Frage von TassKaff, 42

Ist ein Missverständnis Grundlage für eine Kündigung?

Ich bin Mieter und lasse mich gegenüber dem Vermieter von einem Mieterverein vertreten. Wer weiß Rat für die nachfolgend beschriebene Situation?

Und zwar hat der Mieterverein dem Vermieter von Schäden in der Wohnung berichtet die ich dem Mieterverein aber so nicht berichtet habe. Ich habe das zwar dem Mieterverein gesagt, dass er übertrieben habe, aber die haben daraufhin nichts unternommen.
Nach Begutachtung der Wohnung vom Vermieter stellte er fest, dass die Schäden nicht da sind und will mir nun das Mietverhältnis fristlos kündigen weil ich in arglistig getäuscht hätte und das Vertrauensverhältnis zerrüttet sei...hätte (ein derartiges Schreiben liegt bereits vor )
1. Was kann ich tun?
2. ist so ein Missverständnis wirklich Grundlage für eine Kündigung? Ich hab das ja definitiv so nicht meinem Mieterverein berichtet...

Antwort
von Nirakeni, 31

Lege dem Mieterverein das Schreiben vor und sage, dass es ein Missverständnis war. Keine Angst. Du hast zwar übertrieben, aber dafür reißt dir keiner den Kopf ab. Der Mieterverein wird dir wohl sagen, was man weiterhin unternehmen kann. Glaube nicht, dass das ein Kündigungsgrund ist.

Antwort
von albatros, 12

WEnn du falsch vom MV beratenwurdest, haftet dieser dank seiner Versicherung für die Folgen.

Eine Kündigungsrechtfertigung seitens des Vermieters sehe ich nicht.

Kommentar von TassKaff ,

-1-"Eine Kündigungsrechtfertigung seitens des Vermieters sehe ich nicht." Was bedeutet dieser Satz?
Dass der Vermieter sich für die Kündigung nicht rechtfertigen muss? Ich versteh das nicht.
-2-Falls es das bedeuten soll, war doch meine Frage ob man kündigen kann, wenn Der Vermieter einen Satz missversteht? Er hätte ja mal nachfragen können vor der Kündigung ? Missverständnisse passieren jeden Tag. Das "Ereignis" für den Kündigungsgrund ist doch quasi nicht real.... Und arglistige Täuschung schließe ich aus.

Kommentar von albatros ,

Der Vermieter hat keine rechtlich zulässige  Veranlassung dir wegen dieses Missverständnisses zu kündigen, weder fristlos noch fristgerecht.  Da gehört schon mehr dazu.

Und kündigen wollen ist noch nicht gekündigt. Er wird dir wohl nur drohen um dich einzuschüchtern.

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