Ich bin Suchtkrank (Kratom), wie höre ich auf und habe ich dadurch schon schäden?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ich war selber mehr oder weniger auch Kratom-Abhängig. Kratom ist wie andere Opioide auch ziemlich suchterzeugend und ohne Hilfe ist es schwer davon loszukommen. Ich kann dir nur nahelegen schnell einen Arzt aufzusuchen und dort DRINGENDST deinen Konsum zu erwähnen. Ich hatte damals ähnliche Probleme und habe wegen vorgetäuschtem Fieber etc. Paracetamol bekommen, woraufhin meine Leber beinahe abgeschmiert wäre. Anscheinend begünstigt Kratom bei manchen Menschen eine intrahepatische Cholestase oder ähnliche Lebererkrankungen. Da diese im Extremfall tödlich sein können, solltest du nicht mit der Wahrheit zögern. Die Ärzte haben eine Schweigepflicht und können dir deutlich besser helfen, wenn sie in die Geschehnisse eingeweiht sind. Somit hättest du auch die Chance in ein Substi Programm oder eine Therapie zu kommen und dort deine Opioid-Sucht zu bekämpfen.

PS: Versuch erstmal eine Dosisreduktion, bemühe dich aber am besten schnellstmöglich um einen Termin um dort genaueres abzusprechen. In einer stationären Therapie/Entzug kannst du auch dann betreut werden, wenn deine Familie dafür keine Chancen sieht. Bitte gib nicht auf!

Gute Besserung und viel Erfolg beim Entzug! :)

seife23 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja.. man macht auch keinen kalten entzug. Sowas kann tödlich enden! Geh in eine entzugsklinik. Der hausarzt gibt dir eine einweisung dafür. Warum willst du ihm nicht die wahrheit sagen? Wie soll er dir sonst helfen???

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FredMinecraftHD
09.07.2016, 00:19

Weil mein Arbeitgeber davon nichts mitbekommen soll. Wenn ich auch noch meinen Job verliere habe ich de facto gar nichts mehr.

0
Kommentar von VeggiGirl92
09.07.2016, 00:25

Ja und..? wie soll der davon was mitbekommen? Du musst deinem AG nicht sagen weshalb du krank geschrieben bist.

0
Kommentar von VeggiGirl92
09.07.2016, 00:48

Klar. Besser als noch kränker zu werden und dann eines schmerzvollen todes zu sterben oder? Ärzte haben schweigepflicht. geht hin und erzähl ihm alles

0

* Sag es dem Arzt* !!!
Er kann dir nur zuverlässig helfen wen du ihn die Wahrheit sagst.
Er hat Schweigepflicht und darf es nicht melden.
Ich weiß von Bekannten das sie auch Termine wegen Drogen Konsum beim Arzt hatten.
Habe noch ihren Job und der Arzt konnte gut helfen.
Ist dir dein Leben oder dein Job wichtiger ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Und zum 2. Punkt:

Solche Medikamente die bei Absetzung schwere Entzugserscheinungen hervorrufen, kann man nur auf eine einzige Art und Weise ohne Qualen absetzen:

Lösung:  "Ausschleichung"   

Du fängst also an, die Dosis über einige Tage etappenweise zu verringern sodass sich der Körper langsam daran gewöhnen bzw. davon entwöhnen kann, bis du das Medikament komplett weglassen kannst ohne dich durch den Entzug quälen zu müssen!

z.B. Nimmst du morgen (sei da aber bitte konsequent!) nurnoch 2, übermorgen 1-einhalb, danach nur 1, dann nurnoch eine halbe, eine viertel (falls möglich), dann einen Tag garnichts, und den darauffolgenden Tag noch einmal eine letzte viertel und dann hast du es gepackt und das ganz ohne die Entzugsqualen in nur 7(!) Tagen !!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschleichung

Viel Erfolg und bleib stark! :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FredMinecraftHD
09.07.2016, 00:42

Danke, werde ich ausprobieren :)

Ps: Kratom ist keine Medizintablette, sondern ein Pulver des Kratombaums, aber ich verstehe das mit dem runterdosieren ^^

1

Wie wäre es mit einer Entzugsklinik?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FredMinecraftHD
09.07.2016, 00:10

Ich weiß nicht, ich habe einen Job mit dem ich mir das eigentlich nicht erlauben kann...

0

Hallo 

Wie geht es dir jetzt ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von FredMinecraftHD
18.09.2016, 20:24

Hi, leider bin ich immer noch Suchtkrank... Jedoch bin ich schon erfolgreich dabei es auszuschleichen im Wochentakt.

0