Ich bin schwanger, wir wollen in 2 Monaten in eine andere Wohnung umziehen und haben im jetzigen Mietvertrag eine 3monatige Kündigungsfrist. Was tun?

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6 Antworten

Sehr gut formuliert, Nur man kündigt nicht zum 1.September sondern zum 31. August.

Einen Grund für die Kündigung musst Du normalerweise nicht angeben, aber es schadet in diesem Fall auch nicht.

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Bei uns wars damals ähnlich- hab den Vermieter angerufen, die Sachlage geschildert. Er meinte, wir sollten erstmal schriftlich kündigen und wenn wir nen passenden Nachmieter anbieten können bzw. er rechtzeitig selber jemand findet, könne man darüber reden. Hat im Endeffekt bestens funktioniert. Ein Anrecht auf einen vorzeitigen Auszug/Aufhebungsvertag habt ihr jedoch nicht. Viel Glück!

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Was Du tun sollst? Den bestehenden MV kündigen, den neuen unterschreiben und fertig. Dann musst Du einen Monat doppelt zahlen, das habt Ihr ja sicher einkalkuliert.

Das Dein alter VM Dich früher aus dem Vertrag entlässt ist unwahrscheinlich. Dazu ist er auch nicht verpflichtet. Auch das mit den Nachmeitern ist mumpitz.Genauso wie der von Dir gewählte Begriff "Aufhebungsvertrag".

Einen evtl. "zumutbaren" Nachmieter zu stellen und damit aus dem bestehenden MV auszusteigen ist blödsinn. Der VM KANN aber muss sich nicht darauf einlassen.

Ich finde die Formulierung der Kündigung übrigens unmöglich. Da kommt keine Begründung rein, das interessiert niemand. Kündigen tut man immer zum Monatsende und nicht zum 01.08. oder 01.09. Der Absatz mit dem "zumutbaren" Nachmieter ist eine Lachnummer, lass das weg bitte.

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Kommentar von lolarennt50678
25.05.2016, 09:29

Deine Aussage scheint eher unqualifiziert zu sein. Dann lass es doch bitte gleich sein. Danke. Natürlich gibt es Aufhebungsverträge. Jeden Vertrag kann man mit Einverständnis aller betroffenden Parteien aufheben. Ja, "aufheben" heisst das. Dieses Wort ist kein "Mumpitz".  Da wir mit unserem Vermieter ein gutes Verhältnis haben, kann ich doch meine Beweggründe nennen, wenn ich will. Also entweder bitte § 542 BG lesen und dann antworten, oder nur bedächtig nicken (oder meinetwegen auch den Kopf schütteln). Mit dem Datum hast du Recht. Vielen Dank, dass du mich darauf hingewiesen hast.

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Perfekt. Besser kann man es kaum formulieren.

Allerdings verpflichtet sich der Vermieter erst einmal zu gar nichts. Weder muss er der Bitte entsprechen noch muss er, wenn er positives Signal gibt, keinen Eurer Nachmieter, die ihr stellt, am Ende auch akzeptieren.

Dennoch: Ihr habt damit mitgeteilt, wann ihr vor habt auszuziehen und somit weiß auch er, dass er schon für 1.8. einen Nachmieter suchen kann.

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Ist so okay, jedoch kündigt man immer zum Monatsende, d. h. 31.08.16. Das gilt aber nur wenn die Kündigungsfrist bist zum 03.06.16 beim Vermieter eingegangen ist. (Daher die Kündigung mit Einwurfeinschreiben schicken) Eine Begründung musst du nicht angeben, ist aber nicht unsinnig wenn man auf einen Aufhebungsvertrag hinaus will. Jedoch könnt ihr hundert Nachmieter anschleppen, der Vermieter muss keinen davon akzeptieren. Auch kann er mit einem von euch gestellten Nachmieter einen Mietvertrag schließen, der erst nach Ablauf eure Kündigungsfrist beginnt. Er allein entscheidet wann und an wen er vermietet. Ein Anrecht auf einen Aufhebungsvertrag habt ihr nicht. Für den Mieter gelten immer 3 Monate Kündigungsfrist, es sei denn es ist vertraglich eine kürzere vereinbart.  Eine 3-monatige Kündigungsfrist ist laut BGH für einen Mieter zumutbar.

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Wenn du eine 3 monatige Kündigungsfrist hast und in 2 Monaten umziehen möchtest, mußt du wohl einen Monat doppelt zahlen. Es sei denn, du findest einen Nachmieter oder die Wohnung hat erhebliche Mängel oder der Vermieter ist so kulant und erlâßt dir einen Monat.

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