Frage von Friedrich54, 55

Ich bin noch in der Probezeit. Diese läuft sechs Monate.Die Tätigkeit wo ich mache, macht mir keinen Spaß mehr.Wenn ich jetzt kündige wird mir dann das Arbeits?

losengeld gesperrt? Oder, kann ich in der Probezeit kündigen ohne das es für mich "negative auswirkungen hat!

Antwort
von QuincyMarket, 6

Das hat nichts mit Probezeit zu tun , bei Eigenkündigung wirst Du grundsätzlich 12 Wochen gesperrt. Es sei denn ein Arzt bescheinigt Dir VOR der Kündigung geraten zu haben das Arbeitsverhältnis aus gesundheitlichen Gründen zu beenden. Die Agentur wird bei Dir davon ausgehen , dass Du das Arbeitsverhältnis bis zur Erlangung eines Anschluss- Arbeitsverhältnisses noch hättest aufrecht erhalten können und es somit gar nicht zur Arbeitslosigkeit gekommen wäre. Und genau so würde ich es auch machen - schließlich will man doch auch gar nicht arbeitslos werden!

Antwort
von relevant, 29

Es wird immer gesperrt wenn du selbst kündigst. Wenn du doch aber doof anstellst, damit dein Chef dich kündigt bekommst du zwar keine Sperre aber ein schlechtes Zeugnis. 

Antwort
von miezepussi, 40

Das Arbeitslosengeld wird immer gesperrt bei selbstkündigungen

Kommentar von SouchonHermann ,

immer nicht, wenn du nen arzt rankarrst, der dir bescheinigt, dass du ansonsten schwere gesundheitliche nachteile hast, ich weiß es nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass dann was geht

Kommentar von miezepussi ,

Da könntest du recht haben. Ich bin jedoch von normalen unlust-Fällen ausgegangen. ;-)

Antwort
von TollpatschigV, 30

Wenn du jetzt kündigst wirst du gesperrt, ja. Wenn du drei Monate voher im Arbeitsamt bescheid sagst das du in drei Monaten kündigst hast du deine Sperre übersprungen. Hättest auch drei Monate voher bescheid geben können..aber wenn du jetzt kündigst und nur die vier Wochen frist einhälst wirst du drei Monate gesperrt.

Kommentar von miezepussi ,

Es nützt auch nichts wenn man die kündigung dem amt drei monate vorher mitteilt. Gesperrt wird man, wenn man selbst kündigt.

Kommentar von TollpatschigV ,

So war das bei mir als ich nach dem ersten Lehrjahr aus persönlichen Gründen gekündigt habe. (2014)

Kommentar von QuincyMarket ,

Die Sperrzeit läuft ab dem Tag nach dem Ereignis - also ab dem Tag nach der Kündigung. Da bringt es also auch nix drei Monate vorher Bescheid zu geben, denn der Ereignistag bleibt der Tag der Kündigung!

Kommentar von QuincyMarket ,

Ich gehe von einer fristlosen Kündigung aus; also Ereignistag=letzter Arbeitstag. Danach beginnt die Sperrzeit.

Antwort
von undNichtAnders, 13

Du gehst offensichtlich davon aus, dass dir nicht gekündigt wird, denn sonst müsstest ja du nicht kündigen. Was ich damit meine, du hast also eine Arbeit mit Aussicht auf eine Festanstellung nach der Probezeit. Das ist nicht selbstverständlich und du weißt nicht, was du eventuell machen musst, falls du diesen Job nicht behältst. Du schreibst, die Arbeit macht dir keinen Spaß mehr. Was war denn bis dahin anders? Was kannst du ändern oder verbessern? Ich würde dem noch eine Chance geben. Parallel dazu kannst du Bewerbungen schreiben, falls du passende Angebote findest. Aus der momentan stabilen Lage heraus ist das eine echt gute Option. Und wer weiß, was die Zeit so bringt.

Antwort
von MancheAntwort, 28

Ja, das bewirkt eine dreimonatige Sperre !

Es geht nicht um Spaß, sondern um deinen Lebensunterhalt !

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