Frage von Jasminus, 41

Ich bin zu einem schlechten Leben verdammt. Was kann ich dagegen tun?

Ich w/16 bin angehende Abiturientin. Mein Vater selbst bezieht Frührente, hat aber selbst keinen Abschluss und war früher (bevor er krank wurde) Bauhelfer. Meine Mutter hat die mittlere Reife und mehrere abgeschlossene Ausbildungen und arbeitet nun schon lange als Verkäuferin im Einzelhandel. Das Nettoeinkommen meiner Eltern ist vollkommen in Ordnung, vor allem wenn man wie wir nur in einer Sozialwohnung lebt. Mein Vater war schon immer Geld-verschwenderisch und so brachte er meine Mutter in die Position eines Schuldners. Warum sie das mitgemacht hat, keine Ahnung. Jedenfalls haben meine Eltern keinen Cent für mich und mein Studium bzw. meine Ausbildung zurückgelegt, obwohl sie schon mehrere Daueraufträge für ein Konto gemacht haben, an das ich erst mit 18 rankomme. Jedes Mal wurde es wieder gekündigt, weil sie einfach nicht bezahlt wurden.

Ich selbst arbeite seitdem ich 13 bin (Werbung austragen). Nun mache ich nur noch Sommerarbeit (Schwimmbad) von Mai bis September. Meine Eltern haben sogar einen Zweitjob und trotzdem funktioniert es nicht. Dazu rauchen sie sogar. Ich sage schon seit Ewigkeiten, dass ich im Frühjahr 2016 mit dem Führerschein anfangen will. Und natürlich ist auch dafür kein einziger müder Pfennig gespart. Ich hab mir jetzt selbst einen Sparplan gemacht, wie ich das hinbekomme, dass ich heute in einem Jahr meinen Führerschein in der Tasche habe.

Ich bin jetzt nicht der Mensch, der sowas kommentarlos auf sich ruhen lässt und so gibt es sehr oft Streit. Meine Mutter hält immer zu ihm, nie zu mir. Häufig sagen sie, ich solle doch verschwinden, und dass es ihnen egal ist, wohin ich denn verschwinden soll.

Meine Frage: Wie schaffe ich es, mir ein Leben aufzubauen mit solchen Gegebenheiten ohne Unterstützung meiner Eltern? Denn wenn ich mich auf die finanzielle Unterstützung meiner Eltern verlasse, bin ich schneller in der Schuldenfalle als ich mit den Augen blinzeln kann.

Antwort
von GWIFACH, 20

Zunächst solltest du dein Denken ändern. Denn niemand ist wegen anderen "zu etwas verdammt." In deinen Zeilen lese ich Enttäuschung die durch starkes Anspruchsdenken entstanden ist.

Ab einem gewissen Alter ist jeder für das Gelingen seines Leben selbst zuständig, niemals nur die anderen. Das beginnt schon mit der Schule. Eltern können noch so viel Zeit und Geld in Unterstützung und Material stecken .... wenn das Kind nicht lernen will, muss es später auch alleine die Konsequenzen von schlechten Noten tragen: schlechte Chancen bei der Arbeitsplatzsuche. Bereits hängt das "gute" oder eben "nicht gute" Leben ganz allein vom Kind bzw. später Jugendlichen ab.

Das Thema Rauchen in der Wohung ist eine andere Sache - denn diese Gewohnheit ist völlig unabhängig vom finanziellen Aspekt - hinsichtlich des Passiv-Rauchns für dich tatsächlich schädlich. Hier würde sich eine Vereinbarung empfehlen, dass z.B. aus Rücksicht auf dich ( u. evtl. Besucher) nur außerhalb der Wohnung geraucht wird, wie es z.B. hier beschrieben ist: http://www.nichtraucherschutz.de/images/stories/Publikationen/Nichtraucherschutz...
Hierbei kannst du ggf. sogar Hilfe vom Jugendamt deines Ortes erhalten.

Ob das Nettoeinkommen deiner Eltern - für das einzig und allein deine Eltern Arbeitsleistung bringen" ausreichend war/ist bzw. wofür sie welches Geld verbrauchen liegt allein im Ermessen deiner Eltern, zumal du vermutlich keinen Einblick in die Gesamtfinanzlage inkl. aller anfallenden regelmäßigen und sporadischen Kosten hast.

Natürlich wäre es angenehm, wenn die Eltern auf eigene Wünsche verzichten um  zugunsten der Kinder ein Finanzpolster zurückzulegen. Einen Anspruch darauf gibt es jedoch nicht. Und je nach Finanzlage einer Familie sowie auch dem Verhalten der Kinder den Eltern gegenüber kann dieses Polster von viel bis nichts schwanken.

Meinen Führerschein habe ich mit meinem Lehrlingsgehalt damals selbst bezahlt und hätte nie von meinen Eltern verlangt, mir diesen zu finanzieren. Man muss den Schein auch nicht unbedingt bereits schon mit 18 in Händen halten, auch wenn manche das meinen. Denn um ihn nutzen zu können, braucht man logischerweise auch ein Auto. Auch das kostet Geld in Anschaffung, Versicherung, Sprit, Reparaturen...
Natürlich gibt es manche Eltern, die zugunsten des Nachwuchses auch in diesem Bereich auf einen Teil ihrer Mobilität verzichten - aber auch das ist keine Selbstverständlichkeit.
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Deine eigentliche Frage in deinem Beitrag find ich gut. Ich zitiere:
"Meine Frage: Wie schaffe ich es, mir ein Leben aufzubauen mit solchen Gegebenheiten ohne Unterstützung meiner Eltern?"

Antwort: Suche nicht die Fehler bei anderen, sondern nimm dein Leben selbst in die Hand und versuche in allen Dingen auch das Positive zu erkennen.
Lerne deine Schulsachen so, dass du ausschließlich gute Noten erzielst, mit denen du dich erfolgreich bewerben kannst.

Du kannst also entweder die wenigen Jahre bis zum Abi- ich nehme an mietfrei und ohne Kostenbeteiligung an Kleidung/Essen/Trinken/Medikamenten/Anschaffungen/ggf. KfZ-Kosten zu Hause wohnen und dich rein aufs schulische Lernen konzentrieren und wie auch jetzt schon hin und wieder kleinere Neben/Ferienjobs übernehmen.
oder überlegen
ob du unbedingt das Abitur brauchst- denn das allein ist noch lange keine Garantie auch einen Studienplatz oder besser bezahlten Job zu bekommen.
Vielleicht gibt es ja jetzt schon einen Beruf /Betrieb, der dich interessiert und bei dem du dich bereits mit dem Mittlere Reife Zeugnis bewerben kannst. Bekommst du die Stelle, verdienst du bereits lange Zeit vor den meisten Abiturienten und Dauerstudierenden dein eigenes Geld und bist mehr und mehr nicht mehr auf andere angewiesen.

Toi Toi Toi

 

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo GWIFACH,

sehr differenziert und verständnisvoll! DH :-)

Antwort
von SiViHa72, 31

Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Zieh das weiter so durch, versuch, Dich auf eigene Beine zu stellen, nach und nach halt.

Pass auf- sorry, dass ich das sage- dass niemand an Dein Erspartes kommen kann. Vielleicht geht ein Konto, dass z.B. Deine Oma für Dich eröffnet? Also dass die Eltern nicht so leicht dran kommen könnten, so sie denn wollten?


Das Doofe ist: Deine Ma wird wohl immer zu Deinem Dad halten. Versuch,d a möglichst reibungslos durchzukommen. Denk dran: mit 18 bist Du volljährig und eigenverantwortlich, dann kannst Du (bitte nicht falsch verstehen) machen,w as Du willst.


Sieh zu mit einer guten Ausbildung, sei es an Uni oder betrieblich.


Lass Dir bloss nicht von Eltern erzählen, es geht alles auch ohne Ausbildung. Das stimmt nicht.

Auch mit muss das Leben kein Zuckerschlecken sein, aber ohne kommt man gar nicht erst an was anderes als Hilfsarbeiten.


Und wenn Du jetzt schon konsequent bist und erkennst, worauf es Dir ankommt, so wie Du es schilderst.. dann bist Du m.E. durchaus auf dem richtigen Weg,


Alles GUte!


PS: Und: überleg später auch, wie es ohne Geld von daheim geht. Bafög, Studienkredit.. alles möglich!



Kommentar von Jasminus ,

Ja es ist auch schon immer so, dass Verwandte (wenn sie mir Geld geschenkt haben) zu mir gesagt haben, ich solle aufpassen, dass meine Eltern nicht an das Geld rankommen.>



Dankeschön :)

Antwort
von manwithoutaface, 31

Deine Überschrift passt nicht zum Text. Im Text wirkst du wie jemand, der sein Leben selbst in die Hand nimmt und sich nicht von schlechten äußeren Bedingungen entmutigen lässt. Das ist super, Respekt! Wenn du nur weiter so entschlossen handelst, dann brauchst du dir um deine Zukunft keine Sorgen machen! Du findest schon deinen Weg. Denn anders als in deiner Überschrift ist niemand zu dem einen oder dem anderen Leben verdammt. Es gibt nämlich kein Schicksal. Alles was einem passiert, hat man selbst zu verantworten, in der einen oder der anderen Art und Weise. Wir sind selbstständige Wesen und unseres eigenen Glückes Schmied. Und du wirkst so, als würdest du Verantwortung übernehmen und nicht aufgeben, deshalb mache ich mir bei dir keine Sorgen. Und ganz zur Not: Es gibt rechtliche Wege, bezüglich Studium gibt es Bafög, etc. 

Kommentar von Jasminus ,

Ja das stimmt wohl. Ich habe diese Überschrift gewählt, weil ich nicht weiß wie man das schaffen soll. Und mit Bafög usw sieht es auch schlecht aus, weil meine Mutter eben nicht wenig verdient.

Antwort
von lohne, 24

Also im Grunde bist du auf dem Weg zur Selbstverantwortlichkeit. Du bemerkst deutlich, dass von deinen Eltern finanziell nichts zu erwarten ist. Du nimmst die Sache selbst in die Hand und das ist sehr positiv. Nicht alle Eltern wollen sich für ihre Sprösslinge krumm legen, nun ja, das ist leider nicht zu ändern. Du musst dich damit abfinden, oder es gibt Streit bis hin zum Gerichtsverfahren. Wenn du den (schweren) Weg weiter gehst bist du gestählt für die Zukunft und kein jammerndes Weichei, wie man es oft findet.

Antwort
von Rika232, 16

Wenn du momentan einen Job hast, mit dem du dir bis zu deinem Schulabschluss die Dinge zusammensparen kannst, die dir deine Eltern nicht zahlen können, ist das schon einmal gut. Mit einer Ausbildung danach (,wenn du eine wählst, bei der du genug verdienst,) bist du auf jeden Fall von deinen Eltern unabhängig. Wenn dich deine Eltern bei einem Studium finanziell nicht unterstützen können, kannst du Bafög beantragen und kannst dir nebenbei noch etwas Geld dazu verdienen. So machen das viele und kommen ohne ihre Eltern über die Runden. Im Vergleich zu anderen Ländern hat man in Deutschland zum Glück ganz gute Chancen aus seiner Schicht aufzusteigen (keine Studiengebühren etc.). Dass du angehender Abiturient bist, ist doch schon einmal sehr gut. Eine Blick auf deine Finanzen zu haben, Geld nur für wirklich Notwendiges auszugeben und sich etwas für die Ausbildung etc. zurückzulegen ist immer gut. Ich bin mir sicher, dass du einen Weg findest und wenn es von den Finanzen deiner Eltern abhängig ist, dass du mit deiner Ausbildung nicht weiterkommst, gibt es Unterstützung und Anlaufstellen. Ich bin mir sicher, du schaffst das.

Antwort
von UweKeim, 41

Um zu studieren brauchst du nicht unbedingt die finanzielle Unterstützung deiner Eltern. Wenn du deine Schule fertig hast und dein Abitur bestanden hast, dann würde ich nach einem Studienplatz suchen und dann Bafög beantragen. Du kannst bis zu 600-700€ im Monat bekommen! Da dein Vater Frührentner ist und deine Mutter als Verkäuferin arbeitet könntest du fast den vollen Betrag bekommen. Wenn du dann noch in ein Wohnheim oder in eine WG ziehst, dann bekommst du noch mehr Geld. Das Geld musst du erst 5 Jahre nachdem du dann arbeitest zurückzahlen und nur die Hälfte falls du alles auf einmal zurückzahlen kannst. Und um zu leben bzw. Essen zu kaufen, Miete zu zahlen reicht das Geld und vielleicht kannst du jeden Monat eine gewisse Summe sparen. Eigentlich brauchst du deine Eltern gar nicht um dir eine gute Zukunft aufzubauen :)

Antwort
von landregen, 33

Komm mal ein bisschen von der Anspruchshaltung runter. Das Geld deiner Eltern ist das Geld deiner Eltern, nicht deines. Den Führerschein bekommen die wenigsten jungen Leute nachgeschmissen, viele müssen ihn sich mühsam zusammensparen aus kleinen Jobs und kleinen Geldgeschenken von Oma und Tante über Jahrzehnte, die im Sparschwein gelandet sind. Auch bekommen sehr viele das Studium nicht von den Eltern finanziert. Du könntest das Glück haben, noch mit BaFÖG unterstützt zu werden - auch das Glück haben viele nicht. Die meisten müssen sich mit Nebenjobs und Stipendien über Wasser halten. All diese Chancen hast du ebenfalls.

Kommentar von landregen ,

Wenn du der Meinung bist, ein gutes Leben könnten nur die haben, die von ihren Eltern massenhaft Geld in den Popo gesteckt bekommen, dann bist du tatsächlich zu einem selbstgemachten schlechten Leben verurteilt - aber niemand anders als du selbst verurteilt dich dazu. Du hast die Freiheit, dich für ein gutes Leben zu entscheiden. Niemand sagt, dass es immer leicht sein muss.

Kommentar von Jasminus ,

Sie sollen das ja alles auch nicht bezahlen, aber es kann doch nicht sein, dass sie in meinem ganzen Leben nichts für mich gespart haben. Die ganzen Sachen wie die Geschenke zur Taufe usw. Wenigstens sowas müsste doch existieren.

Kommentar von landregen ,

Wieso kann das nicht sein? Da bist du kein Einzelfall! Du hast kein Recht darauf, dass deine Eltern für dich etwas ansparen, und du bist in gleicher Situation wie Hunderttausende deutsche Schüler. Wie kommst du darauf, es für eine Selbstverständlichkeit zu halten, dass Eltern für die Kinder sparen? Für selbstverständlich hält das ein Versicherungsvertreter, der Ausbildungsversicherungen und dergleichen verkaufen wollen. Aber sonst kannst du von keiner Selbstverständlichkeit ausgehen.

Kommentar von landregen ,

Ich wäre gespannt, wie du es mit deinem Geld halten wirst, falls du mal Kinder haben wirst. Und es würde mich auch interessieren, wie es für dich wäre, wenn sie fordernd vor dir stehen würden und dir vorschreiben wollten, wie du dein Geld für sie anzulegen hast und dass du dir gefälligst keine Zigaretten oder einen gemütlichen Wein am Abend zu genehmigen hast, weil sie der Meinung sind, das Geld stünde ihnen zu. Mal sehen, ob deine Kinder dir Vorschriften zu deinen Lebensgewohnheiten machen wollen... und wie gut du darauf eingehen wirst....

Antwort
von SamSamsi, 25

Erstmal Hut ab ! Für deine gerade mal 16 Jahre verhältst du dich viel erwachsener als deine Eltern. Hast du noch Oma und Opa ? Wenn ja könntest du ja mal mit denen reden was du tun sollst, sofern du ein gutes Verhältnis hast. Soweit ich weis gibt es auch viele Einrichtungen die dich da unterstützen könnten, schau doch mal ob es bei euch eine Caritas gibt und frag da mal nach was du in der Situation tun sollst, die haben da eigentlich die richtigen Anlaufstellen. Wenn du dich da mal ganz konkret erkundigst und das deinen Eltern auf den Tisch legst und sagst, dass du jetzt wirklich ernst machst wenn sie ihre Einstellung nicht ändern sollten sie sich eigentlich mal Gedanken machen wenn ihnen was an dir liegt. Und wenn sie das nicht tun, so hart es klingt, würde ich schauen dass du mit Hilfe von diesen Einrichtungen in eine Jugendeinrichtung kommst die dich dann unterstützen. Denn solche Eltern braucht man nun wirklich nicht, aber ich weis dass sich das nun leichter sagen lässt als es ist. Aber lass dir dein Leben nicht von denen versauen, du wirst es dein restliches Leben lang bereuen. Ich drück dir die Daumen, dass du da eine Lösung findest.

Antwort
von Vyled, 29

Naja du könntest versuchen z.B. eine Ausbildung zu machen in einem Ort, wo die Miete z.B. nicht teuer ist, dich vom Amt unterstützen lassen, da deine Eltern ja sicher auch nichts zahlen können, hilft das Amt auch.

Alternativ könntest du z.B. in einer Pizzaria arbeiten und so noch nen 400€ Job oder so machen 2x die Woche Abends oder so.

So hättest du dann bestimmt etwa 800-1000€. Das sollte zum Leben und evtl. mithilfe des Amtes klappen. Oder du suchst dir eine WG, wo du nur 100-200€ miete zahlst und hättest dann trotzdem noch ein bisschen Geld übrig.

Kommentar von Jasminus ,

Ich habe genaue Vorstellungen von dem was ich später studieren möchte. Daher weiß ich ziemlich sicher, dass das mit der günstigen Miete schwierig wird. Und das Amt wird nicht zahlen, weil meine Mutter zu viel verdient. :/

Kommentar von Vyled ,

Naja, dann muss deine Mutter zahlen oder für die Miete dazu beitragen. Wenn du den so egal bist und die dich sogar so anmachen, dann gehe doch einfach freiwillig. Geh zum Amt, die Prüfen das dann und werden dann ggf. sagen das deine Mutter zahlen muss und sie Kontaktieren

Antwort
von Kandahar, 17

Dann mach eine gute Ausbildung, damit du später mal besser verdienst, als deine Eltern.

Was dein Studium angeht, so sind deine Eltern natürlich nicht verpflichtet, dafür zu sparen. Ich war auch nicht in der Lage für das Studium meines Sohnes Rücklagen zu bilden. Er musst wohl ober übel mit dem BAföG rum kommen und sich etwas neben her dazu verdienen.

Ebenso sind deine Eltern nicht dazu verpflichtet, dir deinen Führerschein zu finanzieren, auch den wirst du dir selbst verdienen müssen.

Auch wenn es etwas länger dauert, sich das Geld selbst anzusparen, so ist es doch ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass man sich den Führerschein selbst verdient hat und nicht nur bei den Eltern die Hand aufgehalten hat.

Antwort
von M1603, 28

Wenn wenn ich mich auf die finanzielle Unterstützung meiner Eltern verlasse, bin ich schneller in der Schuldenfalle als ich mit den Augen blinzeln kann.

Bloedsinn. Wieso denn das?

Wenn du es dir nicht leisten kannst, dann gibt es eben erst in zwei oder drei oder vier Jahren einen Fuehrerschein. Geh halt mehr arbeiten, immer dann, wenn du keine anderen Verpflichtungen hast.

Studium in Deutschland ist nun wirklich nicht teuer und selbst dafuer gibt es genug Unterstuetzung. Wenn du meinst, dass ein Studium tatsaechlich etwas fuer dich ist, dann tut es unter Umstaenden sogar ein Studienkredit, den man dann in den ersten Arbeitsjahren Ruck-Zuck abbezahlt. So hab ich mein Auslandsjahr finanziert (knapp 15.000Euro), das ich dann nach zwei Jahren schon wieder abbezahlt hatte. ; )

Aber wer direkt so negativ an die Sache rangeht, der wird in der Tat keinen Erfolg haben. Schade, wo du doch scheinbar so viele Plaene hast.

Kommentar von Jasminus ,

Ich würde es bereuen, wenn ich ihn jetzt nicht machen würde. Lieber jetzt, wenn ich noch kaum Haushaltskosten habe, oder nicht?
Das nicht, aber das ganze Drum-herum. Miete, Lebenserhaltungskosten,...

Kommentar von M1603 ,

Ich würde es bereuen, wenn ich ihn jetzt nicht machen würde. Lieber jetzt, wenn ich noch kaum Haushaltskosten habe, oder nicht?

Man kann nur das machen, was man sich leisten kann. Wenn du unbedingt deinen Fuehrerschein haben willst, wundert es mich, dass du scheinbar keinen weiteren Taetigkeiten nachgehst, um das Geld zusammen zu bekommen. Wer Geld haben moechte, muss was dafuer tun. Das kommt nicht von alleine.

Das nicht, aber das ganze Drum-herum. Miete, Lebenserhaltungskosten,...

Guenstiges WG-Zimmer, grosser Wocheneinkauf bei dem man auf Angebote achtet, keine bis sehr wenig Freizeitgestaltung. Auch das laesst sich alles machen, wenn man will. Ich befuerchte eher, dass du das alles gar nicht willst. Aber dann bist du am Ende selber schuld, wenn sich nichts aendert.

Antwort
von ThomasAral, 28

bafög beantragen.  führerschein musst dir wohl selbst zusammensparen.  kannst nicht auf geld von eltern hoffen.

außerdem sind privatkredite gerade ziemlich günstig zu haben.

Kommentar von Jasminus ,

bafög - eine Möglichkeit aber unwahrscheinlich wegen dem Verdienst meiner Mutter. 
Privtkredite- 1. Schritt in Schulden und mit 16?

Kommentar von M1603 ,

Privtkredite- 1. Schritt in Schulden und mit 16?

Ein guter Student bekommt normalerweise einen guten Job. Die ersten beiden Arbeitsjahre dann auf Sparflamme gelebt und der Kredit duerfte schnell abbezahlt sein. Sicher ist das nicht schoen, wenn man mit einem Minus ins Arbeitsleben startet, aber auch sowas ist machbar, wenn man diszipliniert ist.

Antwort
von kwon56, 31

Mach Chi Gong - und du findest Lösungen.

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