Frage von thisisawsm, 390

Ich bin muslima er ist Atheist?

Hey leute. Ich bin 17 Jahre alt und muslima. Ich habe seit 3 Monaten einen festen Freund der Deutscher und nicht gläubig ist. Ich liebe ihn so sehr und möchte für immer mit ihm zusammen bleiben. Aber ich weiß nicht wie wir das hinkriegen sollen. Meine eltern würden sich nicht über einen Nicht-Moslem freuen. Ich habe mit meinem freund schon oft darüber geredet ob er bereit wäre zu konvertieren. Er meinte er würde es machen um meine eltern zufriedenzustellen. Aber gestern nacht als wir telefoniert hatten war er plötzlich anderer meinung. Er meinte dass ich ihn einfach so nehmen soll wie er ist und religion keine rolle spielt. Natürlich hat er recht. Aber die religion steht immer im weg. Ich war mir so sicher dass er für mich konvertieren würde aber jetzt bin ich mir da nicht so sicher. Ich weiß man kann keinen menschen zwingen eine religion anzunehmen aber wie kann ich ihn vielleicht dazu überreden dass er wenigstens vor meinen eltern einen guten eindruck macht. Einen nicht moslem akzeptieren sie nicht und werden sie auch niemals. Danke für dich antworten LG

Antwort
von Temas, 122

Wenn deine Eltern wirklich so verblendet sind, ist da vermutlich nur wenig zu machen. Aber eins kann ich dir sagen, das wird lange nicht das letzte Mal, dass sich deine Eltern so sehr in dein Privatleben einmischen. 

Es ist verständlich, dass sich Eltern um ihre Kinder kümmern und sorgen, vielleicht haben sie so ihre Zweifel bei der ersten Beziehung des Kindes, aber die Religionszugehörigkeit als Grund zu nehmen, ihn nicht zu mögen ist das aller Letzte überhaupt. Und das kann man selbst auch aus islamischer Sicht behaupten. 

Wir leben in Deutschland, und das deutsche Volk ist sehr vielfältig, die Kriminalitätsrate bei Ausländern in Deutschland ist extrem hoch, die Wahrscheinlichkeit, dass es dir bei einem muslimischen Mann extrem schlecht gehen wird, dass er dich nicht gut behandeln wird, ist hoch. 

Leider sagt heutzutage, die Religionszugehörigkeit sehr wenig über den Menschen aus. 

Und dass deine Eltern, das immer noch nicht begriffen haben, sagt leider auch wiederum sehr viel über sie selbst aus.

Und wie ich bereits gesagt haben, werden sie sich noch ganz oft grundlos in dein Leben einmischen. Deine Eltern zu respektieren und ihnen zu gehorchen ist von großer Wichtigkeit, aber währenddessen darfst du dein eigenes Wohl nicht gefährden. Willst du etwa unglücklich sein um nur deinen Eltern zu gefallen? 

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, und ich habe erkannt, dass Eltern sehr viel für ihre Kinder machen, sie wissen meistens mehr als wir und haben mehr Erfahrung, wenn sie irgendwelche Erziehungsmaßnahmen ergreifen und uns etwas verbieten, dann meistens um uns zu schützen. Aber als mündiger Mensch steht man ebenfalls in der Verantwortung zu erkennen, wo die Grenzen sind. 

Geh deinen Weg, und lass nicht andere über dein Leben entscheiden. 

Auf den Aspekt mit dem Freund bin ich Mal bewusst nicht eingegangen, da ich glaub nicht wirklich explizit erwähnen muss, dass es eine Schnapsidee ist, dass er zum Islam konvertiert ohne wirkliches Interesse daran zu haben. 

Antwort
von Giustolisi, 196

Du schreibst ja selbst, dass die Religion im Weg steht. Etwas das mir nur im Weg steht, würde ich schnellstmöglich los werden.

Dass dein freund nicht zustimmt, kann ich gut nachvollziehen. Er begegnet deinen Eltern ja öfters mal und wäre dann gezwungen, eine Lüge zu leben und deinen Eltern was vor zu machen. Er wäre nur  ein Heuchler. Das kann doch nicht das sein, was ihr wollt, deine Eltern würden bestimmt auch nicht wollen, dass man sie anlügt. 
Auf die Art würde ich es ihnen auch beibringen. Ganz nach dem Motto:" Er glaubt einfach nicht an den Islam, hat aber zu großen Respekt vor euch, um euch nur vorzumachen, er würde daran glauben. Er will euch nicht anlügen, weil das unfair gegenüber euch wäre.".

Für deine Eltern gilt, dass sie sich mit deinen Entscheidungen abfinden müssen. Wenn dein Freund ein guter Kerl ist, werden sie das schon merken, vielleicht muss er sich dafür aber etwas mehr anstrengen, sich den Respekt erst verdienen.

Kommentar von 2016Frank ,

Warum gilt die in der deutschen Verfassung garantierte "Religionsfreiheit" eigentlich nicht auch andersherum? Nur mal so zum nachdenken.

Kommentar von Giustolisi ,

dank der Religionsfreiheit darf jeder selbst den absonderlichsten Blödsinn glauben oder eben auch nicht glauben. So einfach ist es.

Kommentar von Gatios ,

Was ich lernen konnte, wieso das so ist, liegt daran das der Islam für sich beansprucht das unveränderte Wort Gottes zu sein.Der Islam sagt nicht das die Tora, die Bibel oder das Evangelium falsch ist, sondern sagt das sie verändert wurden. Wobei auch ausdrücklich im Islam darauf hingewiesen wird, dass Menschen anderer Religionen nicht anders bzw. schlecht oder schlechter zu  behandeln sind. Es ist im Islam nicht relevant ob ein Mörder Christ, Jude, oder Muslim ist. Ein Mörder bleibt auch im Islam ein Mörder und kriegt auch dementsprechend eine Vergeltung für seine Tat. 

Was man auch berücksichtigen muss ist, das der Islam den Zwang im glauben untersagt. Man kann also nicht jemanden durch äußere Einwirkungen oder Umständen dazu zwingen den Islam anzunehmen. 

Hoffe ich konnte deine Frage beantworten. 

Gruß

Kommentar von Giustolisi ,

Jede Religion nimmt für sich in Anspruch, die Richtige zu sein, auch der Islam. wenn nur das eigene Buch das richtige ist, sind alle  Anderen logischerweise falsch. Dass Anders- und Ungläubige gleich behandelt werden sollen, stimmt einfach nicht. Dank Internet ist es ein leichtes, die entsprechenden Textstellen zu finden.

Kommentar von 2016Frank ,

Leider nicht ganz. Mir ging folgender Gedanke durch den Kopf: Auf der Grundlage der deutschen Verfassung akzeptieren wir die Ausübung eines fremden Glauben in Deutschland. Wir erlauben z.B. den Bau von Moscheen, auch mit Minaretten. Ich kenne sogar Betriebe, wo die Ausübung der Gebete geduldet wird.

Andererseits sehe ich Zwänge im Namen einer Relegion, die ich in Deutschland eigentlich nicht möchte (die Zwänge). Da wage ich es, etwas in  Richtung "Integration" zu weisen. Wir akzeptieren fremde Werte. Warum dürfen wir das nicht auch erwarten? In unserem Land?

Kommentar von Giustolisi ,

"unser Land " ist ein komischer Ausdruck, denn das Land gehört der Gesellschaft und damit allen Staatsbürgern, egal woran sie glauben und aus welchem Kulturkreis sie stammen. Was man erwarten kann, ist dass die Gesetze befolgt werden, mehr nicht.

Wenn ich an das akzeptieren fremder Werte denke, so muss ich immer an meine Eltern denken. Meine Mutter stammt aus einer evangelischen, deutschen Familie, mein Vater kam als Gastarbeiter aus Italien und ist selbstverständlich katholisch. Für die Beiden war das kein Problem, die hatten sich gefunden. Auf beiden Seiten musste bei den Elternteilen viel Überzeugungsarbeit geleistet werden und das zu einer Zeit, als nicht einmal die Heirat zwischen katholisch und evangelisch üblich war und schon Leute aus einer anderen Region oder einem anderen Bundesland Fremde waren.
Trotzdem musste nicht konvertiert werden, sondern nur überzeugt.

Kommentar von 2016Frank ,

Wenn Du so argumentierst, dass "unser Land" für einen Menschen, der hier geboren und aufgewachsen ist, Nationalstolz ein "komischer Ausdruck" ist, dann frage ich mich ernsthaft, warum wir andererseits von ausländischen Mitbürgern erwarten dürfen, sich zu integrieren.

Das müsstest Du uns ja dann eigentlich auch "untersagen", da niemand ohne Deutsche Staatsangehörigkeit in die von Dir genannte Gruppe eingreiht werden darf:

"... denn das Land gehört der Gesellschaft und damit allen Staatsbürgern..."

Und in Deutschland gehört Deutschland UNS, den Staatsbürgern. Beweisbar mit einem Deutschen Pass.

Kommentar von Giustolisi ,

Nationalstolz ein "komischer Ausdruck" istNationalstolz finde ich in der Tat komisch, denn es ist der Stolz auf etwas, das man nicht selbst erreicht hat. Es ist der Stolz derer, die selbst nichts geschafft haben, worauf sie stolz sein können.

Das müsstest Du uns ja dann eigentlich auch "untersagen", da niemand ohne Deutsche Staatsangehörigkeit in die von Dir genannte Gruppe eingreiht werden darf:

"... denn das Land gehört der Gesellschaft und damit allen Staatsbürgern..."

Und in Deutschland gehört Deutschland UNS, den Staatsbürgern. Beweisbar mit einem Deutschen Pass.

warum sollte man Andere nicht auch daran teilhaben lassen? warum sollte man ihnen nicht die Chance geben, ein teil davon zu werden, auch wenn sie in Details andere Ansichten haben und ihr Leben anders führen?

Antwort
von LisavE1998, 72

Ich finde man sollte eine Religion haben oder eine Religion annehmen wenn man selbst davon überzeugt ist und auch dahinter steht und nicht um jemanden zufrieden zu stellen. Das würde dem Sinn des Glaubens nicht gerecht werden. Wenn er Atheist ist soll er es auch bleiben. Und du musst wenn du mit ihm zusammen bleiben willst riskieren dass deine Eltern nicht erfreut sein werden. Aber es ist dein Leben und du entscheidest wen du liebst und wenn du einen Atheist liebst ist das so. Die Liebe ist trotzdem genauso wie viel wert. Du kannst deine Eltern versuchen davon zu überzeugen dass er wirklich der richtige ist und wenn sie es nicht akzeptieren dann solltest du auf dein Herz hören. Ist dir der Frieden mit deiner Familie wichtiger als dein Freund oder setzt du Grenzen und bist auch gegen den Willen deiner Eltern mit ihm zusammen weil du dir sicher bist dass er es wert ist ? Du darfst lieben wen du willst und auch zusammen sein mit wem du willst. du bist dadurch kein schlechter Mensch .

Antwort
von uyduran, 118

Hallo!

Aus islamischer Sicht macht das Konvertieren eigentlich nur dann Sinn, wenn man es tatsächlich aus Überzeugung tut. Ich kann allerdings nachvollziehen, dass es für dich weitaus angenehmer und einfacher wäre, wenn du deinen Eltern einen Moslem als Freund vorstellst. Insofern würde ich sagen, hängt es stark von deinen Eltern ab, ob dein Freund konvertieren sollte oder nicht. Wie streng sind deine Eltern? Welche Konsequenzen würden auf dich/euch zukommen, wenn du mit einem Nicht-Moslem zusammen bist? Ich meine, es ist ja ein Unterschied, ob deine Eltern es "nur" nicht so gut finden würden, oder ob sie es per se nicht akzeptieren und mit schlimmeren Konsequenzen reagieren würden.

Du solltest über diese Fragen genau nachdenken, denn keiner kennt deine Eltern so gut wie du. Vielleicht sind deinem Freund die Konsequenzen, mit denen deine Eltern reagieren würden, ja gar nicht wirklich bewusst. In einem solchen Fall müsstest du ihn dringend dafür sensibilisieren und ihn aufklären (manche Familien gehen ja so weit, dass es sogar zu einem sogenannten "Ehrenmord" kommt).

Vielleicht sind deine Eltern aber auch gar nicht so streng und sturköpfig, sodass es der bessere Weg ist, ehrlich zu sein und deinen Freund Christ bzw. Atheist sein zu lassen. In meinem Familien- und Freundeskreis gibt es einige deutsch-türkische Partnerschaften. Sie sind der lebendige Beweis dafür, dass eine Beziehung zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensansichten wunderbar funktionieren kann. Manche Eltern müssen sich daran eben erst gewöhnen und brauchen einige Monate bzw. Jahre Zeit, ehe sie es vollkommen akzeptiert und toleriert haben.

LG

Kommentar von Giustolisi ,

Wer ohne ehrliche Überzeugung konvertiert, ist nur ein Heuchler, nichts weiter. Ich kann gut nachvollziehen, wenn jemand kein Heuchler sein will und einfach zu seinem Unglauben steht. Sich für Andere zu verstellen ist doch nur betrug an sich selbst.

Kommentar von uyduran ,

So würde vielleicht ein verbohrter Prinzipienreiter denken. Betrachtet man das Ganze aber ein Stückchen differenzierter, dann macht es sehr wohl einen Unterschied, aus welchem Motiv man konvertiert. Manche äußeren Umstände kann man nicht verändern. Dazu zählen z.B. die Ansichten gewisser erzkonservativer Eltern. Wieso sollte man es sich und seiner Partnerin also unnötig kompliziert machen? Aus reiner Prinzipienreiterei? Viel klüger ist es doch, sich dem Ziel entsprechend zu verhalten, möglichst konfliktfrei und unbeschwert zusammenleben zu können. Mit Selbstbetrug hat das nichts zu tun, denn die einzigen, die in jenem Fall betrogen würden, wären die Eltern. Oft sind solche pragmatischen Lösungen (für beide Seiten) die einfachsten und besten - man lässt die Eltern in ihrem Glauben und hat somit selbst seine Ruhe.

Wie gesagt hängt es aber einzig und allein von der Gesinnung der Eltern ab, ob es empfehlenswert ist, den Freund konvertieren zu lassen. Sind sie fanatisch und würden mit heftigen Konsequenzen reagieren (vgl. Ehrenmord-Szenario)? Oder sind sie fähig, mit etwas Mühe Akzeptanz und Toleranz für einen potenziellen atheistischen Schwiegersohn aufzubringen? Das ist der casus knacksus.

Kommentar von Jessy74 ,

Sorry Uyduran - Du machst Deinem Namen übrigens alle Ehre - das ist so ein Mist was Du da erzählst.

Stell Dir erstmal die Frage wie Du dazu kommst Ehrenmord und Islam in einem Wort zu gebrauchen? 

Seid ihr nicht hier die Lautesten, der Islam wäre ja so friedlich? Wie passt denn sowas zusammen?

Und Prinzipienreiter?

Jemand der sich selbst, seine Verwandten, seine Freunde belügt um ein Ziel zu erreichen ist kein anständiger und ehrlicher Mensch sondern Jemand der keinen Hintern in der Hose hat, um für etwas einzustehen - und das sage ich als Frau - ich vermute Du bist ein Mann?

hängt es stark von deinen Eltern ab, ob dein Freund konvertieren sollte oder nicht.
...

und deinen Freund Christ bzw. Atheist sein zu lassen.

Bitte was??

Ob der junge Mann konvertiert oder nicht, liegt in seinem Ermessen und nicht an dem der Eltern!

Niemand lässt ihn etwas sein, er entscheidet dies selbst. Religion ist Privatsache!

Aber als Erster nach Toleranz schreien nicht wahr?

LG

Kommentar von uyduran ,

Hallo Jessy74, schade, dass du mich in einen Topf wirfst mit anderen (konservativen) Usern dieses Forums und von diesem Standpunkt aus meinen Beitrag (miss)interpretierst.

"Stell Dir erstmal die Frage wie Du dazu kommst Ehrenmord und Islam in einem Wort zu gebrauchen?"

Zunächst möchte ich anmerken, dass ich niemals zu denjenigen gehört habe, die einen Zusammenhang zwischen Ehrenmorden und dem Islam per se abstreiten. Insofern sehe ich keinen Grund, wieso ausgerechnet ich mir diese Frage stellen sollte. Zum zweiten habe ich in diesem Beitrag weder "Ehrenmord" und "Islam" synonym verwendet, noch diese beiden Begriffe in einem Satz benutzt. Wie also kommst du dazu, mir diese Frage zu stellen?

"Seid ihr nicht hier die Lautesten, der Islam wäre ja so friedlich? Wie passt denn sowas zusammen?"

Wer ist "ihr"? In welche Schublade werde ich hier von dir gesteckt? In die der neokonservativen Chauvinismus-Sunniten? Mit denen hab ich nix am Hut.

"Jemand der sich selbst, seine Verwandten, seine Freunde belügt um ein Ziel zu erreichen ist kein anständiger und ehrlicher Mensch sondern Jemand der keinen Hintern in der Hose hat, um für etwas einzustehen"

Anstand, Ehre, Mut, Blablabla... Darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass sich zwei Menschen lieben und (möglicherweise) veraltete und verbohrte Ansichten der Eltern im Weg stehen. Wie die Ansichten der Eltern exakt aussehen, geht aus dem Fragetext nicht genau hervor. Ich kenne aber Eltern, die in ihrem Weltbild derart reaktionär und stur sind, dass sie dieses nie und nimmer ändern würden. In einem solchen Fall wären Konflikte oder sogar Gefahren vorprogrammiert. Die verwerfliche Moral läge also keineswegs beim vermeintlichen Akt des Betrügens, indem den Eltern vorgegaukelt wird, der Freund sei Moslem. Sondern in der Intoleranz der Eltern, die nicht akzeptieren können, dass ihr Schwiegersohn kein Moslem ist.

"Ob der junge Mann konvertiert oder nicht, liegt in seinem Ermessen und nicht an dem der Eltern! Niemand lässt ihn etwas sein, er entscheidet dies selbst. Religion ist Privatsache!"

Nu' aber mal nicht päpstlicher werden als der Papst, mit der Erbsenzählerei... Ich denke, es ist für jeden klar, was ich mit dem Satz sagen wollte, auch wenn ich ihn vielleicht etwas unglücklich formuliert habe. Für dich korrigiere ich ihn aber gerne nochmal: "Wie gesagt hängt es aber einzig und allein von der Gesinnung der Eltern ab, ob es empfehlenswert ist, den Freund zum Konvertieren zu motivieren oder nicht." Logischerweise würde das mit dem Konvertieren gemeinsam beschlossen werden und überhaupt geht es nicht darum, den Freund zu irgendetwas zu bekehren, sondern lediglich darum, ihn den Eltern als Moslem vorstellen zu können.














Kommentar von Jessy74 ,

Ich bin nur auf Deinen Beitrag aufmerksam geworden weil Du diese beiden letzten Aussagen benutzt hast - es klang für mich so :

" Na dann schauen wir mal wie wir den jungen Mann in die Religion bekommen "

Sorry, dann hab ich es wohl falsch verstanden.

Aber :

Vielleicht sind deinem Freund die Konsequenzen, mit denen deine Eltern reagieren würden, ja gar nicht wirklich bewusst. In einem solchen Fall müsstest du ihn dringend dafür sensibilisieren und ihn aufklären (manche Familien gehen ja so weit, dass es sogar zu einem sogenannten "Ehrenmord" kommt). 

da hab ich Deinen Zusammenhang mit Ehrenmord und dem Glauben gelesen und es anscheinend genau andersrum interpretiert. 

Da es nicht völlig unglaublich ist, solche Beiträge hier zu lesen und es genug konservative in diesem Forum gibt, bitte ich Dich mir zu verzeihen und ich entschuldige mich Dich derart falsch verstanden zu haben :)

LG

Kommentar von uyduran ,

Ja, ich sehe da in der Tat einen Zusammenhang. Schließlich definieren sich Ehrenmorde als "Morde, bei denen als Motiv die Familienehre angegeben wird" und die treten nun mal fast ausschließlich in muslimischen Milieus auf. Natürlich gibt es in keiner islamischen Schrift die Aufforderung oder Rechtfertigung für einen Ehrenmord. Aber die meisten Ehrenmorde folgen auf den Verstoß von konservativ ausgelegten islamischen Regeln und werden mit mangelnder Gottesfürchtigkeit begründet. Insofern ist dieses grauenhafte gesellschaftliche Phänomen ein Thema, das insbesondere innerhalb der muslimischen Gesellschaft diskutiert werden muss. So sehe ich das.

Kein Problem, Entschuldigung angenommen ;-) In der Tat tummeln sich hier viele Konservative, wohingegen "liberale/progressive Muslime" eher die Minderheit ausmachen.

LG

Kommentar von Jessy74 ,

Aber immer wieder gut welche zu lesen :)

Danke fürs verzeihen, schönen Tag :)

LG

Antwort
von catweasel66, 145

mal ehrlich,macht es sinn eine religion anzunhemen mit der ich nichts am hut habe nur um anderen zu gefallen?

eine lüge durch und durch.

entweder ihr setzt eure meinung durch so wie sie ist, oder eure liebe wird keinen bestand haben.


Antwort
von Marudo2603, 136

As-salamu alaikum. Na ja, es heißt ja, dass man als Frau nur einen Muslim als Partner haben darf. Spontan wäre mein Gedanke gewesen, wenn er dir wirklich sehr Ernst ist, Geduld zu haben, ihm immer etwas von dem Glauben zu erzählen, bis er vielleicht wirklich bereit ist, zu konvertieren. Denn nicht aus eigener Überzeugung zu konvertieren, ist zwar in diesem Falle lieb gemeint, vorausschauend aber wenig zielführend. Eine Meinung von irgendjemanden zählt aber nicht. Deswegen mein Tipp.Ich würde dir unbedingt ans Herz legen, dir Meinungen von Gelehrten oder seriösen Personen einzuholen ! Auf Facebook gibt es eine Seite, die Madrasha oder so ähnlich heißt, die kann ich weiterempfehlen. Manchmal dauert es auch ein paar Tage bis sie antworten, da sie manchmal sich auch noch erkundigen müssen, hat "meine" Gelehrte erzählt.

Antwort
von saidJ, 92

Esselamu alejkum
Zuerst mal möchte ich anmerken das du dich selbst in diese Lage gebracht hast in dem du Allahs Regeln nicht beachtet hast .
Einem Muslim ist es nicht gestattet unnötig mit dem anderen Geschelcht zu reden es sei denn es ist Notwendig oder es handelt sich dabei um einen Mahram ( entweder dein Ehepartner oder jemand den du nicht heiraten darfst nach dem Islam ) .
Ich weiß nicht welche Art von Beziehung ihr zwei führt aber jede Berührung ist haram , jedes falsche Wort ist haram , jeder falsche Blick ist haram .
Die Unzucht im Islam beschränkt sich nicht nur auf den Geschlechtsverkehr es gibt auch die Unzucht der Augen , der Zunge , der Hände usw .
Jetzt ist natürlich die Frage wie wichtig dir deine Religion ist denn mir scheint es so als ob Religion keine Rolle spielt für dich da dein einziges Problem deine Eltern sind .
Aber die Frage ist wie willst du das vor Allah s.w.t am jüngsten Tag rechtfertigen wenn du ganz alleine vor ihm stehst und er dich fragt wieso du das missachtet hast was er von dir verlangt hat .
Sei dir bewusst das Allah s.w.t nicht zufrieden ist mit dem was du tust solange du einen Freund hast und das sollte eigentlich schlimm genug sein .
Kurz gefasst : Ein Muslim/IN darf keine außereheliche Beziehung haben sie ist absolut haram .
Eine Muslimin darf keinen nicht Muslim heiraten somit ist eure Beziehung sowieso sinnlos denn laut Islam darfst du diesen Menschen nicht heiraten .
Von ihm zu verlangen das er Muslim wird nur um deine Eltern zu befolgen ist Quatsch , er wäre genau dann Muslim wenn er mit ihnen zu tun hat sobald ihr wieder alleine seit wär er kein Muslim mehr .
Um Muslim zu sein muss man den Islam aus Überzeugung annehmen und nicht weil du es von ihm verlangst .
Denkst du er wird bereit sein für dich 5x am Tag zu beten ?
Niemals .
Der Islam verlangt von einem viele Dinge , diese Dinge wird man erst dann tun können ( und zwar mit liebe ) wenn man an Allah s.w.t glaubt und es für ihn mit liebe macht .
Kurz gefasst : Es macht sowieso keinen Sinn für dich mit ihm zusammen zu sein da du ihn sowieso nicht heiraten darfst .
Falls du zu den muslimen gehörst für die der Islam in ihrem Leben keine Rolle spielt und die man nur als Muslime anhand des Namens identifizieren kann steht es dir natürlich frei meinen Rat zu ignorieren .
Solltest du Muslimin sein und darauf Wert legen denk bitte darüber nach .
Möge Allah s.w.t dir helfen .

Kommentar von hooperL ,

wenn das Islam ist, dann ist Islam wie ein Gefängnis (sogar schlimmer) und macht einen Menschen irgendwann nur krank.

Kommentar von saidJ ,

Wenn man es aus überzeugung macht dann nicht .

Kommentar von HansH41 ,

Religion ist dazu da, den Menschen ihre schweren Stunden zu erleichtern.

Sie ist nicht dazu da, den Menschen schwere Stunden zu bereiten.

Kommentar von saidJ ,

@Hans
Du als jemand der nicht an das Leben nach dem Tod glaubt kannst da garnicht mitreden .
Das es für dich unlogisch erscheint ist klar , wenn du mitreden willst musst du dich in die Situation eines gläubigen Muslims versetzen sonst wird das nix .

Kommentar von catweasel66 ,

wenn all das was du hier aussagst und niederschreibst  den islam ausmacht....werde ich auch in zukunft einen riesengroßen bogen um diese religion machen . so möchte ich auf keinen fall leben wollen.

Antwort
von AchsooOk, 104

Salam w aleikum,
Dieses "nur guten Eindruck vor Eltern machen" nennt man häuchlerei, lügen und sich als etwas ausgeben was man nicht ist. Er begeht die Sünde, du bist jedoch Teil davon und bringst ihn dazu. Eine gute muslimische Ehe setzt nicht nur vorraus, dass man einfach Muslim ist, es hat einen Sinn weshalb ein Muslim ein Muslim heiraten soll. Einen richtigen Ehepartner zu finden ist ein wichtiger Baustein deiner Zukunft und das was mit dir nach dem tot passiert. Was ist mit beten? Was ist mit fasten ? Was ist mit der pilgerfahrt ? Was ist mit freitags in die Moschee gehen ? Was ist mit der Nahrung ? Mit euren Kindern ? Schon mal daran gedacht?
Ich bin nicht die aller strengste konservativste Muslima, aber sowas sind Dinge an die man denken muss, vorderein. Wenn er nicht aus HERZEN konvertiert und sich danach auch für den islam interessiert, Pflichten und Aufgaben tut wie auch verbotene Sachen tut, dann kann es, so Gott will, Zukunft haben. Aber einfach nur so, hingeschissen sagen er gehöre der Religion an, das ist häuchlerei. Jetzt frag dich selber die Frage, möchtest du lieber einen Kafir heiraten oder einen Gläubigen Muslim, der dir dein Leben bereichert, dich UNTERSTÜTZTE beim beten, beim fasten der alles mit dir macht, der auf helal Fleisch wert legt, und dir eine Lehre fürs Leben ist und für mich persönlich das wichtigste, einer der dich auf den Fragen Weg führt und die die Tore des Paradieses öffnet, so Gott will.
Entscheid dich gut süße, al-Din oder ein Kafir.
Salam w aleikum und schönen Tag 😊

Kommentar von peoplelife ,


Als Ungläubiger muss ich immer lachen, weil sich sowas einfach total affig anhört.

"Was ist mit beten?" - Was bringt einem Beten? Milliarden von Menschen beten und müssen trotzdem Hunger leiden. Beten hat nur einen Vorteil, es lässt die Leute an eine bessere Zukunft glauben, aber Gott schmeißt in Afrika nicht Brot und Wasser vom Himmel.

"Was ist mit fasten"? - Wäre mir neu das man zum Islam gehören muss um zu fasten. Machen alle Religionen und auch als Ungläubiger kann man fasten, da der Hintergrund vom Fasten kein besonders religiöser ist. Es geht nur darum sich in die Lage der Leute zu versetzen die Hunger leiden (hatten wir ja eben schonmal) und dann dankbar zu sein, das man was zum Essen und zum Trinken hat.

"Was ist mit der Pilgerfahrt?" - Die Pilgerfahrt nach Mekka ist nur für Muslime Pflicht


"Was ist mit freitags in die Moschee gehen?"
- Dann geht man alleine hin und betet für seine Familie mit.

"Was ist mit der Nahrung?" - Entweder akzeptiert man das der Partner sich anders ernährt als man es im Islam "darf" oder sonst kann man auch sagen man wird Vegetarier oder Veganer...... Das wäre in dem Fall auch keine Heuchlerei, da jeder aus freien Stücken sagen kann, er will das nicht Essen.

"Mit euren Kindern?" - Ich vertrete eh die Meinung das Kinder nicht mit einem Glauben erzogen werden sollten, sondern ihn sich selbst aussuchen sollen ,wenn sie an einem Gefallen finden.

Das Problem ist nämlich das der Glauben bei Kindern nicht durch das Glauben selbst tief verwurzelt wird, sondern weil die Eltern über die Jahre hinweg das Kind so erziehen und ist das nicht der falsche Weg um an etwas zu glauben?

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Ich habe mich deiner Fragen mal angenommen und habe sie mal so interpretiert wie sie bei mir rüberkommen. Meiner Meinung nach kann man auch wenn man ungläubig ist so ein schönes und erfülltes Leben mit einem muslimischen Menschen haben.

Alles eine Frage der -->Toleranz<--


Kommentar von hooperL ,

"möchtest du lieber einen kafir heiraten oder einen muslim" ist man ein besserer mensch nur weil man muslim ist? sie will mit dem menschen zusammen sein, den sie auch LIEBT. da sollte religion und nationalität keine rolle spielen. religion trennt uns menschen leider oft.

Kommentar von Jessy74 ,


möchtest du lieber einen Kafir heiraten oder einen Gläubigen Muslim, der dir dein Leben bereichert



Unverschämtheit. 

Aber ihr armen seid ja die Unterdrückten nicht wahr? 

Sollte mal ein Christ so eine diskriminierende Aussage gegenüber einem Muslim treffen, da gäbe es Mimimimimi.

Sorry, diese Aussage ist so sehr arm.

Kommentar von AchsooOk ,

Dein Leben bereichert, im Sinne des islamischen Glaubens. Da ist weder was diskriminierendes dran als unverschämtes.
Unter bereichern verstehe ich, das Leben nach muslimischen glaube zu praktizieren und dadurch die Tore des Paradieses zu öffnen.
Jeder will das beste, man kann nicht in einem Team mit jemandem arbeiten der nicht das selbe Ziel verfolgt wie man selber.
Herr je liebes, hast noch nie gesehen das Christen herrausposaunen sie seien die geilstsn, krassesten und nur mit einem Christen kann man das Leben genießen? Menschens Kinder, schau nicht GRADE AUS sondern auch nach rechts und links.
Schönen sonnigen Tag noch!

Kommentar von Jessy74 ,

Eben. Das mit Links/Rechts beobachten, würde ich Dir vorschlagen.

Die Menschen die so eine Aussage im umgekehrten Falle treffen würden, würdet ihr Nazis und Menschen voller Hass nennen.

Aber in eurem Vokabular ist es gang und gäbe so abwertende und diskriminierende Aussagen gegenüber Andersgläubige und Andersdenkende zu treffen - war jetzt keine Überraschung, ich lese es hier ständig.

Auch Dir einen sonnigen Tag!

Kommentar von catweasel66 ,

die christen posaunen das...??

irgendwie schreit da immer so was bärtiges von der moschee runter und versucht seine schäfchen zu beeinflussen.

irgendwie liegst du da falsch !!

Kommentar von AchsooOk ,

Es tut mir leid, wenn du es so aufgenommen hast. Mein Ernst, das war nicht meine Absicht. Habe mich vermutlich falsch ausgedrückt.
Schönen Tag.

Kommentar von Jessy74 ,

Liebe AchsooOk, 

ich habe es nicht so aufgenommen, es steht da.

Es wäre ja nett wenn Du beim nächstenmal einfach mitberechnest, das der Mensch genauso gut und unterstützend sein kann, auch wenn er einen anderen Glauben hat und bei der Wortwahl etwas vorsichtiger bist, um Menschen auch so zu behandeln wie Du gern behandelt werden möchtest :)

Kein Problem, alles gut :) 

Schönen Tag, LG

Antwort
von Gatios, 108

Hallo, soweit ich das weiß, ist es dir als Muslimin nicht mal gestattet einen Partner zu haben, der nicht selbst Muslim ist. Da du ja sagst das er Atheist ist, kannst du eigentlich gar nicht mit ihm Heiraten, naja Freund und Freundin, ich denke dazu muss ich dir nicht sagen das es bei euch nicht erlaubt ist. 

Ist dir den deine Religion wichtiger oder der Junge? Ich meine du bist gerade mal 17 Jahre alt und hast noch dein ganzes Leben vor dir. Und aufgrund dieser Tatsache die gesamte Beziehung zu deiner Familie und deinen Eltern auf´s Spiel zu setzen? Du kennst den Jungen sicherlich nicht länger als 1 - 2 Jahre oder? 

Mein Rat an dich ist, das du dieser Situation nicht zu Naive gegenüber treten solltest. Am ende brichst du den Kontakt zu deinen Eltern und deiner Familie ab und wenn es dann nicht so ausgeht wie du es dir vorstellst, sitzt du da ganz alleine.

Ich bin selber auch sozusagen zum Islam Konvertiert. Das die Religion immer im weg steht, wie du sagst, kann ich also nicht behaupten. Ich würde sagen das der Mensch selbst sich im Weg stellt und soweit ich das bis jetzt gelernt habe, ist es doch so, das Gott alles gute und schlechte von Gott kommt, richtig? 

Das heißt wenn er dir etwas verbietet, wie zum Beispiel mal jetzt Drogen, dann natürlich aus dem Grund das Drogen dich oder andere Töten oder schädigen. 

Vielleicht lässt er also diese Beziehung nicht zu um dich zu schützen?! 

Wie ich sagte, pass gut auf was du machst, den du bist gerade mal 17 und hast dein Leben noch vor dir, zudem wärst du dann nicht die erste, die wegen jemanden ihre gesamte Familie den Rücken zuwenden, ausgestoßen wird und im nachhinein es dann bereut.

Das gab es schon oft genug und solche Geschichten hört man auch öfters.

Hoffe konnte dir einigermaßen helfen, wenn auch nur zum Nachdenken oder Überlegen deiner nächsten Schritte.

Gruß

Kommentar von peoplelife ,

Mich würde das kein Stück interessieren. Ich würde lieber mein Leben so lange ich noch jung bin leben, anstatt wegen einer Religion auf DEN EINEN MUSLIM zu warten.

21 Jahrhundert und solch eine Intoleranz. Wenigstens hat die Katholische Kirche den Umschwung mal geschafft zu mehr Toleranz hin.

Witzigerweise endet solch eine Frage immer in einer Diskussion die man fortführen könnte, bis sich alle Religionen zu eine großen Superreligion zusammenschließen würden.

Kommentar von Gatios ,

Die Frage war hier auch nicht was du tun würdest, sondern was der Fragesteller tun sollte und kann ! 

Mit dem 21 Jahrhundert hat das wenig zutun, des dann könnte man gleich sagen, warum noch soviele Gesetze aus der Bibel in die Verfassung übernommen wurden, obwohl das Christentum älter ist als der Islam. 

Ist immer eine Frage des Wissens, wer unwissend ist, der Spottet sobald er seinen Mund aufmacht. Was sich wirklich dahinter verbirgt will man aber dann aus Persönlichen Gründen oder Anregungen lieber nicht wissen und versteckt sich hinter ausreden.

Darf ich dich bitten unter meinem Kommentar nicht weiteres zu schreiben? 

Aus dem Grund das es den Fragesteller nicht weiterhelfen würde, wenn wir hier vom eigentlichen Thema und der eigentlich Frage abkommen würden.

Danke für dein Verständnis 

Gruß

Kommentar von Agentpony ,

Ist dir den deine Religion wichtiger oder der Junge? Ich meine du bist gerade mal 17 Jahre alt und hast noch dein ganzes Leben vor dir. Und aufgrund dieser Tatsache die gesamte Beziehung zu deiner Familie und deinen Eltern auf´s Spiel zu setzen? Du kennst den Jungen sicherlich nicht länger als 1 - 2 Jahre oder? .

Das ist die falsche Frage.

Die Frage ist, sind die rassistischen Tendenzen der Eltern wichtiger als das eigene Entscheidungsgewalt und das eigene Glücklichsein.

Das hat nichts mit dem Jungen und der Stabilität der Beziehung zu tun. Die Regeln der Religion werden alleine schon durch die uneheliche Beziehung gebrochen - egal ob Muslim oder nicht.

Es ist recht erbärmlich, wie du hier die Ängste der Fragerin gegen ihre persönliche Freiheit ausspielst.

Kommentar von Gatios ,

Es ist auch ziemlich *erbärmlich* wenn du die Eltern anderer Menschen, eine rassistische Tendenz unterstellt, oder irre ich mich? 

Das Problem an deinen Gedankengang besteht darin, das du nicht die Situation der Fragestellerin im gesamt Bild siehst, oder sehen kannst ?. 

Wenn du ,lieber Nutzer ,ihr einen Rat und eine Idee für ihre Situation geben möchtest, dann solltest du auch berücksichtigen, welche Konsequenzen dein Rat für sie haben werden, richtig? 

Meine Antwort gliedert sich aus ihrer Situation, ihrer Herkunft, sowie der zukünftigen Konsequenzen darauf. 

Wenn man also die Fakten nimmt und zwischen den Zeilen liest, stellt man folgendes fest :

- die Beziehung zwischen der Fragestellerin und ihrem Freund geht nicht länger als ein Jahr. 

- sie wurde in die Religion hineingeboren 

- ihre Eltern sind nicht Konservativ 

- sie weiß das ihre Eltern ihren Freund nicht akzeptieren würden

- streit mit der Familie und den Eltern ist vorprogrammiert

- Resultate zwischen solchen streitigkeiten in DE kennen wir ! 

Außerdem sollte man auch Verantwortung für den Rat übernehmen, dem man einer Person gibt. Wenn du ihr den Rat gibst Beispielweise ihre Religion abzulegen, wirst du nachdem du ihr deinen Rat geschrieben hast, die Fragestellerin vielleicht nie wieder Online im netzt oder bzw. auf der Straße begegnen, richtig?  Das heißt dir kann es dann im Endeffekt egal sein welche Konsequenzen sie, die Fragestellerin, durch deinen Rat tragen muss und das ist unverantwortlich. 

Dementsprechend ist mein Rat an die Fragestellern auch so ausgefallen, dass ich nicht nur ihr Hauptproblem, sondern auch ihre Probleme mit ihrer Umgebung, Zwischenmenschlichen Beziehungen, sowie die Konsequenzen der Ausführungen von Ratschlägen, bedacht habe. 

Daher bin ich auch auf meinen oben stehenden  Ratschlag gekommen und habe ihn dementsprechend verfasst.

Wenn man es also selber nicht ernst meint und die Situation eines anderen uns nicht wirklich interessiert und wir auch nicht von den folgen betroffen sind, dann ist es meine Meinung nach besser, wenn man lieber keinen Ratschlag gibt.

Solltest du ihr dennoch einen geben wollen, dann tut das bitte, aber es bringt der Fragestellerin nicht wenn du mit mir schreibst oder mit mir Diskutierst. 

Danke für dein Verständnis.

Gruß

Kommentar von 2016Frank ,

Ist deine Wortwahl in diesem Satz versehentlich ungeschickt ausgefallen?

"Ich bin selber auch sozusagen zum Islam Konvertiert."

Entweder konvertiert oder nicht. Aber "sozusagen"?

Das wäre meine Vorstellung.

Kommentar von Gatios ,

Danke für den Hinweis, das sozusagen gehörte da wirklich nicht hin. :) Leider kann ich es nicht mehr verändern, aber trotzdem danke dir.


Gruß

Kommentar von peoplelife ,

Alles eine Frage des Wissens........tut mir Leid, ich lese nicht in verstaubten Büchern aus dem Mittelalter die älter sind als Meister Yoda.

Ich bitte dich hier drunter nicht zu antworten

Danke für dein Verständnis

Liebe Grüße und möge Gott dir den Weg weisen, den er für gut befindet

*Sarkasmus off


Kommentar von Gatios ,

Dazu eine kleine Anmerkung. Nicht ganz richtig, das du nicht in solchen Büchern liest. Den viele Werte die auch Beispielsweise 
Aristoteles 384 v.Ch. uns mitgegeben hat, finden sich heute in unseren Schulbüchern wieder, wie Wissenschaftstheorien,Logik,Ethik,Physik,Staatstheorien und mehr. 

Gruß 

Kommentar von Jessy74 ,

@Gatios:

Wenn Du damit nicht leben kannst das Deine - merkwürdige - Antwort kommentiert wird, dann solltest Du keine Antworten verfassen.

Deine verstaubte Denkweise schreit nach Kommentaren.

LG

Kommentar von Gatios ,

Danke, Liebe Grüße zurück. 

Antwort
von 2016Frank, 101

Und da haben wir wieder das ewige Problem mit den Moslems und dem Glauben. Nur zur Erklärung, dass es auch tolerantere Menschen gibt: Meine Frau ist Katholisch und ich Atheist. Es stört niemanden!

Ich begleite sie sogar mit in die Kirche oder weise sie beim Einkaufen auf einen offenen Gebetsraum hin und frage sie, ob sie für eine Weile dort rein möchte. Ich liebe sie, muss aber nicht ihren Glauben besitzen/teilen. Ich akzeptiere ihren Glauben. Sie akzeptiert meinen Nichtglauben.

Und wenn deine Eltern nicht so tolerant sind, solltest Du Dich entweder von den Eltern trennen oder von dem "Ungläubigen". Deine Erwartungshaltung, er würde dir zuliebe schon konvertieren, ist schlicht falsch. Erwartet er von dir, dass du deinen Glauben für ihn aufgibst?


Kommentar von Gatios ,

Ich möchte keine Disskusion starten, aber deine Aussage etwas korrigieren. Muslimische Frauen dürfen keine Un muslimischen Männer heiraten. Muslimischen Männer ist es aber erlaubt Atheisten, Christen,Juden oder auch andere Frauen aus anderen Glaubensrichtungen zu heiraten.

Das hat den Grund, das die Frau in einer Ehe gegenüber dem Mann bzw. dem Willen des Mannes unterliegt. Wenn der Mann etwas will und nicht bekommt, dann erzwingt er sich das und das kennen wir nun mal leider alle. Daher besteht dann für die Muslimische Frau das Problem, das sie aufgezwungen wird aus ihrem Glauben auszutreten, der mann könnte dann eine Scheidung als Druckmittel nehmen. 

Wobei ein Muslimischer Mann seine Unmuslimische Frau nicht zu irgendwas zwingen dürfte und auch eine Scheidung oder andere Sachen als nicht als Druckmittel nehmen dürfte, weil es ihm vom Islam aus Verboten ist.

Hoffe konnte dir etwas Klarheit verschaffen, warum es so ist. Gibt natürlich auch andere Aspekte die unter dieser Kategorie einer Ehe fallen, das würde aber den Rahmen sprengen.


Gruß

Kommentar von 2016Frank ,

Dieser Kommentar war wohl direkt für die Fragestellerin gedacht. Oder?

Kommentar von peoplelife ,

Wie gut das in Deutschland Frauen nit so sehr auf einen Mann angewiesen sind wie in den östlichen Regionen dieses Himmelskörpers

Kommentar von 2016Frank ,

Da bleibt mir nur noch der alte Feministinnen Spruch: Frauen brauchen einen Mann genauso dringend wie ein Fisch ein Fahrrad. ;-)

Antwort
von fadwa178, 71

Diese Liebe hat keine Zukunft .

Antwort
von BiggerMama, 89

Naja, da verlangst Du auch ziemlcih viel von ihm. Und mal ehrlich: Auch Deine Eltern würden einen solchen Deal durchschauen. Du machst aus einem überzeugten Atheisten keinen Religiösen, keinen Moslem. Das sind zwei völlig konträre Welten.

Die Wahrnehmung Andersgläubiger als Ungläubige spricht Bände, wird aber nicht von allen Muslimen befürwortet. Was aber von vielen Religiösen gesehen wird, ist die Gleichsetzung von "ungläubig" mit "unmoralisch", als ob nur Religion in der Lage wäre, Werte zu vermitteln.

Da musst auch Du entscheiden, wie Du das siehst. Dein Freund ist doch per se kein schlechter Mensch, weil er Atheist ist, oder!?

Antwort
von mcvincent, 49

Dann muss deine ganze Familie konvertieren....

Ne jetzt mal im Ernst, ich meine es gibt nur die zwei Wege... Schieß deine Eltern in den Wind...Oder er muss konvertieren

Antwort
von profsaugstauber, 112

Würde dir raten den rassismus deiner eltern zu ignorieren und deinen freund zu nehmen wie er ist.

Antwort
von peoplelife, 99

Kann auch sein das er dich betrunken angerufen hat. Da ändert man schnell mal seine Meinung^^

Einen Ungläubigen würden deine Eltern sicherlich eher akzeptieren, als einen Atheisten (Atheisten leugnen die Existenz jeglicher Formen von Gott).Und selbst wenn nicht, mach was du willst. Spätestens wenn du 18 bist können deine Eltern dir eh nichts sagen.

Ich finde es auch immer witzig, das Gläubige eigentlich immer offene und nette Menschen sind, aber dann niemanden akzeptieren, der nicht ihre religiösen Ansichten teilt.


Kommentar von BiggerMama ,

Einen Ungläubigen würden deine Eltern sicherlich eher akzeptieren, als einen Atheisten (Atheisten leugnen die Existenz jeglicher Formen von Gott).

Woist da der Unterschied? Was ist ein Ungläubiger, der nicht die Existenz eines oder mehrerer Götter leugnet?

An das Team: Wie funktioniert die Zitatenblase?!?!?!

Kommentar von Agentpony ,

Ist wohl etwas schwammig ausgedrückt. "Ungläubiger" im Sinne von nicht-muslimischer Gläubiger. Der Begriff des "Andersgläubigen" existiert nicht im islamischen Denken.

Die Zitatenblase funktioniert nicht richtig, genauso wie der Großteil dessen, was heute auf jeder kostenlosen Forumsoftware verfügbar wäre. Ganz zu schweigen von der App, die jeden Akku im Sekundentakt leersaugt, obwohl es eine reine Textplattform ist.

Kommentar von peoplelife ,

Ungläubig, andersgläubig und atheistisches Gedankengut sind drei unterschiedliche Sachen.

Atheisten leugnen die Existenz Gottes, hassen Kirche, Bibel und so weiter.....

Ungläubige sind ungläubig. Sie leugnen nicht die Existenz Gottes, glauben allerdings auch nicht dran. Aber im Gegensatz zu Atheisten respektieren sie Menschen die einer Religion angehören.

Und Andersgläubige sind Menschen die einen anderen Glauben haben als man selbst.

Kommentar von BiggerMama ,

Woher beziehst Du Deine Weisheiten?

Das, was Du als ungläubig bezeichnest, würde am ehesten auf Agnostiker zutreffen. "Ungläubige" ist eine Sammelbezeichnung vieler Moslems (nicht allen) für alle, die nicht an Allah glauben. Eigentlich heißt "ungläubig" einfach nur, etwas nicht zu glauben. Das muss noch nicht einmal mit Religion zu tun haben.

Dass Atheisten die Existenz Gottes leugnen, ist kein Indiz dafür, dass sie Kirche, Bibel usw. hassen. Ich kann Dir aber sagen, dass es ihnen auf den Sack geht, ständig in die unmoralische Ecke gestellt zu werden.

Kommentar von peoplelife ,

Das das Wort Glaube generell auch mit anderen Dingen zu tun hat ist klar. Nur warum soll ich vom Thema abschweifen?

Antwort
von Susii01, 81

Wenn du muslima bist dann solltest du wissen das jede voreheliche beziehung strikt verboten ist. Beende die beziehung und bete das dir vergeben wird. Abgesehen davon kann man nir konvertieren wenn es aus dem tiefsten inneren deines herzen kommt und nicht für den partner.

Kommentar von 2016Frank ,

Ja ja... für Frauen ist sie verboten aber Männern ist sie erlaubt. Tz tz tz... ich weiß schon, warum ich Atheist bin.

Kommentar von Susii01 ,

nein auch männern ist das nicht erlaubt....

Kommentar von 2016Frank ,

Na, dann belehre mal deine Brüder auf www.tagged.com

Da treiben sich eine Menge von denen rum, die Abenteuer vor der Ehe mit den Frauen aus dem eigenen Land suchen. Und die Mehrzahl ist sehr unbeliebt weil sie Frauen nicht respektieren.

Kommentar von Susii01 ,

gibt auch genug christen die in thailand urlaub machen und sich dort ein minderjähriges Abenteuer suchen....was sagt das jetzt über dich aus? garnichts! genau wie deine seite dort ;-)

Antwort
von Jiggy187, 97

Und genau da zeigt sich erneut das Problem mit Religionen insbesondere dem islam... Dein Freund sollte es tunlichst unterlassen zu konvertieren, es liegt nicht an ihm sondern es liegt daran den Glauben mal ein wenig aufzulockern

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