „Grenzwerten“ ganze Völker täuscht und wie dramatisch unsere Gesundheit tatsächlich gefährdet ist.

Gefahren werden vorsätzlich verschwiegen, oftmals nur aus Gründen der Profitmaximierung.

Von Betroffenen werden Symptome von Unwohlsein, Kopfschmerzen, schweren Schlafstörungen bis hin zu kognitiven Ausfallerscheinungen angegeben.

In der Literatur werden u. a. ebenfalls Bluthochdruck oder Blutdruckschwankungen, Schwindel, Tinnitus, Wortfindungsschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen, Sehstörungen, Hautkrankheit und Schädigungen auf Zellebene beschrieben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrosensibilit%C3%A4t

Kommentar von Sascha0707 ,

Danke für die unterstützende und hilfreiche Antwort.Genau  diese geschilderten Sympthome habe ich.Teilweise sogar nächtliche Sehstörungen, Schwindel und starke Verspannungen im Halswirbelbereich, die kein Arzt zuordnen kann!!!Anfänglich hatte ich auch Beschwerden bei Einschalten des neuen digitalen Receivers am Fernseher.Nachdem ich diesen mit Edelstahlgewebe geerdet habe, ist es ok.

Kommentar von Mucker ,

Danke für das Sternchen. Lies auch meine Kommentare weiter unten für Ignoranten und Desinformations-Betreiber.

Antwort
von ScienceBuster, 33

WLAN ist nicht annähernd gefährlich! Elektrosensibilität ist keine medizinisch anerkannte Krankheit, jedoch handelt es sich dabei um einen wissenschaftlich anerkannten Nocebo-Effekt. Die dabei auftretenden Symptomatiken sind also psychosomatisch bedingt. Was die Strahlung an sich betrifft: Bei Mobilfunk handelt es sich um langwellige, meist niederfrequente Radiowellen. Diese sind sehr energiearm und wechselwirken kaum mit organischem Gewebe wie dem menschlichen. Selbst sichtbares Licht besitzt mehr Energie. Es gibt auch keinerlei offizielle Studien auf dem Gebiet, welche auf negative Effekte schließen lassen. Mein Rat; lass dich nicht von den vielen halbwissenschaftlichen und esoterischen Beiträgen in Internet und Medien verrückt machen. Diese bringen den Machern lediglich Geld ein und du hast ein eingeschränktes Leben. Also löse dich davon und befasse dich evtl. mit Naturwissenschaften. Du wirst erkennen, deine Ängste sind unbegründet.

Kommentar von TomKhaGai ,

"Bei Mobilfunk handelt es sich um langwellige, meist niederfrequente Radiowellen"

Mobilfunk ist Hochfrequenz, im Bereich von z.B. ca. 900 MHz (GSM 900). Langwellen haben Frequenzen zwischen 30 kHz und 300 kHz, also mindestens 1/3000 davon.

"Diese sind sehr energiearm und wechselwirken kaum mit organischem Gewebe wie dem menschlichen"

Die Energie der einzelnen Photonen hängt von der Frequenz ab, richtig. Das ist aber im wesentlichen massgeblich für die ionisierenden Eigenschaften der Strahlung.

Ansonsten montieren Sie doch einfach die Schutztür an der Mikrowelle ab und legen bei 600 Watt mal die Hand für eine Minute rein, die dort verwendete Frequenz ist nur wenig höher als bei UMTS oder GSM 1800. Dann reden wir weiter.

Wechselwirkung mit Organismen: Die Strahlenschutzkommission schreibt bereits 1991:

"Über spezielle Effekte, die nicht auf der Erwärmung beruhen, wird in der Literatur seit ungefähr 15 Jahren berichtet. [...] Insgesamt wurde eine komplexe Abhängigkeit dieser Effekte von Intensität und Frequenz beobachtet, wobei spezielle Frequenzbereiche besonders wirksam sind. Die Membraneffekte wurden vielfach bestätigt, so daß ihre Existenz heute als gesichert gilt."

Seitdem sind eine weitere Vielzahl von Arbeiten dazu erschienen. Die tumorfördernde Wirkung von beim Mobilfunk verwendeten Frequenzen wurde 2015 von einem der härtesten Kritiker im Replikationsversuch (Tierversuch) vollauf bestätigt.

"Also löse dich davon und befasse dich evtl. mit Naturwissenschaften"

Genau, das würde ich auch empfehlen.

Kommentar von ScienceBuster ,

Na, na. Gleich so vorlaut junger Mann?
Also schön, ich versuche mich kurz zu fassen.

Mobilfunk ist Hochfrequenz, im Bereich von z.B. ca. 900 MHz (GSM 900).
Langwellen haben Frequenzen zwischen 30 kHz und 300 kHz, also mindestens
1/3000 davon.

Mobilfunk ist vergleichsweise sogar sehr niederfrequent. Das mag ja vielleicht bei Ihnen nicht so sein, aber bei uns in der Physik sprechen wir erst im Tera- bzw. Petahertzbereich von Hochfrequenzen. Biologisch gesehen, auf das menschliche Gehör bezogen, wären wir mit über 20kHz wohl im hochfrequenten Bereich. Selbiges trifft auf die Akustik/Elektrotechnik zu in der man von Ultraschall sprechen würde. Hier geht es jedoch ausschließlich um fachphysikalische Maßstäbe.

Die Energie der einzelnen Photonen hängt von der Frequenz ab, richtig.
Das ist aber im wesentlichen massgeblich für die ionisierenden
Eigenschaften der Strahlung.

Ansonsten montieren Sie doch einfach
die Schutztür an der Mikrowelle ab und legen bei 600 Watt mal die Hand
für eine Minute rein, die dort verwendete Frequenz ist nur wenig höher
als bei UMTS oder GSM 1800. Dann reden wir weiter.

Halt, halt. Die Energie eines Photons hängt letztlich von der Frequenz in Äquivalenz zur Wellenlänge ab. Die Frequenz alleine sagt nichts über dessen ionisierende Eigenschaften aus (mit Ausnahme der sehr energiereichen Röntgen,- und Gammastrahlen. Hier bleibt kein Spielraum für nichtionisierende Strahlen trotz niedriger Frequenzen). Hier Mikrowellen mit Radiowellen zu vergleichen ist also sehr unüberlegt. Fänden wir bei Radiowellen die selben Energien vor, hätten wir wirklich, wirklich große Probleme. Also ganz ruhig.

Wechselwirkung mit Organismen: Die Strahlenschutzkommission schreibt bereits 1991:

"Über spezielle Effekte, die nicht auf der Erwärmung beruhen, wird in
der Literatur seit ungefähr 15 Jahren berichtet. [...] Insgesamt wurde
eine komplexe Abhängigkeit dieser Effekte von Intensität und Frequenz
beobachtet, wobei spezielle Frequenzbereiche besonders wirksam sind. Die
Membraneffekte wurden vielfach bestätigt, so daß ihre Existenz heute
als gesichert gilt."

Seitdem sind eine weitere Vielzahl von Arbeiten dazu erschienen. Die
tumorfördernde Wirkung von beim Mobilfunk verwendeten Frequenzen wurde
2015 von einem der härtesten Kritiker im Replikationsversuch
(Tierversuch) vollauf bestätigt.

Berichte und eigenständige Nachforschungen gibt es auf diesem Gebiet immer wieder. Jedoch sind diese im Allgemeinen physikalisch gesehen nicht plausibel und es gibt hierzu keinerlei offizielle Studien oder Statistiken, die auf eine tatsächliche Schädigung / nennenswerte Zustandsveränderungen organischen Gewebes hindeuten würden. Sich auf fremde Zitate und halbherzige Argumentationsversuche ohne jegliche Belege oder Bestätigungen zu berufen ist äußerst unobjektiv und ineffektiv. Erst recht wenn in Ergänzung dazu, auch noch erweitertes Fachwissen fehlt. Aus diesem Grunde werde ich Ihren Kommentar keinesfalls als wissenschaftlichen Beitrag werten und jede weitere Kontra-Kritik konsequent ignorieren. Desweiteren bitte ich Sie inständig, weitere negative Kommentare zu meinen Beiträgen zu unterlassen und diese zu akzeptieren wie sie sind. Im Falle zukünftiger, intensiver Belästigung fühle ich mich gezwungen, die Schließung Ihres Accounts zu veranlassen.

Vielen Dank für Ihre Nachsicht

Kommentar von TomKhaGai ,

"Mobilfunk ist vergleichsweise sogar sehr niederfrequent"

700 MHz bis über 2 GHz sind bei elektromagnetischen Wellen definitiv Hochfrequenz, auch in der Physik. Nicht umsonst verwenden Sie Koaxkabel und keine Kupferlitzen zur Übertragung.

"Die Frequenz alleine sagt nichts über dessen ionisierende Eigenschaften aus"

Energie eines Photons berechnet sich als Produkt aus Plancksches Wirkungsquantum mal Frequenz. Da Frequenz und Wellenlänge über die Ausbreitungsgeschwindigkeit in einem Medium fest miteinander verknüpft sind, ergibt ihr Satz:

"Die Energie eines Photons hängt letztlich von der Frequenz in Äquivalenz zur Wellenlänge ab"

keinen Sinn.

"Hier Mikrowellen mit Radiowellen zu vergleichen ist also sehr unüberlegt."

Mikrowellen sind "Radiowellen", laut Definition (alut ITU, siehe zum Beispiel Wikipedia). Ionisierend wirkt Strahlung ab etwa 200 nm, also etwa 1.5 Petahertz. Da sind wir sehr weit von entfernt beim Mobilfunk. Die Diskussion dreht sich auch gar nicht um die ionisierende Wirkung, sondern um die nichtthermischen Wirkungen. Die gesetzlichen Grenzwerte schützen vor thermischen Wirkungen.

"Desweiteren bitte ich Sie inständig, weitere negative Kommentare zu meinen Beiträgen zu unterlassen und diese zu akzeptieren wie sie sind. Im Falle zukünftiger, intensiver Belästigung fühle ich mich gezwungen, die Schließung Ihres Accounts zu veranlassen."

?

Kommentar von Mucker ,


@ScienceBuster

Du schreibst  "WLAN ist nicht annähernd gefährlich" - und zeigst damit - wie wenig du als angeblicher Physiker informiert bist - nämlich völlig unzureichend !

Denn warum wohl empfiehlt der Bayrische Landtag den Schulen den Verzicht auf WLAN ?                                                                    Weil WLAN nicht annähernd gefährlich ist ?

Und warum empfiehlt die Bundesregierung die Vermeidung von WLAN ?
Weil WLAN nicht annähernd gefährlich ist?

Du bist leider absolut unzureichend informiert - mein Freund ! Informier dich mal besser und verbreite hier keine Desinformation !

Nach einer Empfehlung des Bayerischen Landtags vom 22. März 2007 sollen Schulen auf drahtlose Internet-Netzwerke (WLAN) verzichten.

Das ist das Ergebnis einer Anhörung vom vergangenen Dezember, an der auch das Umweltinstitut München beteiligt war.
Der Bildungsausschuss des Landtags appelliert an Schulen, auf kabelgebundene Netzwerkezurückzugreifen.

Dadurch sollen mögliche, durch Strahlung bedingte Gesundheitsgefahren ausgeschlossen werden, so die Begründung.
Neben der Vernetzung von Computern dient WLAN als schnurloser Internet-Zugang für den PC daheim oder etwa in Hotels.

In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen vom 23.07.2007 empfiehlt die Bundesregierung die Vermeidung von WLAN:

„Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch
hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, d. h. herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann.“

Quelle: Bundestagsdrucksache 16/6117

Auch die Europäische Umweltagentur (EEA) warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaft-lichen Berichts am 17. September 2007 eindringlich vor den Gefahren hochfrequenter Strahlung, wie sie beispielsweise
durch W-LAN-Netzwerke oder Mobilfunk ausgesendet wird:

Die aktuelle Forschung und die Analyse der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen, um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder der Strahlung weniger stark

auszusetzen“,

sagt Jacqueline McGlade, geschäftsführende
Direktorin der Europäischen Umweltagentur.

www.umweltinstitut.org/themen/mobilfunkstrahlung/wlan-bundesregierung-warnt.html

Antwort
von dadita, 44

Da denkst du falsch.

Für sogenannte "Elektrosensibilität" gibt es nicht den geringsten wissenschaftlichen Beweis, es gibt auch keinen biologischen Mechanismus mit welcher diese Form der Strahlung biologisch aktiv sein könnte. 

Keine seriöse Studie konnte etwas derartiges jemals belegen, wohl weil es ein absolutes Hirngespinst ist. 

Kommentar von Mucker ,

Wer falsch denkt - weil nur völlig unzureichend informiert - dürfte nicht der Fragesteller, sondern eher du selbst sein.

Offenbar ist die gesamte Information über das Thema an dir vorbeigelaufen. Und das spricht nicht gerade für ein ehrliches Interesse deinerseits.

Nach deiner Definition wären alle Elektrosensiblen Simulanten und alle Beschwerden eingebildet - und die Ärzte, die vor Elektrosmog warnen, alle Spinner.

Du bräuchtest dir nur einmal den Freiburger Appell               anzuschauen, in welchem über 1000 Ärzte vor den Folgen von Mobilfunk etc. WARNEN.

Oder schau dir mal die Grenzwerte
an, die in Deutschland um ein vielfaches höher sind als im Ausland.
Warum wohl ? Weil D. besonders industriefreundlich und - abhängig ist -
und Profit eindeutig weit vor Gesundheit rangiert.

Oder frag mal bei den Versicherungen
nach, ob man sich gegen die Risiken und Folgen von Elektrosmog
versichern kann. Die Versicherungen lehnen das ab, weil die Risiken und Folgen unkalkulierbar sind.

Und dass die Versicherungswirtschaft gerne Verträge abschliesst, dürfte doch  w e i t h i n  bekannt sein.

Mein Rat: Informier dich mal richtig und plapper nicht nur das nach, was die Industrie und ihre Lobbyisten verbreiten, um ihre Profite nicht zu gefährden.

Alles Gute !

Kommentar von dadita ,

Panikmache und Absurditäten sind keine Information. Von jemanden der an Aderlass als Behandlungsmethode glaub ist wohl nicht viel mehr zu erwarten als absoluter Unfug aber dennoch: Bis jetzt konnte in keiner seriösen Studie ein Effekt des sogenannten Elektrosmog festgestellt werden. Sogenannte "sensible" Menschen konnten in Versuchen nicht einmal feststellen, ob ein elektrisches Gerät angeschaltet war oder nicht. 

Kommentar von Mucker ,

Bei dir steht wohl nicht umsonst ne NULL unter deinem Beitrag!

Deine verwendeten Begrifflichkeiten :

-Panikmache und Absurditäten (was genau meinst du damit? - was ist in meinem Beitrag absurd oder Panikmache ?)- absoluter Unfug (was genau ist in meinem Kommentar denn Unfug ?)

- keine seriösen Studien (von welchen Studien sprichst du eigentlich ? - kennst du überhaupt eine einzige ?)

Mit diesen nebulösen Begrifflichkeiten willst
du dein Unwissen kaschieren. Das wird dir aber nicht gelingen !

Bist du überhaupt in der Lage, auch nur mal 3  einfache Fragen RICHTIG zu beantworten ? Ich glaube eher nicht.

Hier mal 3 ganz einfache Fragen:

-kennst du den Freiburger Appell, in welchem über 1000 Ärztevor den Folgen von Mobilfunk etc. W A R N E N ? ...oder willst du weiter  behaupten,dass die nur Absurditäten verbreiten und Panikmache betreiben ?

- kennst du die Grenzwerte des In- und Auslands ? Und willst du ernsthaft bestreiten, dass die Grenzwerte in Deutschland um
ein vielfaches höher sind als im Ausland ?

- willst du ernsthaft bestreiten, dass die Versicherungen es ablehnen, gegen die Risiken und Folgen von Elektrosmog zu versichern - weil die Risiken und Folgen unkalkulierbar sind ?

Alles nur absoluter Unfug ?

Offenmbar kannst du Fakten nicht von Unfug unterscheiden!

Was völlig absurd ist – ist deine Argumentation. Das sind keine Argumente – sondern leider nur reiner Schwachsinn !

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