Ich bin verwirrt wegen den Religionen und Gott. Kann mir jemand helfen?

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19 Antworten

Grüß Dich kathiheim!

Im Bereich Religiosität gibt es eine große Begriffsverwirrung. Religiöses Empfinden ist völlig unabhängig von Religionen, die Dir sagen, was Du zu fühlen, zu glauben und zu denken hast. Das Leben wirkt auf Dich und Du versuchst Antworten zu finden, die Dir Orientierung bieten. Es gibt aber nicht den Sinn des Lebens, sondern immer nur den, den Du in es hineinlegst. Religion bedeutet, das Leben besonders zu beachten und ihm Ererbietung und Respekt entgegen zu bringen. Wenn Du das, was Du dabei im Leben erlebst, was Du fühlst, darüber nachdenkst und Konsequenzen daraus ziehst, damit Du das Leben besser leben und verstehen kannst, dann bist Du religiös.

Albert Schweitzer  sagte einmal: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. Das drückt genau die Ererbietung und den Respekt aus, den ich vorhin meinte. Damit ist Religiosität auf das Diesseits und auf das wirkliche Leben bezogen. Vom Jenseits wissen wir rein gar nichts. Wir müssen das Leben im Jetzt bewältigen, Erfahrungen sammeln, das macht uns stark. Das Wunderbare des Lebens um uns herum und in uns, ist Ausdruck des Geheimnis des Seins. Auch Materie ist letztlich Leben, denn ohne sie würden wir nicht existieren. Und das tollste ist: Wir sind aus dem Staub, aus dem die Sterne bestehen, denn Materie ist aus gigantischen Explosionen im Universum entstanden. Und wir sind auch Materie. Wir sind quasi Kinder des Alls.

Das Fazit was man daraus ziehen kann ist: wir brauchen keine "Heiligen Bücher", keinen Gott, der sowieso nicht beweisbar ist und vom Menschen selbst geschaffen wurde. Es gibt für jeden einen unmittelbaren Zugang zum Wunderbaren der Natur und des Lebens, ganz ohne Priester und Kirche oder sonst was. Und Sinnsuche hört das ganze Leben nicht auf. Niemand kann nämlich die absolute Wahrheit für sich in Anspruch nehmen. Im Laufe des Lebens geschieht es dann, das für Dich ganz allein sich eine Wahrheit herauskristallisiert, die aber nicht allgemeingültig ist. Und Du bist in der Verantwortung, immer wieder diese "Wahrheit" zu überdenken, damit Du nicht zum Fundamentalisten wirst. Das Suchen geht dann in ein Finden über und auf diesem Weg wirst Du immer wieder etwas Neues finden, das sich widerspruchslos in Deine Wahrheit einreihen sollte. Wenn Du das schaffst, dann begehst Du einen richtigen religiösen Weg. Religion ist eigentlich immer, es gehört zum Wesen des Menschen, aber die Vernunft, die Wissenschaft und Dichter und Denker dürfen dabei nicht ausgeblendet werden.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von vonGizycki
30.12.2015, 23:57

Vielleicht magst Du dieses lesen? Es ist zwar nicht kurz, aber es könnte Dir helfen, Klarheit zu finden. Die Mühe lohnt sich, meine ich. Es ist ein Vortrag, den ich in Kassel hielt. Da geht es genau um Deine gefühlte Verwirrung und könnte Dir möglicherweise Klarheit bringen, ohne Dich zu manipulieren. 

https://db.tt/4Pef5Nwt

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Hallo kathiheim,

zunächst einmal finde ich es sehr erstaunlich, dass Du Dir in Deinen jungen Jahren schon so tiefgründige Gedanken machst! Ich kann gut verstehen, dass Du in einen Zwiespalt geraten bist und Du Dich hin- und hergerissen fühlst. Wenn man wie Du atheistisch aufgewachsen ist, ist es schwer, sich mit dem Gedanken an die Existenz eines höheren Wesens anzufreunden. Doch es gibt Möglichkeiten, sich in der Frage nach Gott mehr Klarheit zu verschaffen.

Wichtig ist zunächst einmal, dass Du Dich selbst nicht unter Druck setzt. Eine tiefe innere Überzeugung gegen eine andere auszutauschen, macht man nicht einfach nur mal so. Es mag ein Prozess sein, der viel Zeit, Kenntnisse und Überlegungen erfordert. In der Bibel steht jedoch, dass die Suche nach Gott nicht ins Leere führt, denn es heißt dort: " Mit allem, was er tat,` wollte er die Menschen dazu bringen, nach ihm zu fragen; er wollte, dass sie –wenn irgend möglich– in Kontakt mit ihm kommen und ihn finden. Er ist ja für keinen von uns in ´unerreichbarer` Ferne" (Apostelgeschichte 17:27, Neue Genfer Übersetzung). Deine Suche nach Gott kann also durchaus zum Erfolg führen!

Um mögliche innere Schranken zu überwinden, wären folgende Überlegungen sicher ganz hilfreich: Der Glaube an Gott hat weder etwas mit Leichtgläubigkeit zu tun, noch muss man sein logisches und vernünftiges Denken aufgeben. Ebenso wenig muss man wissenschaftliche Tatsachen ignorieren, wenn man an ihn glaubt. Viele Wissenschaftler sind sogar erst durch ihre Forschungen auf verschiedenen Gebieten der Naturwissenschaft zu der Überzeugung gelangt, dass es einen Schöpfer geben muss.

Stell Dir einmal vor, Du würdest eine Galerie betreten, in der die Werke eines unbekannten Künstlers ausgestellt sind. Keines seiner Werke weist eine Signatur auf. Es existiert von diesem Künstler weder ein Bild noch eine persönliche Aufzeichnung. Es gibt auch niemanden, der diesen Künstler je gesehen oder  persönlich kennengelernt hat. Würdest Du nun daraus schließen, dass es diesen Künstler vielleicht  niemals gegeben hat? Aber da sind doch seine Werke, die Dich letztendlich davon überzeugen, dass es ihn geben muss oder dass dieser zumindest irgendwann gelebt haben muss.

Diese im Grunde zwingende Logik wendet man zwar immer dann an, wenn man von Menschen gemachte Dinge entdeckt (z.B. bei archäologischen Ausgrabungen), doch wenn es um Gott geht, dann reicht es vielen Menschen nicht, seine Werke als hinreichenden Beweis für seine Existenz gelten zu lassen. Wo liegt also das Problem? An einem Mangel an Beweisen? Ist nicht die uns umgebende Welt voll von Werken dieses größten "Künstlers" aller Zeiten? Welches seiner Werke trägt denn nicht den Beweis von Genialität und überragender Intelligenz?

Fangen wir einmal ganz von vorn an. Wissenschaftler glauben Beweise dafür gefunden zu haben, dass alles mit einem "Urknall" angefangen hat. Aber was war vor diesem Urknall und warum sollte es ihn überhaupt von ganz allein gegeben haben? Jedenfalls bildete sich, wie auch immer, der Grundbaustein, die Materie, aus der schließlich die Sterne und Planeten entstanden. Von Anbeginn an lief jedoch alles nach festgelegten Gesetzmäßigkeiten ab, die seitdem im gesamten Universum Geltung haben. Wenn es also feste Naturgesetze gibt, die so gemacht sind, dass letztendlich eine komplexe Welt entstehen konnte, in der alles funktioniert, wie könnten dann diese ohne einen Gesetzgeber entstanden sein?

Nachdem sich also im Verlauf großer Zeiträume die Sterne und andere Himmelskörper gebildet hatten, vereinigten sich diese zu ganzen Sternenhaufen, den Galaxien. Von denen soll es unglaubliche 125 Milliarden oder mehr geben! Die Galaxien sind allerdings nicht wahllos im Weltraum verteilt, sondern bilden sog. Galaxienhaufen. Diese wiederum unterliegen einer noch höheren Ordnung und sind als Superhaufen angeordnet. Ist das nicht höchst erstaunlich?

Irgendwann in einer späteren Phase entstand unsere Erde. Ist es einfach Zufall, dass die Erde in einer "bewohnbaren Zone" der Milchstraße liegt, da sie genau die richtige Konzentration an chemischen Elementen, die für das Leben notwendig sind besitzt? Wäre sie z.B. weiter weg, dann kämen zu wenige dieser Elemente vor, wäre sie dem Zentrum der Milchstraße zu nahe, dann bestünde ein erhöhtes Vorkommen tödlicher kosmischer Strahlung.
Auch hat die Erde die genau die richtige, d.h. lebensfreundliche Umlaufbahn zur Sonne (150 Millionen Kilometer). Wäre sie nur etwas weiter von der Sonne entfernt, wäre sie von Eis überzogen, bei geringfügiger größerer Nähe zur Sonne würde ihre Oberfläche glühen.

Ach ja, dann ist da ja noch der freundliche "Nachbar" der Erde, der Mond. Wir sind richtige Glückspilze, dass wir ihn haben! Er trägt zu einer stabilen Erdachse bei. Ohne ihn würde die Erde wie ein Kreisel anfangen zu eiern und könnte sogar zur Seite kippen. Nicht zu vergessen sind auch die für die Ökologie der Erde so wichtigen Gezeiten, die der Mond erzeugt. Ist es vernünftig anzunehmen, dass der Zufall an all das "gedacht" hat?

Dann gibt es da noch die "Schutzschilde", die die Erde umgeben und die für die dauerhafte Existenz von Leben auf der Erde unabdingbar sind. Da der Weltraum durch seine tödliche kosmische Strahlung und einen andauernden galaktischen "Kugelhagel" eine Bedrohung für das Leben auf unserer Erde darstellt, gibt es zum einen das Magnetfeld der Erde - es hält die volle Intensität kosmischer Strahlung ab und schützt uns vor potentiell tödlichen Gefahren der Sonne - zum anderen die Erdatmosphäre - auch sie filtert z.B. durch das Ozon bis zu 99 Prozent der gefährliche Ultraviolettstrahlung und verhindert weitgehend den Einschlag von Meteoriten auf die Erdoberfläche. Dank dieser genialen Schutzmechanismen können wir uns auf unserer Erde ziemlich sicher fühlen.

Wenn auch somit alle Bedingungen für Leben auf der Erde vorhanden waren, muss doch das Leben dann irgendwie entstanden sein. In der Schule haben wir gelernt, dass in einer "Ursuppe" irgendwann die Grundbausteine des Lebens entstanden seien, aus denen dann schließlich die erste lebende Zelle hervorging. War es aber wirklich möglich, dass hier der Zufall die Rolle eines Schöpfers übernommen hat? Ist es denkbar, dass eine erste lebende Zelle durch die zufällige Anordnung von Molekülen entstehen konnte?

Nun gibt es über 100 Aminosäuren, jedoch sind nur 20 für die Proteine des Lebens erforderlich. Außerdem treten sie in zwei Strukturen auf: "rechtshändige" und "linkshändige" Moleküle. Die 20 Aminosäuren, aus denen die Proteine der Lebewesen bestehen, sind alle "linkshändig". Wie wahrscheinlich ist es denn, dass auch nur ein einziges für das Leben notwendige Proteinmolekül durch Zufall in einer Ursuppe entstehen konnte? Berechnungen haben ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit gegen Null geht. Doch sollte sich trotz dieser großen Unwahrscheinlichkeit einer zufälligen Entstehung tatsächlich ein für das Leben notwendiges Protein von selbst gebildet haben, dann ist man damit von einer Zelle noch sehr weit entfernt. Das wäre in etwa damit zu vergleichen, dass ich von einer hochkomplexen Fertigungsanlage einer Fabrik eine einzige Schraube besitze.

Selbst eine "einfache" Zelle weist derart komplexe Strukturen auf, dass diese sogar jede von Menschen konstruierte Maschine bei weitem übertrifft. Der in der Fachwelt bekannte Molekularbiologe Michael Denton schrieb einmal über die Genialität einer solch "einfachen" Zelle folgendes: "Die Molekularbiologie hat gezeigt, daß selbst die einfachsten lebenden Systeme auf der Erde, die Bakterienzellen, überaus komplex aufgebaut sind. Obwohl die winzigsten Bakterienzellen unglaublich klein sind, ... ist jede Zelle eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist" (Michael Denton, "Evolution: A Theory in Crisis", Seite 250).


Diese wenigen Beispiele zeigen nur ausschnitthaft, dass all die vielen "Werke der Natur", wie sie genannt werden, den Stempel göttlicher Urheberschaft in sich tragen. Im Grunde braucht man für ein rein naturalistisches Weltbild sogar mehr Glauben, als für den Glauben an die Existenz eines Schöpfers. Wieso? Weil für den Glauben an die zufällige Entstehung von Materie und Leben echte Beweise fehlen, die Hinweise für Planung und Intelligenz jedoch überwältigend groß sind.

Ich hoffe, dass diese wenigen Fakten und Überlegungen Dir ein wenig weiterhelfen und mit dazu beitragen, Dir Klarheit zu verschaffen. Alles Gute!

LG Philipp

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Als Christ möchte ich dir zuerst sagen: einfach klasse, wie du dich mit der Frage auseinandersetzt und wie du an das Thema herangehst! Du hast gebetet - und es hat sich nichts geändert. Natürlich, Gott ist keine Automat, wo man oben eine Münze reinschmeißt und unten kommt Glauben raus. Gott ruft nicht mit lauter Stimme, sondern säuselt leiser als ein Windhauch. Heißt, wir bemerken es meist gar nicht, weil wir nur das Getöse unserer Welt kennen. Dabei sehe ich bei dir, das Veränderung bereits angefangen hat. Du hast ein Lied gehört und das hat dich zum Nachdenken gebracht. Wieviele Lieder hören wir, ohne weiter darüber nachzudenken? Und Oceans ist sogar auf englisch gesungen!

Du hast angefangen, in der Bibel zu lesen....du hast anscheinend im Internet recherchiert....du stellst hier deine Frage.....du hast bereits angefangen zu beten.....

Als nichtgläubiger Mensch sieht man darin lediglich Aktionismus, Zeitvertreib, vielleich Zufall. Als gläubiger Mensch erkenne ich darin - meist rückblickend - das leise Wirken Gottes durch seinen Heiligen Geist, der anscheinend gern die Führung über dein weiteres Leben übernehmen möchte. Laß dich unverkrampft darauf ein! Sei weiterhin du selbst, auch in deinen Vorbehalten. Du kannst aber hingehen und all deine Kritik, deine Vorbehalte, deine Fragen, auch deine Erkenntnisse, vor allem deine Zweifel Gott im Gebet vortragen. Das ist der kürzeste Weg:)

Stell dir vor, Gott der Allmächtige wäre das Idealbild eines gütigen Vaters, der dir ständig zuhört und dem du rund um die Uhr dein Herz ausschütten könntest. Ein Vater, dem du sogar Gedanken anvertrauen könntest, die du sonst niemals äußern würdest. Und von dem du wüßtest, er würde dich immer verstehen und niemals bestrafen. So ist unser Gott, der uns als seine Ebenbilder im Geiste geschaffen hat. Ich möchte dir gern eine Seite empfehlen, dir mir unendlich weitergeholfen hat: http://www.keine-tricks-nur-jesus.de/

PS: ich stimme deinen Eltern zu, die Religion für menschengemacht halten. Im Idealfall dient Religion dazu, Gottes Wort in Handeln für uns Menschen umzusetzen. Wie wir aber aus leidvoller Vergangenheit und aktueller Gegenwart wissen, wird Religion lieber zur Versklavung, Desinformation und Erzeugung von Abhängigkeiten genutzt.


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Das man mal verwirrt ist, ist ganz natürlich, aber du bist noch auf dem richtigen Weg. Es gibt keinen Gott, hat ihn nie gegeben und wenn du die Bibel weiterliest, wirst du erkennen was für abartiger Schrott das eigentlich ist.

Was das Beten anbelangt: Klar dass du nichts gefühlt hast. Unsere Gefühle werden im Kopf gesteuert, also vom Gehirn. Wir können uns einreden etwas zu fühlen (das ist das von den Gläubigen beschriebene Phänomen welches du erwähnt hast) und wir können uns auch einreden anders oder nichts zu fühlen.

In deinem Fall warst du nicht überzeugt genug um etwas zu fühlen. Mit der richtigen Überzeugung würdest du etwas fühlen und wärst in derselben Lüge wie alle anderen Gläubigen.

Beten hat keinen Sinn. Ein Milchkarton beantwortet Gebete genauso wie Gott.

Ich würde dir raten, lass es mit den Religionen sein. Sie können einfach nicht überzeugen, wenn man seinen gesunden Menschenverstand benutzt. Wenn du ein anderes Lied brauchst um auf andere Gedanken zu kommen, rate ich dir zu diesem:

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Ich würde Dir eher raten, noch damit zu warten, Dich (über das Schulwissen hinaus) weiter mit Religionen zu beschäftigen.

Gerade im alter von 14 oder 15 ist man noch nicht davor gefeit, sich von den Vorstellungen von zweifelhaften Religionen überwältigen zu lassen und läuft Gefahr, Opfer von "Bauernfängern" zu werden. Wenn Du damit noch ein paar Jahre wartest, wirst Du sicher sehr viel gefestigter an die Sache herangehen können.

Raten würde ich viel eher zur Beschäftigung mit Naturwissenschaft. Ist auch mindestens ebenso interessant wie Religion.

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Wenn Du eine Bibel hast, würde ich Dir zunächst empfehlen, sofern Du beten möchtest, dies entsprechend dem zu tun, wie es in der Bibel steht, also gemäß (Matthäus 21,21 und Jakobusbrief 1,5). Außerdem glaube ich, dass es auch wichtig sein kann, zu wissen was zumindest entsprechend der christlichen Lehre wichtig ist, nämlich einerseits was in der Bergpredigt im Matthäusevangelium steht, was Christus als wichtigstes Gebot darstellte (Matthäus 22,37-40) und was das bedeutet (1. Korintherbrief 13). Wenn Du keine Bibel hast, kannst Du dies auch gern online lesen (gleich in Verbindung mit der ersten vorgeschlagenen Schriftstelle http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus21,21 )

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Religionen sind erfunden, und was in der Bibel ist, ist total verfälscht. Du kennst doch sicher das spiel Flaschenpost (das, mit den vielen namen, wo du am Anfang einer reihe ein Wort sagst, und man am ende schauen soll, was ausgekommen ist.)

Das beschreibt sehr schön den Weg der Bibel. Ein wahrer Kern, ich denke das kann man nicht leugnen, aber viel drum herum, was Jahrzehnte später hinzugefügt wurde, und nicht mehr das wiedergibt, was passiert ist. Denn nicht mal der Geburtsort von Jesu stimmt wahrscheinlich, noch das Geburtsdatum... Und wenn es an solchen Fakten schon scheitert, wie sieht es dann aus mit "Puff und gesund"?

Aber es gibt noch den Glauben. Das ist etwas komplett anderes als die Religionen. Wenn du an einen Gott glaubst, bitte, das bleibt dir über lassen, oder an mehrere. Wegen dem Glauben haben sich die wenigsten Menschen umgebracht, wegen Religionen haben sich Millionen in den Tod gestürzt.

Was ich dir sagen möchte: Glaube an nichts, was in der Bibel steht. Denn sehr viel davon gibt einfach nur Moral wieder, wie zum Beispiel die 10 Gebote. Das ist selbstverständlich, und dort nur niedergeschrieben. 

Wenn du aber aus dir selbst heraus meinst, dass es einen Gott gibt, dann glaube. 

LG

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Kommentar von comhb3mpqy
30.12.2015, 18:49

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen

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Sieh mal. Zu sagen wie es @Andrastor meint, es gibt einfach keinen Gott, ist Blödsinn. Man sollte eben wissen was Gott eigentlich darstellt. Unabhängig von Bibel oder Religionen, musst du Gott für dich allein definieren. Für manche Menschen, vornehm Atheisten, ist Gott eine Person. Eine übertrieben menschliche Figur, die auf Erfindungen basiert oder eben im religiösen Kreis eine engelsgleiche heilige Figur, die im Himmel sitzt. Für mich als Wissenschaftler ist Gott jedoch ganz anders. Gott ist das Sein und Gott ist all das was wir nicht verstehen, davon gibt es übrigens genug in der Wissenschaft. Gott bzw. Religionen als Erfindungen zu bezeichnen ist dumm. Es sind historisch anthropolgische Schlussfolgerungen. Du darfst dir wenn du im Zweifel bist, Gott keineswegs als Person vorstellen. Dieser Fehler macht Personen oft zu Atheisten obwohl sie es besser wissen sollten. Ich rate dir vergiss Religionen im Moment. Konzentriere dich auf Gott. Was ist dieser Schöpfer? Wie kann ich ihn mir vorstellen? Wie steht er im Verhältnis zur Wissenschaft? Wo sind Grenzen zwischen Wissenschaft und Religion? Hat eine gottlose Welt einen Sinn? Was ist der Sinn des Lebens? Wenn du diese Fragen für dich beantworten kannst, dann wirst du auch die Antwort kennen.

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Ich persönlich trenne Glaube und Religion. Bin selber Christ, ich bin zwar ein wenig gläubig aber finde dass Religionen nur negative Aspekte haben. Jede Religion hat einen anderen Gott und jede Religion soll die echte sein, aber man KANN nichts beweisen, egal was wo stehen sollte.

Soll jeder glauben was er will, man wird es erst sehen wenn man gestorben ist, oder vl auch nicht, weil einfach nichts danach passiert.

Ich für meinen Teil lege keine Hoffnung in irgendeine Religion, so wie es kommt so kommt es.

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Der gedankliche Fehler, den die  meisten begehen, liegt in der falschen Annahme, dass Gott ein Produkt der von den Menschen, genauer von den Priesterkasten kreierten Religionen sein soll...

Dabei liegt dies genau andersherum; dies liegt schon in der Kulturhistorie begründet, dass der Glaube an Gott (an eine Höhere Macht) schon existent gewesen sein muss, bevor es Religionen gab...

Nun hat jetzt ein Song in Dir bestimmte Emotionen geweckt, was Dich dazu veranlasste, mit diesem Thema Dich zu beschäftigen...

Es war nicht die Ratio, nicht ein Buch, nicht das Gerede von Gläubigen und Theologen etc - es war die Emotion in Form eines Liedes, einer Musik, welches in Dir etwas anstupste...

Und genau auf diesem Weg solltest Du bleiben und weiter beobachten...

Um Gott erfahren zu können, benötigt es keines 'Heiligen' Buches, keines Rituals und keiner Liturgie...

Da jeder Mensch eine inkarnierte Seele ist und eine jede Seele von Gott entstammt, 'wohnt' somit in jedem Menschen (in jeder Seele) ein Teil von Gott...

Der einzige Weg zu Gott ist nicht der Weg im Außen, sondern der Weg im Inneren...

Man kann Gott, besser gesagt Gottes Liebe nur in sich selbst entdecken. Dazu bedarf es einer Auseinandersetzung mit sich und seinen Gefühlen und Emotionen, der Erkennnung und dem Auflösen seiner Lernprozesse und seiner karmischen Beziehungen, dem Erkennen einer Verbindung zwischen sich als Seele und Gott...

Um all dies herausfinden zu können, bedarf es gewisser Mühen und Lernwilligkeit...

wie auch Beobachtungsgabe...

Es genügt schon, wenn man nur mit sich selbst spricht, selber die Fragen stellt und zuhört, was für Worte und Antworten aus einem kommen, welche Bilder, Zeichen, Symbole erscheinen, welche Emotionen auftreten usw. usf...

Dazu bedarf es keiner Religion....

nur die Beschäftigung mit sich selbst, mit seiner Seele...

und mit dem Arbeiten an sich....

Gruß Fantho

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Empfehlen kann ich dir, einfach mal die Bibel zu lesen (zuerst vielleicht das Johannes-Evangelium und danach den Römer- oder Epheserbrief) und Gott im Gebet zu bitten, dass er dir sein Wort erklären soll und dir verständlich machen soll, dass es ihn gibt.

Mehr als etwas Zeit, den du mit einem Klassiker der Weltliteratur verbringen würdest, hättest du nicht zu verlieren. Wenn es keinen Gott gibt, wären Gebete nur Selbstgespräche. Auch das wäre nicht so schlimm. Doch wenn es einen Gott gibt, der uns erschaffen und einen Plan für unser Leben hat, der über die irdische Existenz hinaus bis in ein wundervolles ewiges Leben führt, ist das Gebet das wichtigste Gespräch, das man überhaupt führen kann...

Ansonsten kann ich nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Ein sehr empfehlenswerter Artikel, der sich mit der Frage beschäftigt, ob die Bibel Recht hat bzw. Gründe dafür aufführt, ist nach meiner Meinung folgender: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst. Und zwar Deine eigenen Gedanken zu diesem Thema. Überlege doch mal Sonntags irgendwo in den Gottesdienst zu gehen. Da hörst Du sicher auch viel Neues und vielleicht ergibt sich das eine oder andere Gespräch mit Gleichgesinnten.

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Hallo kathiheim

Wenn du das möchtest kannst du dich an die örtliche Kirchengemeinde richten und nachfragen wo du persönlichen Kontakt zu gläubigen Menschen bekommst. Ein persönliches Gespräch wird dir sicherlich mehr helfen als das was wir dir hier anhand von ein Paar Zeilen bieten können.

Gott schützt und behüte dich
Klaus.

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Ich bin nicht der Meinung, dass Religionen einfach erfunden sind. Viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatte kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken.
Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte findet man im Interent, kannst mich fragen, wenn du sie suchst.
Weitere Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil, hilft dir das?

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Kommentar von Ryuuk
30.12.2015, 14:16

Viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatte kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken.

Genau wie zigtausende Juden, Heiden, Muslime, Hindus, Buddhisten ect. Nur weil jemand bereit ist für seinen Glauben zu sterben heißt das noch lange nicht das der unmögliche Unsinn von dem er überzeugt ist auch wahr sein muss.

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Kommentar von comhb3mpqy
30.12.2015, 22:05

findet man auf youtube. such mal den Kanal "mensch Gott"

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Du hast die Bibel gelesen und fandest es toll was da steht? Bist du sicher, dass wir vom selben Buch sprechen? 

Hier mal ein paar Bibelstellen für dich:

http://www.unmoralische.de/gott.htm

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Kommentar von Diimiitrii
30.12.2015, 13:43

You call me out upon the waters
The great unknown where feet may fail
And there I find You in the mystery
In oceans deep
My faith will stand

I will call upon Your name
And keep my eyes above the waves
When oceans rise my soul will rest in Your embrace
For I am Yours and You are mine

Your grace abounds in deepest waters
Your sovereign hand
Will be my guide
Where feet may fail and fear surrounds me
You've never failed and You won't start now

Spirit lead me where my trust is without borders
Let me walk upon the waters
Wherever You would call me
Take me deeper than my feet could ever wander
And my faith will be made stronger
In the presence of my Savior

Ein 9 Minütiges Lied mit 4 Strophen und melodischem Klaviergeklimper hat dich zum glauben gebracht? 

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Kommentar von 666Phoenix
30.12.2015, 14:25

Und diese Web-Site redet bloß vom Alten Testament!

Nimm noch ein paar Zitate aus dem NT hinzu. 

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Du hast dir deine Frage selbst beantwortest.Schau ob sich was verändert,und du merkst nichts.Du bist eindeutig nicht dumm genug dafür, denn Gläubige haben eine lustige Logik:Wenn sich etwas zum Guten wendet,ist gott dafür verantwortlich und hat dein Gebet erhört.Wenn nichts passiert ist der Teufel im Spiel oder Gott konnte/wollte dir aus "unergründlichen"Gründen nicht gönnen,nehmen es ihm aber niemals übel. Sich alles Schönreden nennt man sowas,Verdrängung der realität usw.

Und bester Beweis:Muslime sind in 90% ihrer Länder 24/7 hart gef***t,seit Jahrhunderten+....die beten milliardenweise mehrmals täglich für ein besseres Leben und kriegen die Bomben der bösen UNgläubigen als Antwort.

Aber wer dann halt immernoch so dumm ist, an einen gütigen Gott zu glauben, der seinen Anhängern hilft, darf meiner Meinung nach eher als Hirntod eeingestuft werden, dumme Menschen sind immerhin lernfähig...

Und mal generell: Es wurden deshalb zehntausende Religionen erfunden (die Anfänge der REligion überschneiden sich mit den Anfängen der Menscheit), weil sich die Menschen damals Regen,Donner,Krankheit und sonstwas zu erklären versuchten, und es sind deshalb so viele verschiedene entstanden,weil die Menschen nicht vernetzt waren und alle sich ihre individuelle Story überlegt haben. Und es gibt in allen Religionen immer ein oder mehrere höhere WEsen, weil die Welt nach dem Prinzip Aktion->Reaktion aufgebaut ist und der Mensch daher dachte, der Donner o.ä.muss eine REaktion auf die Aktion von etwas sein,jemand muss das gemacht haben.Und da der Mensch ja auch immer ertwas macht  damit etwas passiert,...verstehst?

Und dieser GOttgedanke hängt auch ein bisschen mit unseren Eltern zusammen, die Menschen brauchten einfach noch sowas wie ÜBERELTERN,die irgendwie allles managen, was man nicht versteht und ein Leben lang auf einen aufpasst.

Aber heute ist alles geklärt und man muss sich nicht die Welt um sich herumm mit Zauberei erklären...

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Kommentar von comhb3mpqy
30.12.2015, 18:47

Heute ist überhaupt nicht alles geklärt. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.

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Es lohnt sich schon, sich mit den verschiedenen Religionen zu beschäftigen. Vllt. entscheidet man sich früher oder später für eine - vllt. auch nicht.

Dümmer wird man nicht davon. Vllt. bringt das Wissen dich sogar weiter in deiner Entwicklung.

Jeder muss halt seinen Weg finden - auch im Glauben - und das kann mit 14 J. noch ncht abgeschlossen sein - sondern erfordert, Wissen, Entwicklung und auch Zeit und Geduld.

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Stell dir dass nal so vor Es gibt eine ewige Hölle wenn du nicht die Pflichten Gottes erfüllst und da du Atteist bist glaubst du nicht dran aber wen du dran glauben würdest und es machen würdest was für ein Verlust hättest du ? Was ist wenn es das richtige ist ? Und du nicht dran glaubst ? Dann bist du ewig in der Hölle also hast du kein Verlust du hast nur einen großen Verlust wenn du weiter nicht dann glaubst

Islam ist das richtige für mich

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Kommentar von lalala1234512
30.12.2015, 13:45

und wenn du zur Moschee gehst bekommst du alle Antworten

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Kommentar von kalippo314
30.12.2015, 13:45

Stell dir dass nal so vor Es gibt eine ewige Hölle wenn du nicht die
Pflichten Gottes erfüllst und da du Atteist bist glaubst du nicht dran
aber wen du dran glauben würdest und es machen würdest was für ein Verlust hättest du ?


Du lügst dich selbst an, du sperrst dich selbst in einen Gedankenkäfig und du befolgst den Rat eines dahergelaufenen Idioten.

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Kommentar von SibTiger
30.12.2015, 14:02

Die Pascalsche Wette gilt lange als überholt ebenso und erst recht die Vorstellungen einer ewigen Hölle. 

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Kommentar von Ryuuk
30.12.2015, 14:12

Wenn die Angst vor Gott der einzige Grund ist warum man an ihn glauben sollte, ist es ziemlich offensichtlich, dass das alles nur ein Betrug ist.

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arbeite weiter an dir, denn du bist auf dem richtigen weg!

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