Frage von KolunjaxD, 96

Ich bin mit mir und meinen Leben nicht zufrieden - was tun :(?

Hi,

ich 15 (m) bin mit mir und meinen Leben nicht zufrieden. Im Gegenteil, ich bin eigentlich hoffnungslos. Ich hab' immer wieder Phasen, in denen ich eigentlich realisiere, dass mein Leben, ja es könnte schlechter sein, eigentlich völlig egal. Warum?

Ich hatte noch nie richtige Freunde, Kumpels in der Schule, ein zwei, hab' ich vielleicht. Und um mich herum haben 95% Freunde, kennen jeden und werden gemocht. Sind in Vereinen, sind musikalisch, können neben Englisch eine zweite Fremdsprache, sehen gut aus und sind sportlich. Reden laut und deutlich, sind in der Schule gut. (Bin ich auch, aber in einem Fach sehr schlecht Q=circa 2,3 oder so). Haben coole Klamotten, sind im Trend, können sich austauschen. Sind in Social-Networks, und haben da auch Connections, nicht nur 'nen Account. Die Meisten haben vermutlich eine gute oder befriedigende Familie, ich nicht. Ich bin vermutlich der einzige, der aufgrund der familiären-Situation eigentlich ein für sich selber "08/15-verarbeitete" Kindheits-/Jugendtraumata hat. In einem halb-fertigen Haus wohnt.

Ich bin wahrscheinlich der einzige, der sich mit meinem Alter mit Philosophie, Weltordnung & Politik und Fragen stellt, wie Sinn des Lebens o.ä. oder schon als kleiner Junge sich gefragt hat, warum ein (gezwungener) Mörder eher Kanzlerin Merkel am leben lassen würde als wie ein Familie. Warum fragt sich das jemand mit >9?

Ich bin es satt, nicht rein zu passen. Ich will auch naiv sein, dumme Selfies machen und so tun als wäre alles perfect, rumerzählen wer in wen verliebt ist, Charts mögen die nur aus gecoverten Liedern, die die Zielgruppe altersbedingt nicht kennt und in denen nur H_ uren rumtanzen, Fußball mögen, und gar nicht schnallen, dass das alles Verarsche und Kommerz ist, ich will auch DSDS anschauen, und glauben TTIP ist was gutes.

Ich möchte sein, wie jeder andere. Am liebsten wäre ich genauso Mainstream wie alle anderen auch, weil man Teil des Mainstreams ist. Ich will aber auch kein Hipster sein, der total gegen den Mainstream ist, aber selber Teil eines solchen ist. Vor solch eine Style-Änderung, hätte ich sowieso Angst.

Ich möchte einfach normal sein. Was kann ich tun? Ich habe sogar Angst, dass meine Kinder, falls ich je welche bekomme werde, Sex. ualitäts bedingt (bin da total drunter und drüber, ist sonst auch wohl keiner), eventuell mal genauso so werden wie ich. Auf eine bestimmte Weise vielleicht sogar intelligent, aber so, dass sie keiner braucht.

Was kann ich tun?

LG

Antwort
von CalicoSkies, 38

Servus,

Ach, ich kann dich da völlig verstehen - und du solltest wissen: Das ist gar nicht mal so selten, dass man so fühlt, wie du es gerade jetzt im Moment tust; und du bist nicht alleine!
Lass dir mal einen Rat geben von dem komischen schwulen Typen bei Gutefrage, der nichts Besseres zu tun hat, als seit 5 Jahren hier regelmäßig Schniedelfragen zu beantworten (*hust*) - wie du bereits daran erkennen kannst, bin ich ebenfalls nicht so der "normale" Jugendliche / junge Mann, den du finden kannst.

In deinem Alter war ich ebenfalls so ein bisschen ein Außenseiter - hab mich nicht für Fußball interessiert, habe mich nicht für Autos interessiert, hatte ebenfalls kein Interesse an Klatsch, Tratsch und Gerüchten und war auch nie der Typ für diese ganze - wie du es treffend nennst - Verarsche und Kommerz und diesem ganzen Kram, was sonst so abgeht (Snapchat-Selfies mit Hundeohren, diese ganze Like-Geilheit auf Facebook, ...)

Wie du ticke ich nicht so wie die Meisten, sondern "anders" - wieviele männliche 15jährige findest du wohl, die sich für Philosophie interessieren, mit Begeisterung Klavier spielen, lieber eine Bibliothek als eine Party besuchen und lieber mit ihrer Kamera draußen herumwandern als sich mit Freunden zu treffen?

Du bist schlicht und ergreifend etwas Besonderes - und aufgrund deiner Frage unterstelle ich dir jetzt einfach mal, dass du besonders intelligent bist; das weißt du aber auch selbst, denke ich :3
Intelligenz hat im Übrigen rein gar nichts mit Schulnoten zu tun - die sind total zweitrangig :)

Leute, die intelligenter und reifer sind als ihre Kollegen und ihre Altersgruppe haben es leider nicht wirklich leicht - du hast besondere Interessen, die die anderen gar nicht verstehen können / du findest das, was andere als Unterhaltung empfinden, langweilig oder niveaulos ... das kenne ich aus eigener Erfahrung. ^^

Eigentlich wollte ich dir mit meinem Beitrag nur sagen, dass du eben NICHT alleine bist - eher im Gegenteil; du gehörst nicht zu der Menschengruppe, die später mal eine Frau finden und jeden Tag bis an ihr Lebensende das selbe arbeiten und tun - du gehörst zu der Menschengruppe, die Großes vollbringen können, eine riesige Menge Potential haben, aber leider wegen ihrem Freigeist und ihrer Intelligenz auch häufiger von Zweifeln geprägt sind.
Ums noch krasser zu sagen: Du gehörst du der Menschengruppe, zu der beispielsweise auch Leute wie Steve Jobs gehört haben :)

Ich habe auch manchmal das Bedürfnis bzw. den Wunsch, einfach nur dumm zu sein - denn meiner Meinung nach sind dumme Leute viel glücklicher, da sie einfach leben können - während Leute wie wir alles und jeden Schritt komplett zerdenken.
Doch im gleichen Zug weiß ich auch, dass das Schwachsinn ist und ich so, wie ich jetzt bin, weitaus mehr in meinem Leben erreichen kann als ich es anders jemals könnte.

Mit deiner Ansicht, dass dich niemand braucht, liegst du falsch - Leute wie dich braucht es in der Welt, und zwar dringend :) Leute, die nicht einfach nur irgendetwas nachplappern, sondern sich eigene Gedanken machen; Leute, die alles hinterfragen; Leute, die wirklich Fortschritt bringen können, genau solche Leute braucht es!
Egal ob technische Innovationen, politische Innovationen oder was auch immer - echter Fortschritt kommt immer von einem Denker, von einem freien Geist, der sich mit seinem Denkprozess nicht an bestehende Regeln, Normen und Werte gehalten hat.

Den Begriff "Normal" gibt es eigentlich nicht - der Begriff "normal" bedeutet ja nichts anderes, dass etwas den "gesellschaftlichen Normen" entspricht - und diese kannst du so breit und schwammig auslegen, wie du möchtest.
Bin ich jetzt als Homosexueller "normal" oder "unnormal"? Bist du "normal" oder "unnormal"?
Ich hab dir vorhin gesagt, dass du etwas Besonderes bist - schließt sich das jetzt mit "normal" aus?

Meine Meinung dazu ist, dass du noch nicht genau weißt, was dein Platz in dieser Welt ist und wie du ihn finden kannst - und das ist das wichtigste Ziel, was du anstreben musst; genau das herauszufinden!

Du kannst so wie du bist auf jeden Fall richtige Freunde finden (Da Freunde dich so akzeptieren, wie du bist - das sind richtige Freunde!), du hast bereits zahlreiche Talente (auch wenn du sie nicht als Talente siehst, wie bspw. deine Fähigkeit, logisch schlusszufolgern oder wie du Sitautionen hinterfragst und durchschaust) und du musst weder "coole Klamotten" haben noch im Trend sein, um wirklich gemocht zu werden!

Genauso wenig wie du Facebook brauchst oder dumme Selfies machen musst: Sei so, wie du bist und verstell dich für nichts und niemanden - denn du bist gut so! :)

Auch bezüglich meiner Sexualität war ich in deinem Alter und davor völlig durcheinander - aber auch hier gilt das Gleiche: Hör auf dein Bauchgefühl und finde erst heraus, wo du überhaupt stehst :o

Das ist generell mein Tipp an dich - und zwar bei allem; sowohl bei dem Platz, den du einnehmen möchtest; deiner Sexualität; deinen Hobbies; du hast genügend Zeit, dich selbst zu finden - nutze sie! :3

Lg

Kommentar von CalicoSkies ,

PS: Hier habe ich ein schönes Bild, was das nochmal unterstreicht: http://abload.de/img/9s7aqtmhplr1.jpg

Falls du Lust hast, mit mir zu schreiben, meld dich einfach :)

Antwort
von Matzko, 18

Du hast hier schon einige sehr gute Antworten erhalten, die ich ebenso vom Inhalt her gegeben hätte und sie deshalb nicht wiederholen möchte. Eine besonders gute Antwort ist die von CalicoSkies, die genau das trifft, wie ich es dir auch geraten hätte, wenn meine Antwort schneller als seine gewesen wäre. Aber auf deine am Ende deines Textes gestellte Frage "Was kann ich tun?" kann ich dir nur eine Antwort geben: Bleib so wie du bist, denn so bist du richtig!

Vieles von deiner Schilderung hat mich an meine Kindheit und Jugend erinnert und auch an die meines jüngsten Sohnes. Ich habe mehrere Kinder und kann dir bestätigen, dass nicht alle gleich sind, obwohl sie im selben Elternhaus aufwachsen, die gleiche Erziehung genießen und trotzdem sind ihre Interessen, Gedanken, Verhaltensweise und Lebensumstände oft weit voneinander entfernt. Für unseren jüngsten Sohn wäre es undenkbar gewesen, wenn er früh aus dem Haus in die Schule ging, ohne vorher Nachrichten zu hören. Und das aus eigenem großen Interesse schon ab der ersten Klasse! Welches Grundschulkind hört bewusst und gewollt erst die Nachrichten, bevor es aus dem Haus geht? Er interessierte sich auch weiterhin für Politik, Geschichte, soziale Probleme der Zeit, war bereits als noch sehr kleines Kind so gesellschaftskritisch und hinterfragte Dinge des täglichen Lebens, dass ich immer wieder neu erstaunt war. Ähnliches erlebten wir mit unserer Tochter, die sich schon als Kind sehr für Opern und klassische Musik interessierte, mehr als wir, ihre Eltern. Das sind nur ein paar Beispiel, um dir klar zu machen, dass es nicht erstrebenswert sein muss, in der großen Masse mit zu schwimmen. Was hast du davon, 100 "Freunde" zu haben, die, wenn es darauf ankommt, gar keine sind, sondern nur "Kumpels", wenn du verstehst, wie ich das meine.

Du bist ein besondere, sehr wertvoller Mensch, intelligent, kritisch, hinterfragst Dinge des täglichen Lebens, was dir nicht nur Freunde bringt. Das ist mir klar. Aber du erlebst damit auch Dinge, die andere nicht erleben. Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie dich, die nicht alles kommentarlos nachplappern, sondern sich Gedanken machen und versuchen, diese Welt ein wenig besser zu machen. Du suchst deinen Weg zu gehen und dafür möchte ich dich bestärken, diesen auch konsequent weiter zu suchen und zu gehen. Es gibt noch mehr Menschen, die so denken wie du und nicht zur "Masse" gehören. Diese Menschen sind deine Freunde und bei diesen wirst du wirkliche und echte Freundschaft finden. Kurt Tucholsky hat mal sinngemäß gesagt "ein wirklich wahrer Freund ist mehr wert als in jeder Tasche eine Million".

Danke für deine Offenheit hier und danke auch dafür, dass du so bist wie du bist, denn so ist es für dich und deinen Lebensweg richtig. Auch wenn du von vielen nicht verstanden oder vielleicht sogar (wie es mir als Kind und Jugendlichen ging) ausgelacht oder gemobbt wirst, weil du anders bist, gerade deshalb rate ich dir: Bleib so wie du bist und geh deinen Weg. Später, wenn du Rückschau hältst, wirst du feststellen: Es war gut und richtig. Ich wünsche dir dazu Kraft und alles Gute!

Antwort
von aicas771, 29

Wer bestimmt eigentlich, was "normal" ist?

Wer sagt denn, dass "man" Teil des "Mainstream" ist ? Wer ist "man" und wer bestimmt, wie der "Mainstream" aussieht?

Wer "normal" und "Mainstream" sein will, der lässt sich in hohem Maße fremdbestimmen. Willst du das mit dir machen lassen? Kannst du das überhaupt?

Meiner Meinung nach bist du gerade dabei - völlig "normal" für dein Alter - zu erkennen, dass du anders bist als andere Menschen. Das geht aber allen so, denn jeder ist anders als die anderen.

Überlege dir mal genau, was du gut kannst, was du nicht gut kannst, was du gerne tust, was du ungern tust, wo deine Interessen liegen. Dann suche dir Gleichgesinnte.

Dein Interesse für Philosophie, Weltordnung & Politik als 15-Jähriger erinnert mich an mich selbst. Wenn ich dann rückblickend von mir auf dich schließe, dann bist du vermutlich ein eher intellektueller Mensch und kannst schon deshalb nicht "normal" oder "Mainstream" sein, ohne dich zu verbiegen. Ich glaube auch, dass du das spürst und dass dich das Thema "normal" und "Mainstream" deshalb so sehr beschäftigt.

Intellektuelle Leute braucht man immer, denn sie sind die Ideengeber, die Grenzen überschreiten, Konventionen hinterfragen und Neues aufbringen.

Beliebt wird man dadurch allerdings nicht unbedingt, weil man andere immer wieder dazu zwingt, ihre eingeübte "Komfortzone" zu verlassen, oder weil man die Machtbasis der Mächtigen gefährdet. Aber man kann nicht wirklich anders, als gemäß der eigenen Veranlagung zu handeln.

Antwort
von EmperorWilhelm, 36

...ich persönlich habe keine soziaslen Netzwerk-accounts, mache keine Selfies, finde die momenmtan "angesagte" Musik schrecklich und habe einen Notendurchschnitt von 1,3. (Plus eine Rechtschreibschwäche.)

Ich persönlich habe aber nicht im Geringsten das Bedürfnis beschränkt zu sein. Ich spiele mit meinen Freunden Dungeons and Dragons, philosophiere, rede ausführlich über Geschichte, Politik und Mythologien etc...

In anderen Worten: Ich habe mir gleichgesinnte gesucht. Und das bereits früh. Mit denen bin ich immernoch befreundet, und es hat sich gelohnt. Ich liebe es so zu sein wie ich bin, da ich Andere habe, mit denen ich alle meine Interessen Teilen kann. Selbiges kann ich dir auch nur empfehlen: Such dir Gleichgesinnte, es wird vielleicht eine lange und schwere Suche...aber glaub mir: Es lohnt sich!

Kommentar von KolunjaxD ,

Lohnt es sich mehr zu warten, als wie jetzt welche zu finden?

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Was heißt warten? Du solltest dich auf die Suche machen!

Kommentar von KolunjaxD ,

hm.. und wie soll ich suchen? 

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Ich kenne dein Umfeld, deine Schule, deine Hobbys, deine Stadt nicht. Daher kann ich dir schwer helfen.

Tipp: Such dir eben ein Hobby: Warhammer, DnD Magic the Gathering...da habe ich viele Gleichgesinnte getroffen!

Kommentar von KolunjaxD ,

Und was außer PC-Games?

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Das sind keine PC games!

Kommentar von Hooks ,

Schau mal im Programm der VHS nach. Vielleicht gibt es dort etwas. Oder in der Jugend Deiner Gemeinde. Feuerwehr? THW?

Antwort
von Netie, 15

Du willst sein wie jeder andere? Wozu?

Antwort
von waldfrosch64, 28

An was du konkret hier dermassen leidest hat einen Namen :

 Pubertät 

Die Gute Nachricht ist ,das geht mit der Zeit vorbei .Die schlechte ist dass es noch ein weile dauern kann ...

Was du fühlst ist die Einsamkeit dieser Zeit ,und obwohl ich jetzt schon über 50 bin kann ich mich sehr gut daran erinnern ..es ging mir ganz ähnlich wie dir .Es war schlicht und einfach kaum zu ertragen ...auch ich meinte damals bei den andren wäre alles in bester Ordnung ,die hätten keine solchen Leiden wie ich sie zu tragen hatte .(heut weiss ich, dem war gar  nicht so )

Ich war ernst und schwermütig und wälzte schwere Fragen des Lebens ...dazu spielte mein Körper verrückt ..ich war komplett alleine im Universum ,ich fühlte mich untalentiert und auch nicht gerad von Aphrodite begnadet .Heute viele Jahre später weiss ich  es war der Verlust der Kindheit der mir in die Knochen  gefahren war .der mir zu schaffen gemacht hat ....Ich fiel in die Welt wie ein Alien und musste mich mit kindischen Leuten rumplagen ..die so oberflächlich waren dass es mich schmerzte .Woher ,wohin ,wozu Die existenziellen Fragen plagten mich ..

Du bist weder Fisch noch Vogel und befindest dich alleine auf dem Ozean des Lebens ...die Wellen gehen hoch ..Aber du  bist nicht alleine ,du kannst die anderen nur nicht sehen ob dem hohen Wellengang .Und Freunde findet man auch noch mit 20 mit 30 mit 40 und sogar mit 50 Jahren .Mir hat damals die Natur sehr geholfen damit fertig zu werden .War mir viel Trost 

Glaube mir mit der Zeit wirst du auch wieder in ruhigere Fahrwasser kommen ..und auch wird neues Land auftauchen ..

Du bist gewiss nicht dumm ,auch wenn du in der Schule womöglich ein Versager sein solltest .Ich war auch nicht die beste in Mathe und Deutsch und hab immer noch eine Rechtschreibe Schwäche( und mein kaputte Tastatur macht  jetzt noch den Rest hier ).Na und aus mir ist trotzdem was geworden ich mache einen Job der mir sehr viel Spass macht ,ich konnte stetig meine Talente und Potentiale Entdecken und  Entfalten (ich habe davon nicht mal wenige ) in deinem Alter wusste ich allerdings  von all dem noch nichts . 

Rückblickend möchte ich sagen es ist wohl  wichtig dass du in dieser Zeit das Ruder deines Schiffes Fest in die Hand nimmt .Steure selbst ,sonst steuern andere deine Schiff.

Setze klaren Kurs  !

Und ich bin ganz sicher ,du wirst das packen genau so wie wir auch damals. 

also Kopf hoch Ich wünsche dir einen Guten Wind .

Antwort
von Hooks, 37

Du willlst normal sein, das heißt aber noch lange nicht, daß man dann so sein muß wie jeder andere.

Kommentar von KolunjaxD ,

Aber ich bin ja nicht mal im Ansatz so der Normalfall.

Kommentar von Hooks ,

Gut, aber dann strebe doch auch nicht danach. Menschen sind so verschieden.

In der Schule neigt man dazu, sich anzupasen (aber an wen?), bleib doch Du selbst!

Ich war auch meist Außenseiter in der Schule, und das hat mir eigentlich gutgetan. Ich bin nicht so abhängig von der Meinung anderer, in bezug auf Mode in allen Varianten, in dem, was "man" "muß".

Antwort
von Ysosy, 41

Klingt für mich wie Jeder andere 3te - 4te Jugendtext, indem Jemand unzufrieden ist. Dementsprechend gehörst Du zu keiner Minderheit. Vielleicht denken einige Deiner Mitschüler so wie Du, verbergen es aber. Melancholisch, trübsinnig, zweifelnd, unzufrieden scheint seit 5-6 Jahren in Mode zu sein.

Dein Leben ist genauso wenig „egal“ wie das von Jedem anderen.

Kommentar von KolunjaxD ,

Na ja, aber so mies kann es bei nur wenigen sein. Da bin ich mir praktisch 100% sicher. Warum ist das erst seit kurzem Mode? Und wie ging es Dir in der Jugend? =)

Kommentar von Ysosy ,

Es geht ca. 2-3 Milliarden Menschen sehr viel schlechter als Dir. Das was Du hast sind First World Problems. Das trübsinnige Stammt wohl von den Emos ab, und entwickelte sich zum Mainstream in den letzten Jahren.

Die Jugend ist so eine Sache in welcher man sich festigen muss. Man muss herausfinden was man will / brauch / hat / ist / kann / darf... Und das Ergebnis sieht bei Jedem zuerst einmal anders aus. Am ende ähnelt es aber bei allen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Ach komm, das waren wir doch alle in dem Alter ! 

Und keinermans Leben ist Egal !

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