Frage von Frabenk, 12

Ich bin mir nicht sicher, was ich nach der Realschule machen soll?

Hey there,

heute mal wieder realisiert, wie viel Todesangst ich doch vor der Zeit NACH der Realschule habe. Ich gehe in die 10. Klasse, bin im Mathezweig (Bayern) und habe jegliche Motivation verloren. Ich lerne kaum, weil ich nur traurig daran denken kann, dass ich danach sowieso auf die FOS gehe und dann noch mal jahrelang leiden darf, um ein blödes Abitur zu bekommen.

Heute habe ich mir das erste(!) Mal eine Alternative zur FOS überlegt bzw. überhaupt daran gedacht, denn vor dieser habe ich unfassbare Angst. Nicht nur vor dem Lernen, sondern auch vor den Praktika, da ich wenn überhaupt den Sozialzweig besuchen würde und tierische Probleme mit Körperkontakt und Kindern und so was habe (trotzdem ist der Zweig der beste für mich - der "beste"). Allgemein also vor alles.

Mein Traumberuf wäre wohl das Autordasein, und dafür schreibe ich schon jetzt fleißig, haha, was sich selbstverständlich auch nicht unbedingt positiv auf meine Schulnoten aufwirkt, obwohl ich so oder so wohl nur mäßig lernen würde. Ich schreibe sehr gute Noten, wirklich, außer in Mathe, Chemie und Physik, DEN Fächern schlechthin im Mathezweig by the way - nice. Ansonsten würde ich dem Lektordasein auch nicht nein sagen, aber dafür bräucht' ich ja sogar ein Studium und dafür bin ich mir nicht sicher genug, zumal ich, wie gesagt, große Angst habe, was das betrifft.

http://www.schule-des-schreibens.de/ Das hier befinde ich als interessant, aber ich finde einfach nicht, was da die Voraussetzungen sind. Kann mir das jemand sagen? Und selbst wenn da ein oller Realschulabschlussler mitmachen könnte, ist das empfehlenswert? Ich meine, drei Jahre - da bin ich dann zwanzig Jahre alt, haha. Danach könnte ich die FOS zweifellos vergessen, zumal ich da dann eh das Meiste vergessen habe und dort eingehen würde. Ist das ein anerkanntes Studium? Wenn ja, dann kann ich da doch kaum hin, oder?

Ich bin auch am Überlegen, mir wie eine Freundin von mir ein Jahr einfach freizugeben. Also ein Jahr gar nix machen außer auf Praktikajagd zu gehen. Klingt interessant, finde ich, da ich dann Praktika machen könnte, die mich interessieren (was im Sozialzweig auch nicht möglich ist), etwa in der Bibliothek oder im Bücherladen oder im Verlag, und mich von meinem unbeschreiblichen Schulstress erholen könnte. Außerdem wäre das die optimalste Zeit, zu schreiben und an verschiedene Verlage mein erstes, bald fertiggestelltes "Buch" zu senden. Würde wohl auch meine Schulmotivation steigern, wo ich dann nicht nach den grausamem Abschluss noch mehr leiden muss. Aber ist das lobenswert? Hat da jemand Erfahrung mit? Ich mein, sinken die Chancen, irgendwo genommen zu werden (ob FOS oder Arbeitsstelle) oder verstehen die die Sache mit den Praktika?

Habt ihr andere Ratschläge für mich? Ich bin da wirklich am Verzweifeln. Ich lerne wenig, ich leide trotzdem. Ich denke mir immer nur: Wozu das Ganze? Ein festes Ziel würde mir sehr helfen, denke ich.

Antwort
von Erdbeeraroma, 12

Wenn du begabt im Schreiben bist, könntest du eine Ausbildung als Texter/in machen. Dafür wird lediglich ein abgeschlossener Schulabschluss vorausgesetzt und ein Copy-Test, den du bestehen musst. Diesen und weitere Informationen kannst du hier finden: http://texterschmiede.de/bewerben/bewerber-fuer-die-texterschmiede/.

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