ich bin total unnglücklich in meiner ausbildung. hat jemand eine idee?

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4 Antworten

Hey Hallo.

Grundsätzlich ist es so, dass die Hin- und Rückfahrt zur Arbeitsstelle Deine Freizeit ist und auch nicht in der Verantwortung Deines Arbeitgebers steht. Wie du das organisierst ist also ganz allein Deine Sache. Auch die Kosten dafür musst du selbst zahlen... es sei denn ihr habt irgendetwas anderes im Ausbildungsvertrag vereinbart. 

Diesen Frust den Du hast kennen viele Auszubildende gut. Gerade zum Beginn des zweiten Lehrjahrs haben viele Frust. Das erste Lehrjahr ist ziemlich hart...aber es wird besser. Schade wäre es, wenn du aufgibst. Dann hättest du über ein Jahr einfach so verschenkt. Es gibt immer mal Zeiten wo man alles hinwerfen will: Weil alles zu anstrengend ist - Weil der Chef ungerecht ist - Weil die Kollegen nicht nett sind - Weil der Job doch nicht so den Wünschen entspricht - Weil man die Angst hat nicht gut genug zu sein.   

Zum Erwachsen werden gehört auch dazu, dass man lernt über seinen eigenen Schatten zu springen und auch mal was durch zu ziehen, obwohl man die Lust daran verloren hat. Du schaffst das.

Falls du doch die Ausbildung wechseln willst, kündige Deine alte Stelle erst wenn du eine neue gefunden hast. Erzähl im Unternehmen niemandem von deinen Plänen, sonst bist du gleich unten durch. Mach einfach so lange deine alte Ausbildung weiter, bis du was neues hast. Für den Fall, dass du nicht neues findest.

Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und viel Erfolg.

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Also die Arbeitszeiten sind ja normal, und eine Stunde hin und zurück haben auch viele bis sie bei der Arbeit sind. So ist das Arbeitsleben einfach. Das wird sich auch nicht ändern.

Kämpf dich durch. Du hast schon 1/3 geschafft. Wenn du jetzt aufgibst musst du nochmal von vorne beginnen. Und dann wird es nur schwerer und schwerer. Du hättest natürlich versuchen können dir eine neue Ausbildungsstelle zu suchen (man kann ja auch den Betrieb wechseln) aber das ist jetzt für dieses Jahr leider zu spät.

Also beiß die Zähne zwei Jahre zusammen, schließe das ab. Danach spricht ja nichts dageben dass du noch eine neue Ausbildung anfängst (du bist ja noch jung, ich kenne einige die das gemacht haben) oder dich weiterbildest. Aber mit einer abgebrochenen Ausbildung und eh schon schwerem Lebenslauf hast du echt kaum noch Chancen.

Und es macht echt keinen Sinn immer wegzurennen wenn mal im Leben was nicht so toll ist. Wenn es eh beschissen ist, kann es ja nur besser werden. Aber dazu musst du auch ein bisschen deine Einstellung ändern und such dir was in deinem Job wo du etwas Ehrgeiz entwicklen kannst. Beweise dir doch auch mal selber, dass du gut in etwas bist.

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Also die IHK kann keine gesetzlichen Regelungen oder Vorschriften abgeben. Das sind Empfehlungen und Richtlinien, deren Umsetzung hängt vom Unternehmen ab. Gestzliche Regelungen stehen im Arbeitzeitgesetz, Arbeitsrecht und im Fall einer Ausbildung im Jungendarbeitsschutzgesetz.

Es heißt: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre", natürlich gibt es Unterschiede, das hängt wie gesagt vom Unternehmen ab, aber wenn du deine Situation verbressern willst, wirst etwas dafür tun müssen und eine abgeschloßene Berufsausbildung - auch wenn es nicht dein Traumjob ist - wäre schon mal ein guter Anfang. 2 - 3 Jahre ist ja nicht für immer, danach kommen auch wieder andere Zeiten!

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Wenn du in diesem gleichen Betrieb vorher 6 Monate Praktikum gemacht hast, wusstest du doch, was auf dich zukommt?

Wieso hast du denn dort überhaupt einen Vertrag unterschrieben?

Wenn es nur wegen der langen An- und Abfahrt geht (die du ja auch bereits vorher kanntest), musst du dir eben eine Unterkunft in der Nähe suchen. Dann bekommst du sogar staatliche Beihilfe

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Kommentar von minisau
24.10.2016, 13:25

ich finde sonst keine andere ausbildung

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