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Ich bin ungewollt schwanger geworden, was kann ich jetzt tun?

gefragt von lisa25 am 18.10.2008 um 11:13 Uhr

Ich möchte bitte keine blöden Sprüche hören! Es ist eben passiert und jetzt hätte ich gerne ernst gemeinte Ratschläge was ist jetzt machen kann, denn das funktioniert im Moment alles überhaupt nicht! ich studiere und mein Freund ist Hartz IV-Empfänger, ich bekomme kein Bafög und von meinen Eltern kann ich auch keine große Hilfe erwarten. Wo kann ich Beratung bekommen? Wer kann mir weiter helfen? Sind Abtreibungen in Deutschland eigentlich möglich?


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darkwhisper
beantwortet von darkwhisper am 18. Oktober 2008 11:15
5x
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Ich glaub Profamilia ist für Dich am besten geeinet. Die haben einen sehr guten Ruf.

Kommentar von sahara24 am 18. Oktober 2008 11:19

Die beraten dich in allen dingen...Finanziell und Psychologisch...Alles Gute!


moon73
beantwortet von moon73 am 18. Oktober 2008 11:15
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Wende dich bitte an proFamilia , die können dich in allen Dingen beraten: finanzielle Möglichkeiten und dich auch wegen einer eventuellen Abtreibung beraten.

profamilia ist auch im Internet vertreten, hier kannst du erste Informationen beziehen:

http://www.profamilia.de/article/show/12489.html


anonym
beantwortet von nikkibor am 18. Oktober 2008 11:14
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Geh zu Profamilia.


SunSeeker2001
beantwortet von SunSeeker2001 am 18. Oktober 2008 11:16
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Profamilia. Deine Frauenärztin kann dir aber sicher auch weiterhelfen, bzw. weiter vermitteln.


boriswulff
beantwortet von boriswulff am 18. Oktober 2008 11:15
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Es gibt zwei Möglichkeiten:

a) Das Kind bekommen

b) Abtreiben

Was Du davon machst bleibt Dir überlassen. Berate Dich aber gut mit Deiner Familie, Deinem Freund und auch einer Beratungsstelle.


Kommentar von MissPebbles am 18. Oktober 2008 11:18

Es gibt noch die Möglichkeit, das Kind in einer guten Familie aufwachsen zu lassen. Über Adoption oder über eine "Babyklappe" wo es ganz anonym geht und keiner fragt. Auch in Krankenhäusern kann man anonym entbinden und kostenfrei und so. Ich find das zeigt mehr Liebe von der leiblichen Mutter als es "wegzumachen".

Kommentar von B10143acf2f84179e56f8734aeb570efsmallWilliWinzig am 18. Oktober 2008 11:23

diese Möglichkeit fällt unter Punkt a)


anonym
beantwortet von newcomer am 18. Oktober 2008 11:16
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sind sicherlich möglich, aber trage das kind aus, egal wie, denn dein restliches leben machst du dir vorwürfe, nun wäre mein kind 1 jahr, 2 jahre usw... , frage bei pro famila oder caritas oder oder nach

Kommentar von 2b465b65470f6d646cbf176e8631da0bsmallmegamagda am 18. Oktober 2008 11:24

ga nz genau, so ging es meiner damaligen besten freundin auch!!! und jetzt ist unsere freundschaft zerbrochen, weil sie damit niht klar kam, mich immer zu sehen mit meinem sohn!!! sie hat dann immer depressionen gekriegt, weil sie ihr baby damals abtreben lassen hat!


Anell
beantwortet von Anell am 18. Oktober 2008 11:16
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Natürlich sind die möglich, wenn du erst seit kurzem schwanger bist. Du solltest dir das nur gut überlegen, da du mit der Tatsache abgetrieben zu haben hinterher leben musst. Das kann seelisch belasten (muss es aber nicht). Du kannst entweder deinen Gynäkologen befragen nach Beratungsstellen oder dich an Pro Familia wenden. Dort machst du die Beratung, ich glaube, das ist Pflicht. Dann bekommst du den entsprechenden Termin für die Abtreibung. Die wird in Narkose gemacht, ambulant, d.h. du kannst nach einigen Stunden nach Hause. Überlegt euch auf jeden Fall sinnvolle Verhütung. Alles Gute! Anell


WilliWinzig
beantwortet von WilliWinzig am 18. Oktober 2008 11:16
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Abtreibungen sind bis zum 3. Schwangerschaftsmonat möglich, obwohl ich es persönlich als Mord empfinde. Deswegen mein Rat: Austragen und dann evtl. zur Adoption freigeben


Smash
beantwortet von Smash am 18. Oktober 2008 11:17
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Informiere Dich erst Mal hier:

http://www.profamilia.de/topic/home

Ja Abtreibungen sind hier unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Laß Dir einen Beratungstermin geben. Es wird eine Lösung geben.


anonym
beantwortet von 1stEagle am 18. Oktober 2008 11:17
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Abtreibungen sind bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erlaubt. Raten würde ich es dir nicht!!

Wenn du dich bezüglich einem Kind und dem Weitergang informieren möchtest, dann gehe zur ARGE (am besten mit deinem Freund zusammen) und fragt den SB (Sachbearbeiter) aus welche Unterstützung da zu erwarten ist.

Meine kleine hat auch 2 Kinder und macht nun ihren Facharbeiter fertig, sie selber ist auch Hartz-IV-Empfängerin (noch) und bekam einiges dazu (wie z.B. Betreuungskosten)

LG


fianna74
beantwortet von fianna74 am 20. Oktober 2008 14:28
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  1. Termin vereinbaren bei Beratungsstelle Pro Familia oder Caritas. Adressen die bei Dir in der Nähe liegen erhältst Du im Internet auf der Pro Familia Homepage.
  2. Beratungstermin dauert ca. 1 Stunde wahrnehmen. Du wirst nach Gründen für die Abtreibung gefragt werden und es werden Dir alle möglichkeiten aufgezählt, was wäre, wenn Du das Kind doch bekämst. Dort erhältst Du dann eine Bescheinigung von der Beraterin, deren Vorlage Pflicht ist, wenn Du eine Abtreibung durchführen lassen möchtest. Wenn Du die Bescheinigung hast musst Du noch eine Frist von ein paar Tagen einhalten bevor Du einen Abbruch vornehmen lassen darfst. Die Beraterin wird Dir auch Adressen von Frauenärzten nennen, die einen Abbruch durchführen können. Denn das macht nicht jeder x-beliebige Frauenarzt, nur bestimmte Ärzte oder Kliniken.
  3. Es gibt grundsätzlich 2 möglichkeiten des Abbruchs: per Tabletten und ohne OP (gleicht dann einer Fehlgeburt, man bekommt Blutungen) oder ambulant per OP.
  4. Termin bei den in Frage kommenden Arzt vereinbaren für einen Abbruch. Die Krankenkasse ersetzt finanziell den Abbruch wenn Du Dir ein Antragsformular schicken lässt und dieses vorher ausfüllst und der Kasse zurücksendest. Geht auch alles per Fax.
  5. Dem Arzt dann den Beratungsschein sowie die Kostenerstattungsbescheinigung der Krankenkasse vorlegen, kurzes Vorgespräch mit dem Arzt, Ultraschall wird gemacht werden um die Schwangerschaftswoche genau zu bestimmen und wenn Du dann noch 100 % sicher bist kann der Abbruch gemacht werden.
  6. Es gibt auch Selbsthilfegruppen da einige Frauen den Abbruch psychisch nicht gut verkraften. Man sollte sich schon bis zum Schluss 100 % sicher sein, dass man das wirklich will. Bei der leisesten Unsicherheit solltest Du inne halten und nochmal in dich hineinhorchen.

bina84
beantwortet von bina84 am 18. Oktober 2008 11:20
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Abtreibungen sind in Deutschland möglich. Wozu ich dir aber eher nicht raten möchte. Natürlich bleibt es dir selber überlassen, aber ich kenne eine Frau, die noch Jahre später darunter gelitten hat (psychisch). Es gibt andere Möglichkeiten, mit Sicherheit auch welche, das du dein Studium nicht abbrechen musst. Am besten du machst mal einen Termin bei ProFamilia aus und lässt dich dort ausführlich beraten. Falls du dich dennoch für eine Abtreibung entscheiden solltest, dann werden sie dich auch in der Hinschicht ausreichend beraten und dir den nötigen Beratungsschein aushändigen! Ich wünsche mir für dich, das du die richtige Entscheidung triffst, wie auch immer sie ausfällt. Alles Gute


megamagda
beantwortet von megamagda am 18. Oktober 2008 11:20
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abtreibungen ind deutschland sind bis zum 3. moant möglich!!! danch niht mehr. jedoch muss ich dazu sagen, dass ich auch mit 17 ungewollt schwanger wurde, ich ging noch zur schule und mein damaliger freund war auch harz 4 empfänger!!! bei mir wurde die schwangerschaft erst im 5, monat festgestellt und ich hatte keine wahl, als es zu bekommen!!! ich hätte es jedoch nicht abgetrieben, auch wenn ich gekonnt hätte. es gab für mich nur noch die möglichkeit, das kind zur adoption frei zu geben, was für mich auch nicht in frage kam! ich habe mich dann bei der AWO beraten lassen (pro familia ist auch eine möglichkeit), habe mein kind bekommen und danach unterstützung von der awo aus einer stiftung (finanziell) und vom sozialamt gekriegt! ich habe meine schule fertig gemacht, das war allerdings nur möglich, weil ich jemanden hatte, der das kind in der zeit nimmt. nun bin ich mit einem neuen mann zusammen, den ich auh geheiratet habe, wir wohnen in einer einer eigenen wohnung und sind sehr glücklich. ich bin froh dass ich mich so entschieden habe! auch wenn ich damals echt mit den nerven am ende war und mich keiner verstanden hat. als der kleine da war, staden doch alle hinter mir!!! ich wünsche dir viel glück!!!


Baiana
beantwortet von Baiana am 18. Oktober 2008 11:21
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Hallo!

Auch wenn Du schon über 20 bist - hier gibt es ein paar gute Tipps und Adressen für Beratung und Unterstützung: http://www.schwanger-unter-20.de/


blumenfrau
beantwortet von blumenfrau am 18. Oktober 2008 11:21
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Moin! Egal, wie die äußeren Umstände momentan sind: Herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft! In der wievielten Woche bist Du denn ??? wie steht Dein Freund dazu?? Sprich in Deiner besonderen Situation zunächst mit Deiner FÄ/ deinem FA und wende dich an eine Beratungsstelle!!! http://www.profamilia.de/article/show/19768.html



zilla002
beantwortet von zilla002 am 18. Oktober 2008 11:22
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Es gibt diverse Beratungsstellen. Diakonie profamilia zum Beispiel. Aus eigener Erfahrung würde ich von Profamilia abraten allerdings resultiert das aus rein subjektiv erlebtem.

Beachte allerdings, dass ihr nicht ewig Zeit habt falls ihr das Kind nicht wollt.

Als kleinen Ratschlag lass dir mit auf den Weg geben. (Ich war nahezu in der gleichen Situation und wir haben das Kind bekommen)

Nichts ist unmöglich und so schwer es auch zunächst scheint, es gibt für alles Mittel und Wege. Informiert euch bei Ämtern ganz genau was ihr für Gelder bekommen könnt. Erziehungsgeld (bis zu 2 Jahre 300€/Monat, Hartz-4 mehr Geld und auch dein (nicht vorhandener) BaföG Anspruch wird neu berechnet!

Vier Erfolg


anonym
beantwortet von Elli24 am 18. Oktober 2008 11:22
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Erst mal solltest du dich mit deinem Frauenarzt genau beraten und die Situation besprechen. Ansonsten ist ProFamilia die beste Adresse für solche Angelegenheiten, da arbeiten Gynäkologen, Sozialpädagogen und -arbeiter und Therapeuten. Die sich mit allen rechtlichen Fragen, sozialen Möglichkeiten und den psychischen Folgen sehr gut aus und könnenn einen gut beraten und weiterhelfen. Die Beratung ist auch kostenlos! Alles gute!


hilfe89
beantwortet von hilfe89 am 18. Oktober 2008 11:39
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hi du, also... lass es erst mal in ruhe sacken. es gibt genug möglichkeiten dafür, dass du diese kind großziehen kannst. von pro familia rate ich ab. ganz schlecht erfahrungen gemacht. wenn du das kind bekommen würdest, bekommst du ja auch kinder geld. davon abgesehn eltern geld. und damit du weiter studieren kannst, würde ich das abends machen. also so wie abend schule. dann muss es eben zwischen deinem freund stimmen und du musst dich mit ihm absprechen. wo bekommst du denn dein geld her? unterhalt von eltern? nicht böse gemeint. denn du kannst auf dem arbeitsamt auch einen antrag stellen. denn wenn man schwanger ist bekommt man vom arbeitsamt mehr geld. du brauchst dich deswegen auch nicht schlecht fühlen, wenn du aufs arbeitsamt gehst. denn du machst ja was für deine zukunft. du studierst. und kind und studium lässt sich recht gut managen! und wenn du noch zu wenig geld hast, dann empfehle ich dir die neue arbeit. die sind da eigentlich recht nett.musst halt auf dem arbeitsamt darauf besteh dort zu arbeiten. dann klappt das auch. von einer abtreibung kann ich dir nur abraten. ich hab auch eine hinter mir. meine situation war noch viel schlechter damals, als bei dir. und ich habe es bis heute sehr bereut, diesen schritt zu machen. damals wusste ich aber keinen ausweg. obwohl es noch so viele andere möglichkeiten gegeben hätte. z.B mutter kind heim. abteiben kann man in deutschland bist zur 12 woche. danach ist es verboten. du kannst mich auch gerne noch mehr fragen. es gibt noch viele andere möglichkeiten für ein kind in deiner situation. und ich hab da noch ein paar im ärmel. lg


para07
beantwortet von para07 am 18. Oktober 2008 19:58
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Liebe lisa! Ich war vor rund zwanzig jahren in der gleichen situation wie du - und habe in der 7. Woche abgetrieben. Vergessen habe ich das nie...aber bereut auch nicht. Mein Leben wäre heute nicht das selbe, und ich bin sehr froh, dass ich mich zu diesem Schritt entschieden habe. Mein Freund und jetziger Mann war traurig, aber er hat meine Entscheidung respektiert und mir nie Vorwürfe gemacht. Als Frau ist es wichtig, dass du wirklich bereit bist, Mutter zu werden, denn das bist du dann für den Rest deines Lebens. Unumkehrbar. Männer können sich von ihren Kindern wieder trennen und den Kontakt abbrechen, wenn es ihnen auf einmal doch zu viel ist. Als Mutter ist das fast ausgeschlossen (finde ich jedenfalls). Also, denke ganz ohne Panik darüber nach, ob du Mutter sein möchtest, denn du hast die Wahl. Wenn nicht, kannst du dich für eine Abtreibung entscheiden. Wenn du aber doch Mutter sein willst, und es nur am Geld liegt, sei vorsichtig...damit es dir hinterher nicht Leid tut, denn irgendwie schafft man das mit dem Geld schon, wenn man muss. Aber lass dir keine Schuldgefühle von selbsternannten Moralaposteln einreden!


anonym
beantwortet von maiky90 am 18. Oktober 2008 22:34
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ich rate dir treibe NICHT ab... unter umständen wirst du dir eines tages grosse vorwürfe machen und denke daran auch das ist ein leben... wenn du das kind nicht gross ziehen willst dann gib es in eine andere familie oder in ein heim... aber kranke kinder können einem oft viel freude bereiten... aber natürlich auch kummer... frag deinen Arzt wohin du dich wenden könntest wenn du von der familie keine hilfe bekommst!!!


anonym
beantwortet von Zirina am 14. November 2008 12:14
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