Frage von Arkebuse20, 160

Ich bin zwar kein drogen-fan, aber warum legalisiert man nicht einfach den kauf und verkauf von drogen, damit der drogenkrieg aufhört?

Antwort
von seife23, 27

Naja selbst wenn dem so wäre, müssten wir uns dennoch fragen, wie das Ganze weitergeht. Jede Aktion zieht Konsequenzen nach sich. Wenn die Verbrecher kein großartiges Geld mehr mit den Drogen umsetzen, bleiben ein paar im lokalen Geschäft hängen, während sich der Rest neue Absatzmärkte mit neuen Produkten sucht. Dann geht der Krieg von mir aus im Bereich Flüchtlingsschmuggel wieder vom neuen los...

Letztlich gibt es doch immer eine Verlagerung des Schwarzmarktes. Wer ohne Ausbildung mit dem Koks-Dealen angefangen hat, wird doch nicht plötzlich Einzelhandelskaufmann. Dann vertickt man halt Elektroartikel etc.

Es müsste einfach mehr Geld in die Verbrechensprävention und die Förderung und BIldung der ärmeren Länder fließen. Die Leute sollten erst gar nicht auf einen Schwarzmarkt zum Leben angewiesen sein. Wir in Deutschland haben und hatten die Möglichkeit ihnen zu helfen, doch zusammen mit den USA und den anderen Industrienationen haben wir es gründlich verk*ckt. Wir sind doch selber Schuld an dieser Situation, an der Armut, an den Gangs und den Morden. Schön ist es natürlich, wenn man als deutscher Politiker nicht in Brasilien oder Venezuela verrotten muss...dann kann man den Leuten dort auch leichter den Krieg erklären....

Kommentar von Leonider ,

man kann doch nicht etwas illegal halten, nur damit sich der Schwarzmarkt ein neues Feld sucht? Das ist fast als würde man den Drogen-Schwarzmarkt tollerieren.

Kommentar von seife23 ,

Richtig, genau das passiert ja auch momentan. Der Schwarzmarkt wird mehr oder weniger toleriert. Das hat natürlich auch was mit Bestechung etc. zu tun da muss man jetzt nicht genauer drauf eingehen....

Auf der anderen Seite muss man Gefahren abwägen. Was ist mir lieber: Menschenhändler oder Drogendealer? Läuft letztlich auf ähnliches hinaus. Ich selber bin im Übrigen strikter Legalisierungsbefürworter; ich will nur sagen, dass es nicht mit einer Legalisierung getan wäre. Es gehört mehr dazu, deutlich mehr, denn sonst stürzt man die Welt in ein noch größeres Chaos. Die Regierung muss langsam und mit Bedacht vorgehen um nicht die selben Fehler zu machen wie in der Vergangenheit.

Antwort
von AntwortMarkus, 65

Weil man mit der Legalisierung ein falsches Signal setzt.  Man suggeriert 4 dass Drogen wohl nicht so schlimm  sein können,  wenn sie sogar erlaubt  sind. 

Es gibt immer  noch Menschen,  die es abschreckt,  wenn etwas verboten ist.  Allen anderen ist in dem Fall sowieso alles egal und sie nehmen Drogen auch,  wenn sie verboten sind.

Außerdem ist Alkohol legal.  Aber dadurch gibt  es nicht einen Alkoholiker  weniger.  Eher mehr.

Kommentar von Toastys ,

Gedankenexperiment - was ist besser eine Stadt voller Bekiffter oder Betrunkener ? Alkohol ist wohl eine der Schlimmsten Drogen 

Kommentar von Leonider ,

Dann sollte man die Menschen lieber mehr aufklären, wie gefährlich welche Substanz sein kann anstatt auf "Abschreckung" zu setzen

Antwort
von M4tz3H, 82

Wäre ich auch dafür
Der natürlichen Selektion wieder die Möglichkeit geben zu arbeiten und dann noch auf die Drogen steuern erheben was dem Staat gut tun würde

Antwort
von Wernerbirkwald, 76

Wir haben schon genug Zombis,die ihren Verstand versoffen haben,sollen da noch Drogenpflegefälle hinzu kommen?.

Kommentar von Arkebuse20 ,

Ich finde man soll dann diese drogenfälle gar nicht mehr behandeln, denn wenn sie drogen kaufen, unterstützen sie damit den drogenkrieg, somit haben sie menschenleben auf ihren gewissen!

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Moralisch ist das richtig,aber in einem sozialen Staat in dem wir ja leben,werden auch diese Menschen behandelt.

Kommentar von john201050 ,

ist auch richtig so, der staat ist für den drogenkrieg mindestens so verantwortlich wie die konsumenten.

eher noch viel mehr, da waffen und militär in die krisengebiete gepumpt werden.

Kommentar von Leonider ,

Man kann in allen Ländern nachgucken, in denen in irgendeiner Form vorher illegale Drogen legalisiert wurden. Es führt zu keinem Anstieg an Konsumenten! Das ist eine Tatsache

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Das mag sein,aber wenn die Süchtigen leichter an ihren Stoff kämen,würden sie ihn ausgiebiger konsumieren, zB(wenn Schweden oder Dänen zu uns kommen,saufen die teilweise bis zum umfallen) Die zugeknallten Süchtigen kosten uns sehr viel Geld,aber sie geben der Gemeinschaft nichts zurück.

Mach dieses asoziale Verhalten mal einem klar,der den ganzen Tag hart arbeitet,und zusehen muß,wie diese Menschen seine Steuern verbraten.

Kommentar von john201050 ,

das machen die nur, weil es hier plötzlich für die kurze zeit in denen sie hier sind so günstig ist.

wäre alleine der preis ausschlaggebend für den konsum, dann müssten ja alle deutschen dauerhaft so besoffen sein wie die dänen im urlaub hier.

siehst du den fehler in deiner logik?

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Bei uns wird tradizionell Alkohol getrunken,und die meisten Menschen gehen damit so um,das sie das tägliche Leben bewältigen können,durch Arbeit usw.

Diese Menschen sind auch nicht das Problem,sondern die Leute,die ausser saufen nichts anderes zu stande bringen.

Wenn die Drogenkonsumenten sich nicht mehr verstecken müssten,gäbe es mit Sicherheit mehr davon,also mehr die dem Staat auf der Tasche lägen.

Kommentar von Leonider ,

Es gibt bei "noch illegalen Drogen", genau wie bei Alkohol, Konsumenten, die gut mit der Substanz umgehen können (die Fallen nur eben nicht so auf) und Menschen die nicht gut damit umgehen können. 

Jährlich sterben zehntausende am Alkohol und nur ca 1000 an illegalen Drogen. Das sollte mal zu denken geben.

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Ja aber bist du dafür,dass zu den Alk Toten auch noch die Drogentoten kommen. Umgehen mit Drogen? ich weiss wovon ich rede,in den meissten Fällen denken die Leute an alles nur nicht an das was einen Menschen ernährt,das Arbeiten!!!

Antwort
von Toastys, 68

Warum? Weil dadurch Jobs und somit potentielle Wähler verloren gehen - F*ck the system.

Kommentar von Arkebuse20 ,

Welche jobs?

Kommentar von Toastys ,

Sehr Viele Polizeistellen, Verwaltungsstellen, Stellen an Gerichten etc. - Außerdem würde man nicht mehr so viele Gelder einziehen können

Kommentar von armerkelch ,

genauso

Kommentar von Arkebuse20 ,

Was redet ihr für sch*isse?

Kommentar von Toastys ,

Erkläre uns doch welcher Aussage widersprichst 

Antwort
von Anall, 57

Das würde den Drogenkrieg nicht beenden. Es würde neben den legalen Verkauf noch ein Schwarzhandel geben, keine Steuern, besserer Stoff, weniger fürs Kilo bezahlen.

Kommentar von seife23 ,

Besser als aus dem Labor eines wirtschaftlichen Unternehmens wohl kaum. Trotzdem würde natürlich ein Schwarzmarkt existieren a) für Minderjährige und b) in anderen Ländern und Regionen die entweder keinen anderen Zugang haben oder in denen die Drogen weiterhin verboten sind c) nicht jeder hätte genug Geld für die teuren (aber halt auch sehr guten) Drogen.

Letztlich gibt es doch immer eine Verlagerung des Schwarzmarktes. Wer ohne Ausbildung mit dem Koks-Dealen angefangen hat, wird doch nicht plötzlich Einzelhandelskaufmann. Dann vertickt man halt Elektroartikel etc. Es müsste mehr Geld in die Verbrechensprävention und die Förderung der ärmeren Länder fließen. Die Leute sollten erst gar nicht auf einen Schwarzmarkt zum Leben angewiesen sein. Wir in Deutschland haben und hatten die Möglichkeit ihnen zu helfen, doch zusammen mit den USA und den anderen Industrienationen haben wir es gründlich verk*ckt. Wir sind doch selber Schuld an dieser Situation, an der Armut, an den Gangs und den Morden. Schön ist es natürlich, wenn man als deutscher Politiker nicht in Brasilien oder Venezuela verrotten muss...dann kann man den Leuten dort auch leichter den Krieg erklären....

Kommentar von Anall ,

Darauf zieh ich mir erstmal ein Dübel und dann antworte ich.

Kommentar von john201050 ,

der schwarzmarkt für schwarz gebrannten schnaps ist auch minimal.

kein vergleich dazu, wie er bei einem alkoholverbot wäre.

wie kommst du jetzt darauf, dass es bei anderen drogen anders sein sollte.

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