Frage von Firelion008, 42

Ich brauche eine Erklärung für die erste und zweite Mendelsche Regeln. Kann mir jemand helfen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rockglf, 22

1. Regel (Uniformitätsregel)

Kreuzt du reinerbige rote und weiße Erbsen miteinander,  dann haben alle Mitglieder der F1 (der ersten Tochergeneration) ein Gen für weiß und eines für rot vererbt bekommen und sind somit heterozygot.

Trotzdem blühen alle ausschließlich rot, da in diesem Fall rot dominant gegenüber weiß ist. Weiß ist in diesem Fall rezessiv. 
-> Kreuzt du zwei reinerbige Erbsen mit verschiedenen Farben, habe zwar alle Erbsen der nächsten Generation beide Gene, aber zeigen NUR das dominante im Phänotyp. 

Bei einem intermediären (weder dominant noch rezessive) setzten sich beide Merkmale durch und die F1 Gen. wird eine Mischung, also z.B. Rosa.

2. Regel ( Spaltungsregel) 

Jetzt haben wir die Tochtergeneration aus Regel 1, die alle rot sind und alle beide Gene (für Weiß und Rot) tragen. 
Kreuzt man diese nun mit einander können folgende Kombinationen entstehen: 

Rot - Rot -> Wird Rot (1/4) 

Rot - Weiß -> Wird Rot, da rot dominant ggü. Weiß ist. (2/4) 

Weiß - Weiß -> Wird Weiß (Nur 1/4) 

Somit hast du 3/4 die Rot werden, da mindestens ein dominantes rotes Allel dabei ist und nur 1/4, die Weiß werden, da das nur passiert, wenn kein dominantes Rotes Allel dabei ist. 

Bei einem intermediären (weder dominant noch rezessiv) Erbgang kommen: 
1/4 Rote,

 1/4 Weiße und 2/4 Rosa raus, da diejenigen, die beide Allele haben wieder gemischt werden und nur dir reinerbigen ihre Farbe behalten. 

Antwort
von LifePRO, 17

Regel 2: Spaltungsregel

Die Spaltungsregel, auch Segregationsregel genannt, gilt, wenn zwei
Individuen gekreuzt werden, die beide gleichartig heterozygot sind.

Antwort
von Haertl77, 19

http://www.freiereferate.de/biologie/mendelsche-regeln

Cool erklärt, hab sogar ich verstanden :-)

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