Ich brauche eure Hilfe bei der Findung eines Diskussionsansatzes zum Russland - Ukraine Konflikt, könnt ihr mir helfen?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hallo,

also der Ansatz von Alexklusiv ist gut. Man sollte aber vor allem erstmal die Gründe zeigen warum es so gekommen ist denn das ist nicht einfach ein Konflikt zwischen der Ukraine und Russland.

Du kannst dir ja mal diesen Vortrag von Dr. Daniele Ganser ansehen. 

https://www.danieleganser.ch/946.html

Dort geht um die den Ukrainekonflikt und die Ursachen und seine Aussagen sind auch mit Quellen hinterlegt die man nachlesen kann und notfalls selbst verwenden kann.

Mfg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist das Recht auf Selbstbestimmung eines Volkes stärker als die Unverletzlichkeit der Grenzen eines souveränen Staates?

Die Krim (das Volk der Krim) wollte sich abspalten und hat es getan, obwohl sie damit die Grenzen der Ukraine verletzt hat, genauso wie z.B. der Kosovo jene von Serbien.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Aezyn
22.06.2016, 23:52

Erstmal danke für die schnelle Hilfe, ich muss sagen das der Ansatz wirklich sehr gut ist, aber kann man nicht genauso gut sagen das Russland dies nur inszeniert hat? Es gibt natürlich keine Handfesten Beweise um dies zu wiederlegen aber es gibt ja einige Indizien die dafür sprechen.

0
Kommentar von alexklusiv
23.06.2016, 00:10

Natürlich ist das eine subjektive Meinung, aber ab einem gewissen Anteil der Bevölkerung sollte es zu dieser Frage eigentlich keine Diskussion mehr geben müssen, finde ich. Dass die Krim das wollte, steht außer Frage, aber die Frage ist - reicht das auch? Donezk und Lugansk wollen es auch - und das reicht Putin offenbar nicht. Bei der Krim kam noch als erschwerende Tatsache hinzu, dass die absolute Mehrheit der Bevölkerung sich aus Russen zusammensetzt. Da war für ihn wohl der Punkt erreicht, dass das Recht auf Selbstbestimmung seines eigenen Volkes über die Unverletzlichkeit der Grenzen der Ukraine zu stellen war. Wobei man auch davon erst sprechen kann, als die Krim offiziell russisch wurde, als die Besetzung erfolgte, war das alles noch mit dem ukrainischen Gesetz vereinbar, da laut einem Abkommen zwischen Russland und der Ukraine bis zu 60.000 russische Soldaten auf der Krim stationiert werden durften, bei der Besetzung war kaum die Hälfte des Maximums überhaupt zugegen.

Es ist schwer in Worte zu fassen, aber ein Vierteljahrhundert scheint für viele auszureichen, um kein geteiltes Land mehr haben zu wollen. Du müsstest mal die Stimmung in Weißrussland sehen, da bin ich jeden Sommer sechs Wochen, ich kann mir kaum einen Weißrussen vorstellen, der bei einem vergleichbaren Referendum mit "Nein" stimmen würde. Zwischen Weißrussen und Russen gibt es einfach null Unterschiede mehr, viel weniger als zwischen Bayern und Westfalen zum Beispiel. Es ist die gleiche Sprache, die gleiche Kultur... Nur unterschiedliche Politik. Und das hat mit dem Tod eines gewissen Präsidenten hoffentlich bald ein Ende. 

0

Was möchtest Du wissen?