Frage von WasTunJetzt, 113

Ich denke viel zu viel nach anstatt einfach zu leben - wie gewöhn ich mir das ab,sodass ich wieder mehr Freude hab?

Hey. Also ich denke generell einfach zu viel nach, manchmal dann ständig an den Tod, sodass meine Laune dann komplett den Tiefpunkt erreicht. Aber eigentlich total umsonst alles,denn eigentlich gehts mir gut. Gut,ich hab so gut wie keine Freunde und bis auf die Musik und aufs Singen ist mir auch meistens ziemlich langweilig. Ich hab in den letzten 3-4 Jahren halt einiges durchgemacht, wurde von vielen enttäuscht, vieles hat sich verändert... Danach hab ich nicht auf meine Lehrerin und auf meine Mutter gehört als sie gesagt haben, dass ich lieber noch zu einer Psychologin gehen soll,um alles besser zu verarbeiten. Das war glaub ich ein kleiner Fehler also der Fehler bzw Auslöser für meine jetzige Situation bzw jetzigen vielen Gedanken/Ängste. Ich hab Angst davor,dass jede Sekunde wieder was wie Mobbing oderso passiert und ich dadurch oder urplötzlich durch was anderes jemanden aus meiner Familie verliere,weil sie ja irgendwie das einzige also die einzigen sind,die ich habe. Und deswegen trau ich mich sozusagen auch nicht raus. Ich geh ja in die 10.Klasse und muss jetzt eigentlich schon längst wissen,was ich demnächst mache (weiss es noch nicht 100%..), aber ich hab sowieso Angst falsche Wege zu gehen. Ich hab natürlich auch Träume (USA..) aber auch davor hab ich irgendwie Angst, weil die Familie ja dann auch weit entfernt ist... Im großen und ganzen hab ich also eigentlich vor mehreren Dingen Angst und der Auslöser für alles ist meine Vergangenheit,über die ich halt immernoch zu viel nachdenke und somit auch die Gegenwart langweilig(und depressiv) mache. Was kann ich machen um mich sozusagen zu beruhigen und einfach zu leben anstatt Angst vor eher überflüssigen Dingen zu haben? Danke

Antwort
von Battlemay, 84

In einigen Sätzen erkenne ich mich selbst in Deinem Text wieder. 
Mir hilft es sehr, wenn ich meine Gedanken einfach niederschreibe. Mal in ein Heft, mal einfach nur in den Rechner tippen, mal formuliere ich es als Geschichte oder als Gedicht. Nicht alle Aufzeichnungen hebe ich auf, die meisten landen danach sofort im Müll. Für mich ist es einfacher, Sachen zu verarbeiten, wenn ich sie aufschreibe, mir so die Gedanken verinnerliche und danach einen Teil davon abhaken kann. 

Andere machen Musik oder malen oder was weiß ich. 
Vielleicht ist die Musik ja das richtige für Dich. 

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