Mein kind ist zu hause eigentlich normal aber sobald wir nach draussen kommen zu anderen kindern fängt es an, er schubst spuckt fängt an zu treten er haut und er teilt auch seine spielsachen nicht ,er ist 2,5 Jahre alt ,es fängt auch teilweise morgens an, das er schon immer sagt mama ich will nicht, wenn ich frage was er nicht will ,sagt er es nichts und fängt an zu weinen. Wenn er was nicht will ,kommt immer nein ,und ich muß mich 1000 mal wiederholen das er zu mir kommen soll, verlange ich zu viel von Ihm??? Helft mir.
Eigentlich ist das das typische Alter, in dem Kinder überhaupt nichts vom Teilen halten. Denn das bedeutet etwas aufgeben. Sie verstehen den Sinn noch nicht. Besser ist es, zu erklären, daß man das Spielzeug gleich wieder bekommt und man sollte auch immer Ersatz dafür bieten. Wahrscheinlich weint er, weil er sich 1.nicht richtig ausrücken kann und 2.wil er ständig diese Sachen mit dem "Teilen" im Kopf hat. Davor hat er nämlich Angst.

erzähl mal mehr von seinem umfeld, wie er aufgewachsen bist. ist das seine leibliche mutter von der du hier sprichst??
sender am 28. April 2008 19:55 Häää?
KrowndKing am 28. April 2008 19:56 mein cousin war ähnlich, weil er mit der freundin seines vaters aufwachsen musste und nicht mit seiner leiblichen mutter und hatte diese völlig abgelehnt. jetzt verstanden?
butz1510 am 28. April 2008 19:56 Er/sie schreibt doch "mein Kind". Dann wird's doch hoffentlich das eigene sein?!
KrowndKing am 28. April 2008 19:59 schon klar aber die andere erziehungsberechtigte person, mit der das kind kontakt hat könnte eventuel der springende punkt sein. kinder lehnen oft einen nicht leiblichen elternteil ab bin mir allerdings nicht sicher ob er das mit 2.5 jahren überhaupt realisiert aber wenn er auch andere anspucken kann und so weiter kann ich mir das doch vorstellen (soll jetzt nicht dumm rüberkommen)
ja ich bin die leibliche mutter es ist so das er von uns sowas nicht sieht das meiste kennt er von seier kusine denn sie hat eh keine richtige erziehung aber ich weiss nicht was ich meinem kind sagen soll ausser bitte nicht spucken denn das macht man nicht und die anderen kinder spucken sich ja auch nicht an
tobi2000 am 30. April 2008 08:56 also lebt er bei dir oder bei vater?
Wie gehe ich am besten mit trotzigen Kindern um?
Was versteht man unter Trotzverhalten?
Trotzverhalten findet man vorwiegend im Alter von ca. 2 bis 4 Jahren. Sowohl Kinder als auch Eltern leiden unter den spontanen Zornausbrüchen. Die Symptome sind sehr unterschiedlich: Manche machen es still mit sich ab, ziehen sich zurück, sprechen und essen wenig. Andere verhalten sich so trotzig, daß sie nicht mehr mit Worten zu erreichen sind (Metzger, 1956). Am meisten tauchen allerdings die typischen Wutausbrüche auf. Es handelt sich hier um Affekte, die mit unterschiedlicher Heftigkeit auftauchen. Oft treten unübersehbare körperliche Reaktionen auf: roter Kopf, Atemnot, Aufstampfen, Um- sich- Schlagen, Sich- auf- den- Boden- Werfen u.ä. Vielfach sind die Anfälle nur von kurzer Dauer (wenige Minuten).
Welche Bedeutung hat Trotzverhalten?
Das Verhalten ist für die Eltern schwer nachzuvollziehen, denn der Anlaß für solchen Zorn braucht nur geringfügig zu sein. Eine Hilfe für die Eltern und Erzieher mag sein, wenn sie sich vor Augen führen, daß der Zorn nicht gegen sie persönlich gerichtet ist. Das Kind versucht, sich von den Eltern (Erwachsenen) abzunabeln und mehr Selbständigkeit zu erreichen. Außerdem soll die eigene Durchsetzungsfähigkeit getestet und auch die Grenze des Wollens erlebt werden. (Hetzer, 1970). Remplein (1964) deutet das Trotzverhalten als Zeichen eines entstehenden Ichbewußtseins. Dieser Loslösungsprozess ist sowohl schwierig als auch langwierig und mit Schmerzen verbunden. Kinder, bei denen Trotzverhalten wenig bis kaum auftaucht, sind laut dieser Meinung in Bezug auf Selbständigkeit und Durchsetzungsfähigkeit stark eingeschränkt.
... weiter geht es hier: http://www.familienhandbuch.de/cmain/fAktuelles/aHaeufigeProbleme/s232.html

"und ich muß mich 1000 mal wiederholen das er zu mir kommen soll, verlange ich zu viel von Ihm??? Helft mir."
Das sagt schon viel über deine Erziehungsweise aus. Du redest zu viel, kannst dich verbal aber nicht bei ihm durchsetzen.
Ich bin gegen schlagen, aber ich bin für konsequente Erziehung.
Wenn er nicht hört, sagst du ihm, das ihr nach Hause geht. Das wird ihn nicht interessieren, also gehst du mit ihm nach Hause. Spielspaß zu Ende.
Sollte er unterwegs Wutanfälle bekommen, frag ihn, ob er nicht ausgeschlafen hat, er könne gerne nochmal ins Bett gehen. Spinnt er weiter, steckst du ihn ins Bett.
Das machst du 1 mal, dann hat er begriffen, wer das sagen hat.
Beim nächsten Vorfall auf dem Spielplatz mußt du nur fragen, ob er nach Hause will.
Klingt vielleicht im Moment hart, aber es kostet dich nur einmal Nerven und nicht die nächsten Jahre.
Halte als Bestrafung das Kind ins Bett zu legen absolut nichts. Nicht dass es nach hinten los geht und das Kind auf einmal angst bekommt, wenn es heißt es ist schlafenzeit!!! Das das Kind stattdessen ins Kinderzimmer soll und wenn es will sich ausruhen kann, finde ich ok. Lieber drauf bestehen, dass es im Kinderzimmer bleibt, bis es sich beruhigt hat und dann JEDERZEIT gerne wieder raus kommen kann!
Kann mich anonym09 nur anschließen, nicht 1000 mal wiederholen, ein Mal und dann nicht mehr. Ansonsten finde ich wurde dir schon sehr guter Rat gegeben! Nur ziehe es denn auch durch und komme nicht gleich bei jedem Rückschlag wieder in die alte Schiene zurück! LG